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	<title>Carter-Effekt - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Carter-Effekt&amp;diff=2391232&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carter-Effekt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet das gehäufte Wiederauftreten von [[Polygenie|multifaktoriell vererbten Krankheiten]], wenn das seltener betroffene Geschlecht betroffen ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;Schaaf und Zschocke: &amp;#039;Basiswissen Humangenetik.&amp;#039; Springer Medizin Verlag Heidelberg 2008, S. 109, S. 81&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Phänomen wurde zum ersten Mal 1961 von [[Cedric Carter]] beschrieben. Dieser beobachtete, dass Frauen, die in der Kindheit an einer [[Pylorusstenose#Angeborene Pylorusstenose|hypertrophen Pylorusstenose]] erkrankt waren, häufiger Kinder bekamen, die ebenfalls erkrankten, als dies bei Kindern von erkrankten Männern der Fall war. Außerdem hatten die betroffenen Frauen auch häufiger andere Verwandte, die erkrankt waren.&amp;lt;ref&amp;gt;C. O. Carter: &amp;#039;The Inheritance Of Congenital Pyloric Stenosis.&amp;#039; Br Med Bull (1961) 17 (3): 251–253.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die hypertrophe Pylorusstenose tritt bei Mädchen etwa 5-mal seltener auf. Der Effekt wird u. a. auch bei der [[Multiple Sklerose|Multiplen Sklerose]] beobachtet, welche allerdings bei Männern seltener auftritt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=O. Kantarci et al. | Online=[https://n.neurology.org/content/67/2/305] | Titel=Men transmit MS more often to their children vs women| Jahr=2006| Band=67|Nummer=2|Seiten=305-310|Sammelwerk=Neurology}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Erklärung dieses Phänomens kann man die Theorie des sog. „Schwellenwert-Effekts“ heranziehen: Ein Merkmal kommt [[Phänotyp|phänotypisch]] erst dann zur Ausprägung, wenn eine bestimmte Anzahl an [[Genotyp|genotypischen]] Veränderungen vorliegt, dann aber vollständig ([[Alles-oder-nichts-Prinzip|Alles-oder-Nichts-Prinzip]]). Dieser Schwellenwert scheint sich bei einigen Krankheiten geschlechtsspezifisch zu unterscheiden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Humangenetik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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