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	<title>Carsten Peter Claussen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T10:22:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Carsten_Peter_Claussen&amp;diff=1625429&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonKatBot: Bot: Kategorie:Sachbuchautor (Rechtswissenschaften) umbenannt in Kategorie:Sachbuchautor (Rechtswissenschaft): laut Diskussion</title>
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		<updated>2026-04-12T05:12:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Sachbuchautor_(Rechtswissenschaften)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Sachbuchautor (Rechtswissenschaften) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Sachbuchautor (Rechtswissenschaften)&lt;/a&gt; umbenannt in &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Sachbuchautor_(Rechtswissenschaft)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Sachbuchautor (Rechtswissenschaft) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Sachbuchautor (Rechtswissenschaft)&lt;/a&gt;: laut &lt;a href=&quot;/index.php?title=Wikipedia:WikiProjekt_Kategorien/Diskussionen/2026/April/5&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Wikipedia:WikiProjekt Kategorien/Diskussionen/2026/April/5 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carsten Peter Claussen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. Mai]] [[1927]] in [[Berlin]]; † [[29. Juni]] [[2010]] in [[Düsseldorf]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://notizen.duslaw.de/carsten-peter-claussen-%E2%80%A0/ |titel=Carsten Peter Claussen † |werk=Unternehmensrechtliche Notizen |autor=Ulrich Noack |datum=2010-07-01 |abruf=2021-07-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher [[Jurist]], der auf dem Gebiet des [[Wirtschaftsrecht]]s sowohl wissenschaftlich als auch praktisch als [[Bank]]manager und später als [[Rechtsanwalt]] arbeitete. Von 1974 bis 1976 war er für die [[CDU]] [[Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft]]. Er lehrte von 1975 bis 2005 als [[Honorarprofessor]] für [[Gesellschaftsrecht]], [[Bankrecht (Deutschland)|Bank-]] und [[Kapitalmarktrecht|Börsenrecht]] an der [[Universität Hamburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und beruflicher Werdegang ==&lt;br /&gt;
Carsten P. Claussen war der Sohn von Elsbeth Claußen, geborene Brandt, und [[Bruno Claußen (Staatssekretär)|Bruno Claußen]]. Sein Vater war Verwaltungsjurist, Ministerialbeamter und bis 1934 Staatssekretär.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vorwort-FS&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Klaus-Peter Martens, Harm Peter Westermann, Wolfgang Zöllner |Titel=Vorwort |Sammelwerk=Festschrift für Carsten Peter Claussen zum 70. Geburtstag |Verlag=Heymanns Verlag |Ort=Köln/Berlin u.&amp;amp;nbsp;a. |Datum=1997}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Verheiratet war Carsten P. Claussen ab 1957 mit der Journalistin Erika M. Claussen, geborene Dose,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://de.findagrave.com/memorial/158765340/erika-m_-claussen |titel=Erika M. Dose Claussen |werk=findagrave.com |abruf=2021-07-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; mit der er vier Kinder (Carsten jun., Johann Hinrich, Jakob und Marie-Theres) hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Habel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Wer ist wer?]] Das deutsche Who’s who.&amp;#039;&amp;#039; 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 190.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihr Sohn [[Johann Hinrich Claussen]] ist evangelisch-lutherischer Theologe und Autor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Zweiten Weltkrieg nahm Claussen ab 1943 teil, zunächst als Luftwaffenhelfer, dann als Fähnrich zur See. Nach Kriegsende legte er 1946 das Abitur ab. Nach nur sechs Semestern Studium (Jura und Volkswirtschaft) in Mainz, Köln und West-Berlin bestand er 1951 das Erste juristische Staatsexamen. Im Jahr 1955 wurde er an der [[Universität Köln]] mit einer Arbeit über &amp;#039;&amp;#039;Die Besteuerung und [[Zündwarenmonopol|Monopolisierung]] der deutschen [[Streichholz|Zündholzindustrie]]&amp;#039;&amp;#039; zum &amp;#039;&amp;#039;Dr. jur.&amp;#039;&amp;#039; [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. Im selben Jahr legte er in Düsseldorf das Zweite Staatsexamen ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vorwort-FS&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Claussens beruflicher Werdegang begann mit einer [[Bankkaufmann]]slehre bei der &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Unionbank&amp;#039;&amp;#039; in Frankfurt am Main, einem Unternehmen des [[Wallenberg (schwedische Familie)|Wallenberg]]-Konzerns. Nach vorübergehenden Tätigkeiten bei der [[Skandinaviska Banken]] in Göteborg und Stockholm wurde er 1957 Prokurist, 1961 Geschäftsleiter der Tochterbank in Hamburg und 1965 Geschäftsführer der Deutschen Unionbank (bis 1968).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20060308185056/http://www.jura.uni-duesseldorf.de/news.asp?id=1226 Ehrendoktorwürde an Prof. Dr. Claussen verliehen], Juristische Fakultät der Heinrich-Heine-Universität, 10. April 2005&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Karriere im Bankgewerbe setzte er als persönlich haftender Gesellschafter der &amp;#039;&amp;#039;Global-Bank Gerling &amp;amp; Co. KG&amp;#039;&amp;#039; fort, die jedoch 1975 infolge des [[Herstatt-Bank#Zusammenbruch (1973/1974)|Herstatt-Konkurses]] verkauft werden musste. Danach war er Vorstandsmitglied der [[NORD/LB|Norddeutschen Landesbank]] in [[Hannover]] (bis 1987) und Präsident der [[Niedersächsische Börse|Niedersächsischen Börse]] zu Hannover. 1987 wechselte er in die wirtschaftsrechtlich ausgerichteten Kanzlei &amp;#039;&amp;#039;Hoffmann, Liebs, Fritsch&amp;#039;&amp;#039; in Düsseldorf, deren Partner er war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vorwort-FS&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Parallel zu seiner Karriere in der Unternehmenspraxis setzte er seine wissenschaftliche Laufbahn mit Assistentenjahren bei [[Heinrich Kronstein]] in Frankfurt und an der [[Georgetown University]] in [[Washington, D.C.]] (1959) fort.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vorwort-FS&amp;quot;/&amp;gt; Ab 1971 lehrte er an der [[Universität Hamburg]] Gesellschaftsrecht, Bank- und Börsenrecht, 1975 wurde er zum [[Honorarprofessor]] ernannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.jura.uni-hamburg.de/die-fakultaet/professorinnen-professoren/professurenkatalog/claussen-carsten-peter.html Prof. Dr. Carsten Peter Claussen], in: &amp;#039;&amp;#039;Hamburger Professorinnen und Professoren der Fakultät für Rechtswissenschaft 1919 – 2022&amp;#039;&amp;#039;, Universität Hamburg.&amp;lt;/ref&amp;gt; Gastdozenturen nach der Wiedervereinigung in [[Berlin]] an der damaligen [[Hochschule für Ökonomie Berlin|Hochschule für Ökonomie]] und, bis 2001, an der [[Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf]] gehören ebenfalls zu seinen Lehrtätigkeiten. Seit 1988 engagierte sich Claussen im [[Arbeitskreis Evangelischer Unternehmer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1974 wurde er für die [[CDU]] in die [[Hamburgische Bürgerschaft]] gewählt. Er legte sein Mandat mit Ende 1976 vorzeitig nieder. Claussen war Vorstand des Wirtschaftsrats der CDU e. V. in Bonn und der Schwedischen Handelskammer in der Bundesrepublik Deutschland.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Habel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Wer ist wer?]] Das deutsche Who’s who.&amp;#039;&amp;#039; 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 190.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Claussen war Bergsteiger und starb 2010 im Alter von 83 Jahren. Die Familiengrabstätte befindet sich auf dem Kölner [[Melaten-Friedhof]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Findagrave|158765405|Abruf=2023-10-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Sein wissenschaftliches Werk besteht aus Publikationen wie dem &amp;#039;&amp;#039;Kölner Kommentar zum Aktienrecht&amp;#039;&amp;#039;, jetzt umbenannt in &amp;#039;&amp;#039;Kölner Kommentar zum Rechnungslegungsrecht&amp;#039;&amp;#039; von der ersten bis zur dritten Auflage in 2009 (bei Carl Heymanns Verlag) und im &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch zum Bank- und Börsenrecht&amp;#039;&amp;#039; von der 1. bis zur 4. Auflage 2008 (bei Beck erschienen). Den Anfang machte das Buch &amp;#039;&amp;#039;Publizität und Gewinnbeteiligung im neuen Aktienrecht&amp;#039;&amp;#039;, das zur großen deutschen Aktienrechtsreform von 1965 erschien und auf diese Gesetzgebung Einfluss ausübte. Daneben etwa 50 kleinere Bücher und Schriften, gepaart mit 250 Zeitschriften- und Festschriftsbeiträgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zentralthema von Claussen war stets die Modernisierung des Aktien- und Rechnungslegungsrechts, aber unter Aufrechterhaltung des bewährten deutschen Wertekanons, vornehmlich des Anlegerschutzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Ehrendoktor]]würde der juristischen Fakultät der [[Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf]] (8. April 2005)&lt;br /&gt;
* [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Verdienstkreuz 1. Klasse]] der Bundesrepublik Deutschland (1996)&lt;br /&gt;
* Großes Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland (2009)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Claussen, Carsten P.&amp;#039;&amp;#039; In: Walter Habel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Wer ist wer?]] Das deutsche Who’s who.&amp;#039;&amp;#039; 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 190.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Who’s Who]] in Germany&amp;#039;&amp;#039; (1994), Seite 325, Informatica International Inc., Who’s Who The International Red Series Verlag, 1994, ISBN 88-85246-24-9.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Hrsg=[[Klaus-Peter Martens]], [[Harm Peter Westermann]], [[Wolfgang Zöllner]] |Titel=Festschrift für Carsten Peter Claussen. Zum 70. Geburtstag |Verlag=Heymanns Verlag |Ort=Köln/Berlin u.&amp;amp;nbsp;a. |Datum=1997 |ISBN=3452237125 |Online=[http://www.gbv.de/dms/spk/sbb/recht/toc/232229805.pdf Inhaltsverzeichnis]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119483556}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|119483556}}&lt;br /&gt;
* [http://stabikat.sbb.spk-berlin.de:8080/DB=1/LNG=DU/SID=48ae6978-3/CMD?ACT=SRCHA&amp;amp;IKT=1016&amp;amp;SRT=YOP&amp;amp;TRM=Claussen%2C+Carsten+Peter Literaturliste im Online-Katalog] der [[Staatsbibliothek zu Berlin]]&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20060308185056/http://www.jura.uni-duesseldorf.de/news.asp?id=1226 Ehrendoktorwürde an Prof. Dr. Claussen verliehen] (mit Kurzbiografie), Juristische Fakultät der Heinrich-Heine-Universität, 10. April 2005&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119483556|LCCN=n86059222|VIAF=57425743}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Claussen, Carsten Peter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftsrechtler (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftsrechtler (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist (Bankwesen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsanwalt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachbuchautor (Rechtswissenschaft)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1927]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2010]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bankmanager]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Claussen, Carsten Peter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Claussen, Carsten P.&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. Mai 1927&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. Juni 2010&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonKatBot</name></author>
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