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	<title>Carsten Frigge - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Berlin2019: /* Politik */</title>
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		<updated>2026-04-19T23:39:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Politik&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Carsten Frigge 2010.jpg|mini|hochkant|Carsten Frigge, Hamburg&amp;lt;br /&amp;gt;13. September 2010]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carsten Frigge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. Juli]] [[1963]] in [[Hamburg]]) ist ein [[Deutschland|deutscher]] [[Politiker]] ([[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]). Vom 31. März 2010 bis zum 24. November 2010 war Frigge [[Senat der Freien und Hansestadt Hamburg|Finanzsenator]] und [[Präses]] der [[Behörde für Finanzen und Bezirke|Finanzbehörde]] der Freien und Hansestadt Hamburg. Zuvor war er ab September 2008 [[Senatssyndicus|Staatsrat]] für [[Behörde für Wirtschaft und Arbeit|Wirtschaft und Arbeit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Ausbildung ==&lt;br /&gt;
Carsten Frigge ist in [[Hamburg-Farmsen-Berne]] aufgewachsen, besuchte ab 1969 die &amp;#039;&amp;#039;Grundschule Surenland&amp;#039;&amp;#039; und ab 1973 das &amp;#039;&amp;#039;[[Gymnasium Farmsen]]&amp;#039;&amp;#039; und legte dort 1982 das Abitur ab. Im Anschluss leistete er seinen Grundwehrdienst in Hamburg und [[Eckernförde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1984 bis 1986 absolvierte er eine Ausbildung zum Werbekaufmann mit [[Industrie- und Handelskammer|IHK]]-Abschluss bei der Werbeagentur [[Interpublic Group of Companies|Lintas]] in Hamburg. Von 1986 bis 1990 studierte er [[Betriebswirtschaftslehre]] an der [[Universität Hamburg]] mit dem Abschluss [[Diplom-Kaufmann]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Berufliche Karriere ==&lt;br /&gt;
Von 1991 bis 1992 war Frigge für den damaligen [[DASA (Luft- und Raumfahrtkonzern)|DASA]]-Vorstandsvorsitzenden [[Jürgen Schrempp]] als Referent für Grundsatzfragen bei der Deutschen Aerospace AG in [[München]] tätig und von 1993 bis 1994 als Geschäftsführer des Automobilzulieferers &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Tailleur GmbH &amp;amp; Co. KG&amp;#039;&amp;#039; in [[Bremen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1995 wechselte er zu [[Roland Berger Strategy Consultants]], wurde Mitglied der Geschäftsleitung. Das Unternehmen gehörte zu diesem Zeitpunkt zu 95,1 Prozent der [[Deutsche Bank|Deutschen Bank]], die im August 1988 mit zunächst 75,1 Prozent in das Unternehmen eingestiegen war. Als Roland Berger und seine 46 Partner 1998 die Beratungsfirma für rd. 235 Millionen Euro wieder zurückkauften und sich dabei teils hoch verschuldeten,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-7940935.html &amp;#039;&amp;#039;Für ein paar Mark mehr.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Spiegel Online.&amp;#039;&amp;#039; 27. Juli 1998.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/roland-berger-geht-ende-legende-1.955063 &amp;#039;&amp;#039;Roland Berger geht. Ende Legende.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Süddeutsche Zeitung.&amp;#039;&amp;#039; 7. Juni 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wiwo.de/unternehmen-maerkte/aufstand-gegen-roland-berger-428941/ &amp;#039;&amp;#039;Aufstand gegen Roland Berger.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Wirtschaftswoche.&amp;#039;&amp;#039; 3. Mai 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; stieg Carsten Frigge aus dem Unternehmen aus und machte sich im selben Jahr zusammen mit seiner Ex-Kollegin Anabel Houben mit einer eigenen Unternehmensberatung, der &amp;#039;&amp;#039;C4 Consulting GmbH&amp;#039;&amp;#039;, in Düsseldorf selbstständig. Frigge und Houben waren zu je 50 Prozent Gesellschafter und teilten sich die Geschäftsführung der Unternehmensberatung.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.handelsblatt.com/archiv/carsten-frigge-der-flexible-querdenker;525322 Handelsblatt vom 6. Mai 2002: Mitinhaber der Unternehmensberatung C4. Carsten Frigge: Der flexible Querdenker]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der damalige Deutsche-Bank-Aufsichtsratsvorsitzende [[Hilmar Kopper]], mit dem Frigge durch seine Arbeit bei [[Roland Berger Strategy Consultants]] bestens bekannt war, sorgte für erste Aufträge.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wiwo.de&amp;quot;&amp;gt;[https://www.wiwo.de/unternehmen-maerkte/c4-consulting-klimaforscher-fuer-fusionspartner-310621/ &amp;#039;&amp;#039;C4 Consulting – Klimaforscher für Fusionspartner.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Wirtschaftswoche.&amp;#039;&amp;#039; vom 4. Dezember 2001, abgerufen am 2. März 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-74735308.html &amp;#039;&amp;#039;Wankendes Vertrauen.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Spiegel Online.&amp;#039;&amp;#039; 25. Oktober 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Bereits als Schüler trat Frigge der [[Junge Union|Jungen Union]] Hamburg bei und war dort im Vorstand aktiv. 1984 konnte er – vermittelt durch seine spätere Lehrfirma [[Interpublic Group of Companies|Lintas]] in Hamburg – bei der US-Muttergesellschaft als Wahlkämpfer für [[Walter Mondale]] von der [[Demokratische Partei (Vereinigte Staaten)|Demokratischen Partei]] den&lt;br /&gt;
[[Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten 1984|US-Präsidentschaftswahlkampf]] kennenlernen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wiwo.de&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während seiner Studienzeit in Hamburg war Frigge Mitarbeiter des damaligen [[Mitglied des Deutschen Bundestages|Bundestagsabgeordneten]] und späteren Senators für Wirtschaft und Arbeit, [[Gunnar Uldall]], und 1990 als Wahlkampfmanager für den ehemaligen Fraktionsvorsitzenden und Hamburger Bürgermeisterkandidat [[Hartmut Perschau]] tätig, jeweils von der CDU.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=&amp;#039;&amp;#039;Nach 17 Minuten war Staatsrat Bonz entlassen!&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.bild.de/BILD/hamburg/aktuell/2008/08/28/staatsrat-gunther-bonz-entlassen/carsten-frigge-wird-sein-nachfolger.html |wayback=20101202084043}} In: &amp;#039;&amp;#039;BILD-HH&amp;#039;&amp;#039; vom 28. August 2008, abgerufen am 2. März 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1. September 2008 holte Bürgermeister [[Ole von Beust]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=&amp;#039;&amp;#039;Wie ist Ole denn auf den gekommen?&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.bild.de/BILD/hamburg/aktuell/2008/08/29/wirtschaftsbehoerde/carsten-frigge-von-der-cdu-neuer-wirtschafts-staatsrat.html |wayback=20100422233512}} In: &amp;#039;&amp;#039;BILD-HH&amp;#039;&amp;#039; vom 29. August 2008, abgerufen am 2. März 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; Carsten Frigge als seinen Staatsrat in die Behörde für Wirtschaft und Arbeit, nachdem der Vorgänger [[Gunther Bonz]] wegen „angeblicher Illoyalität“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/wams_print/article2375542/Wenn-ich-regiere-herrscht-Disziplin.html &amp;#039;&amp;#039;Wenn ich regiere, herrscht Disziplin.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Die Welt.&amp;#039;&amp;#039; 31. August 2008, abgerufen am 2. März 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; kurzfristig entlassen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. März 2010 wurde Carsten Frigge zum neuen Finanzsenator ernannt. Sein Vorgänger [[Michael Freytag]] trat am 17. März von seinem Amt als Senator und CDU-Landesvorsitzender zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/welt_print/vermischtes/hamburg/article6617579/Michael-Freytag-tritt-von-allen-Aemtern-zurueck.html &amp;#039;&amp;#039;Michael Freytag tritt von allen Ämtern zurück.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Die Welt.&amp;#039;&amp;#039; 2. März 2010, abgerufen am 2. März 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 24. November 2010 erklärte Carsten Frigge seinen Rücktritt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.abendblatt.de/hamburg/kommunales/article107889553/Finanzsenator-Frigge-tritt-zurueck-Kruse-wird-Nachfolger.html &amp;#039;&amp;#039;Finanzsenator Frigge tritt zurück – Kruse wird Nachfolger&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Hamburger Abendblatt.&amp;#039;&amp;#039; 24. November 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Interessenkonflikte ==&lt;br /&gt;
=== Verwicklung in die Parteispenden-Affäre der CDU Rheinland-Pfalz ===&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;C4 Consulting GmbH&amp;#039;&amp;#039; in Düsseldorf, deren Geschäftsführer Frigge seinerzeit war, beriet in den Jahren 2005 und 2006 die CDU Rheinland-Pfalz und deren damaligen Spitzenkandidaten [[Christoph Böhr]] im [[Landtagswahl in Rheinland-Pfalz 2006|Landtagswahlkampf]]. Die für diese Tätigkeit berechneten Honorare in Höhe von 385.918,40 Euro waren jedoch nicht aus der Partei-, sondern aus der Fraktions-Kasse der CDU Rheinland-Pfalz beglichen worden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tagesspiegel.de/politik/finanzaffaere-in-der-cdu-rheinland-pfalz/3678658.html Tagesspiegel vom 22. Dezember 2010: Finanzaffäre in der CDU Rheinland-Pfalz]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/parteispendenaffaere-cdu-muss-1-2-millionen-euro-strafe-zahlen-1582388.html faz.net vom 23. Dezember 2010: CDU muss 1,2 Millionen Euro Strafe bezahlen]&amp;lt;/ref&amp;gt; Somit handelte es sich bei den Honoraren um eine illegale Parteienfinanzierung, da die Weitergabe von Finanzmitteln einer Fraktion an die Partei untersagt ist. Gegen Frigge wurde in diesem Zusammenhang ermittelt, im Mai 2010 wurden seine Wohnungen durchsucht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.abendblatt.de/hamburg/kommunales/article107902673/CDU-Frigge-in-illegale-Finanzierung-der-Partei-verstrickt.html Hamburger Abendblatt: CDU: Frigge in illegale Finanzierung der Partei verstrickt], abgerufen am 3. Januar 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Affäre gilt als Anlass für den Rücktritt Frigges.&lt;br /&gt;
Im Januar 2013 eröffnete das [[Landgericht Mainz]] das [[Hauptverfahren]]; angeklagt waren neben Frigge auch Christoph Böhr, der ehemalige CDU-Generalsekretär Claudius Schlumberger und Ex-Fraktionsgeschäftsführer Markus Hebgen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.merkur.de/politik/ex-cdu-chef-boehr-muss-wegen-untreue-gericht-zr-2713083.html |titel=Untreue-Prozess gegen Ex-CDU-Chef |werk=Merkur |hrsg=Ippen Digital |datum=2013-01-23 |sprache=de |abruf=2024-04-02 |kommentar=dpa}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Prozess vor der 1. Strafkammer (große Strafkammer) des [[Landgericht Mainz|Landgerichts Mainz]] endete am 3. Dezember 2013 mit einer Verurteilung zu einer Geldstrafe von 30.000 Euro (150 Tagessätze) wegen [[Beihilfe (Strafrecht Deutschlands)|Beihilfe]] zur [[Untreue (Deutschland)|Untreue]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv| url=http://www.allgemeine-zeitung.de/nachrichten/politik/rheinland-pfalz/13492540.htm| wayback=20131111193124| text=Allgemeine Zeitung vom 2. Oktober 2013}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.abendblatt.de/hamburg/article119681246/Ex-Senator-Frigge-wegen-Untreue-vor-Gericht.html Ex-Senator Frigge wegen Untreue vor Gericht, HA vom 4. September 2013]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.volksfreund.de/nachrichten/region/rheinlandpfalz/rheinlandpfalz/Heute-im-Trierischen-Volksfreund-Schatten-der-Vergangenheit-Prozess-gegen-Ex-CDU-Parteichef-Boehr-startet-im-September;art806,3598054 volksfreund.de vom 29. Juli 2013]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.mopo.de/politik/15-monate-gefordert-staatsanwaltschaft-will-haft-auf-bewaehrung-fuer-ex-senator-frigge,5067150,25099190.html 15 Monate gefordert: Staatsanwaltschaft will Haft auf Bewährung für Ex-Senator Frigge mopo.de vom 21. November 2013]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Frank Giarra |url=https://www.volksfreund.de/region/rheinland-pfalz/gericht-verurteilt-ex-cdu-chef-boehr-zu-haftstrafe-auf-bewaehrung_aid-5470972 |titel=Gericht verurteilt Ex-CDU-Chef Böhr zu Haftstrafe auf Bewährung |werk=Trierischer Volksfreund |datum=2013-12-03 |sprache=de |abruf=2024-04-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 11. Dezember 2014 verwarf der Bundesgerichtshof die gegen das Urteil des Landgerichts Mainz eingelegten Revisionen von Christoph Böhr und Carsten Fricke, so dass deren Verurteilung wegen des Verstoßes gegen das Parteiengesetz nunmehr rechtskräftig sind. Gleichzeitig hob der Bundesgerichtshof auf die Revision der Staatsanwaltschaft das Urteil des Landgerichts Mainz auf, soweit die Angeklagten hierin vom Vorwurf des versuchten Betruges gegenüber dem [[Rechnungshof Rheinland-Pfalz]] freigesprochen wurden. Hierüber muss nunmehr eine andere Strafkammer des Landgerichts Mainz erneut entscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beratung von J. Christopher Flowers ===&lt;br /&gt;
Seit Februar 2009 beriet die &amp;#039;&amp;#039;C4 Consulting GmbH&amp;#039;&amp;#039;, an der Frigge über eine Holding 50 Prozent der Anteile hielt, [[J. Christopher Flowers]], einen der Anteilseigner der [[HSH Nordbank]]. Zeitgleich war Frigge Staatsrat der Hamburger Behörde für Wirtschaft und Arbeit, das Land Hamburg ist ebenfalls Anteilseigner der HSH Nordbank. Zum Zeitpunkt der Beratungstätigkeit verhandelten die Anteilseigner der HSH Nordbank über ein Rettungspaket für die angeschlagene Bank, durch das der Anteil Flowers von 27 auf 10 Prozent fiel. Auch wenn Frigge als Staatsrat nicht an den Verhandlungen mit Flowers beteiligt war, wurde Frigge wegen des möglichen Interessenskonflikts kritisiert. Nach Angaben der Agentur C4 hat diese Flowers nicht in Sachen HSH Nordbank beraten; Frigge erklärte, er habe den Bürgermeister [[Ole von Beust]] über das Mandat von C4 informiert, ein Aktenvermerk darüber existiert aber nicht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/print/die_welt/hamburg/article10660195/Firma-des-Finanzsenators-beraet-HSH-Anteilseigner-Flowers.html Die Welt: Firma des Finanzsenators berät HSH-Anteilseigner Flowers], abgerufen am 3. Januar 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beratung der HSH Nordbank ===&lt;br /&gt;
Parallel beriet Dirk Große-Leege von März 2009 bis August 2010 die HSH Nordbank. Nach seinen Angaben bestand der Beratungsvertrag zwischen der HSH Nordbank und seinem eigenen Unternehmen GLS.&amp;lt;ref name=&amp;quot;spiegel_c4&amp;quot;&amp;gt;[https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-74735308.html Spiegel Online vom 25. Oktober 2010: Affären. Wankendes Vertrauen]&amp;lt;/ref&amp;gt; Große-Leege war zu diesem Zeitpunkt aber zugleich Geschäftsführer der &amp;#039;&amp;#039;C4 Communications GmbH&amp;#039;&amp;#039;, Berlin, die im Juni 2007 als Ableger der &amp;#039;&amp;#039;C4 Consulting GmbH&amp;#039;&amp;#039;, Düsseldorf gegründet worden war.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wiwo.de/unternehmen-maerkte/ex-kommunikationschef-von-vw-gruendet-pr-agentur-252528/ Wirtschaftswoche vom 17. September 2007: Ex-Kommunikationschef von VW gründet PR-Agentur]&amp;lt;/ref&amp;gt; Frigge hielt 50 Prozent Geschäftsanteile an der Düsseldorfer &amp;#039;&amp;#039;C4 Consulting GmbH&amp;#039;&amp;#039; und über diese 50 Prozent wiederum 28 Prozent Anteile an der Berliner &amp;#039;&amp;#039;C4 Communications GmbH&amp;#039;&amp;#039;. So gab es Kritik an einer weiteren möglichen Interessenkollision zwischen Frigges Beteiligung an der Berliner &amp;#039;&amp;#039;C4 Communications GmbH&amp;#039;&amp;#039; – die daraus resultierende Verbindung mit Geschäftsführer Große-Leege – und seinen Ämtern als Staatsrat bzw. als Finanzsenator (ab 31. März 2010), der unmittelbar für die Anteile Hamburgs an der HSH Nordbank verantwortlich war. Frigge selbst gab an, er habe auf das Mandat Große-Leeges „verärgert“ reagiert und sich von der 28-Prozent-Beteiligung an der &amp;#039;&amp;#039;C4 Communications GmbH&amp;#039;&amp;#039; getrennt. Diese soll am 19. Mai 2009 bewirkt und rückwirkend zum 1. Januar 2009 vollzogen worden sein&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.abendblatt.de/hamburg/kommunales/article107873697/Die-Vergangenheit-holt-den-Finanzsenator-ein.html Hamburger Abendblatt vom 25. Oktober 2010: Die Vergangenheit holt den Finanzsenator ein]&amp;lt;/ref&amp;gt;, nach Angaben Große-Leeges erst im August 2009; der Eintrag im dafür maßgeblichen Handelsregister datiert allerdings vom 15. Juli 2009.&amp;lt;ref name=&amp;quot;spiegel_c4&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstige Ämter ==&lt;br /&gt;
Als Staatsrat vertrat Carsten Frigge die Behörde für Wirtschaft und Arbeit u.&amp;amp;nbsp;a. in den Aufsichtsräten der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA), der Hamburger Gesellschaft für Vermögens- und Beteiligungsmanagement mbH (HGV), der Hamburg Energie GmbH und im Verwaltungsrat der Bundesagentur für Arbeit.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.hamburg.de/staatsrat-frigge | wayback=20100305091033 | text=hamburg.de}}, abgerufen am 2. März 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; Des Weiteren war Frigge als Staatsrat Luftfahrtkoordinator des Senates, Vorsitzender des Kuratoriums des GIGA German Institute of Global and Area Studies / Leibniz-Institut für Globale und Regionale Studien&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.giga-hamburg.de/index.php?file=giga_kuratorium.html&amp;amp;folder=organisation |wayback=20130510125626 |text=GIGA-Kuratorium |archiv-bot=2023-12-03 01:24:33 InternetArchiveBot }}, abgerufen am 2. März 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; und stellvertretender Vorsitzender der Logistik-Initiative Hamburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frigge war von 1998 bis 2005 externer Lehrbeauftragter am Lehrstuhl für Wirtschaftspsychologie der [[Universität des Saarlandes]], wo er im Fachbereich Medien- und Organisationspsychologie, Wirtschaftsmediation und Verhandlungstaktik lehrte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link|url=http://www.uni-saarland.de/media/fak5/orga/PDFs/materialien/Externe_Lehrauftraege.pdf|text=Externe Lehraufträge, Lehrstuhl für Wirtschaftspsychologie}} (PDF; 223&amp;amp;nbsp;kB), abgerufen am 2. März 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.hamburg.de/staatsraete/36088/lebenslauf-frigge.html | wayback=20100719130854 | text=Lebenslauf Carsten Frigge, Behörde für Wirtschaft und Arbeit.}}, abgerufen am 2. März 2010.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=Ohne Begeisterung kein Unternehmenserfolg. Unternehmensberater Carsten Frigge über den Consultant als Spin-Doctor für Unternehmensstrategien&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=VDI nachrichten&lt;br /&gt;
   |Datum=2000-12-15&lt;br /&gt;
   |Online={{Webarchiv | url=http://www.vdi-nachrichten.com/artikel/Ohne-Begeisterung-kein-Unternehmenserfolg/3987/1 | archive-is=20130205153604 | text=vdi-nachrichten.com}}&lt;br /&gt;
   |Abruf=2010-03-02}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000028456|Carsten Frigge||in: &amp;#039;&amp;#039;Internationales Biographisches Archiv&amp;#039;&amp;#039; 52/2010 vom 28. Dezember 2010}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Hamburger Finanzsenatoren}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2024-01-05}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Frigge, Carsten}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hamburger Senator (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatsrat (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1963]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Frigge, Carsten&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (CDU), Senator in Hamburg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. Juli 1963&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Berlin2019</name></author>
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