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	<title>Carsten Bresch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-06-16T11:45:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carsten Bresch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. September]] [[1921]] in [[Berlin]]; † [[1. März]] [[2020]] in [[Freiburg im Breisgau]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Karsten Voigt |url=https://bio3.biologie.uni-freiburg.de/ |titel=Das Institut trauert um Carsten Bresch |hrsg=Universität Freiburg im Breisgau |archiv-url=https://web.archive.org/web/20200309161928/https://bio3.biologie.uni-freiburg.de/ |archiv-datum=2020-03-09 |datum=2020-03-04 |abruf=2020-03-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher [[Genetik]]er und Professor und Lehrstuhlinhaber der [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg|Universität Freiburg im Breisgau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beruflicher Werdegang ==&lt;br /&gt;
Carsten Bresch studierte Physik, wurde zum Dr. rer. nat. promoviert und war 1947 einer der ersten Schüler von [[Max Delbrück (Biophysiker)|Max Delbrück]] im zerstörten Nachkriegs-Berlin. Ab 1949 arbeitete er als Assistent am damaligen [[Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie|Max-Planck-Institut für physikalische Chemie]] in Göttingen, wo er [[Bakteriophagen]] als Forschungsobjekt in die deutsche Genetik einführte und sich 1957 habilitierte und seine Lehrtätigkeit begann. 1958 &amp;lt;!-- oder schon 1957? --&amp;gt;ging Bresch als außerordentlicher Professor von Göttingen an die [[Universität Köln]], wo er im Auftrag von Max Delbrück und des Botanikprofessors [[Joseph Straub]] die Gründung eines Genetik-Institutes vorbereitete. Nach Fertigstellung zogen neben Bresch die Forscher Max Delbrück,&amp;lt;ref&amp;gt;Delbrück forschte von 1961 bis 1963 während seiner Abwesenheit vom [[California Institute of Technology]] an dem neuen Kölner Institut und half dieses zu etablieren.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Walter Harm (Biologe)|Walter Harm]], [[Peter Starlinger]] sowie der Biochemiker [[Hans Georg Zachau]] und später der Nukleinsäurechemiker [[Ulf Henning]] in die Forschungsräumlichkeiten ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1964 erhielt Bresch einen Ruf auf den Lehrstuhl für Genetik an der [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg|Universität Freiburg]], wo er im Zusammenhang mit der Neustrukturierung der Fakultät für Biologie ein eigenes Institut aufbaute. Da damit auch umfangreiche Neubauten verbunden waren, arbeitete er ebenso wie sein Kollege [[Rainer Hertel]] vorübergehend in den USA an der &amp;#039;&amp;#039;Biology Division&amp;#039;&amp;#039; des &amp;#039;&amp;#039;Southwest Center for Advanced Studies&amp;#039;&amp;#039; (SCAS) in [[Dallas]],&amp;lt;ref&amp;gt;Das SCAS ist das Vorgängerinstitut des heutigen Molekularbiologischen Institutes der University of Texas in Dallas (UTD).&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Texas]], dessen Leitung ihm übertragen worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1968 war Bresch dann in Freiburg, wo er innerhalb des Instituts für Biologie III den Lehrstuhl für Genetik an der Universität innehatte. Gleichzeitig war er Leiter des Zentrallabors für Mutagenitätsprüfung der [[Deutsche Forschungsgemeinschaft|Deutschen Forschungsgemeinschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein wissenschaftliches Hauptarbeitsgebiet war die Genetik der [[Bakteriophagen]]. Bresch war der Autor des über viele Jahre als internationales Standardlehrbuch der Genetik geltenden Werkes: &amp;#039;&amp;#039;Klassische und molekulare Genetik&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bh&amp;quot;&amp;gt;Carsten Bresch, Rudolf Hausmann: &amp;#039;&amp;#039;Klassische und molekulare Genetik.&amp;#039;&amp;#039; Dritte, erweiterte Auflage. Springer-Verlag, Berlin / Heidelberg / New York 1972, ISBN 3-540-05802-8 (Anmerkung: Ab der zweiten Auflage von 1970 war [[Rudolf Hausmann (Mediziner)|Rudolf Hausmann]] Koautor dieses Werkes.)&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben seiner Forschungs- und universitären Lehrtätigkeit engagierte sich Carsten Bresch intensiv in theologisch-naturwissenschaftlichen, interdisziplinären Gesprächen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
Breschs großes Forschungsverdienst war es, zusammen mit seinem Cousin [[Thomas Trautner]]&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Trautner war seit 1964 einer der Direktoren des [[Max-Planck-Institut für molekulare Genetik|Max-Planck-Instituts für Molekulare Genetik]] in Berlin.&amp;lt;/ref&amp;gt; am Max-Planck-Institut für physikalische Chemie in Göttingen,&amp;lt;ref&amp;gt;Das MPI für physikalische Chemie wurde in dieser Zeit von [[Karl Friedrich Bonhoeffer]] geleitet, einem Bruder des von den Nationalsozialisten im Konzentrationslager ermordeten Widerstandskämpfers [[Dietrich Bonhoeffer]]. Bresch dürfte wohl auf Empfehlung seines Lehrers Max Delbrück, der gleichzeitig ein Schwager von Karl Friedrich Bonhoeffer war, an das MPI in Göttingen gekommen sein.&amp;lt;/ref&amp;gt; die Bakteriophagen als Forschungsobjekte in die Genetik und die Molekularbiologie mit eingebracht zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Anfangsphase der [[Molekularbiologie]] standen sich zwei philosophisch unterschiedlich ausgerichtete Schulen gegenüber: Der Name „Molekularbiologie“ wurde 1952 vom britischen Molekularbiologen [[William Astbury]] geprägt, einem Anhänger der strukturell orientierten Schule, der damit auf die Struktur von biologischen Großmolekülen verwies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Carsten Bresch gehörte wie sein Lehrer Max Delbrück der informationell orientierten Schule an, die den Charakter des Informationsprozesses in der Genetik in den Vordergrund stellte. Delbrück hatte in den 1930er Jahren als Postdoktorand bei [[Niels Bohr]] an genetisch-informationstheoretischen Fragen gearbeitet und war gewissermaßen als Physiker zum Biologen „mutiert“. Delbrück war zu der Überzeugung gelangt, die Biologie sei „zu wichtig, um sie den Biologen alleine zu überlassen“. Carsten Bresch folgte diesem interdisziplinären Ansatz seines Lehrers und baute ihn sein Leben lang aus – in seinem Werk &amp;#039;&amp;#039;Zwischenstufe Leben&amp;#039;&amp;#039; (s.&amp;amp;nbsp;u.) auch weltanschaulich-philosophisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bresch war der Autor des in mehrere Sprachen übersetzten Standardlehrbuchs &amp;#039;&amp;#039;Klassische und molekulare Genetik&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bh&amp;quot; /&amp;gt; Viel diskutiert wurde und wird sein weltanschauliches Hauptwerk &amp;#039;&amp;#039;Zwischenstufe Leben&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Carsten Bresch: &amp;#039;&amp;#039;Zwischenstufe Leben – Evolution ohne Ziel?&amp;#039;&amp;#039; R. Piper &amp;amp; Co. Verlag, München / Zürich 1977, ISBN 3-492-02270-7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bresch wagte in diesem Buch den großangelegten naturphilosophischen Versuch, aus den gesicherten Ergebnissen der Evolutionsforschung heraus Perspektiven für die Zukunft der Menschheit zu entwickeln. Er dachte das Evolutionsprinzip der „Integration“ bis auf die planetare Ebene konsequent weiter und skizzierte ein „planetarisches Riesenwesen“, in dem schließlich alle Kreaturen integriert sind: „Alle Muster unserer Erdkugel werden dann zu einem riesigen ‚intelligenten Organismus‘ verbunden sein – zu einem einzigen! Um dessen Singularität zu betonen, wollen wir solch eine Struktur ein ‚MONON‘ nennen.“&amp;lt;ref&amp;gt;Carsten Bresch: &amp;#039;&amp;#039;Zwischenstufe Leben – Evolution ohne Ziel?&amp;#039;&amp;#039; München / Zürich 1977, S. 250.&amp;lt;/ref&amp;gt; Alle Naturerscheinungen von der Astrophysik bis zum Gehirn und der menschlichen Gesellschaft leitete Bresch aus dem einheitlichen Grundprinzip des Muster- und Informationswachstums und deren zunehmender Integration ab, was zu immer höher integrierten und damit komplexeren Formen führe. Die Entwicklung hat ihm zufolge dabei drei Phasen:&lt;br /&gt;
# die der Materie,&lt;br /&gt;
# die des Lebendigen und&lt;br /&gt;
# die des Geistigen und der Kultur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieser Stufe angekommen stellt Bresch die für ihn und die Menschheit entscheidenden Fragen, ob es sich bei dieser Evolution um Zufall und Notwendigkeit, um einen Irrlauf oder um den Weg auf ein fernes Ziel hin handelt. Bresch führt so seine Leser an die Wurzeln letzter Fragen. „Das Buch ist damit ein gewichtiger Beitrag zu einem neuen Selbst- und Weltverständnis des heutigen Menschen, der der Frage nach dem Sinn des Lebens ratloser denn je zuvor gegenübersteht.“&amp;lt;ref&amp;gt;Aus dem Klappentext von Bresch: &amp;#039;&amp;#039;Zwischenstufe Leben.&amp;#039;&amp;#039; R. Piper &amp;amp; Co. Verlag, München 1977, ISBN 3-492-02270-7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Breschs „Zwischenstufe Leben“ repräsentiert eine naturwissenschaftliche Darstellung von [[Pierre Teilhard de Chardin|Teilhard de Chardins]] stark theologisch orientiertem, universalem Evolutionskonzept. Bresch kennzeichnet explizit in seiner Darstellung den Punkt oder die Grenze, an dem er eine rein naturwissenschaftliche Beschreibung zu Gunsten einer weltanschaulich-philosophischen Deutung überschreitet.&amp;lt;ref&amp;gt;C. Bresch: &amp;#039;&amp;#039;Zwischenstufe Leben.&amp;#039;&amp;#039; S. 295, „Epilog – jenseits von Wissenschaft“.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er begibt sich daher in keinerlei Weise in die Situation einer unerlaubten, methodologischen Grenzüberschreitung zwischen Naturwissenschaft auf der einen und Religion, Theologie oder Philosophie auf der anderen Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bresch engagierte sich intensiv in interdisziplinären naturwissenschaftlich-theologischen Gesprächen und Diskussionen zum Thema [[Evolution]]. In diesem Umfeld gründete er zusammen mit dem Freiburger Theologen [[Helmut Riedlinger]] 1981 aus einem theologisch-biologischen Seminarkreis an der Universität Freiburg heraus die interdisziplinäre Arbeitsgemeinschaft [[Arbeitsgemeinschaft Evolution, Menschheitszukunft und Sinnfragen|AGEMUS]] und gab den Freiburger &amp;#039;&amp;#039;AGEMUS-Rundbrief&amp;#039;&amp;#039; dieses Arbeitskreises heraus. Im November 2010 erschien im Schattauer Verlag sein Buch „Evolution – Was bleibt von Gott“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Carsten Bresch starb am 1. März 2020 im Alter von 98 Jahren in Freiburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
=== Als Autor ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Klassische und molekulare Genetik.&amp;#039;&amp;#039; Springer, Berlin 1964, ISBN 3-540-05802-8 (3. erw. Ausgabe 1972)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zwischenstufe Leben. Evolution ohne Ziel?&amp;#039;&amp;#039; Piper, München 1977, ISBN 3-492-02270-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Des Teufels neue Kleider.&amp;#039;&amp;#039; TR-Verlagsunion, München 1978, ISBN 3-8058-0903-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Evolution – Was bleibt von Gott.&amp;#039;&amp;#039; Schattauer, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-7945-2757-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Als Herausgeber ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;AGEMUS.&amp;#039;&amp;#039; Rundbrief: Arbeitsgemeinschaften Evolution, Menschheitszukunft und Sinnfragen. Freiburg 1981 bis 1983.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kann man Gott aus der Natur erkennen?&amp;#039;&amp;#039; Herder, Freiburg im Breisgau 1990, ISBN 3-451-02125-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gut und Böse in der Evolution. Naturwissenschaftler, Philosophen und Theologen im Disput.&amp;#039;&amp;#039; S. Hirzel, Stuttgart 1995, ISBN 3-8047-1423-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Diverse ===&lt;br /&gt;
* 1974: Zum Problem des Phasenwechsels der Evolution. In: Acta Teilhardiana 11, S. 47–52.&lt;br /&gt;
* 1978: Evolution – der Mensch, wie er ist, als Zwischenstufe: Ein Interview mit Prof. Carsten Bresch. In: Herder-Korrespondenz 32. S.&amp;amp;nbsp;286–293.&lt;br /&gt;
* 1978: Was ist Evolution? In: Böhme, Wolfgang (Hrsg.): Zufall und Gesetz des Lebens. Karlsruhe: Evangelische Akademie Baden (Herrenalber Texte, Band 9), S. 11–33.&lt;br /&gt;
* 1978: Evolution – Fragen der Energie und Information. In: Erdoel-Erdgas-Zeitschrift 94, S. 349–356.&lt;br /&gt;
* 1978: Das Ende der biologischen Evolution. In: Jahreshefte der Gesellschaft für Naturkunde in Württemberg 133, S. 5–13.&lt;br /&gt;
* 1979: Das sadistische Kohlenstoffatom: Rezension zu Richard Dawkins. In: Biologie in unserer Zeit 9, S. 30–32.&lt;br /&gt;
* 1979: Die Menschheit an der zweiten Schwelle der Evolution. In: Schatz, Oskar (Hrsg.) Hoffnung in der Überlebenskrise. Graz: Styria (Salzburger Humanismusgespräche 9), S. 44–61.&lt;br /&gt;
* 1979: Leben. In: Seidler, Eduard (Hrsg.): Wörterbuch medizinischer Grundbegriffe. Eine Einführung in die Heilkunde in 86 Artikeln. Freiburg: Herder, S. 184–186.&lt;br /&gt;
* 1980: Von der Möglichkeit, Sinn und Ziel der Entwicklung zu erkennen. In: Schlemmer, Johannes (Hrsg.): Glauben als Bedürfnis. Beiträge zum menschlichen Selbstverständnis. Frankfurt am Main: Ullstein.&lt;br /&gt;
* 1980: Muster und Evolution. In: Gesellschaft für Klassifikation e. V. (Hrsg.): Wissensstrukturen und Organisationsmuster. Proceedings der 4. Fachtagung der Gesellschaft für Klassifikation e. V. Salzburg vom 16.–19. April 1980. Frankfurt: Indeks Verlag. (Studien zur Klassifikation Band 9), S. 109–113.&lt;br /&gt;
* 1981: Evolutionäre Ursachen und Perspektiven der Kulturkrise. In: Paus, Ansgar (Hrsg.): Kultur als christlicher Auftrag heute. Kevelaer: Butzon &amp;amp; Bercker. Vorlesungen der Salzburger Hochschulwochen, S. 171–195.&lt;br /&gt;
* 1981: Die Rolle der Sprache im Gesamtbild der Evolution. In: Nova Acta Leopoldina N.F. 54, S. 747–752.&lt;br /&gt;
* 1981: Das Ungeheuer unter den Papiertigern oder die außerordentliche wissenschaftliche Rolle der Soziobiologie. In: Schatz, Oskar (Hrsg.): Brauchen wir eine andere Wissenschaft? Graz: Styria. (Salzburger Humanismusgespräche 10), S. 173–180.&lt;br /&gt;
* 1981: Vom Würfeln, das kein Glücksspiel war. In: Piper, Klaus (Hrsg.): Lust am Denken. Ein Lesebuch aus Philosophie, Natur- und Humanwissenschaften 1947–1981. München. Piper, S. 25–34.&lt;br /&gt;
* 1981: Soziobiologie – Egoismus um die Ecke? In. Agemus-Rundbrief September 1981, S. 11–20.&lt;br /&gt;
* 1982: Zur evolutionären Begründung des Pazifismus. In: Agemus-Rundbrief, Sonderheft 1982, S. 3–10.&lt;br /&gt;
* 1982: Nachruf auf Joachim Illies. In: Agemus-Rundbrief Juni 1982, S. 25–26.&lt;br /&gt;
* 1982: Der Disput mit Arthur E. Wilder-Smith. Schöpfung und/oder Evolution. In: Agemus-Rundbriefe 1982–1984 sowie factum 1983–1985 und factum-Sonderdruck 506.&lt;br /&gt;
* 1983: Evolution aus Alpha-Bedingungen, Zufalls-Türmen und Systemzwängen. In: Riedl, Rupert J./Kreuzer, Franz (Hrsg.): Evolution und Menschenbild. Hamburg: Hoffmann und Campe, S. 22–39.&lt;br /&gt;
* 1984: Das Ende der biologischen Evolution. In. Frau und Kultur 87, Heft 3, S. 6–8.&lt;br /&gt;
* 1984: Vom Urkrümel zum Atompilz. 6-teilige Fernsehserie im ZDF mit Jürgen Voigt&lt;br /&gt;
* 1985: Können wir neue Menschen werden? Zur evolutionären Begründung des Pazifismus. In: Mensch, Natur, Gesellschaft. Zeitschrift zur internationalen wissenschaftlichen und kulturellen Verständigung 2, S. 30–33.&lt;br /&gt;
* 1986: Evolutionslehre und Schöpfungsglaube. In: Diakonia 17, S. 230–240.&lt;br /&gt;
* 1987: What is Evolution? In: Andersen, Svend/Peacocke, Arthur (Hrsg.): Evolution and Creation. A European Perspective. Aarhus: Aarhus University Press, S. 36–57.&lt;br /&gt;
* 1988: Was ist Evolution? In: Wolfgang Böhme (Hrsg.): Evolution und Gottesglaube. Ein Lese- und Arbeitsbuch zum Gespräch zwischen Naturwissenschaft und Theologie. Göttingen: Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, S. 31–54.&lt;br /&gt;
* 1992: Evolution und Fremdenangst. In: Isak, Rainer (Hrsg.): Wir und die Fremden. Entstehung und Abbau von Ängsten. Freiburg: Katholische Akademie der Erzdiözese Freiburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Walter Habel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Wer ist wer?]] Das deutsche Who’s who.&amp;#039;&amp;#039; 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 149.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Hrsg=[[Werner Schuder]] |Titel=Kürschners Deutscher Gelehrten Kalender |TitelErg=Carsten Bresch |Band=1 |Verlag=De Gruyter |Ort=Berlin / New York |Datum=1992 |ISBN=3-11-011754-1}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Eckart Löhr |Titel=Von Alpha bis Omega. Ein Gespräch mit dem Physiker, Genetiker und Evolutionstheoretiker Carsten Bresch |Verlag=Deutscher Wissenschafts-Verlag |Ort=Baden-Baden |Datum=2015 |ISBN=978-3-86888-093-9}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Simone Wenkel |url=https://kups.ub.uni-koeln.de/5515/1/Dissertation_SW.pdf |titel=Die Molekularbiologie in Deutschland von 1945 bis 1975. Ein internationaler Vergleich. |werk=kups.ub.uni-koeln.de |hrsg=Kölner UniversitätsPublikationsServer |datum=2013 |abruf=2020-05-12 |sprache= |kommentar=Dort Ausführungen zu Carsten Bresch in Bezug auf den Aufbau des Institutes für Genetik an der Universität Köln}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|129591440}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=DNB |url=https://portal.dnb.de/opac.htm?query=AGEMUS&amp;amp;method=simpleSearch&amp;amp;cqlMode=true |titel=AGEMUS in der DNB |abruf=2018-04-19 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Hans Bremer |url=https://www.utdallas.edu/biology/mcb-history.pdf |titel=About the origins of Molecular Biology and of our Department at UTD |kommentar=In diesem englischsprachigen Artikel wird u. a. die wissenschaftliche Lebensleistung von Carsten Bresch dargestellt. |format=pdf, 62&amp;amp;nbsp;kB |sprache=en |archiv-url=https://web.archive.org/web/20100119151348/http://www.utdallas.edu:80/biology/mcb-history.pdf |archiv-datum=2010-01-19 |abruf=2018-04-19 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=[[Ralf Neumann]] |url=https://web.archive.org/web/20210814172313/https://www.laborjournal.de/rubric/essays/essays2021/e21_11.php |titel=Zwischenstufe Phagen (Ein Rückblick zu Carsten Breschs hundertsten Geburtstag) |werk=Laborjournal Online (via archive.org) |datum=2021-07-16 |abruf=2022-10-27}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Carsten Bresch |url=https://www.ub.uni-freiburg.de/fileadmin/ub/casts/audio/reden/034_bresch.m4a |titel=Evolution – Kluft und Brücke zwischen Glauben und Wissen |titelerg=Rede des Monats – Universitätsbibliothek Freiburg |hrsg=Katholische Akademie der Erzdiözese Freiburg |datum=1981-05-17 |format=[[MP4|m4a]]-Audio, 36,6&amp;amp;nbsp;MB, 1:27&amp;amp;nbsp;Stunden |abruf=2020-03-10 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=129591440|LCCN=n50045923|VIAF=66574042}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bresch, Carsten}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Genetiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1921]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2020]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bresch, Carsten&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Physiker und Genetiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. September 1921&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. März 2020&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Freiburg im Breisgau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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