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	<title>Carsac-de-Gurson - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-02-02T19:54:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sprache&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Frankreich&lt;br /&gt;
|nomcommune= Carsac-de-Gurson&lt;br /&gt;
|nomlocale= Carsac de Gurçon&lt;br /&gt;
|armoiries= Blason ville fr Carsac-de-Gurson 24.svg&lt;br /&gt;
|région= [[Nouvelle-Aquitaine]]&lt;br /&gt;
|département= [[Département Dordogne|Dordogne]]&lt;br /&gt;
|arrondissement= [[Arrondissement Bergerac|Bergerac]]&lt;br /&gt;
|canton= [[Kanton Pays de Montaigne et Gurson|Pays de Montaigne et Gurson]]&lt;br /&gt;
|intercomm= [[Communauté de communes de Montaigne Montravel et Gurson|Montaigne Montravel et Gurson]]&lt;br /&gt;
|insee= 24083&lt;br /&gt;
|cp= 24610&lt;br /&gt;
|latitude= 44/56/52/N&lt;br /&gt;
|longitude= 00/05/28/O&lt;br /&gt;
|alt mini= 27&lt;br /&gt;
|alt maxi= 116&lt;br /&gt;
|image= Carsac-de-Gurson-2009-08-06.jpg&lt;br /&gt;
|image-desc= Kirche Saint-Pierre&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carsac-de-Gurson&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{IPA|fr|kaʁˈsak də ɡyʁˈsɔ̃}}, {{ocS|Carsac de Gurçon}}) ist eine [[Frankreich|französische]] [[Gemeinde (Frankreich)|Gemeinde]] mit {{EWZ|FR|24083}} Einwohnern (Stand: {{EWD|FR|24083}}) im [[Département Dordogne]] in der [[Region (Frankreich)|Region]] [[Nouvelle-Aquitaine]]. Sie gehört zum [[Arrondissement Bergerac]] und zum [[Communauté de communes|Gemeindeverband]] [[Communauté de communes de Montaigne Montravel et Gurson]]. Die Bewohner werden &amp;#039;&amp;#039;Carsacois&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Carsacoises&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tright&amp;quot; style=&amp;quot;clear:none;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Lac de Gurson, Dordogne 7.jpg|mini|See von Gurson]]&lt;br /&gt;
[[Datei:24083-Carsac-de-Gurson-Sols.png|mini|[[Bodenbedeckung]], Hydrografie und Infrastruktur der Gemeinde (2018)]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Carsac-de-Gurson liegt etwa 56 Kilometer südwestlich von [[Périgueux]], etwa 33 Kilometer westnordwestlich von [[Bergerac]] und etwa 27 Kilometer ostnordöstlich von [[Libourne]] am südwestlichen Rand des Départements in der [[Région naturelle in Frankreich|Région naturelle]] des [[Landais]], Teil des touristisch benannten [[Périgord pourpre]]. Die Gemeinde liegt im [[Einzugsgebiet]] der [[Dordogne]] und wird entwässert vom Flüsschen [[Lidoire]], das sie im Süden begrenzt, vom Flüsschen Galant, das hier entspringt und das Gemeindegebiet im Nordwesten begrenzt, vom zeitweise [[trockenfallen]]den Flüsschen Fayat, das sie im Südosten begrenzt, sowie vom zeitweise trockenfallenden Ruisseau du Pontet und von verschiedenen kleineren Fließgewässern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Département Dordogne liegt auf der Nordplatte des [[Aquitanisches Becken|Aquitanischen Beckens]] und grenzt im Nordosten an einen Rand des [[Zentralmassiv]]s. Es weist eine große geologische Vielfalt auf. Das Gelände ist in der Tiefe in regelmäßigen Schichten angeordnet, die von der [[Sedimentation]] auf dieser alten Meeresplattform zeugen. Das Département lässt sich daher geologisch in vier Stufen unterteilen, die sich nach ihrem geologischen Alter unterscheiden. Carsac-de-Gurson liegt in der vierten Stufe von Nordosten, einem Plateau aus Kieselsandsteinablagerungen und Seekalksteinen aus dem [[Tertiär]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://espritdepays.com/comprendre/geographie-geologie-climat/dordogne-relief-geologie|title=Géologie de la Dordogne-Périgord|accessdate=2025-11-20|publisher=Éditions Esprit de Pays|language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die im Gemeindegebiet hervortretenden Schichten bestehen aus quartären Oberflächenformationen aus dem [[Quartär (Geologie)|Quartär]] und Sedimentgesteinen aus dem [[Känozoikum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet der Gemeinde erstreckt sich auf einer relativ waldarmen, leicht hügeligen Landschaft mit Höhen unter {{Höhe|100}}. Der topographisch höchste Punkt bildet eine Ausnahme mit {{Höhe|116}} südwestlich des Zentrums mit einem steil aufragenden Hügel, auf dem sich die Burgruine Gurson befindet. Der tiefste Punkt wird im Süden mit {{Höhe|27}} beim Austritt der Lidoire aus dem Gemeindegebiet gemessen. Das Zentrum liegt leicht erhöht auf etwa {{Höhe|96}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rund 73 % der Fläche der Gemeinde werden landwirtschaftlich, hauptsächlich heterogen genutzt, rund 24 % sind bewaldet, rund 3 % entfallen auf [[Binnengewässer]], hauptsächlich durch den See von Gourdon.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.statistiques.developpement-durable.gouv.fr/corine-land-cover-0|title=Répartition des superficies en 15 postes d’occupation des sols (métropole)|accessdate=2025-11-20|date=2018|publisher=[[CORINE Land Cover]]|language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgeben wird Carsac-de-Gurson von den fünf Nachbargemeinden:&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
 | NORDWEST=[[Villefranche-de-Lonchat]]&lt;br /&gt;
 | NORD=&lt;br /&gt;
 | NORDOST=[[Saint-Martin-de-Gurson]]&lt;br /&gt;
 | OST=[[Saint-Méard-de-Gurçon]]&lt;br /&gt;
 | SUEDOST=[[Montazeau]]&lt;br /&gt;
 | SUED=&lt;br /&gt;
 | SUEDWEST=[[Montpeyroux (Dordogne)|Montpeyroux]]&lt;br /&gt;
 | WEST=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Natürliche Risiken ==&lt;br /&gt;
[[Datei:24083-Carsac-de-Gurson-argile.jpg|mini|Risikokarte zur Quellungs/Schrumpfung von Tonmineralen in Böden für Carsac-de-Gurson]]&lt;br /&gt;
Naturrisiken manifestieren sich in Carsac-de-Gurson als&lt;br /&gt;
* [[Dürre]]n&lt;br /&gt;
* Waldbrände&lt;br /&gt;
* Bodensetzungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im größten Teil des Gemeindegebiets besteht zur Vorbeugung von Waldbränden eine rechtliche Pflicht zur Beseitigung von Gestrüpp rund um Häuser, Straßen und andere Einrichtungen oder Geräte und eine zeitliche und räumliche Beschränkung von offenem Feuer, beispielsweise beim Verbrennen von Abfällen oder Pflanzen, beim Campen oder beim Feuerwerk.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.dordogne.gouv.fr/contenu/telechargement/34103/235156/file/DDRM%20en%20Dordogne%20version%20double%20page.pdf|title=Dossier des Départements über Hauptrisiken|accessdate=2025-11-20|format=PDF|publisher=Département Dordogne|language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Risikokarte zeigt, ist das gesamte Gemeindegebiet von einer starken Gefahr durch Bodensetzungen bei abwechselnden Dürre- und Regenperioden betroffen. Die Dürreperioden in den Jahren 1989, 1992, 2005 und 2011 sind als Naturkatastrophen der Gemeinde klassifiziert worden. Die [[Erdbeben]]gefahr ist als relativ niedrig einzustufen. Das Gemeindegebiet ist einer schwachen [[Radon]]gefahr ausgesetzt und wird der Zone 1 zugeordnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.georisques.gouv.fr/mes-risques/connaitre-les-risques-pres-de-chez-moi/rapport2?city=Carsac-de-Gurson&amp;amp;typeForm=adresse&amp;amp;codeInsee=24083&amp;amp;lon=0.090277&amp;amp;lat=44.946944&amp;amp;go_back=%2F&amp;amp;adresse=Carsac-de-Gurson|title=Les risques près de chez moi|accessdate=2025-11-20|publisher=Ministerium für ökologischen Wandel, Biodiversität, Wälder, Meer und Fischerei|language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie und Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der heutige Name der Gemeinde folgte 1961 auf den früheren &amp;#039;&amp;#039;Carsac-de-Villefranche&amp;#039;&amp;#039;. Der Name von &amp;#039;&amp;#039;Carsac&amp;#039;&amp;#039; erschien im 13. Jahrhundert in &amp;#039;&amp;#039;Sanctus Petrus de Carrsac&amp;#039;&amp;#039; im Jahr 1274, lange nachdem die [[Romanik|romanische]] Kirche erbaut wurde. Er stammt von einer [[Gallorömische Kultur|gallorömischen]] Person namens &amp;#039;&amp;#039;Carsius&amp;#039;&amp;#039;, dem das [[Suffix]] [[-acum]] als Eignertitel angehängt wurde (somit &amp;#039;&amp;#039;Carsiacum&amp;#039;&amp;#039;, Landgut des Carsius).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Gurson&amp;#039;&amp;#039; wurde zu einer früheren Zeit, im 12. Jahrhundert, in der Schreibweise &amp;#039;&amp;#039;Gorzom&amp;#039;&amp;#039; (1105) erwähnt. Der Name ist verbunden mit der Burg in der Erwähnung &amp;#039;&amp;#039;Castrum de Gorson&amp;#039;&amp;#039;, ebenfalls aus dem 12. Jahrhundert. In der Folge findet man die [[Latinisierung|latinisierten]] Formen &amp;#039;&amp;#039;Curzum&amp;#039;&amp;#039; (1254), &amp;#039;&amp;#039;Gorsonium&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Gursonium&amp;#039;&amp;#039; (14. Jahrhundert). Die konkurrierende Schreibweise &amp;#039;&amp;#039;Gurçon&amp;#039;&amp;#039;, noch aus dem ausgehenden 14. Jahrhundert, besteht heute noch bei Saint-Martin-de-Gurson (vor 1992: Saint-Martin-de-Gurçon) und Saint-Méard-de-Gurçon. &amp;#039;&amp;#039;Gurson&amp;#039;&amp;#039; stammt von einer gallorömischen Person namens &amp;#039;&amp;#039;Curtius&amp;#039;&amp;#039;, dessen Name das Suffix &amp;#039;&amp;#039;-onem&amp;#039;&amp;#039; angehängt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dictionnaire&amp;quot;&amp;gt;Tanet, Hordé, Seiten 83–84&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort liegt auf der Wasserscheide zwischen dem [[Isle]]-Becken im Norden und dem Dordogne-Becken im Süden. Es ist daher ein strategisch wichtiger Ort, der eine kontinuierliche Besiedlung mindestens seit der [[Jungsteinzeit]] ermöglicht, wie der Fund einer fein gearbeiteten, 20 Zentimeter langen Axt belegt, die heute im Museum von Villefranche-de-Lonchat ausgestellt ist. Eine [[Römerstraße]] im Weiler Villecour zeugt von einer Besiedlung in gallorömischer Zeit, und eine [[mittelalter]]liche [[Nekropole]] am Standort der Kirche datiert aus dem [[Frühmittelalter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tatsache, dass die Pfarrei den heiligen [[Simon Petrus|Petrus]] und [[Paulus von Tarsus|Paulus]] geweiht ist, deutet auf eine frühe Gründung (11. Jahrhundert) hin. Darüber hinaus scheint es in Carsac ein [[Prior]]at gegeben zu haben, das im 13. Jahrhundert das Priorat von Gurson ablöste, welches selbst im [[Hundertjähriger Krieg|Hundertjährigen Krieg]] (14. und 15. Jahrhundert) unterging.&amp;lt;ref name=&amp;quot;visite&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://visites.aquitaine.fr/carsac-de-gurson|wayback=20160909112253|text=Carsac-de-Gurson (französisch)}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf unterstand der [[Kastellan]]ei der Burg Gurson. Diese wurde im 12. Jahrhundert als Aussichtsposten auf einem steilen Hügel errichtet. Im 13. Jahrhundert gehörte das Gelände dem [[Vicomte]] von [[Castillon-la-Bataille|Castillon]]. Um 1252 zerstörten die Truppen König [[Heinrich III. (England)|Heinrichs III. von England]] die Burg nach der Revolte des Vicomtes gegen die Obrigkeit. Ende des 13. Jahrhunderts wurde die Burg wieder aufgebaut. Das Gebiet wurde an Vicomte Jean de Grailly zurückgegeben. Im 14. Jahrhundert griffen die Truppen [[Ludwig I. (Anjou)|Ludwigs I.]], Herzog von [[Anjou]] und Bruder König [[Karl V. (Frankreich)|Karls V.]] von Frankreich, die Burg an und zerstörten sie teilweise. [[Bertrand du Guesclin]] soll zu den Angreifern gehört haben. Die Engländer wurden von der Burg vertrieben. Anschließend wurde sie wieder aufgebaut und wurde zum Sitz der Herrschaft der [[Grafschaft Foix|Grafen von Foix-Gurçon]], die dort bis ins 18. Jahrhundert residierten. Die Burg beherbergte im 16. Jahrhundert König [[Heinrich III. (Frankreich)|Heinrich III.]] von Frankreich. Es ist auch der Ort, an dem [[Michel de Montaigne]] seinen Freund, den Grafen von Gurson, besuchte und dem er [[Charlotte Diane de Foix-Candale]] ein Kapitel seines [[Essay]]s &amp;#039;&amp;#039;De l’institution des enfants&amp;#039;&amp;#039; widmete. Im 17. Jahrhundert wurde der König [[Heinrich IV. (Frankreich)|Heinrich IV.]] in der Burg empfangen. Die Burg wurde ab Mitte des 18. Jahrhunderts aufgegeben und verfiel nach der [[Französische Revolution|Französischen Revolution]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://chateauruine.fr/dordogne-chateau-de-gurson-carsac-de-gurson.html|title=Château de GURSON - Carsac de Gurson|accessdate=2025-11-20|publisher=Le Chevalier Dauphinois|language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der [[Französische Revolution|Französischen Revolution]] pilgerten viele Menschen zur Kirche in Carsac, um Wein segnen zu lassen. Im Anschluss daran soll in Les Brandeaux, einem Weiler nahe dem Dorf La Lidoire, eine Kapelle existiert haben. Der aus Carsac stammende, eidverweigernde Priester Jean Mentet soll zwischen 1793 und 1797 in Les Bournettes, einem heute verschwundenen, sehr abgelegenen Weiler auf einem Hügel nordwestlich von Les Eyssarts, auf dem Bauernhof seiner Eltern versteckt gehalten haben. Vermutlich richtete er dort eine Kapelle ein, um heimlich Messen zu feiern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Widerstandsgeist in Carsac-de-Gurson flammte während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wieder auf. Tatsächlich diente das an die Kirche angrenzende Herrenhaus, das einen idealen Beobachtungsposten darstellte, damals als Zufluchtsort für Schleuser, die die [[Demarkationslinie (Frankreich)|Demarkationslinie]] im Geheimen überquerten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;visite&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Blason ville fr Carsac-de-Gurson 24.svg|mini|links|125x125px|Wappen von Carsac-de-Gurson]]&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Das Wappen der Gemeinde ist das Wappen von Germain-Gaston de Foix, Marquis von Trans (1508, gestorben 1591), mit einer [[Vierung (Heraldik)|Vierung]], bestehend aus den Farben in den [[Platz (Heraldik)|Plätzen]] der [[Grafschaft Foix]] und des [[Béarn]] und mit einem blauen [[Herzschild]] mit einer goldenen Lilie, die aus Trans (in der [[Provence]]) stammt und von seiner Mutter kam.&amp;lt;ref name=&amp;quot;visite&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
{{Einwohner B Diagramm|Name=Carsac-de-Gurson|float=none|color=1|width=500|quelle=[[École des Hautes Études en Sciences Sociales|EHESS]]/Cassini bis 1999,&amp;lt;ref name=&amp;quot;EHESS&amp;quot;&amp;gt;{{cite web|url=http://cassini.ehess.fr/cassini/fr/html/fiche.php?select_resultat=7009|title=Notice Communale Carsac-de-Gurson|accessdate=2025-11-20|publisher=[[École des Hautes Études en Sciences Sociales|EHESS]]|language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Institut national de la statistique et des études économiques|INSEE]] ab 2006&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.insee.fr/fr/statistiques/2129090?geo=COM-24083|title=Populations légales 2006 Commune de Carsac-de-Gurson (24083)|accessdate=2025-11-20|publisher=[[Institut national de la statistique et des études économiques|INSEE]]|language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.insee.fr/fr/statistiques/2021173?geo=COM-24083|title=Populations légales 2013 Commune de Carsac-de-Gurson (24083)|accessdate=2025-11-20|publisher=[[Institut national de la statistique et des études économiques|INSEE]]|language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.insee.fr/fr/statistiques/6676182?geo=COM-24083|title=Populations légales 2020 Commune de Carsac-de-Gurson (24083)|accessdate=2025-11-20|publisher=[[Institut national de la statistique et des études économiques|INSEE]]|language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;|anm=Ab 1962 offizielle Zahlen ohne Einwohner mit Zweitwohnsitz|werte=(1793,353)(1800,365)(1806,371)(1821,350)(1831,380)(1836,380)(1841,340)(1846,371)(1851,355)(1856,365)(1861,326)(1866,333)(1872,317)(1876,342)(1881,306)(1886,290)(1891,269)(1896,271)(1901,345)(1906,333)(1911,324)(1921,312)(1926,303)(1931,300)(1936,288)(1946,262)(1954,305)(1962,259)(1968,238)(1975,218)(1982,209)(1990,175)(1999,189)(2006,193)(2013,195)(2020,184)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde hatte im 19. Jahrhundert meist über 300 Einwohner. Durch die [[Reblaus#Geschichte|Reblauskrise]] im Weinbau und die [[Mechanisierung der Landwirtschaft]] sanken die Bevölkerungszahlen auf die Tiefststände der letzten Jahrzehnte ab.&lt;br /&gt;
[[Datei:Carsac-de-Gurson, le château de Gurson.jpg|mini|Burgruine Gurson]]&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Die romanische [[Pfarrkirche]] Saint-Pierre stammt aus dem 12. Jahrhundert. Die Westfassade ist im Stil der nordwestlich angrenzenden Landschaften der [[Charente (Landschaft)|Charente]] und der [[Saintonge]] mit einem [[Triumphbogenschema]] in der von einem fünffach abgestuften, aber ansonsten – mit Ausnahme zweier Tierfiguren oberhalb der seitlichen [[Zwickel (Architektur)|Zwickel]] und eines rahmenden [[Stab (Ornamentik)|Diamant- oder Sternstabes]] – weitgehend dekorlosen [[Archivolte]]nportal dominierten Portalzone gestaltet. Darüber befindet sich ein [[Konsolenfries]] und eine fünfteilige [[Arkaden]]zone sowie ein mächtiger – allerdings dekorloser – [[Glockenturm]]. Die nördliche Außenwand der einschiffigen Kirche hat sich durch die [[Gewölbeschub|Schubkräfte]] des leicht angespitzten [[Tonnengewölbe]]s schräggestellt. Der Kirchenbau ist seit 1940 als [[Monument historique]] klassifiziert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Base Mérimée|PA00082440|&amp;#039;&amp;#039;Église Saint-Pierre, Carsac-de-Gurson&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Von der Burgruine Gurson sind noch bedeutende Komponenten erhalten: Wälle, eingestürztes Torhaus, Türme, Steintreppe. Sie ist seit 1948 als &amp;#039;&amp;#039;Monument historique&amp;#039;&amp;#039; eingeschrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Base Mérimée|PA00082439|&amp;#039;&amp;#039;Château de Gurcon, Carsac-de-Gurson&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Der etwa anderthalb Kilometer südwestlich gelegene, künstlich angelegte See von Gurson ist seit 1970 ein beliebtes Ausflugsziel an heißen Sommertagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Carsac-de-Gurson liegt in den Zonen [[Appellation d’Origine Contrôlée|AOC]] und geschützte Ursprungsbezeichnung (AOP) der Weine:&lt;br /&gt;
* Bergerac blanc, rosé und rouge und&lt;br /&gt;
* Côte de Bergerac blanc und rouge.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.inao.gouv.fr/rechercher-un-produit?search_api_fulltext=&amp;amp;region_dp=25267&amp;amp;f%5B0%5D=statut%3A38947&amp;amp;f%5B1%5D=statut_ce%3A38949|title=Rechercher un produit|accessdate=2025-11-20|publisher=[[Institut national de l’origine et de la qualité]]|language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erwerbstätigkeit ===&lt;br /&gt;
Im Jahre 2022 waren 95 Personen zwischen 15 und 64 Jahren in Carsac-de-Gurson erwerbstätig, entsprechend 78,9 % der Bevölkerung der Gemeinde in dieser Altersklasse, wobei der Anteil der Frauen (79,2 %) höher war als bei den Männern (78,6 %). Die Zahl der Arbeitslosen war mit 10 Personen im Jahr 2022 gleich hoch wie im Jahr 2016. Die Arbeitslosenquote fiel durch die höhere Zahl an Erwerbstätigen von 12,8 % (2016) auf 10,1 % (2022).&amp;lt;ref name=&amp;quot;INSEE&amp;quot;&amp;gt;{{cite web|url=https://www.insee.fr/fr/statistiques/2011101?geo=COM-24083|title=Dossier complet Commune de Carsac-de-Gurson (24083)|accessdate=2025-11-20|publisher=[[INSEE]]|language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Branchen und Betriebe ===&lt;br /&gt;
25 nicht-landwirtschaftliche Gewerbebetriebe waren im Jahr 2023 in Carsac-de-Gurson wirtschaftlich aktiv:&amp;lt;ref name=&amp;quot;INSEE&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable centre&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:90%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! scope=col rowspan=2|Branche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!scope=col| Anzahl||scope=col| %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gesamt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;||align=&amp;#039;center&amp;#039;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;25&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Fertigung, Bergbau und andere Industrien||align=&amp;#039;center&amp;#039;|3||align=&amp;#039;right&amp;#039;|12,0 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Baugewerbe||align=&amp;#039;center&amp;#039;|3||align=&amp;#039;right&amp;#039;|12,0 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Groß- und Einzelhandel, Verkehr, Beherbergung und Gastronomie||align=&amp;#039;center&amp;#039;|7||align=&amp;#039;right&amp;#039;|28,0 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Immobilien||align=&amp;#039;center&amp;#039;|1||align=&amp;#039;right&amp;#039;|4,0 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Fachbezogene, wissenschaftliche und technische Tätigkeiten sowie administrative und unterstützende Dienstleistungstätigkeiten||align=&amp;#039;center&amp;#039;|6||align=&amp;#039;right&amp;#039;|24,0 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Öffentliche Verwaltung, Bildung, menschliche Gesundheit und soziales Handeln||align=&amp;#039;center&amp;#039;|4||align=&amp;#039;right&amp;#039;|16,0 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Andere Dienstleistungen||align=&amp;#039;center&amp;#039;|1||align=&amp;#039;right&amp;#039;|4,0 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landwirtschaft ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 2020 lag die technisch-ökonomische Ausrichtung der Landwirtschaft der Gemeinde mit dem Fokus auf Polykulturen und/oder Mischbetriebe in der Tierhaltung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://stats.agriculture.gouv.fr/cartostat/#bbox=461743,6438387,18755,13770&amp;amp;c=indicator&amp;amp;i=otex_2020_1.otefdd20&amp;amp;selcodgeo=24083&amp;amp;t=A02&amp;amp;view=map15|title=Territoriale Spezialisierung der landwirtschaftlichen Produktion im Jahr 2020|accessdate=2025-11-20|publisher=[[Landwirtschaftsministerium (Frankreich)|Französisches Landwirtschaftsministerium]]|language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Zahl der aktiven landwirtschaftlichen Betriebe in der Gemeinde sank von 27 bei der Landwirtschaftszählung von 1988, auf 16 im Jahr 2000, auf 9 im Jahr 2010 und auf 6 im Jahr 2020, insgesamt ein Rückgang von 77,8 % in 32 Jahren. Die [[landwirtschaftlich genutzte Fläche]] verringerte sich von 417 Hektar im Jahre 1988 auf 116 Hektar im Jahre 2020. Die genutzte Fläche pro Betrieb stieg von 15,4 auf 19,3 Hektar.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=http://recensement-agricole.agriculture.gouv.fr/index.php?module=fiche&amp;amp;metier=frontoffice&amp;amp;geo_id=12506&amp;amp;the_id=4&amp;amp;cha_id=1|title=Allgemeine Daten der landwirtschaftlichen Betriebe mit Sitz in Carsac-de-Gurson|accessdate=2025-11-20|publisher=Französisches Landwirtschaftsministerium|language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://stats.agriculture.gouv.fr/cartostat/#bbox=461743,6438387,18755,13770&amp;amp;c=indicator&amp;amp;i=stru_2020_1.nbexpl20&amp;amp;i2=stru_2020_1.saumoy20&amp;amp;selcodgeo=24083&amp;amp;t=A02&amp;amp;t2=A02&amp;amp;view=map15|title=Anzahl der landwirtschaftlichen Betriebe und deren durchschnittliche landwirtschaftlich genutzte Fläche 2020|accessdate=2025-11-20|publisher=Französisches Landwirtschaftsministerium|language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://stats.agriculture.gouv.fr/cartostat/#bbox=461743,6438387,18755,13770&amp;amp;c=indicator&amp;amp;i=stru_2020_1.sau20&amp;amp;i2=stru_2020_1.saumoy20&amp;amp;selcodgeo=24083&amp;amp;t=A02&amp;amp;t2=A02&amp;amp;view=map15|title=Gesamte landwirtschaftlich genutzte Fläche 2020|accessdate=2025-11-20|publisher=Französisches Landwirtschaftsministerium|language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Carsac-de-Gurson liegt fernab von größeren Verkehrsachsen. Die [[Route départementale|Departementsstraße]] D 32 ist die hauptsächliche Verkehrsader der Gemeinde. Sie durchquert südlich des Zentrums die Gemeinde und verbindet sie mit Villefranche-de-Lonchat im Westen und mit Saint-Méard-de-Gurçon im Südosten. Nachgeordnete Departementsstraßen und lokale Landstraßen verbinden das Zentrum mit den Weilern der Gemeinde und mit weiteren Nachbargemeinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regionalbusse einer Linie im Auftrag der Region Nouvelle-Aquitaine verbinden Carsac-de-Gurson mit [[Montpon-Ménestérol]] im Norden und mit [[Vélines]] im Süden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://transports.nouvelle-aquitaine.fr/sites/default/files/documentation_files/Informations%20pratiques-tarifs_abonnements_plan-Cars%20r%C3%A9gionaux-Dordogne.pdf|title=Cars régionaux Dordogne|accessdate=2025-11-20|format=PDF|publisher=Region Nouvelle-Aquitaine|language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
| Autor   = Chantal Tanet, Tristan Hordé&lt;br /&gt;
| Titel   = Dictionnaire des noms de lieux du Périgord&lt;br /&gt;
| Ort     = Périgueux&lt;br /&gt;
| Datum   = 2000&lt;br /&gt;
| Verlag  = Editions Fanlac&lt;br /&gt;
| Sprache = fr&lt;br /&gt;
| ISBN    = 2-86577-215-2&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv|url=http://www.pays-de-bergerac.com/mairie/carsac-de-gurson/index.asp|wayback=20170603123253|text=Carsac-de-Gurson – Fotos + Kurzinfos (französisch)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Bergerac}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:CarsacdeGurson}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Nouvelle-Aquitaine]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinbauort in Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1105]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;YMS</name></author>
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