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	<title>Carsac-Aillac - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-02-03T21:57:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sprache&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Frankreich&lt;br /&gt;
|nomcommune= Carsac-Aillac&lt;br /&gt;
|région= [[Nouvelle-Aquitaine]]&lt;br /&gt;
|département= [[Département Dordogne|Dordogne]]&lt;br /&gt;
|arrondissement= [[Arrondissement Sarlat-la-Canéda|Sarlat-la-Canéda]]&lt;br /&gt;
|canton= [[Kanton Terrasson-Lavilledieu|Terrasson-Lavilledieu]]&lt;br /&gt;
|insee= 24082&lt;br /&gt;
|cp= 24200&lt;br /&gt;
|intercomm= [[Communauté de communes du Pays de Fénelon|Pays de Fénelon]]&lt;br /&gt;
|longitude= 01/16/34/O&lt;br /&gt;
|latitude= 44/50/23/N&lt;br /&gt;
|alt mini= 60&lt;br /&gt;
|alt maxi= 269&lt;br /&gt;
|siteweb=[https://www.carsac-aillac.fr/ www.carsac-aillac.fr]&lt;br /&gt;
|image=Carsac-Aillac - Église Saint-Caprais - 01.jpg&lt;br /&gt;
|image-desc=Kirche Saint-Caprais in Carsac&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carsac-Aillac&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{IPA2|kaʁˈsak‿aˈjak}}, {{ocS|Carsac e Alhac}}) ist eine [[Frankreich|französische]] [[Gemeinde (Frankreich)|Gemeinde]] mit {{EWZ|FR|24082}} Einwohnern (Stand: {{EWD|FR|24082}}) im [[Département Dordogne]] in der [[Region (Frankreich)|Region]] [[Nouvelle-Aquitaine]]. Sie gehört zum [[Arrondissement Sarlat-la-Canéda]] und zum [[Communauté de communes|Gemeindeverband]] [[Communauté de communes du Pays de Fénelon]]. Die Bewohner werden &amp;#039;&amp;#039;Carsacois&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Carsacoises&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Aillac]] wurde per Erlass des [[Präfekt (Frankreich)|Präfekten]] vom 31. Januar 1961 in die Gemeinde Carsac-de-Carlux eingegliedert, die seitdem den Namen Carsac-Aillac trägt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://francearchives.gouv.fr/fr//facomponent/c9a91cb8b1e66dcdae324eb3e047ee330f1c60cd|title=Carsac-Aillac|accessdate=2025-11-19|publisher=[[Archives nationales]]|language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Zentrum der Gemeinde befindet sich im Ortsteil La Tavernerie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tright&amp;quot; style=&amp;quot;clear:none;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Dordogne Carsac-Aillac cingle Montfort (1).JPG|mini|Die [[Dordogne]] bei Carsac-Aillac]]&lt;br /&gt;
[[Datei:24082-Carsac-Aillac-Sols.png|mini|[[Bodenbedeckung]], Hydrografie und Infrastruktur der Gemeinde (2018)]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Carsac-Aillac liegt etwa 58 Kilometer südöstlich von [[Périgueux]], etwa sieben Kilometer südöstlich von [[Sarlat-la-Canéda]] und etwa 62 Kilometer östlich von [[Bergerac]] am südöstlichen Rand des Départements in der [[Région naturelle in Frankreich|Région naturelle]] des [[Périgord noir]], Teil des [[Périgord noir (Tourismus)|gleichnamigen]], touristisch benannten Landesteils. Das Gemeindegebiet liegt am Nordufer der [[Dordogne]] und wird außerdem entwässert vom Flüsschen [[Enéa]], vom Ruisseau de Farge, vom Ruisseau d&amp;#039;Eyrand sowie von einem kleineren Fließgewässer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Département Dordogne liegt auf der Nordplatte des [[Aquitanisches Becken|Aquitanischen Beckens]] und grenzt im Nordosten an einen Rand des [[Zentralmassiv]]s. Es weist eine große geologische Vielfalt auf. Das Gelände ist in der Tiefe in regelmäßigen Schichten angeordnet, die von der [[Sedimentation]] auf dieser alten Meeresplattform zeugen. Das Département lässt sich daher geologisch in vier Stufen unterteilen, die sich nach ihrem geologischen Alter unterscheiden. Carsac-Aillac liegt auf der dritten Stufe von Nordosten, einer [[Hochebene]] aus heterogenem Kalkstein aus der [[Kreide (Geologie)|Kreidezeit]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://espritdepays.com/comprendre/geographie-geologie-climat/dordogne-relief-geologie|title=Géologie de la Dordogne-Périgord|accessdate=2025-11-19|publisher=Esprit de Pays|language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die im Gemeindegebiet hervortretenden Schichten bestehen aus Oberflächenformationen aus dem [[Quartär (Geologie)|Quartär]], die aus dem [[Känozoikum]] stammen, sowie [[Sedimente und Sedimentgesteine|Sedimentgesteine]] aus dem [[Mesozoikum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Relief des Gemeindegebiets weist eine teilweise bewaldete Hügellandschaft auf, die durch das breite Tal der Dordogne im Süden begrenzt und vom flachen Tal der Énéa zerschnitten wird. Die Höhe der Erhebungen beträgt bis auf einen kleinen Teil im Norden des Gemeindegebiets unter {{Höhe|200}}. Der topografisch höchste Punkt mit {{Höhe|269}} Höhe ist deshalb dort an der Grenze zur Nachbargemeinde Sarlat-la-Canéda zu finden. Das Zentrum im Ortsteil La Tavernerie liegt auf etwa {{Höhe|90}} Höhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa 49 % der Fläche der Gemeinde sind bewaldet, etwa 40 % werden landwirtschaftlich, zumeist heterogen genutzt, etwa 7 % entfallen auf bebaute Flächen, etwa 3 % auf [[Binnengewässer]], 1 % auf Industrie-, Gewerbe- und Verkehrsflächen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.statistiques.developpement-durable.gouv.fr/corine-land-cover-0|title=Répartition des superficies en 15 postes d’occupation des sols (métropole)|accessdate=2024-11-19|date=2018|publisher=[[CORINE Land Cover]]|language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Carsac-Aillac wird von folgenden sieben Gemeinden umgeben:&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
 | NORDWEST=Sarlat-la-Canéda&lt;br /&gt;
 | NORD=[[Saint-Vincent-le-Paluel]]&lt;br /&gt;
 | NORDOST=&lt;br /&gt;
 | OST=[[Calviac-en-Périgord]]&lt;br /&gt;
 | SUEDOST=[[Veyrignac]]&lt;br /&gt;
 | SUED=[[Groléjac]]&lt;br /&gt;
 | SUEDWEST=[[Domme]]&lt;br /&gt;
 | WEST=[[Vitrac (Dordogne)|Vitrac]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Natürliche und technologische Risiken ==&lt;br /&gt;
[[Datei:24082-Carsac-Aillac-argile.jpg|mini|Risikokarte zur Quellungs/Schrumpfung von Tonmineralen in Böden für Carsac-Aillac]]&lt;br /&gt;
Naturrisiken manifestieren sich in Carsac-Aillac als&lt;br /&gt;
* [[Überschwemmung]]en und den mit ihnen assoziierten [[Murgang|Schlammströmen]] und [[Hangrutschung]]en, besonders entlang der Dordogne und dem Flüsschen Énéa&lt;br /&gt;
* [[Dürre]]n&lt;br /&gt;
* Waldbrände&lt;br /&gt;
* Bodensetzungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der Schäden, die durch Überschwemmungen und Schlammlawinen in den Jahren 1982, 1983, 1993, 1996, 2001, 2008 und 2021 verursacht wurden, wurde für die Gemeinde der [[Naturkatastrophe]]nzustand ausgerufen. Im Dossier des Départements über Hauptrisiken sind vorbeugende Maßnahmen zur Reduktion von Hochwasserschäden festgelegt. Dazu gehören u.&amp;amp;nbsp;a. die Ausweisung von Zonen, die nicht oder nur nach Genehmigung bebaut werden dürfen, die Instandhaltung des Wasserlaufs, um Hindernisse zu begrenzen, und die Schaffung von [[Regenrückhaltebecken]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nahezu gesamten Gemeindegebiet besteht zur Vorbeugung von Waldbränden eine rechtliche Pflicht zur Beseitigung von Gestrüpp rund um Häuser, Straßen und andere Einrichtungen oder Geräte und eine zeitliche und räumliche Beschränkung von offenem Feuer, beispielsweise beim Verbrennen von Abfällen oder Pflanzen, beim Campen oder beim Feuerwerk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Risikokarte zeigt, ist ein relativ kleiner Teil, etwa 10 % des Gemeindegebiets, im Süden von einer mittleren bis starken Gefahr durch Bodensetzungen bei abwechselnden Dürre- und Regenperioden betroffen. Die Dürreperiode im Jahr 2019 ist als Naturkatastrophe der Gemeinde klassifiziert worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Erdbeben]]gefahr ist als relativ niedrig einzustufen. Das Gemeindegebiet ist einer geringen [[Radon]]gefahr ausgesetzt und wird der Zone 1 zugeordnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.georisques.gouv.fr/mes-risques/connaitre-les-risques-pres-de-chez-moi/rapport2?city=Carsac-Aillac&amp;amp;typeForm=adresse&amp;amp;codeInsee=24082&amp;amp;lon=1.276111&amp;amp;lat=44.839722&amp;amp;go_back=%2F&amp;amp;adresse=Carsac-Aillac|title=Les risques près de chez moi|accessdate=2025-11-19|publisher=Ministerium für ökologischen Wandel, Biodiversität, Wälder, Meer und Fischerei|language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde liegt flussabwärts des Staudamms Bort-les-Orgues im [[Département Corrèze]], einem Bauwerk der Klasse A (Höhe des Stauwehrs ≥ 20 Meter), das seit 2009 einem sog. Spezifischen Interventionsplan (PPI) unterliegt. Dieser findet Anwendung bei diesem Staudamm der Klasse A mit einem Stauseevolumen von über 15 Millionen m&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;. Er ist ein Notfallplan, der die Maßnahmen zur Alarmierung der Behörden und der Bevölkerung, die Organisation der Hilfsmaßnahmen und die Umsetzung von Evakuierungsplänen detailliert beschreibt. Daher ist es wahrscheinlich, dass die Gemeinde von der Hochwasserwelle betroffen sein wird, die durch den Bruch dieses Bauwerks entstünde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.dordogne.gouv.fr/contenu/telechargement/34103/235156/file/DDRM%20en%20Dordogne%20version%20double%20page.pdf|title=Dossier des Départements über Hauptrisiken|accessdate=2025-11-19|format=PDF|publisher=Département Dordogne|language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie und Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Dorf Carsac ist alt, wie die [[Romanik|romanische]] Kirche beweist, die in einem [[Kirchenbuch]] des 12. Jahrhunderts erschien. Sein Name wurde allerdings erst in der Mitte des 16. Jahrhunderts in der [[Latinisierung|latinisierten]] Form &amp;#039;&amp;#039;Quersacum&amp;#039;&amp;#039; erwähnt (1555), wenig später als der Aufbau des [[Kreuzrippengewölbe]]s in der Kirche. Er stammt von einer [[Gallorömische Kultur|gallorömischen]] Person namens &amp;#039;&amp;#039;Carsius&amp;#039;&amp;#039;, dem das [[Suffix]] [[-acum]] als Eignertitel angehängt wurde (somit &amp;#039;&amp;#039;Carsiacum&amp;#039;&amp;#039;, Landgut des Carsius).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Alliac&amp;#039;&amp;#039; wurde im 13. Jahrhundert schriftlich festgehalten in Verbindung mit der heute verschwundenen [[mittelalter]]lichen Burg in der Form &amp;#039;&amp;#039;Castrum de Allac&amp;#039;&amp;#039; (1214). Eine andere Schreibweise, &amp;#039;&amp;#039;Alhac&amp;#039;&amp;#039;, zeigt wenig später (1251) die gleiche Aussprache. In der Folge erschien der Name in den latinisierten Formen &amp;#039;&amp;#039;Alliacum&amp;#039;&amp;#039; (1283) und &amp;#039;&amp;#039;Alhacum&amp;#039;&amp;#039; (1364). Er stammt von einer gallorömischen Person namens &amp;#039;&amp;#039;Allius&amp;#039;&amp;#039;, dem das Suffix [[-acum]] als Eignertitel angehängt wurde (somit &amp;#039;&amp;#039;Alliacum&amp;#039;&amp;#039;, Landgut des Allius). &amp;#039;&amp;#039;Alliac&amp;#039;&amp;#039; ist in der Dordogne ein Name von mehreren [[Lieu-dit]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Gebiet der Gemeinde befinden sich die beiden [[Urgeschichte|urgeschichtlichen]] Fundstätten Pech de la Boissière und [[Pech de l’Azé]], die eine menschliche Präsenz während der [[Altsteinzeit]] bezeugen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dictionnaire&amp;quot;&amp;gt;Tanet, Hordé, Seiten 82–83&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Carsac gibt es Reste eines [[Aquädukt]]s, der das Wasser einer Quelle auf zwei Kilometern Länge bis zu einer im ersten oder zweiten Jahrhundert errichteten gallorömischen [[Villa rustica]] im heutigen Weiler Saint-Rome transportierte. Zerstörung und Völkerwanderungen führten 1462 zum Erwerb des Anwesens durch die Familie De Bars, einen königlichen Notar und Priester aus Sarlat. Die jüngsten Ausgrabungen aus dem Jahr 2019 legten zahlreiche Gräber frei und bestätigten damit die [[Hypothese]], dass sich an der Stelle der gallorömischen Ruinen einst eine [[Nekropole]] befand. Nach ihrer Renovierung im 17. Jahrhundert blieb sie über drei Jahrhunderte im Besitz derselben Familie. Anschließend gehörte sie der Familie De Soulignac, deren Brüder Jean und Jean-Baptiste 1793 Bürgermeister von Sarlat waren. Danach übernahmen die Brüder Noël und Germain Ser das Anwesen, bevor sie es 1887 der Gemeinde zur Nutzung als [[Hospiz]] übergaben und ist heute ein Hotel.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.lavillaromaine.com/histoire|title=Le passage des romains|accessdate=2025-11-19|publisher=Hotel Villa Romaine|language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst im Mittelalter mit der Einrichtung von Pfarreien entstanden die beiden Dörfer Carsac und Alliac. Carsac entwickelte sich um seine im 12. Jahrhundert erbaute Pfarrkirche, Aillac hingegen war ursprünglich mit einer Burg und einer Kirche verbunden. Dank ihrer Nähe zur Dordogne prägten Fischerei und Schifffahrt die Entwicklung von Carsac und Aillac maßgeblich. Ihr Hafen war bis ins 19. Jahrhundert hinein sehr aktiv, ermöglichten auch die Reparatur beschädigter [[Gabarre]]s.&amp;lt;ref name=&amp;quot;visite&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://visites.aquitaine.fr/carsac-aillac|wayback=20160909035421|text=Carsac-Aillac (französisch)}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem Ende des Mittelalters existieren in der Gemeinde noch mehrere Mühlen, die Moulin de Papier ([[Forelle]]nfang), die Moulin du Bouyssou, die Moulin Neuf und die Moulin de l’Enéa (umgebaut zu einer Teestube).&amp;lt;ref name=&amp;quot;histoire&amp;quot;&amp;gt;{{cite web|url=https://www.carsac-aillac.fr/page/historique|title=Un peu d’histoire|accessdate=2025-11-19|publisher=Gemeinde Carsac-Aillac|language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Vorausabteilung der [[SS-Verfügungsdivision|2. SS-Panzer-Division &amp;#039;&amp;#039;Das Reich&amp;#039;&amp;#039;]] fuhr am 8. Juni 1944, nachdem sie die Brücke über die Dordogne passiert hatte, in das Dorf Aillac.&lt;br /&gt;
Dabei entstand ein Gefecht mit geringen Kräften der [[Forces françaises de l’intérieur]] (FFI). Unter dem Feuer der SS-Männer starben 13 Zivilisten, darunter ein geflüchteter jüdischer Arzt und ein achtzigjähriger Mann.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Max Hastings |Titel=Das Reich. The March of the 2nd SS Panzer Division through France, June 1944 |Verlag= Pan Macmillan |Ort=London |Datum=2009 |ISBN=9780330509985 |Seiten=46}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zwei Tage später verübte eine der Divisionseinheiten das [[Massaker von Oradour]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
{{Einwohner B Diagramm|Name=Carsac-Aillac|float=none|color=1|width=500|quelle=[[École des Hautes Études en Sciences Sociales|EHESS]]/Cassini bis 1999,&amp;lt;ref name=&amp;quot;EHESS&amp;quot;&amp;gt;{{cite web|url=http://cassini.ehess.fr/cassini/fr/html/fiche.php?select_resultat=6990|title=Notice Communale Carsac-Aillac|accessdate=2025-11-19|publisher=[[École des Hautes Études en Sciences Sociales|EHESS]]|language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Institut national de la statistique et des études économiques|INSEE]] ab 2006&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.insee.fr/fr/statistiques/2129090?geo=COM-24082|title=Populations légales 2006 Commune de Carsac-Aillac (24082)|accessdate=2025-11-19|publisher=[[Institut national de la statistique et des études économiques|INSEE]]|language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.insee.fr/fr/statistiques/2021173?geo=COM-24082|title=Populations légales 2013 Commune de Carsac-Aillac (24082)|accessdate=2025-11-19|publisher=[[Institut national de la statistique et des études économiques|INSEE]]|language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.insee.fr/fr/statistiques/6676182?geo=COM-24082|title=Populations légales 2020 Commune de Carsac-Aillac (24082)|accessdate=2025-11-19|publisher=[[Institut national de la statistique et des études économiques|INSEE]]|language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;|anm=Ab 1962 offizielle Zahlen ohne Einwohner mit Zweitwohnsitz|werte=(1793,880)(1800,288)(1806,701)(1821,903)(1831,971)(1836,999)(1841,1053)(1846,1151)(1851,1123)(1856,1121)(1861,1126)(1866,775)(1872,801)(1876,765)(1881,1076)(1886,868)(1891,801)(1896,811)(1901,727)(1906,667)(1911,660)(1921,603)(1926,576)(1931,570)(1936,582)(1946,587)(1954,645)(1962,795)(1968,770)(1975,782)(1982,950)(1990,1219)(1999,1217)(2006,1460)(2013,1559)(2020,1530)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Die Kirche Saint-Caprais in Carsac mit Ursprüngen aus dem 11. Jahrhundert ist ein Beispiel für die rustikale, ländliche Bauweise in der Region. Das mittelalterliche, steingedeckte Bauwerk steht frei innerhalb einer ausgedehnten [[Esplanade]] in der Ortsmitte. Die Kirche ist romanischen Ursprungs, das [[Kirchenschiff|Mittelschiff]] und die Seitenschiffe haben jedoch [[Gotik|gotische]] [[Spitzbogengewölbe]], die im 16. Jahrhundert eingezogen wurden. An den [[Chor (Architektur)|Chor]] schließt sich eine von einer [[Halbkuppel]] überdeckte romanische [[Apsis]] an, die mit [[Kapitell]]en im [[archaisch]]-orientalischen Stil verziert ist. Seit 1912 ist die Kirche als [[Monument historique]] klassifiziert.&lt;br /&gt;
* Das Schloss Lascours diente vermutlich erst seit dem späten 16. Jahrhundert als Wohnsitz einer Adelsfamilie. Das Herrenhaus besteht aus einem rechteckigen Hauptgebäude, das im Norden von einem runden, spitz zulaufenden Turm flankiert wird. In diesem Turm befindet sich eine hölzerne Wendeltreppe, die ins Obergeschoss führt. Nördlich davon schließt sich ein von einer Mauer und Nebengebäuden umschlossener Innenhof an. In der südöstlichen Ecke dieses Turms steht ein quadratischer, umgebauter Turm. Das Anwesen ist von einem [[Ziergarten]] umgeben. Fassaden und Dächer des Rundturms sind seit 1973 als &amp;#039;&amp;#039;Monument historique&amp;#039;&amp;#039; eingeschrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Base Mérimée|PA00082433|Château de Lascours}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die [[Kraggewölbebauten aus Trockenmauerwerk|Trockensteinhütte]] von Peyremole im Norden des Gemeindegebiets ist ein quadratisches Steingebäude (6 × 6 Meter) mit einem pyramidenförmigen Schieferdach und von zahlreichen Ruinen umgeben. Ein verfallener [[Schornstein]] ragt an der Westseite des [[Dachfirst]]s hervor. Die drei anderen Dachseiten weisen [[Dachgaube]]n auf. Die Südseite besitzt ein kleines Fenster, die Ostseite eine Eingangstür. Im Inneren bildet ein Balkenboden einen Dachboden (das Dach wird von einer Kragkonstruktion getragen, vermutlich vier an den Firsten abgestützte [[Kragstein]]e oder ein [[Kraggewölbe]]). Das Gebäude ist aufgrund seiner Größe außergewöhnlich. Die Hütte von Peyremole ist seit 1991 als &amp;#039;&amp;#039;Monument historique&amp;#039;&amp;#039; eingeschrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Base Mérimée|PA00083088|Cabane en pierre sèche de Peyremole}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Trockenmauerhütten sind ein charakteristisches Merkmal der Landschaft des Périgord. Sie finden sich stets in ehemaligen Weinbaugebieten.&lt;br /&gt;
* Das Herrenhaus La Gazaille aus dem 15. Jahrhundert ist seit 1956 als &amp;#039;&amp;#039;Monument historique&amp;#039;&amp;#039; eingeschrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Base Mérimée|PA00082438|Manoir de La Gazaille}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Der prähistorische Fundort Le Pech de l’Azé ist seit 1927 als &amp;#039;&amp;#039;Monument historique&amp;#039;&amp;#039; klassifiziert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Base Mérimée|PA00082436|Gisement préhistorique du Pech de l&amp;#039;Azé}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Der prähistorische Fundort Le Pech de la Boissière mit [[Artefakt]]en aus dem [[Jungpaläolithikum]] befindet sich in einem kleinen [[Abri]] am Fuße einer nach Süden ausgerichteten [[Kalkstein]]wand und überblickt aus etwa fünfzehn Metern Entfernung den Grund eines schmalen Tals, durch das die Straße von Sarlat nach [[Gourdon (Lot)|Gourdon]] und die ehemalige [[Bahnstrecke Siorac-en-Périgord–Cazoulès]] verlaufen. Er ist ebenfalls seit 1927 als &amp;#039;&amp;#039;Monument historique&amp;#039;&amp;#039; klassifiziert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Base Mérimée|PA00082437|Gisement préhistorique du Pech de la Boissière}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die Jardins d’eau bieten ein Wasserlabyrinth mit über 500 Metern Stegen mit [[Lotusblumen]], exotische tropische [[Seerosen]] und [[Papyrus]] auf den Gewässern, Teiche zwischen Bächen, Wasserfälle, eine japanische Brücke. Die Anlage ist als [[Jardin remarquable]] ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
* Die Burg Carsac, die sich gegenüber der Kirche befindet, offenbart deren Ruinen leider nur noch Fenster, Türrahmen und Befestigungsanlagen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;histoire&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Das Herrenhaus Hermier datiert aus dem 17. und 18. Jahrhundert und ist heute ein Ferienhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Sehenswürdigkeiten in Carsac sind:&lt;br /&gt;
* Ehemaliges [[Backhaus]]&lt;br /&gt;
* Ehemaliges [[Lavoir|Waschhaus]]. Kleine Quellen speisen Waschhäuser, die bis Mitte des 20. Jahrhunderts noch in Gebrauch waren.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot; widths=&amp;quot;175&amp;quot; heights=&amp;quot;150&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Carsac-Aillac - Église Saint-Caprais - 02.jpg|Kirche Saint-Caprais&lt;br /&gt;
Carsac-Aillac - Église Saint-Caprais - 03.jpg|Kirche Saint-Caprais – Innenraum&lt;br /&gt;
CARSAC-AILLAC (Dordogne) - Château de Lascour.jpg|Schloss Lascours&lt;br /&gt;
24-CARSAC-AILLAC PA00083088.jpg|Trockensteinhütte von Peyremole&lt;br /&gt;
CARSAC-AILLAC (Dordogne) - Manoir de La Gazaille (depuis le jardin).jpg|Herrenhaus La Gazaille&lt;br /&gt;
Lotus in Les Jardins d’eau.jpg|Lotusblüte in den Jardins d’eau&lt;br /&gt;
Carsac-Aillac - Château de Carsac.jpg|Burgruine Carsac&lt;br /&gt;
Backhaus-Carsac.JPG|Ehemaliges [[Backhaus]] in Carsac&lt;br /&gt;
Waschhaus-Carsac.JPG|Ehemaliges [[Lavoir|Waschhaus]] in Carsac&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Aillac église clocher-mur.JPG|mini|hochkant|Kirche Notre-Dame de l’Assomption in Aillac]]&lt;br /&gt;
=== Sehenswürdigkeiten im Ortsteil Aillac ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Aillac#Sehenswürdigkeiten|titel1=Kirche Notre-Dame de l’Assomption}}&lt;br /&gt;
* Gegenüber dem Glockenturm der Kirche von Aillac liegt die Burg Aillac, die zur Vizegrafschaft Turenne gehörte und von der Eisenbahnlinie durchschnitten wurde: Ein efeubewachsener Turm ist alles, was von der kleinen Festung übrig geblieben ist, die die [[Königreich England|Engländer]] 1355 belagerten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.chateau-fort-manoir-chateau.eu/chateaux-dordogne-chateau-a-carsac-chateau-d-aillac.html|title=Château d&amp;#039;Aillac à Carsac-Aillac|accessdate=2025-11-19|publisher=chateau-fort-manoir-chateau.eu|language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde verfügt über eine öffentliche Vor- und Grundschule (École primaire).&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.education.gouv.fr/annuaire/24200/carsac-aillac/ecole/0240701g/ecole-primaire.html|title=École primaire|accessdate=2025-11-19|publisher=Nationales Bildungsministerium|language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
=== Erwerbstätigkeit ===&lt;br /&gt;
Im Jahre 2022 waren 619 Personen zwischen 15 und 64 Jahren in Carsac-Aillac erwerbstätig, entsprechend 73,1 % der Bevölkerung der Gemeinde in dieser Altersklasse. Die Zahl der Arbeitslosen war mit 79 Personen im Jahr 2022 gleich hoch wie im Jahr 2016. Die Arbeitslosenquote stieg durch die niedrigere Zahl an Erwerbstätigen von 11,4 % (2016) auf 12,8 % (2022).&amp;lt;ref name=&amp;quot;INSEE&amp;quot;&amp;gt;{{cite web|url=https://www.insee.fr/fr/statistiques/2011101?geo=COM-24082|title=Dossier complet Commune de Carsac-Aillac (24082)|accessdate=2025-11-19|publisher=[[INSEE]]|language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Branchen und Betriebe ===&lt;br /&gt;
191 nicht-landwirtschaftliche Gewerbebetriebe waren im Jahr 2023 in Carsac-Aillac wirtschaftlich aktiv:&amp;lt;ref name=&amp;quot;INSEE&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable centre&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:90%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! scope=col rowspan=2|Branche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!scope=col| Anzahl||scope=col| %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gesamt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;||align=&amp;#039;center&amp;#039;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;191&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Fertigung, Bergbau und andere Industrien||align=&amp;#039;center&amp;#039;|23||align=&amp;#039;right&amp;#039;|12,0 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Baugewerbe||align=&amp;#039;center&amp;#039;|19||align=&amp;#039;right&amp;#039;|9,9 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Groß- und Einzelhandel, Verkehr, Beherbergung und Gastronomie||align=&amp;#039;center&amp;#039;|65||align=&amp;#039;right&amp;#039;|34,0 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Information und Kommunikation||align=&amp;#039;center&amp;#039;|2||align=&amp;#039;right&amp;#039;|1,0 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Finanzen und Versicherungen||align=&amp;#039;center&amp;#039;|8||align=&amp;#039;right&amp;#039;|4,2 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Immobilien||align=&amp;#039;center&amp;#039;|8||align=&amp;#039;right&amp;#039;|4,2 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Fachbezogene, wissenschaftliche und technische Tätigkeiten sowie administrative und unterstützende Dienstleistungstätigkeiten||align=&amp;#039;center&amp;#039;|19||align=&amp;#039;right&amp;#039;|9,9 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Öffentliche Verwaltung, Bildung, menschliche Gesundheit und soziales Handeln||align=&amp;#039;center&amp;#039;|23||align=&amp;#039;right&amp;#039;|12,0 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Andere Dienstleistungen||align=&amp;#039;center&amp;#039;|24||align=&amp;#039;right&amp;#039;|12,6 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fünf umsatzstärksten Unternehmen mit Sitz in der Gemeinde im Jahr 2023 waren:&amp;lt;ref name=&amp;quot;figaro&amp;quot;&amp;gt;{{cite web|url=https://entreprises.lefigaro.fr/carsac-aillac/ville-24082|title=Unternehmen in Carsac-Aillac|accessdate=2025-11-19|publisher=[[Le Figaro]]|language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Suturex Et Renodex, Herstellung von medizinischen, chirurgischen und zahnmedizinischen Geräten (21.784.050 €)&lt;br /&gt;
* Traditions Du Perigord, Versandhandel über einen spezialisierten Katalog (13.583.632 €)&lt;br /&gt;
* Perigord Voyages, regelmäßige Personenbeförderung im Straßenverkehr (4.211.348 €)&lt;br /&gt;
* Etancheite Rochelaise, Abdichtungsarbeiten (360.322 €)&lt;br /&gt;
* L C Distribution, Fondsmanagement (262.416 €)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suturex, ansässig im Gewerbegebiet Sarlat-Carsac und Teil der deutschen B. Braun-Gruppe, beschäftigt 170 Mitarbeiter (2021). Es ist eines der weltweit führenden Unternehmen auf dem Gebiet der [[Chirurgie|chirurgischen]] Nadeln mit einer jährlichen Produktion von mehr als hundert Millionen Nadeln.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.sudouest.fr/dordogne/prix-de-l-eco-neo-aquitains-en-dordogne-suturex-veut-produire-les-rolls-royce-des-aiguilles-6712022.php|title=Suturex voit plus grand pour ses petites aiguilles|accessdate=2025-11-19|last=Delage|first=Franck|date=2021-03-30|publisher=[[Sud Ouest]]|language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landwirtschaft ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 2020 lag die technisch-ökonomische Ausrichtung der Landwirtschaft der Gemeinde mit dem Fokus auf Polykulturen und/oder Mischbetriebe in der Tierhaltung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://stats.agriculture.gouv.fr/cartostat/#bbox=550075,6428949,27993,20552&amp;amp;c=indicator&amp;amp;i=otex_2020_1.otefdd20&amp;amp;selcodgeo=24082&amp;amp;t=A02&amp;amp;view=map15|title=Territoriale Spezialisierung der landwirtschaftlichen Produktion im Jahr 2020|accessdate=2025-11-19|publisher=[[Landwirtschaftsministerium (Frankreich)|Französisches Landwirtschaftsministerium]]|language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Zahl der aktiven landwirtschaftlichen Betriebe in der Gemeinde sank von 28 bei der Landwirtschaftszählung von 1988, auf 25 im Jahr 2000, auf 19 im Jahr 2010 und auf 16 im Jahr 2020, insgesamt ein Rückgang von 42,9 % in 32 Jahren. Die [[landwirtschaftlich genutzte Fläche]] verringerte sich von 364 Hektar im Jahre 1988 auf 177 Hektar im Jahre 2020. Die genutzte Fläche pro Betrieb sank von 13 auf 11 Hektar.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=http://recensement-agricole.agriculture.gouv.fr/index.php?module=fiche&amp;amp;metier=frontoffice&amp;amp;geo_id=12505&amp;amp;the_id=4&amp;amp;cha_id=1|title=Allgemeine Daten der landwirtschaftlichen Betriebe mit Sitz in Carsac-Aillac|accessdate=2025-11-19|publisher=Französisches Landwirtschaftsministerium|language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://stats.agriculture.gouv.fr/cartostat/#bbox=550075,6428949,27993,20552&amp;amp;c=indicator&amp;amp;i=stru_2020_1.nbexpl20&amp;amp;i2=stru_2020_1.saumoy20&amp;amp;selcodgeo=24082&amp;amp;t=A02&amp;amp;t2=A02&amp;amp;view=map15|title=Anzahl der landwirtschaftlichen Betriebe und deren durchschnittliche landwirtschaftlich genutzte Fläche 2020|accessdate=2025-11-19|publisher=Französisches Landwirtschaftsministerium|language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://stats.agriculture.gouv.fr/cartostat/#bbox=550075,6428949,27993,20552&amp;amp;c=indicator&amp;amp;i=stru_2020_1.sau20&amp;amp;i2=stru_2020_1.saumoy20&amp;amp;selcodgeo=24082&amp;amp;t=A02&amp;amp;t2=A02&amp;amp;view=map15|title=Gesamte landwirtschaftlich genutzte Fläche 2020|accessdate=2025-11-19|publisher=Französisches Landwirtschaftsministerium|language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fernwander- und Radwege ==&lt;br /&gt;
* Der 1339 Kilometer lange [[GR-Fernwanderwegenetz|Fernwanderweg]] GR 6 von [[Sainte-Foy-la-Grande]] ([[Département Gironde]]) nach [[Saint-Paul-sur-Ubaye]] ([[Département Alpes-de-Haute-Provence]]) verläuft im Norden von Carsac-Aillac an der Gemeindegrenze zu Saint-Vincent-le-Paluel.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.gr-infos.com/gr6.htm|title=GR6 - De la Gironde aux Alpes-de-Haute-Provence|accessdate=2025-11-19|publisher=gr-infos.com|language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der 84 Kilometer lange Fernwanderweg GR 64 von der Brücke über die [[Ouysse]] ([[Département Lot]]) nach [[Les Eyzies-de-Tayac-Sireuil]] verzweigt in [[Domme]] zu den alternativen Strecken GR 64A und GR 64B, die durch das Gemeindegebiet von Carsac-Aillac führen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.gr-infos.com/gr64.htm|title=GR®64 - Du pont sur l&amp;#039;Ouysse (Lot) aux Eyzies-de-Tayac-Sireuil (Dordogne)|accessdate=2025-11-19|publisher=gr-infos.com|language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eine [[Grüne Route]], die von einem gemeinsamen Verein auf dem Gelände der ehemaligen Bahnstrecke Siorac-en-Périgord–Cazoulès angelegt und kürzlich erweitert wurde, verläuft von Sarlat nach [[Peyrillac-et-Millac]] und setzt sich auf einem drei Kilometer ausgeschilderten Landweg am Zentrum von Carsac-Aillac vorbei und setzt sich auf dem Ufer der Dordogne bis nach [[Cazoulès]] fort.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://commune-de-calviac-en-perigord.neopse-site.com/fr/rb/1647154/la-piste-cyclable|title=La piste cyclable|accessdate=2025-11-19|publisher=Gemeinde Calviac-en-Périgord|language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Die zur [[Route départementale|Departementsstraße]] D 704 herabgestufte ehemalige [[Route nationale 704|Nationalstraße N 704]], die von [[Limoges]] über Sarlat-la-Canéda im Norden kommend nach Gourdon über Groléjac im Süden führt, durchquert das Zentrum und verbindet die Gemeinde über eine Brücke mit dem linken Ufer der Dordogne. Die zur D 703 herabgestufte ehemalige [[Route nationale 703|Nationalstraße N 703]] von [[Lalinde]] über Vitrac nach [[Bretenoux]] über Calviac-en-Périgord kreuzt die D 704 im Zentrum und verbindet das Zentrum in Carsac mit dem Ortsteil Aillac. Durch das nördliche Gemeindegebiet verläuft die D 704a, ein Verbindungsstück zwischen der D 704 und der D 703. Lokale Landstraßen verbinden das Zentrum von Carsac-Aillac mit Weilern und weiteren Nachbargemeinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regionalbusse einer Linie im Auftrag der Region Nouvelle-Aquitaine verbinden Carsac-Aillac mit Sarlat-la-Canéda und mit [[Souillac]] im [[Département Lot]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://transports.nouvelle-aquitaine.fr/sites/default/files/documentation_files/Informations%20pratiques-tarifs_abonnements_plan-Cars%20r%C3%A9gionaux-Dordogne.pdf|title=Cars régionaux Dordogne|accessdate=2025-11-19|format=PDF|publisher=Region Nouvelle-Aquitaine|language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeindepartnerschaft ==&lt;br /&gt;
Mit der [[Elsass|elsässischen]] Gemeinde [[Artolsheim]] besteht seit 2002 eine Partnerschaft. Zu Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] flüchteten viele Bewohner aus Artolsheim nach Carsac.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=http://www.artolsheim.fr/fr/information/73926/le-jumelage-artoslheim-carsac-aillac|title=Jumelage|accessdate=2025-11-19|publisher=Gemeinde Artolsheim|language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Michelin Poster 1898.jpg|mini|hochkant|Erstes Poster mit [[Bibendum]] 1898]]&lt;br /&gt;
* [[O&amp;#039;Galop]], [[Pseudonym]] von Marius Rossillon (1867–1946), französischer [[Malerei|Maler]], [[Karikatur]]ist, [[Werbegrafiker]] und [[Filmregisseur]], verstorben in Carsac. Er erfand 1898 [[Bibendum]], die [[Werbefigur]] oder das [[Maskottchen]] des französischen [[Reifen]]herstellers [[Michelin]].&lt;br /&gt;
* [[François Bordes]] (1919–1981), französischer [[Archäologe]], zu seinen Ausgrabungen gehörte auch die von Pech de l’Azé. Zugleich war er Autor mehrerer [[Science-Fiction]]-Bücher, die er unter dem [[Pseudonym]] &amp;#039;&amp;#039;Francis Carsac&amp;#039;&amp;#039; verfasste. Er besaß einen Zweitwohnsitz in Carsac, wo er begraben wurde, ebenso wie seine Ehefrau, Denise de Sonneville-Bordes, ebenfalls Archäologin.&lt;br /&gt;
* [[Solange Sanfourche]] (1922–2013), Mitglied der [[Résistance]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]], geboren in Carsac&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Susanne Böttcher (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Périgord, Dordogne, Limousin.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Der Grüne Reiseführer.&amp;#039;&amp;#039;) Travel-House-Media, München 2006, ISBN 3-8342-8995-7, S. 245.&lt;br /&gt;
* [[Thorsten Droste]]: &amp;#039;&amp;#039;Périgord und Atlantikküste. Kunst und Natur im Tal der Dordogne und an der Côte d&amp;#039;Argent von Bordeaux bis Biarritz.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;DuMont-Dokumente : DuMont-Kunst-Reiseführer.&amp;#039;&amp;#039;). 10. Auflage. Dumont, Köln 1991, ISBN 3-7701-1197-4, S. 112.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
| Autor   = Chantal Tanet, Tristan Hordé&lt;br /&gt;
| Titel   = Dictionnaire des noms de lieux du Périgord&lt;br /&gt;
| Ort     = Périgueux&lt;br /&gt;
| Datum   = 2000&lt;br /&gt;
| Verlag  = Editions Fanlac&lt;br /&gt;
| Sprache = fr&lt;br /&gt;
| ISBN    = 2-86577-215-2&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Sarlat-la-Canéda}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|VIAF=52144647638005091739}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:CarsacAillac}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Nouvelle-Aquitaine]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Dordogne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Carsac-Aillac| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1555]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Weinbauort in Frankreich]]&lt;/div&gt;</summary>
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