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	<title>Caroline Unger - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Caroline_Unger&amp;diff=1380309&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-15116-62 am 22. März 2026 um 15:24 Uhr</title>
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		<updated>2026-03-22T15:24:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Carolina Ungher soprano.JPG|mini|Caroline Unger, nach einer Lithographie von [[Joseph Kriehuber]], 1839 (Ausschnitt) [[Datei:Signatur Caroline Unger.PNG|rahmenlos|zentriert|175px|klasse=skin-invert-image]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Caroline Unger Grave Florence.JPG|mini|Das Grab von Caroline Unger und François Sabatier in Florenz, Friedhof der Kirche [[San Miniato al Monte]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Caroline Maria Unger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, in Italien &amp;#039;&amp;#039;Carolina Ungher&amp;#039;&amp;#039; (verheiratete &amp;#039;&amp;#039;Unger-Sabatier&amp;#039;&amp;#039;; * [[28. Oktober]] [[1803]] in [[Wien]];&amp;lt;ref&amp;gt;Wien, Pfarre Alservorstadt, Taufbuch 1800–1803, fol. 262 ([http://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien/08-alservorstadtpfarre/01-06/?pg=275 Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt; † [[23. März]] [[1877]] in [[Florenz]]) war eine österreichische [[Opernsängerin]] ([[Sopran]] bzw. [[Mezzosopran]]). Sie hatte eine große Karriere in Italien und war eine Lieblingssängerin von [[Gaetano Donizetti]], der mehrere Hauptrollen für sie schrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Haus-Laudongasse 5-01.jpg|mini|Wien, Laudongasse 5]]&lt;br /&gt;
Caroline Unger war das einzige Kind aus der Ehe des Literaten [[Johann Carl Unger]] mit einer vermutlich aus [[Polen]] stammenden Baronesse Anna von Karwinska. Die Familie wohnte damals in Wien auf dem Alsergrund im damaligen Gemeindehaus, Herrengasse Nr. 36 (heute Laudongasse 5), wo sie geboren wurde. In der Pfarre [[Alservorstadt]] wurde sie auf die Namen Carolina Maria getauft.&amp;lt;ref&amp;gt;Abschnitt „Jugendjahre“, in: Klaus Martin Kopitz: [https://mugi.hfmt-hamburg.de/artikel/Caroline_Unger.html Artikel „Caroline Unger“]. In: &amp;#039;&amp;#039;MUGI. Musikvermittlung und Genderforschung: Lexikon und multimediale Präsentationen&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. von Beatrix Borchard und Nina Noeske, Hochschule für Musik und Theater Hamburg, 2003ff. Stand vom 25. April 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Taufpatin ist die Schriftstellerin [[Caroline Pichler]] vermerkt, die auf dem Alsergrund wohnte und in ihren Erinnerungen schreibt: „Auch ein Herr Unger, ein zierlicher Dichter und recht gebildeter Mann, der in unserer Nachbarschaft lebte, schloß sich unserm Kreis an. Seine Frau, eine geborne Baronesse Karvinsky, war ihrer Entbindung nahe – sie baten mich, ihr Kind zur Taufe zu halten, ich tat es gern; es war ein Mädchen, sie erhielt meinen Namen, und wurde die berühmte Sängerin Carolina Ungher.“&amp;lt;ref&amp;gt;Caroline Pichler: &amp;#039;&amp;#039;Denkwürdigkeiten aus meinem Leben.&amp;#039;&amp;#039; München 1914, Band 1, S. 249.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wurde zunächst im k. k. Mädchenpensionat erzogen und studierte in Wien Gesang bei Joseph Mozzati sowie bei Mozarts Schwägerin [[Aloisia Lange]], bei [[Johann Michael Vogl]] und bei [[Domenico Ronconi]]; zu ihren Klavierlehrern gehörte Mozarts Sohn [[Franz Xaver Wolfgang Mozart]].&amp;lt;ref&amp;gt;Abschnitt „Jugendjahre“, in: Klaus Martin Kopitz: [https://mugi.hfmt-hamburg.de/artikel/Caroline_Unger.html Artikel „Caroline Unger“]. In: &amp;#039;&amp;#039;MUGI. Musikvermittlung und Genderforschung: Lexikon und multimediale Präsentationen&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. von Beatrix Borchard und Nina Noeske, Hochschule für Musik und Theater Hamburg, 2003ff. Stand vom 25. April 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wiener Anfänge, Beethoven ===&lt;br /&gt;
Im Februar 1821 debütierte sie im [[Theater am Kärntnertor|Kärntnertor-Theater]] als Dorabella in [[Wolfgang Amadeus Mozart|Mozarts]] Oper &amp;#039;&amp;#039;[[Così fan tutte]]&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Allgemeine musikalische Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 23, Nr. 13 vom 28. März 1821, Sp. 201.&amp;lt;/ref&amp;gt; wobei erwiesen ist, dass [[Franz Schubert]] diese Rolle mit ihr einstudiert hat.&amp;lt;ref&amp;gt;Abschnitt „Erste Erfolge – Schubert, Beethoven“, in: Klaus Martin Kopitz: [https://mugi.hfmt-hamburg.de/artikel/Caroline_Unger.html Artikel „Caroline Unger“]. In: &amp;#039;&amp;#039;MUGI. Musikvermittlung und Genderforschung: Lexikon und multimediale Präsentationen&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. von Beatrix Borchard und Nina Noeske, Hochschule für Musik und Theater Hamburg, 2003ff. Stand vom 25. April 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie trat auch häufig in Opern von [[Gioachino Rossini|Rossini]] auf, der zu dieser Zeit auf dem Höhepunkt seiner Popularität war, unter anderem sang sie im August 1822 mit großem Erfolg die virtuose Titelrolle in &amp;#039;&amp;#039;[[Tancredi]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Allgemeine musikalische Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 24, Nr. 41 vom 9. Oktober 1822, Sp. 671. Hier nach: Abschnitt „Erste Erfolge – Schubert, Beethoven“, in: Klaus Martin Kopitz: [https://mugi.hfmt-hamburg.de/artikel/Caroline_Unger.html Artikel „Caroline Unger“]. In: &amp;#039;&amp;#039;MUGI. Musikvermittlung und Genderforschung: Lexikon und multimediale Präsentationen&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. von Beatrix Borchard und Nina Noeske, Hochschule für Musik und Theater Hamburg, 2003ff. Stand vom 25. April 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; In Wien stand sie neben großen internationalen Stars wie [[Joséphine Fodor]], [[Domenico Donzelli]] und [[Luigi Lablache]] auf der Bühne, und die ersten Rollen, die direkt für ihre Stimme komponiert wurden, waren von [[Michele Carafa]] und [[Saverio Mercadante]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Corago|o|0000095976|Michele Carafa|Abufar, ossia La famiglia araba}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Corago|o|0000097564|Saverio Mercadante|Il podestà di Burgos}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben trat sie als Konzertsängerin auf und sang bei der Uraufführung von [[Ludwig van Beethoven|Beethovens]] [[9. Sinfonie (Beethoven)|9.&amp;amp;nbsp;Sinfonie]] am 7. Mai 1824 im [[Theater am Kärntnertor]] die [[Alt (Stimmlage)|Altpartie]]. Nach Aussagen von [[Sigismund Thalberg]], der unter den Zuhörern war, drehte sie den völlig ertaubten Beethoven nach dem Ende des Scherzo zum jubelnden Publikum,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Klaus Martin Kopitz]], [[Rainer Cadenbach]] (Hrsg.) u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Beethoven aus der Sicht seiner Zeitgenossen in Tagebüchern, Briefen, Gedichten und Erinnerungen.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Lachner – Zmeskall.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von der Beethoven-Forschungsstelle an der Universität der Künste Berlin. Henle, München 2009, ISBN 978-3-87328-120-2, S. 983.&amp;lt;/ref&amp;gt; ebenso nach dem Ende des Chorfinales.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Anton Schindler]]: &amp;#039;&amp;#039;Biographie von Ludwig van Beethoven.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. Münster 1860, Band 2, S. 71.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Große Erfolge in Italien ===&lt;br /&gt;
Im März 1825 ging sie mit dem Impresario [[Domenico Barbaja]] nach Italien, wo sie bis etwa 1840 für eine deutschsprachige Sängerin ungewöhnlich erfolgreich war und sogar zu einer der gefeiertsten [[Primadonna|Primadonnen]] der Zeit aufstieg. Zunächst war sie bis März 1827 in [[Neapel]],&amp;lt;ref name=Kopitz-inarrivabile&amp;gt;Abschnitt „L’inarrivabile, l’impareggiabile, la somma attrice cantante“, in: Klaus Martin Kopitz: [https://mugi.hfmt-hamburg.de/artikel/Caroline_Unger.html Artikel „Caroline Unger“]. In: &amp;#039;&amp;#039;MUGI. Musikvermittlung und Genderforschung: Lexikon und multimediale Präsentationen&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. von Beatrix Borchard und Nina Noeske, Hochschule für Musik und Theater Hamburg, 2003ff. Stand vom 25. April 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; wo sie am [[Teatro San Carlo]] unter anderem die Asteria in [[Giovanni Pacini]]s &amp;#039;&amp;#039;Niobe&amp;#039;&amp;#039; sang (UA: 19. November 1826), neben [[Giuditta Pasta]] in der Titelrolle und [[Luigi Lablache]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Corago|o|CMBM19012|Giovanni Pacini|Niobe}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In Neapel begegnete sie zum ersten Mal [[Gaetano Donizetti]], der für sie die weibliche Hauptrolle in seiner Oper &amp;#039;&amp;#039;[[Il borgomastro di Saardam]]&amp;#039;&amp;#039; komponierte, die am 19. August 1827 im Teatro del Fondo uraufgeführt wurde.&amp;lt;ref name=Kopitz-inarrivabile /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Frühjahr 1827 bis 1829 hatte die Unger dann ein festes Engagement an der [[Mailänder Scala]].&amp;lt;ref name=Kopitz-inarrivabile /&amp;gt; Dort sang sie am 14. Februar 1829 in der Uraufführung von [[Vincenzo Bellini|Bellinis]] &amp;#039;&amp;#039;[[La straniera]]&amp;#039;&amp;#039; die Rolle der Isoletta, neben [[Henriette Méric-Lalande]] in der Titelrolle.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Corago|o|CMBM14107|Vincenzo Bellini|La straniera}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In den folgenden zehn Jahren trat sie abwechselnd an zahlreichen Theatern Italiens auf, von [[Turin]] bis [[Venedig]] und [[Triest]], und von [[Florenz]] bis nach [[Palermo]].&amp;lt;ref name=Kopitz-inarrivabile /&amp;gt; Besonders gefeiert wurde sie dabei für ihre herausragenden darstellerischen Fähigkeiten – sie galt als eine der größten singenden Schauspielerinnen ihrer Zeit (&amp;#039;&amp;#039;la somma attrice cantante&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref name=Kopitz-inarrivabile /&amp;gt; Ähnlich äußerte sich 1838 auch [[Franz Liszt]], der sie für „das schönste dramatische Talent“ seit Giuditta Pasta und [[Maria Malibran]] hielt.&amp;lt;ref&amp;gt;Franz Liszt: &amp;#039;&amp;#039;Gesammelte Schriften&amp;#039;&amp;#039;, Band 2, hrsg. von Lina Ramann, Leipzig 1881, S. 237. Hier nach: Abschnitt „L’inarrivabile, l’impareggiabile, la somma attrice cantante“, in: Klaus Martin Kopitz: [https://mugi.hfmt-hamburg.de/artikel/Caroline_Unger.html Artikel „Caroline Unger“]. In: &amp;#039;&amp;#039;MUGI. Musikvermittlung und Genderforschung: Lexikon und multimediale Präsentationen&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. von Beatrix Borchard und Nina Noeske, Hochschule für Musik und Theater Hamburg, 2003ff. Stand vom 25. April 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. März 1833 sang die Unger erstmals die speziell für sie konzipierte Titelrolle in [[Gaetano Donizetti|Donizettis]] &amp;#039;&amp;#039;[[Parisina (Donizetti)|Parisina]]&amp;#039;&amp;#039; am [[Teatro della Pergola]] in [[Florenz]], neben dem berühmten französischen Tenor [[Gilbert-Louis Duprez]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Corago|o|CMBM15864|Gaetano Donizetti|Parisina}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Giacomo Meyerbeer|Meyerbeer]] erlebte sie in dieser Rolle, und obwohl sie ihren stimmlichen Zenit zu dieser Zeit offenbar bereits überschritten hatte, hätte er sie gerne für die dramatische Rolle der Valentine in &amp;#039;&amp;#039;[[Les Huguenots]]&amp;#039;&amp;#039; engagiert (die dann aber von [[Cornélie Falcon]] gesungen wurde):&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Die Ungher ist eine sehr große Künstlerinn voll der höchsten dramatischen Intenzionen, und würde nicht leider schon ihre Stimme scharf und [[kastrat]]enmäßig&amp;lt;ref&amp;gt;Dies ist eine etwas merkwürdige Einschätzung, da von vielen Kastraten bezeugt ist, dass sie bis in relativ vorgerücktes Alter noch schöne jugendliche Stimmen hatten, also nicht unbedingt vorzeitig „scharfe“ Stimmen bekamen (Anm. d. Verf.).&amp;lt;/ref&amp;gt; (&amp;#039;&amp;#039;sic&amp;#039;&amp;#039; !) so würde ich lieber für sie als für die extravagante [[Maria Malibran|Malibran]] komponiren. Aber auch so wie sie ist wollte ich unendlich viel darum geben sie in Paris als Valentine zu haben.&lt;br /&gt;
 |Autor=Giacomo Meyerbeer&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Giacomo Meyerbeer: &amp;#039;&amp;#039;Briefwechsel und Tagebücher&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. von Heinz und Gudrun Becker, Band 2, Berlin 1970, S. 373. Hier nach: Abschnitt „L’inarrivabile, l’impareggiabile, la somma attrice cantante“, in: Klaus Martin Kopitz: [https://mugi.hfmt-hamburg.de/artikel/Caroline_Unger.html Artikel „Caroline Unger“]. In: &amp;#039;&amp;#039;MUGI. Musikvermittlung und Genderforschung: Lexikon und multimediale Präsentationen&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. von Beatrix Borchard und Nina Noeske, Hochschule für Musik und Theater Hamburg, 2003ff. Stand vom 25. April 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Großen Erfolg hatte die Unger auch in der Saison 1833/1834 am [[Théâtre-Italien]] in [[Paris]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Caroline Ungers Glanzrollen gehörten außerdem auch Donizettis &amp;#039;&amp;#039;[[Anna Bolena]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=Kopitz-inarrivabile /&amp;gt; und [[Lucrezia Borgia (Oper)|&amp;#039;&amp;#039;Lucrezia Borgia&amp;#039;&amp;#039;]], die Elena in seinem &amp;#039;&amp;#039;[[Marin Faliero|Marino Faliero]]&amp;#039;&amp;#039; – die sie unter anderem 1836 in der italienischen Premiere der Oper in Florenz sang (die Uraufführung hatte in Paris stattgefunden) –,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Corago|o|0000623293|Gaetano Donizetti|Marino Faliero}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Corago|e|interpreti|Ungher Carolina}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie die Berta in [[Saverio Mercadante|Mercadantes]] &amp;#039;&amp;#039;I Normanni a Parigi&amp;#039;&amp;#039;, die sie unter anderem 1832 in [[Bologna]] sang.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Corago|o|CMBM18283|Saverio Mercadante|I Normanni a Parigi}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei weitere Rollen, die Donizetti extra für sie komponierte, waren die Antonina in &amp;#039;&amp;#039;[[Belisario]]&amp;#039;&amp;#039;, uraufgeführt am 4. Februar 1836 im [[Teatro La Fenice]] in Venedig, sowie die Titelrolle in seiner &amp;#039;&amp;#039;[[Maria de Rudenz]]&amp;#039;&amp;#039;, die erstmals am 30. Januar 1838 im selben Theater zur Aufführung gelangte. Die letztere Oper war jedoch vermutlich wegen des bizarr-düsteren Librettos ein Misserfolg, die Unger verdächtigte Donizetti aber auch – zu Unrecht – der üblen Nachrede und beendete ihre langjährige Freundschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;S. 41 im CD-Booklet zur Gesamtaufnahme mit [[Nelly Miricioiu]], [[Bruce Ford (Sänger)|Bruce Ford]] u.&amp;amp;nbsp;a., [[Philharmonia Orchestra]], [[David Parry]], Opera rara: ORC 16&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alexandre Dumas und Nikolaus Lenau, Florenz ===&lt;br /&gt;
1835 begann sie eine heimliche Affäre mit [[Alexandre Dumas der Ältere|Alexandre Dumas]], als dieser mit seiner späteren Frau, der Schauspielerin [[Ida Ferrier]] (1811–1859), Italien bereiste. Sie hoffte danach, Dumas würde zu ihr nach Italien kommen. Doch der letzte Liebesbrief, den sie ihm am 4. Februar 1836 aus Venedig schrieb – unmittelbar nach der Uraufführung von Donizettis &amp;#039;&amp;#039;[[Belisario]]&amp;#039;&amp;#039; –, blieb offenbar unbeantwortet. Es kam zu keinem Wiedersehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 1837 ließ sie sich in [[Florenz]] nieder und erwarb dort das sogenannte „Haus Bonaparte“&amp;lt;ref&amp;gt;n Friedrich Faber, Lorenz Clasen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Conversations-Lexikon für Bildende Kunst&amp;#039;&amp;#039;. Band 7. Leipzig 1857, {{archive.org|bub_gb_ONIFAAAAQAAJ|S. 61|Blatt=n65}}&amp;lt;/ref&amp;gt; – nach einem späteren Besitzer auch „Casa Cambiagi“ genannt. Das noch heute erhaltene Gebäude befindet sich in der Via dei Renai 23–25.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.palazzospinelli.org/architetture/scheda.asp?offset=1620&amp;amp;ID=597 Repertorio delle architetture zivile di Firenze]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie im Frühjahr 1839 in Wien gastierte, lernte sie dort am 24. Juni 1839 den Dichter [[Nikolaus Lenau]] kennen.&amp;lt;ref&amp;gt;Nikolaus Lenau: &amp;#039;&amp;#039;Werke und Briefe.&amp;#039;&amp;#039; Band 6.1, hrsg. von Norbert Oellers und Hartmut Steinecke. Wien 1990, S. 70.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch dieses Verhältnis war nur von kurzer Dauer und scheiterte bald an unüberbrückbaren Differenzen. Lenau, der nur wenig Einnahmen hatte, lehnte es ab, sich von Caroline Unger aushalten zu lassen. Auf ihr Angebot, ihm zuliebe ihre Bühnenkarriere zu beenden, wollte er sich ebenso wenig einlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehe mit François Sabatier ===&lt;br /&gt;
[[Datei:L&amp;#039;atelier du peintre couple Sabatier.jpg|mini|hochkant|Caroline Unger und François Sabatier, Ausschnitt aus dem Gemälde &amp;#039;&amp;#039;[[Das Atelier des Künstlers]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Gustave Courbet]] (1855)]]&lt;br /&gt;
1840 begegnete sie in Rom dem 15 Jahre jüngeren französischen Gelehrten, Kunstkritiker und Mäzen [[François Sabatier]] (1818–1891), der auch als Übersetzer von [[Goethes Faust]] bekannt wurde. Ihn heiratete sie am 18. März 1841 in Florenz. Danach nahm sie an der [[Semperoper|Dresdner Oper]] letztmals ein Engagement an. Am 5. September 1841 nahm sie dort in der Rolle der Antonina in Donizettis &amp;#039;&amp;#039;Belisario&amp;#039;&amp;#039; Abschied vom Theater.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Zur Feier des Abschieds der k.&amp;amp;nbsp;k. Kammersängerin Mme. Unger.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Abendzeitung.&amp;#039;&amp;#039; Dresden, 21. September 1841.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Publikum saß der Komponist [[Giacomo Meyerbeer]], der in seinem Tagebuch vermerkte, dass [[Wilhelmine Schröder-Devrient]] und [[Karoline Bauer]] ihr zu Ehren jeweils eine Rede hielten, und dass es „Kränze“ und „allerhand andre Triumphe“ gab.&amp;lt;ref&amp;gt;Giacomo Meyerbeer: &amp;#039;&amp;#039;Briefwechsel und Tagebücher.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von Heinz und Gudrun Becker, Band 3. Berlin 1975, S. 362.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ehepaar Sabatier-Unger nahm anschließend seinen Wohnsitz in Florenz, wo beide in einem Renaissance-Palast aus dem 14. Jahrhundert lebten, der bald zu einem intellektuellen Mittelpunkt der Stadt wurde. Zu den bekanntesten Gästen zählten der Historiker [[Otto Hartwig]] und die Schriftstellerin [[Fanny Lewald]]. Diese schwärmte: „Das schöne Haus mit seinen weiten, kühlen, durch Vorhänge beschatteten Gemächern, aus denen man auf die breiten Terrassen des blumenreichen, in Wohlgeruch schwimmenden Gartens hinaustrat; die Aussicht, die man von dieser milden Höhe auf das schöne Thal genoß, die inhaltreichen Gespräche, die Sabatier beständig anzuregen wußte, weil der Sinn beider Gatten immer auf das Große und Ernsthafte gerichtet war, hatten etwas Bezauberndes und zugleich etwas Erhebendes. Es war immer eine gewählte Gesellschaft in dem Hause; und es gehörte mit zu dem Schönsten, was den Gästen geboten wurde, wenn Caroline sich herbeiließ, eins oder das andere der von ihr komponierten und gelegentlich auch von ihr gedichteten Lieder am Klavier zu singen“.&amp;lt;ref&amp;gt;Fanny Lewald: &amp;#039;&amp;#039;Römisches Tagebuch 1845/46.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von Heinrich Spiero. Leipzig 1927, S. 27.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu ihren Schülerinnen zählten um 1845 die Pianistin [[Wilhelmine Clauss-Szarvady]],&amp;lt;ref&amp;gt;Hartwig (1897), S. 237.&amp;lt;/ref&amp;gt; bis 1864 auch die Sängerin [[Anna Schimon-Regan]]&amp;lt;ref&amp;gt;Lewald (1888), S. 90.&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie [[Emmy La Grua]], die Tochter der königl.-sächs. Kammersängerin [[Friederike Funk]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Neue Zeitschrift für Musik&amp;#039;&amp;#039; vom 17. Januar 1851, S. 26 ([https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nzm&amp;amp;datum=18510117&amp;amp;query=%22La+Grua%22&amp;amp;ref=anno-search&amp;amp;seite=6 Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Caroline Unger starb am 23. März 1877 in Florenz und wurde auf dem &amp;#039;&amp;#039;Cimitero delle Porte Sante&amp;#039;&amp;#039; der Kirche [[San Miniato al Monte]] beigesetzt, auf dem später auch ihr Mann seine letzte Ruhestätte fand.&amp;lt;ref&amp;gt;Hartwig (1897), S. 234.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://knerger.de/html/ungercarmusiker_25.html |titel=Das Grab von Caroline Unger |werk=knerger.de |hrsg=Klaus Nerger |datum= |abruf=2018-10-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rollen für Caroline Unger ==&lt;br /&gt;
Im Folgenden werden ausschließlich Partien aufgeführt, die direkt für die Stimme von Caroline Unger komponiert und von ihr in Uraufführungen (= UA) gesungen wurden. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, genannt werden nur Werke der bedeutendsten und interessantesten Komponisten. Die meisten Angaben, insbesondere Theater und Bühnenpartner stammen aus dem Corago-Informationssystem der [[Universität Bologna]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Corago|e|interpreti|Ungher Carolina}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Wenn nicht anders angegeben stammen die genannten Rollen und Werke aus: Klaus Martin Kopitz: [https://mugi.hfmt-hamburg.de/artikel/Caroline_Unger.html Artikel „Caroline Unger“]. In: &amp;#039;&amp;#039;MUGI. Musikvermittlung und Genderforschung: Lexikon und multimediale Präsentationen&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. von Beatrix Borchard und Nina Noeske, Hochschule für Musik und Theater Hamburg, 2003ff. Stand vom 25. April 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Odeide in &amp;#039;&amp;#039;Abufar, ossia La famiglia araba&amp;#039;&amp;#039; von [[Michele Carafa]]; UA: 28. Juni 1823, [[Wien]], [[Theater am Kärntnertor|Kärntnertortheater]]; mit [[Joséphine Fodor]], [[Domenico Donzelli]] und [[Luigi Lablache]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Corago|o|0000095976|Michele Carafa|Abufar, ossia La famiglia araba}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Rebecca in &amp;#039;&amp;#039;Il podestà di Burgos&amp;#039;&amp;#039; von [[Saverio Mercadante]], UA: 20. November 1824, Wien, Kärntnertortheater; neben Joséphine Fodor und Luigi Lablache&amp;lt;ref&amp;gt;{{Corago|o|0000097564|Saverio Mercadante|Il podestà di Burgos}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Matilde in &amp;#039;&amp;#039;Sapienti pauca&amp;#039;&amp;#039; von [[Pietro Raimondi]], UA: Winter 1825, [[Neapel]], [[Teatro Mercadante|Teatro del Fondo]]&lt;br /&gt;
* Asteria in &amp;#039;&amp;#039;Niobe&amp;#039;&amp;#039; von [[Giovanni Pacini]], UA: 19. November 1826, Neapel, [[Teatro San Carlo]]; neben [[Giuditta Pasta]] und Luigi Lablache&amp;lt;ref&amp;gt;{{Corago|o|CMBM19012|Giovanni Pacini|Niobe}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Titelrolle in &amp;#039;&amp;#039;Tacia&amp;#039;&amp;#039; von [[Giuseppe Balducci (Komponist)|Giuseppe Balducci]], UA: Winter 1826, Neapel, Teatro San Carlo&lt;br /&gt;
* Giacinda in &amp;#039;&amp;#039;Giacinda ed Ernesto&amp;#039;&amp;#039; von [[Julius Benedict]], UA: 31. März 1827, Neapel, Teatro del Fondo&lt;br /&gt;
* Celestina in &amp;#039;&amp;#039;Un cestellino di fiori&amp;#039;&amp;#039; von Pietro Raimondi, UA: 6. Juli 1827, Neapel, Teatro del Fondo&lt;br /&gt;
* Marietta in &amp;#039;&amp;#039;[[Il borgomastro di Saardam]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Gaetano Donizetti]], UA: 19. August 1827, Neapel, Teatro del Fondo&lt;br /&gt;
* Ramiro d’Elva in &amp;#039;&amp;#039;I cavalieri di Valenza&amp;#039;&amp;#039; von Giovanni Pacini, UA: 11. Juni 1828, [[Mailand]], [[Teatro alla Scala|Scala]]; neben [[Henriette Méric-Lalande]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Corago|o|0000097265|Giovanni Pacini|I cavalieri di Valenza}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Alessio in &amp;#039;&amp;#039;L’Orfano della selva&amp;#039;&amp;#039; von [[Carlo Coccia]], UA: 15. November 1828, Mailand, Scala; neben Henriette Méric-Lalande und Luigi Lablache&amp;lt;ref&amp;gt;{{Corago|o|CMBM15450|Carlo Coccia|L’Orfano della selva}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Isoletta in &amp;#039;&amp;#039;[[La straniera]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Vincenzo Bellini]], UA: 14. Februar 1829, Mailand, Scala; neben Henriette Méric-Lalande, Domenico Reina und [[Antonio Tamburini (Sänger)|Antonio Tamburini]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Corago|o|CMBM14107|Vincenzo Bellini|La straniera}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Titelrolle in &amp;#039;&amp;#039;[[Parisina (Donizetti)|Parisina]]&amp;#039;&amp;#039; von Gaetano Donizetti, UA: 17. März 1833, [[Florenz]], Teatro degli Immobili; neben [[Gilbert Duprez|Gilbert-Louis Duprez]] und [[Domenico Cosselli]]&lt;br /&gt;
* Elisa in &amp;#039;&amp;#039;Il colonnello&amp;#039;&amp;#039; von [[Luigi Ricci]], UA: 14. März 1835, Neapel, Teatro del Fondo; neben Gilbert-Louis Duprez&amp;lt;ref&amp;gt;{{Corago|o|0000098952|Luigi Ricci|Il colonnello}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Antonina in &amp;#039;&amp;#039;[[Belisario]]&amp;#039;&amp;#039; von Gaetano Donizetti, UA: 4. Februar 1836, [[Venedig]], [[Teatro La Fenice]]&lt;br /&gt;
* Titelrolle in &amp;#039;&amp;#039;[[Maria de Rudenz]]&amp;#039;&amp;#039; von Gaetano Donizetti, UA: 30. Januar 1838, Venedig, Teatro La Fenice&lt;br /&gt;
* Bianca in &amp;#039;&amp;#039;Le due illustri rivali&amp;#039;&amp;#039; von Saverio Mercadante, UA: 10. März 1838, Venedig; neben [[Eugenia Tadolini]] und [[Napoleone Moriani]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Corago|o|CMBM18239|Saverio Mercadante|Le due illustri rivali}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Imelda in &amp;#039;&amp;#039;Giovanni da Procida&amp;#039;&amp;#039; von [[Józef Michał Poniatowski|Giuseppe Poniatowski]], UA: Herbst 1838, Florenz, Teatro della Pergola; neben [[Giorgio Ronconi]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Corago|o|0000535981|Giuseppe Poniatowski|Giovanni da Procida}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Donna Isabella in &amp;#039;&amp;#039;La sposa di Messina&amp;#039;&amp;#039; von [[Nicola Vaccai]], UA: 2. März 1839, Venedig, Teatro La Fenice; neben Napoleone Moriani und Giorgio Ronconi&amp;lt;ref&amp;gt;{{Corago|o|Z000048942|Nicola Vaccai|La sposa di Messina}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Leonora di Guienna in &amp;#039;&amp;#039;Enrico II&amp;#039;&amp;#039; (bzw. &amp;#039;&amp;#039;Rosmonda d’Inghilterra&amp;#039;&amp;#039; ?) von [[Otto Nicolai]], UA: 26. November 1839, [[Triest]], Teatro Grande; neben Napoleone Moriani und Domenico Cosselli&amp;lt;ref&amp;gt;{{Corago|o|0000097798|Otto Nicolai|Enrico II}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Emilio in &amp;#039;&amp;#039;Furio Camillo&amp;#039;&amp;#039; von Giovanni Pacini, UA: 26. Dezember 1839, [[Rom]], Teatro Apollo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigene Kompositionen ==&lt;br /&gt;
=== Lieder ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Méditation&amp;#039;&amp;#039; (Text: Lamartine)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Herbstgefühl&amp;#039;&amp;#039; (Text: Geibel)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Du bist wie eine Blume&amp;#039;&amp;#039; (Text: [[Heinrich Heine]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Je suis a toi&amp;#039;&amp;#039; (Text: Sabatier)&amp;lt;ref&amp;gt;Sommerklänge, 17. August 2021, St. Aloysius, Iserlohn, Liederabend&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://clara.imslp.org/work/921122 Lieder, Mélodies et Stornelli de Caroline Ungher-Sabatier] in IMSLP.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
(chronologisch aufgelistet)&lt;br /&gt;
* [[Leopold von Sonnleithner]]: &amp;#039;&amp;#039;Zur Ehrenrettung einer Künstlerin&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Recensionen und Mittheilungen über Theater und Musik&amp;#039;&amp;#039;, Jg.&amp;amp;nbsp;11, Nr.&amp;amp;nbsp;51 vom 23.&amp;amp;nbsp;Dezember 1865, S. 801&amp;amp;nbsp;f. (über Caroline Unger und die Uraufführung von [[Beethoven]]s [[9. Sinfonie (Beethoven)|9. Sinfonie]]) ([[iarchive:bub gb rIhFAAAAcAAJ/page/n819/mode/2up|Digitalisat]]).&lt;br /&gt;
* Hermann von Friesen: &amp;#039;&amp;#039;[[Ludwig Tieck]]. Erinnerungen eines alten Freundes aus den Jahren 1825–1842.&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;1, Wien 1871, S.&amp;amp;nbsp;249–252.&lt;br /&gt;
* {{BLKÖ|Unger-Sabathier, Karoline|49|66|70|}}&lt;br /&gt;
* [[Fanny Lewald]]: &amp;#039;&amp;#039;Caroline Ungher-Sabtier&amp;#039;&amp;#039;. In: dies.: &amp;#039;&amp;#039;Zwölf Bilder nach dem Leben. Erinnerungen&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1888, S. 75–93 ({{archive.org|zwlfbildernachd00lewagoog||Blatt=n87}}).&lt;br /&gt;
* {{ADB|39|296|298|Unger, Karoline|Heinrich Welti|ADB:Unger, Karoline}}&lt;br /&gt;
* [[Otto Hartwig]]: &amp;#039;&amp;#039;François Sabatier und Caroline Sabatier-Unger&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Rundschau&amp;#039;&amp;#039;, Band 91 (1897), S.&amp;amp;nbsp;227–243 ({{archive.org|deutscherundscha91stutuoft||Blatt=226}}).&lt;br /&gt;
* Margit Faragó: &amp;#039;&amp;#039;Unger-Sabatier Karolina.&amp;#039;&amp;#039; Budapest 1941 (nur auf Ungarisch erschienen).&lt;br /&gt;
* Jean Claparède: [http://latourdefarges.pagesperso-orange.fr/texte/francais/liens%20format%20PDF/COURB001.pdf &amp;#039;&amp;#039;Le séjour de Courbet à la Tour de Farges.&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 1 MB) Paris 1950.&lt;br /&gt;
* Alexandre Dumas: &amp;#039;&amp;#039;Une aventure d’amour; un voyage en Italie; suivi de lettres inédites de Caroline Ungher à Alexandre Dumas&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. von Claude Schopp, Paris 1985.&lt;br /&gt;
* [[Rudolph Angermüller]]: &amp;#039;&amp;#039;Ein ungedruckter Brief [[Franz Xaver Wolfgang Mozart]]s an Caroline Ungher-Sabatier, Wien, 26. Dezember 1842&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen der Internationalen Stiftung Mozarteum&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 43 (1995), Heft 3–4, S. 86–92.&lt;br /&gt;
* Aldo Reggioli: &amp;#039;&amp;#039;Carolina Ungher: virtuosa di camera e cappella di [[Leopold II. (Toskana)|S.A.R. il granduca di Toscana]].&amp;#039;&amp;#039; Florenz 1996 (mit zahlreichen Abbildungen).&lt;br /&gt;
* [[Peter Branscombe]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Franz Schubert|Schubert]] and the Ungers: A Preliminary Study.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Brian Newbould]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Schubert Studies.&amp;#039;&amp;#039; Aldershot 1998, S. 209–219.&lt;br /&gt;
* [[Karl-Josef Kutsch]], [[Leo Riemens]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Großes Sängerlexikon]].&amp;#039;&amp;#039; 3.&amp;amp;nbsp;Auflage. Bern / München 1999, Band 5, S.&amp;amp;nbsp;3546.&lt;br /&gt;
* Rotraut Fischer, Christina Ujma: &amp;#039;&amp;#039;Deutsch-Florentiner. Der Salon als italienisch-deutsche Austauschbühne im Florenz der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;. In: Roberto Simanowski, Horst Truck, Thomas Schmidt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Europa – ein Salon? Zur Internationalität des Salons&amp;#039;&amp;#039;. Göttingen 1999, S. 127–146.&lt;br /&gt;
* Rebecca Grotjahn: Artikel „Caroline Unger“. In: [[Ludwig Finscher]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Musik in Geschichte und Gegenwart,&amp;#039;&amp;#039; 2. Aufl., Personenteil, Band&amp;amp;nbsp;16. Bärenreiter-Verlag, Kassel u.&amp;amp;nbsp;a. 2006, Sp. 1212&amp;amp;nbsp;f.&lt;br /&gt;
* Rotraut Fischer, Christina Ujma: &amp;#039;&amp;#039;Fluchtpunkt Florenz – Deutsch-Florentiner in der Zeit des Risorgimento zwischen Epigonalität und Utopie&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Marburger Forum. Beiträge zur geistigen Situation der Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 7 (2006), Heft 3 – Online: {{Webarchiv |url=http://www.philosophia-online.de/mafo/inhalt_index.htm |wayback=20110705005338}}&lt;br /&gt;
* Michèle Pallier: [https://www.ac-sciences-lettres-montpellier.fr/academie_edition/fichiers_conf/PALLIER2009.pdf &amp;#039;&amp;#039;De Vienne à Florence: L’itinéraire très romantique d’une cantatrice d’exception: Caroline Ungher-Sabatier (1803–1877).&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 185&amp;amp;nbsp;kB) In: &amp;#039;&amp;#039;Bulletin de l’Académie des Sciences et Lettres de Montpellier&amp;#039;&amp;#039;, 2009, S.&amp;amp;nbsp;341–354.&lt;br /&gt;
* Michel Hilaire: &amp;#039;&amp;#039;L’autre Rencontre: François Sabatier et l’art «phalanstérien».&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Courbet/Proudon, l’art et le peuple.&amp;#039;&amp;#039; Ausstellungskatalog, Besançon 2010, S. 49–62 (mit mehreren Abbildungen, darunter ein Ölporträt von Caroline Unger).&lt;br /&gt;
* Klaus Martin Kopitz: [https://mugi.hfmt-hamburg.de/artikel/Caroline_Unger.html Artikel „Caroline Unger“]. In: &amp;#039;&amp;#039;MUGI. Musikvermittlung und Genderforschung: Lexikon und multimediale Präsentationen&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. von Beatrix Borchard und Nina Noeske, Hochschule für Musik und Theater Hamburg, 2003ff. Stand vom 25.&amp;amp;nbsp;April 2018.&lt;br /&gt;
* Evelyn Szabo: &amp;#039;&amp;#039;„Wie i mi auf Wien g’frey“ – Die Sängerin Caroline Ungher-Sabatier (1803–1877) und ihr Wien.&amp;#039;&amp;#039; Masterarbeit Universität Wien, Wien 2022 (Online-Veröffentlichung: 2.&amp;amp;nbsp;März 2023 [https://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/searchtype/simple/query/%2A%3A%2A/browsing/true/doctypefq/masterthesis/docId/71478/start/6/rows/10 Link zum Volltext]).&lt;br /&gt;
* [[Michael Jahn (Musikwissenschaftler)|Michael Jahn]], Evelyn Szabo: Art. [https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e546 „Unger-Sabatier (Ungher, geb. Unger), Karoline (Carolina; eig. Karolina Maria)“]. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Oesterreichisches Musiklexikon]] online&amp;#039;&amp;#039;, begr. von [[Rudolf Flotzinger]], hrsg. von [[Barbara Boisits]] (letzte inhaltliche Änderung: 22. März 2023, abgerufen am 18.&amp;amp;nbsp;Juni 2024).&lt;br /&gt;
* Eva Nesselrath: &amp;#039;&amp;#039;Caroline Unger (1803–1877). Karriere – Stimme – Kompositionen.&amp;#039;&amp;#039; Königshausen &amp;amp; Neumann, Würzburg 2024, ISBN 978-3-8260-8746-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{Corago|e|interpreti|Ungher Carolina}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://latourdefarges.pagesperso-orange.fr/texte/francais/histoire%20texte1.htm#caroline |text=Französische Website zu Caroline Unger und François Sabatier |wayback=20230904152023}}&lt;br /&gt;
* [https://gallica.bnf.fr/ark:/12148/btv1b8424589b/f1.item.zoom# Foto Caroline Unger-Sabatiers, Bibliothèque nationale de France]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11729392X|LCCN=n85175431|VIAF=15542515}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Unger, Caroline}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opernsänger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sopran]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Florenz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kaisertum Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gaetano Donizetti]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person um Ludwig van Beethoven]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1803]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1877]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Unger, Caroline&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Unger, Caroline Maria (vollständiger Name); Sabatier-Unger, Karoline&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichische Opernsängerin (Sopran)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Oktober 1803&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. März 1877&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Florenz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-15116-62</name></author>
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