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	<title>Caroline Bonaparte - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Caroline_Bonaparte&amp;diff=322364&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Kuwimuc am 10. Oktober 2025 um 07:58 Uhr</title>
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		<updated>2025-10-10T07:58:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Caroline Murat by Vigee-Lebrun.jpg|mini|[[Élisabeth Vigée-Lebrun]]: Caroline als 25-jährige [[Großherzogtum Berg|Großherzogin von Berg]] mit ihrer Tochter, der Prinzessin [[Letizia Murat|Laetitia]], 1807]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Caroline Murat geb. Bonaparte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. März]] [[1782]] in [[Ajaccio]], [[Korsika]]; † [[18. Mai]] [[1839]] in [[Florenz]]), eigentlich &amp;#039;&amp;#039;Maria Annunziata Carolina Buonaparte&amp;#039;&amp;#039; war [[Königreich Neapel|Königin von Neapel]] und die jüngste Schwester von [[Napoléon Bonaparte]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Stefan Gläser |Titel=Frauen um Napoleon |Ort=München |Datum=2004 |Seiten=84}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kindheit und Jugend ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Giuseppe Cammarano - La regina Carolina Bonaparte.jpg|miniatur|[[Giuseppe Cammarano]]: Königin Caroline in Neapel, 1813]]&lt;br /&gt;
Caroline Bonaparte wurde als siebtes von insgesamt acht Kindern von [[Carlo Buonaparte]] und [[Laetitia Ramolino]] geboren. Die Familie gehörte zum korsischen Kleinadel und war seit dem 16. Jahrhundert auf der Insel Korsika ansässig. Die acht Bonaparte-Geschwister wuchsen auf Korsika unter französischer Besatzung auf. 1793 floh die Familie nach [[Frankreich]]. Napoleon konnte mittlerweile auf eine erfolgreiche Karriere in der französischen Armee blicken. Seine Familie lebte auf dem französischen Festland nun an seiner Seite. Vorerst ließ sich die Familie in [[Marseille]] nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wieder besuchten die Geschwister Napoleon auf seinen Feldzügen bzw. Hauptquartieren. So kam es, dass Caroline 1797 in Napoleons Quartier in [[Mombello Monferrato|Mombello]] General [[Joachim Murat]] kennen lernte. Die beiden verliebten sich ineinander; doch Napoleon, der nach dem Tod des Vaters die Rolle des Familienoberhauptes eingenommen hatte, verbot die Eheschließung der beiden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Stefan Gläser |Titel=Frauen um Napoleon |Ort=München |Datum=2004 |Seiten=85}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Napoleon als General nach Paris umsiedelte, folgte ihm seine Familie. Caroline wurde auf die Mädchenschule St.&amp;amp;nbsp;Germain geschickt, wo sie von [[Jeanne Louise Henriette Campan|Madame Campan]] ausgebildet wurde. 1799 änderte sie offiziell, wie all ihre anderen Geschwister, ihren Vornamen. Aus &amp;#039;&amp;#039;Maria Annunziata Carolina Buonaparte&amp;#039;&amp;#039; wurde Caroline Bonaparte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehe ==&lt;br /&gt;
Nach dem [[Staatsstreich des 18. Brumaire VIII]], bei dem sich Murat in Napoleons Augen hervorgetan hatte, und durch die Fürsprache von [[Joséphine de Beauharnais|Josephine Bonaparte]] gab Napoleon den beiden doch die Zustimmung zur Eheschließung. Am 20. Januar 1800 heirateten Caroline und Joachim auf Schloss Mortefontaine. Zwei Jahre darauf holte sich das Ehepaar den kirchlichen Segen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Stefan Gläser |Titel=Frauen um Napoleon |Ort=München |Datum=2004 |Seiten=86}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Insgesamt bekam das Paar vier Kinder, wobei Caroline darauf spekulierte, dass eines ihrer Kinder die Nachfolge des kinderlosen Napoleon antreten würde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Stefan Gläser |Titel=Frauen um Napoleon |Ort=München |Datum=2004 |Seiten=89}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Charles-Maurice de Talleyrand-Périgord|Talleyrand]] urteilte über Carolines Ehrgeiz: „Ein Kopf wie [[Oliver Cromwell|Cromwell]] auf dem Körper einer schönen Frau.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl Caroline als auch Murat pflegten Affären mit unterschiedlichen Partnern. Caroline hatte u.&amp;amp;nbsp;a. eine Affäre mit [[Klemens Wenzel Lothar von Metternich|Metternich]], der zu diesem Zeitpunkt österreichischer Botschafter in Paris war. Von dieser Affäre erhoffte sich Caroline vor allem politische Vorteile.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Stefan Gläser |Titel=Frauen um Napoleon |Ort=München |Datum=2004 |Seiten=92}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herzogin ==&lt;br /&gt;
1805 [[Vertrag von Schönbrunn|gewann]] Napoleon im [[Schlacht bei Austerlitz|Feldzug gegen Österreich und Russland]] das Großherzogtum [[Herzogtum Kleve|Kleve]] und [[Großherzogtum Berg|Berg]] und übertrug es 1806 seinem Gefolgsmann Murat. Zu dieser Zeit hatte das Großherzogtum, mit der Hauptstadt [[Düsseldorf]], 320.000 Einwohner, durch eine Gebietsvergrößerung ein Jahr später stieg die Zahl auf fast eine Million. Während seiner zweijährigen Regierung als Herzog war Joachim insgesamt nur vier Monate vor Ort anwesend. Caroline war mit dem neuen Titel, der ihr bloß die Anrede [[Hoheit (Anrede)|königliche Hoheit]] verlieh, nicht zufrieden, da einige ihrer Geschwister mittlerweile von Napoleon bereits die Königswürde verliehen bekommen hatten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Stefan Gläser |Titel=Frauen um Napoleon |Ort=München |Datum=2004 |Seiten=91}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Während des Spanienfeldzuges hofften Joachim und Caroline auf die spanische Königskrone, da Joachim der Oberbefehlshaber der Truppen in Madrid war. Allerdings verlieh Napoleon die spanische Krone an seinen älteren Bruder [[Joseph Bonaparte|Joseph]], der dafür sein Königreich [[Königreich Neapel|Neapel]] abgeben musste, das 1808 Murat übertragen wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gläser-95&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Stefan Gläser |Titel=Frauen um Napoleon |Ort=München |Datum=2004 |Seiten=95}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Königin von Neapel ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Grand Coat of Arms of Caroline Murat Bonaparte.svg|mini|hochkant|Wappen der Caroline Murat geb. Bonaparte]]&lt;br /&gt;
Als Königin von Neapel musste Caroline ihren Titel als Herzogin sowie die dazugehörigen Besitztümer abgeben. Als Königin hatte sie dennoch keine entscheidende Machtposition. Erst als Joachim 1812 am [[Russlandfeldzug 1812|Russlandfeldzug]] teilnahm, wurde sie zur Regentin erhoben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gläser-95&amp;quot; /&amp;gt; Zwischen den Murats und Napoleon kam es in dieser Zeit immer wieder zu Konflikten, da Napoleon Murat nicht die Rolle eines Souveräns, sondern lediglich die eines Statthalters zubilligte. Aufgrund dessen hielt sich Caroline viel in Paris auf, um zwischen den Fronten zu vermitteln.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Stefan Gläser |Titel=Frauen um Napoleon |Ort=München |Datum=2004 |Seiten=97}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Königspaar erwies sich als gut für den Staat. Durch ihre Minister und gute Beratung konnten die Staatsschulden behoben und die Infrastruktur ausgebaut werden. Caroline entwickelte sich zu einer [[Mäzen]]in der Künste, vor allem der [[Archäologie]]. Auch ihrer finanziellen Unterstützung war es zu verdanken, dass die Ausgrabungen von [[Pompeji]] vorangebracht wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Stefan Gläser |Titel=Frauen um Napoleon |Ort=München |Datum=2004 |Seiten=99}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geburt von [[Napoleon Franz Bonaparte|Napoleon II.]] zerstörte ihre Hoffnung, dass ihr ältester Sohn [[Napoléon Achille Murat]] ihrem Bruder nachfolgen könnte. So verbündete sie sich mit Napoleons Feind, [[Klemens Wenzel Lothar von Metternich|Clemens von Metternich]], der nach der [[Herrschaft der hundert Tage]] vergeblich versuchte, Murats Thron zu retten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verhältnis zwischen Joachim Murat und Napoleon spitzte sich in den weiteren Jahren immer mehr zu. Vor allem der [[Russlandfeldzug 1812|Russlandfeldzug]] führte zu stärkeren Konflikten. Murat nahm nach dem desaströsen Feldzug Kontakt zum Wiener Hof auf, um mit [[Franz II. (HRR)|Franz&amp;amp;nbsp;II.]] über den Schutz seines Königreiches zu verhandeln. Ob Caroline von diesen Verhandlungen wusste, ist nicht überliefert. Allerdings nahm sie 1813 selbst Kontakt zum Wiener Hof auf, um selbige Situation zu klären. Der Wiener Hof forderte von den Murats, dass sie sich nicht nur neutral in den europäischen politischen Konflikten verhielten, sondern sich gegen Napoleon wandten und zu den Alliierten übertraten. 1814 reiste der österreichische Gesandte Graf [[Adam Albert von Neipperg]] nach Neapel, um dem Königspaar ein Ultimatum zu stellen. Sollten sie nicht in ein Bündnis mit den Alliierten eintreten, rücke Österreich mit seiner Italienarmee in das Königreich Neapel ein. [[Joseph Fouché|Fouché]] war ebenfalls in Neapel und versuchte den Seitenwechsel zu verhindern, aber&amp;lt;!-- wen? ---&amp;gt; von einer Lossagung von Frankreich zu überreden. Caroline setzte sich schließlich durch und das Bündnis mit Österreich wurde am 11. Januar 1814 offiziell geschlossen. Joachim Murat erklärte daraufhin Frankreich den Krieg und schickte Truppen in einem Scheinkrieg gegen die Italienarmee [[Eugène de Beauharnais]]’, des Stiefsohns Napoleons aus erster Ehe.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Stefan Gläser |Titel=Frauen um Napoleon |Ort=München |Datum=2004 |Seiten=103}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Verrat der Murats stieß auf große Kritik, viele waren enttäuscht und wandten sich von ihnen ab.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Stefan Gläser |Titel=Frauen um Napoleon |Ort=München |Datum=2004 |Seiten=104}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Napoleons Abdankung 1814 und seinem Exil auf [[Elba]] wurde das Königreich Neapel zum Treffpunkt französischer Exilanten. Während der [[Herrschaft der Hundert Tage|100-Tage-Herrschaft Napoleons]] kämpfte Joachim Murat wieder an dessen Seite. Caroline übernahm währenddessen erneut die Regentschaft. Joachims Rückkehr an Napoleons Seite bedeutete den Bruch für das Bündnis mit Österreich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:4&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Stefan Gläser |Titel=Frauen um Napoleon |Ort=München |Datum=2004 |Seiten=106}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Trotz des Bündnisbruchs suchte Caroline 1815, als Neapel geplündert wurde, Schutz in Österreich. Dort wurde ihr von der Regierung erlaubt, sich in [[Triest]] als „Gräfin von Lipona“ ([[Anagramm]] von &amp;#039;&amp;#039;Napoli&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Meyers Online|10|818|spezialkapitel=Lipona}}&amp;lt;/ref&amp;gt; niederzulassen. In Triest wartete sie auf ihren Ehemann, der selbst im Königreich Neapel-Sizilien einen gescheiterten Restaurationsversuch unternahm und am 13. Oktober 1815 in [[Pizzo (Kalabrien)|Pizzo]] in [[Kalabrien]] auf Anordnung des Bourbonenkönigs [[Ferdinand I. (Sizilien)|Ferdinand&amp;amp;nbsp;IV.]] standrechtlich erschossen wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:4&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben im Exil ==&lt;br /&gt;
Auf dem [[Wiener Kongress]] wurde bestimmt, dass die Mitglieder der [[Bonaparte|Familie Bonaparte]] ihre Titel und Besitztümer zurückgeben mussten. Außerdem wurde festgelegt, dass sie das französische Staatsgebiet verlassen und von da an im Exil leben mussten. Für Caroline bedeutete dies, dass sie nicht zurück nach Neapel oder Frankreich, insbesondere Paris konnte. Sie lebte von nun an in Österreich. Dort erwarb sie das [[Schloss Frohsdorf]] bei Wien. In den nächsten fünf Jahren residierte sie dort mit ihrem neuen Lebensgefährten General Francesco Macdonald (1777–1837), der 1814/15 Kriegsminister Murats in Neapel gewesen war und den sie 1830 heiratete. 1820 kam es in Neapel zu Unruhen, wofür Caroline von König Ferdinand&amp;amp;nbsp;IV. verantwortlich gemacht wurde. Daraufhin war sie regelmäßigen Durchsuchungen ausgesetzt und die Regelungen wurden verstärkt. Auch der Tod Napoleons 1821 brachte für Caroline keine Verbesserung ihres Exils.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Stefan Gläser |Titel=Frauen um Napoleon |Ort=München |Datum=2004 |Seiten=107}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst die Intervention von Metternich brachte Lockerungen in ihr Leben. Auf sein Wirken hin durfte sie sich in Triest niederlassen. Weiterhin verlangte Caroline die Rückgabe ihrer ehemaligen Besitzungen und Vermögenswerte, welche ihr von Frankreich und Neapel verweigert wurden. Durch einen Anteil am Erbe ihrer Schwester [[Pauline Bonaparte|Pauline]] verbesserte sich ihre Lage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Thronwechsel 1830 in Frankreich brachte der Familie Bonaparte deutliche Verbesserungen, [[Louis-Philippe I.|Louis-Philippe]] lockerte die Sanktionen. Den [[Bonapartismus|bonapartistischen]] Strömungen dieser Zeit sich entgegensetzend, wollte der Monarch die Familie nicht zu Märtyrern erheben. Für Caroline erreichte der König am Wiener Hof, dass sie sich in Florenz niederlassen durfte, wo sich auch ein Teil ihrer Familie aufhielt. Trotzdem hatte sie wenig Kontakt zu ihren Geschwistern; mit der Familie von [[Jérôme Bonaparte|Jérôme]] war sie zerstritten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Stefan Gläser |Titel=Frauen um Napoleon |Ort=München |Datum=2004 |Seiten=108}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1838 durfte Caroline wieder nach Frankreich einreisen. In Paris versuchte sie erneut die Herausgabe ihrer Güter zu bewirken, worauf sich die französische Regierung weiterhin nicht einließ. Dennoch zahlte die Regierung ihr eine jährliche Rente von 100.000 Francs. Während ihrer Abwesenheit verstarb in Florenz ihr zweiter Ehemann. Am 18. Mai 1839 starb sie mit 57 Jahren in Florenz, wie ihr Vater und ihr Bruder Napoleon, an [[Magenkarzinom|Magenkrebs]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:6&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Stefan Gläser |Titel=Frauen um Napoleon |Ort=München |Datum=2004 |Seiten=109}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit ihrem Bruder Jérôme hatte sie sich vor ihrem Tod wieder versöhnt, ebenso einige Jahre zuvor mit ihrer 1837 verstorbenen Schwägerin [[Hortense de Beauharnais|Hortense]]. Caroline ist in der [[Ognissanti (Florenz)|Ognissanti-Kirche]] in Florenz begraben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:6&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
Die negative Rezeption zu ihrer Person entstand bereits zu ihren Lebzeiten. Durch die Affäre mit [[Jean Andoche Junot, duc d’Abrantès|Junot]] im frühen [[Erstes Kaiserreich|napoleonischen Kaiserreich]] zog sich Caroline den Unmut von Junots Ehefrau [[Laure-Adelaide Abrantès|Laurette]] zu. Laurette zählte zu den Hauptverantwortlichen, die nach dem Zusammenbruch des Kaiserreichs ein negatives Bild von ihr verbreiteten. In ihren Memoiren prägte sie das Bild von Caroline nachhaltig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Ihre Tochter Louise Murat beschrieb sie folgendermaßen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie war eher klein als groß und ein wenig füllig. Ihre Haut war so blendend weiß, dass ihre Schultern in Abendkleidern aussahen, als wären sie in weißen Atlas gehüllt. Meine Mutter hatte weder die regelmäßigen Gesichtszüge noch die Makellosigkeit der Linien, die ihre ältere Schwester Pauline auszeichneten, mit der sie so oft verglichen worden ist. […] aber meine Mutter gefiel, obwohl weniger vollkommen, ebenso, ja vielleicht noch mehr wegen ihrer natürlichen Anmut, ihrer Liebenswürdigkeit und ihrer Eleganz. Sie hatte mandelförmig geschnittene, samtige Augen und einen sanften, gütigen Blick. Ihre Hände und Füße waren klein und von seltener Fehlerlosigkeit, sie waren wirklich das schönste an ihr.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Stefan Gläser |Titel=Frauen um Napoleon |Ort=München |Datum=2004 |Seiten=93}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachkommen ==&lt;br /&gt;
* [[Napoléon Achille Murat]] (1801–1847), ⚭ 1826 Catherine Willis&lt;br /&gt;
* [[Letizia Murat|Marie Laetitia Josephine Annonciade Murat]] (1802–1859), ⚭ 1823 Marchese Guido-Taddeo Pepoli&lt;br /&gt;
* [[Napoléon Lucien Murat]] (1803–1878), ⚭ 1831 Caroline Georgina Fraser, mit der er fünf Kinder hatte&lt;br /&gt;
* Louise Julie Murat (1805–1889), ⚭ Conte Giulio Rasponi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abstammung ==&lt;br /&gt;
{{Stammbaum Napoleon}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Joseph Turquan: &amp;#039;&amp;#039;Caroline.&amp;#039;&amp;#039; In Camille Jullian, Michel Bourdet-Pléville, Turquan, Eric Feldt: Historische Anthologie (ohne Titel). Le Cercle historia, Paris 1965, S. 275–417 (mit zahlreichen zeitgenössischen Abb., in frz. Sprache. Häufig als Einzeldruck erschienen; zuerst Tallandier, Paris 1954; zuletzt &amp;#039;&amp;#039;Les Soeurs de Napoleon; Les Princesses&amp;amp;nbsp;…&amp;#039;&amp;#039; Rarebooksclub, 2012, {{Falsche ISBN|1235055973}}; auch als [[Amazon Kindle|Amazon-Kindle]]-Ausgabe).&lt;br /&gt;
* Stefan Gläser: &amp;#039;&amp;#039;Caroline Murat (1782–1839). Ein weiblicher Machiavell.&amp;#039;&amp;#039; In: ders. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Frauen um Napoleon.&amp;#039;&amp;#039; München 2004, ISBN 3-492-23811-4, S.&amp;amp;nbsp;84–109.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== In Film und Fernsehen ==&lt;br /&gt;
In der Miniserie [[Napoleon (2002)|Napoleon]] von [[Yves Simoneau]] wird Caroline Bonaparte von [[Marie Bäumer]] gespielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118585827|LCCN=n/50/51519|VIAF=14788463}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bonaparte, Caroline}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Hauses Bonaparte|Caroline]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Königin (Neapel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Hauses Murat|⚭Caroline #Bonaparte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1782]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1839]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bonaparte, Caroline&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Buonaparte, Maria Nunziata Carolina&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schwester von [[Napoléon Bonaparte]], Königin von [[Neapel]]&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. März 1782&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Ajaccio]], [[Korsika]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. Mai 1839&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Florenz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kuwimuc</name></author>
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