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	<title>Carola Neher - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Carola_Neher&amp;diff=289684&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Schilderwaldmeister am 21. Oktober 2025 um 16:13 Uhr</title>
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		<updated>2025-10-21T16:13:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Unbekannter Fotograf (Archiv Philipp Kester), Carola Neher, 1925.jpg|mini|hochkant|Carola Neher (1925)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carola Neher&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. November]] [[1900]] als &amp;#039;&amp;#039;Katharina Karolina Neher&amp;#039;&amp;#039; in [[München]];&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; † [[26. Juni]] [[1942]] in [[Sol-Ilezk]], [[Sowjetunion]]) war eine deutsche Schauspielerin, die um 1930 in Berlin reüssierte. Aus dem [[NS-Staat|nationalsozialistischen Deutschland]] geflüchtet, kam sie in [[Gulag|Lagerhaft]] in der Sowjetunion zu Zeiten der [[Stalinismus|stalinistischen]] Herrschaft ums Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Carola Neher als &amp;#039;Johanna&amp;#039; - Karl Schrecker, 1930.jpg|mini|hochkant|Carola Neher als &amp;#039;&amp;#039;Johanna&amp;#039;&amp;#039; (1930)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 102-06394, Alfred Klabund.jpg|mini|hochkant|Klabund (1928)]]&lt;br /&gt;
Carola Neher, Tochter des Schul- und Musiklehrers Josef Neher († 1918) und seiner Ehefrau Katharina Neher, die ein Restaurant führte, wurde in der Hirschgartenallee 33 in [[Nymphenburg]] geboren. Dort besuchte sie die Schule des Ordens der [[Congregatio Jesu|Englischen Fräuleins]] am [[Schloss Nymphenburg]]. Nach dem Besuch der [[Städtische Riemerschmid-Wirtschaftsschule München|Riemerschmid-Handelsschule]] und einer Banklehre arbeitete sie von 1917 bis 1919 als Bankangestellte. Heimlich nahm sie in dieser Zeit Tanz- und Schauspielunterricht. Sie wollte berühmt werden und nutzte im Sommer 1920 die Gelegenheit einer Krankheitsvertretung am [[Theater Baden-Baden]] dazu, eine Theaterkarriere zu beginnen. Im Jahr 1922 wechselte sie nach [[Darmstadt]] und [[Nürnberg]]. Schließlich wurde sie an den [[Münchner Kammerspiele]]n engagiert, erhielt dort aber nur [[Stückvertrag|Stückverträge]] für kleine Rollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In München lernte sie bei einer Vorstellung 1924 Alfred Henschke, den Schriftsteller [[Klabund]], kennen. Von München ging sie ans [[Lobe-Theater]] in [[Breslau]]. Hier spielten auch [[Therese Giehse]], [[Rudolf Platte]] und [[Peter Lorre]]. Dorthin folgte ihr Klabund, den sie am 5. Mai 1925 heiratete.&amp;lt;ref&amp;gt;Gabi Russ: &amp;#039;&amp;#039;Carola Neher - kometenhafter Aufstieg und tragisches Ende&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Neuhauser Werkstatt-Nachrichten,&amp;#039;&amp;#039; Heft 40). 2018, S. 58f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der lungenkranke Dichter war zehn Jahre älter als sie und bereits bekannt durch seine witzigen und provokanten Texte. Die Uraufführung seines Stücks &amp;#039;&amp;#039;[[Der Kreidekreis (Klabund)|Der Kreidekreis]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Meißen]] wurde für Carola Neher zu ihrem ersten großen Erfolg. Allein in Breslau spielte sie die Rolle siebzig Mal. Künstlerisch ergänzten sich beide; er schrieb Stücke, in denen er sie für die Hauptrolle bereits festlegte, so unter anderem in dem Drama &amp;#039;&amp;#039;Brennende Erde&amp;#039;&amp;#039;, in dem sie als Marusja ein 17-jähriges, naives Mädchen verkörpert, das von [[Rote Armee|Rotarmisten]] umgebracht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ehepaar ging 1926 nach [[Berlin]]. Hier wurde sie zum Bühnenstar. Um in der Metropole bekannt zu werden, ließ sie sich beim Erklimmen des [[Berliner Funkturm]]s filmen, gab in Zeitschriften Modetipps und setzte sich auf Fotos mit einem [[Gepard]]en des Zoos in Szene. Sie traf erneut auf [[Bertolt Brecht]], den sie in München kennengelernt hatte. Er drang darauf, dass sie die Polly in der Uraufführung der &amp;#039;&amp;#039;[[Die Dreigroschenoper|Dreigroschenoper]]&amp;#039;&amp;#039; 1928 spiele. Wenige Tage vor der Premiere starb Klabund in [[Davos]] an [[Tuberkulose]]. Sie sagte ihren Auftritt ab und die Premiere des Stückes fand ohne Neher statt. Sie übernahm die Rolle erst bei der Wiederaufnahme des Stückes im Mai 1929; nun entstanden auch Tonaufnahmen des Lieds von der &amp;#039;&amp;#039;[[Die Seeräuber-Jenny|Seeräuber-Jenny]]&amp;#039;&amp;#039; und vom &amp;#039;&amp;#039;Barbara Song&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Wiederveröffentlicht auf der CD &amp;#039;&amp;#039;Die Dreigroschenoper Berlin 1930.&amp;#039;&amp;#039; (Teldec Classic International)&amp;lt;/ref&amp;gt; und sie brillierte in Filmen. Kritiker schwärmen von ihrer „ergreifenden Beseeltheit“ und der kernigen Anmut.&amp;lt;ref&amp;gt;Gundula Krüdener-Ackermann: &amp;#039;&amp;#039;Carola Neher, Von der Bühne in den Gulag.&amp;#039;&amp;#039; In: Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Heft 6, 2018, S.&amp;amp;nbsp;73.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
[[Datei:Julie Wolfthorn, Carola Neher 1929.jpg|mini|hochkant|Carola Neher in &amp;#039;&amp;#039;Gefallene Engel&amp;#039;&amp;#039; von [[Noël Coward]], Zeichnung von [[Julie Wolfthorn]] (1929)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Jahren schrieb Brecht mehrere Rollen direkt für sie, darunter auch die [[Heilsarmee|Heilsarmistin]] Lilian Holiday in &amp;#039;&amp;#039;Happy End&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Die heilige Johanna der Schlachthöfe]]&amp;#039;&amp;#039;. 1931 spielte sie in der [[Die Dreigroschenoper (1931)|Verfilmung der &amp;#039;&amp;#039;Dreigroschenoper&amp;#039;&amp;#039;]] die Polly. Weitere Erfolge feierte sie im selben Jahr als Marianne in [[Ödön von Horváth|Horváths]] &amp;#039;&amp;#039;[[Geschichten aus dem Wiener Wald]]&amp;#039;&amp;#039; und in der Revue &amp;#039;&amp;#039;Ich tanze um die Welt mit dir&amp;#039;&amp;#039;. Nach einer Liaison mit dem Dirigenten [[Hermann Scherchen]] heiratete sie 1932 den aus [[Königreich Rumänien|Rumänien]] stammenden Ingenieur Anatol Becker. Er war ihr Russischlehrer, als sie vor Begeisterung über die Aufbruchstimmung in der Sowjetunion sich die [[russische Sprache]] aneignete. Noch in den letzten Jahren der [[Weimarer Republik]] beendete sie als Marianne in [[Ödön von Horváth]]s &amp;#039;&amp;#039;Geschichten aus dem Wiener Wald&amp;#039;&amp;#039; ihre Bühnenlaufbahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 1933 unterzeichnete die der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] nahestehende Carola Neher zusammen mit anderen Künstlern einen Aufruf gegen [[Adolf Hitler]]. Als sie erfuhr, dass ihr Bruder in das neu errichtete [[Konzentrationslager Dachau]] eingeliefert worden war, verließ sie Deutschland im Sommer 1933. Gemeinsam mit Anatol Becker ging sie zunächst nach Wien und von dort nach [[Prag]]. Dort spielte sie am [[Staatsoper Prag|Neuen Deutschen Theater]] in Shaws &amp;#039;&amp;#039;[[Pygmalion (Shaw)|Pygmalion]]&amp;#039;&amp;#039; und Shakespeares &amp;#039;&amp;#039;[[Der Widerspenstigen Zähmung]]&amp;#039;&amp;#039;. Von Prag aus emigrierten beide 1934 mit einem Touristenvisum in die Sowjetunion. Noch im November desselben Jahres wurden ihr und 27 weiteren Personen daraufhin von den Behörden des Reichsinnenministeriums [[Dritte Ausbürgerungsliste des Deutschen Reichs|die deutsche Staatsangehörigkeit entzogen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Moskau]] engagierten sie sich im Kabarett „[[Kolonne Links]]“ unter der Leitung von [[Gustav von Wangenheim]]. Am 26. Dezember 1934 wurde ihr Sohn Georg in Moskau geboren. Neher arbeitete journalistisch, rezitierte und gab Schauspielunterricht. Ihre anfängliche Hoffnung auf eine Fortsetzung ihrer Filmkarriere in der Sowjetunion erfüllte sich nicht.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Bergmann: &amp;#039;&amp;#039;Carola Neher.&amp;#039;&amp;#039; TV-Dokumentation. Lichtfilm/WDR 1990&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Schwierigkeiten, auf die sie in Moskau stieß, ließen auch ihre Ehe zerbrechen. Sie zog daraufhin mit ihrem Sohn in ein Hotel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gefangenschaft und Tod ===&lt;br /&gt;
In der Zeit des [[Großer Terror (Sowjetunion)|Großen Terrors]] in der Sowjetunion ab 1936 geriet auch Anatol Becker ins Visier des Regimes. Im Mai 1936 wurde er verhaftet, am 25. Juli 1936 Neher. Becker wurde 1937 als „[[Trotzkismus|Trotzkist]]“ hingerichtet, Neher auf Grund einer Denunziation zu zehn Jahren [[Arbeitslager]] verurteilt. Vom Sohn getrennt, wurde sie in einem Transport nach Orjol gebracht. Sie wurde in einem Durchgangslager in [[Sol-Ilezk]] bei [[Orenburg]] gefangen gehalten. Sie stemmte sich gegen die unmenschlichen Haftbedingungen, rezitierte Passagen aus der &amp;#039;&amp;#039;Dreigroschenoper&amp;#039;&amp;#039;, trieb Gymnastik und hielt freundschaftliche Kontakte zu ihren Mitgefangenen. Nach fünf Jahren Haft erkrankte sie im Lager an [[Typhus]] und starb, ohne ihren Sohn wiedergesehen zu haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Bettina Nir-Vired, Reinhard Müller, Irina Scherbakowa, Olga Reznikova (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Carola Neher – gefeiert auf der Bühne – gestorben im Gulag.&amp;#039;&amp;#039; Lukas, Berlin 2016, ISBN 978-3-86732-243-0.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Soziologe [[Reinhard Müller (Soziologe, 1944)|Reinhard Müller]] bewies 2001 mit einem Verhörprotokoll vom 1. Juni 1936, dass [[Gustav von Wangenheim]] Neher und ihren Mann wegen des Umganges mit Trotzkisten denunziert hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Reinhard Müller: &amp;#039;&amp;#039;Menschenfalle Moskau. Exil und stalinistische Verfolgung.&amp;#039;&amp;#039; Hamburger Edition, Hamburg 2001, ISBN 3-930908-71-9. S. 560ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Konkret verurteilt wurde Carola Neher laut dem Gerichtsurteil wegen eines angeblichen Botendienstes für den „Trotzkisten“  [[Erich Wollenberg]], „indem sie von ihm einen direktiven Brief den Mitgliedern der konterrevolutionären Terrororganisation Moskau lieferte“. Im Protokoll der Vernehmung von Wangenheims durch den [[Innenministerium der UdSSR|NKWD]] spielt diese Anschuldigung keine Rolle. In der Anklageschrift Carola Nehers, ebenfalls abgedruckt im Anhang der von Reinhard Müller herausgegebenen Dokumentation &amp;#039;&amp;#039;Die Säuberung&amp;#039;&amp;#039;, taucht neben dem genannten Botendienst nur der Vorwurf des Betrugs im Zusammenhang mit Nehers Mitgliedschaft in der KPD auf. Als Zeugen sind aufgeführt Anatol Becker sowie [[Hermann Taubenberger]] und Abram Rosenblum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere [[Bertolt Brecht]] als bekannter deutscher Schriftsteller hätte als Emigrant versuchen können, Nehers Freilassung zu erwirken. Einige Zeitgenossen werfen ihm vor, das unterlassen zu haben. So klagte der Trotzkist [[Walter Held]] Brecht, der damals (1938) in Dänemark lebte, wegen seines Schweigens an:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Das traurigste und beschämendste Kapitel an dieser blutigen Tragödie ist die Haltung der offiziellen deutschen Emigration gegenüber dem Schicksal ihrer nach der Sowjetunion ausgewanderten Mitglieder. Die deutsche ‚Volksfront‘: die Herren [[Heinrich Mann|Heinrich]] und [[Thomas Mann]], Bertolt Brecht, [[Lion Feuchtwanger]], [[Arnold Zweig]], ‚[[die Weltbühne]]‘, die ‚[[Pariser Tageblatt|Pariser Tageszeitung]]‘, die ‚Volkszeitung‘, […] sie alle, alle hüllen sich in Schweigen. Sie, Herr Brecht, haben Karola Neher gekannt. Sie wissen, daß sie weder eine Terroristin noch eine Spionin, sondern ein tapferer Mensch und eine große Künstlerin war. Weshalb schweigen Sie? Weil Stalin Ihre Publikation ‚[[Das Wort (Exilzeitschrift)|Das Wort]]‘, die verlogenste und verkommenste Zeitschrift, die jemals von deutschen Intellektuellen herausgegeben worden ist, bezahlt? Woher nehmen Sie noch den Mut, gegen Hitlers Mord an [[Liselotte Herrmann|Liese Hermann]], an [[Etkar André|Edgar André]] und an [[Hans Litten]] zu protestieren? Glauben Sie wirklich, daß Sie mit Lüge, Knechtseligkeit und Niedrigkeit die Kerkerpforten des Dritten Reiches sprengen können?&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Stalins deutsche Opfer und die Volksfront.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Unser Wort.&amp;#039;&amp;#039; (Exil-Zeitschrift) Nr. 4/5, Oktober 1938, S. 7 f.; zitiert nach [[Michael Rohrwasser]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Stalinismus und die Renegaten. Die Literatur der Exkommunisten.&amp;#039;&amp;#039; Metzler, Stuttgart 1991, ISBN 3-476-00765-0, S. 163; Klammern im Zitat übernommen von Rohrwasser.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich äußert sich [[Margarete Buber-Neumann]] Jahrzehnte später in ihren Erinnerungen &amp;#039;&amp;#039;Als Gefangene bei Stalin und Hitler&amp;#039;&amp;#039;. Vor ihrer Abschiebung ins nationalsozialistische Deutschland stehend, lernte sie Neher im Januar 1940 im Moskauer Gefängnis [[Butyrka]] kennen und lieben. Damals habe Neher schon einen Suizidversuch in der berüchtigten [[Lubjanka]], vor allem aber die schmerzliche Trennung von ihrem Söhnchen hinter sich gehabt. Nach zwölf Tagen wurde Buber-Neumann zur „Weiterreise“ abgeholt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Als ich Carola umarmte, schluchzte sie: ‚Ich bin verloren …‘ Das war das letzte, was ich von ihr hörte. Ich sah sie nie wieder. Bert Brecht, ihr Freund und Mitarbeiter, antwortete viele Jahre später, als man ihn nach Carola Nehers Schicksal fragte, sie leite in Leningrad ein Kindertheater, es gehe ihr gut. Von den Jahren ihrer Haft sprach er nicht. Die Wahrheit seiner Antwort ist mehr als zweifelhaft.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;[[Margarete Buber-Neumann]]: &amp;#039;&amp;#039;Als Gefangene bei Stalin und Hitler.&amp;#039;&amp;#039; Herford 1985. Zitiert nach der Lizenzausgabe, 2. Auflage. Ullstein-Taschenbuchverlag, München 2002, ISBN 3-548-36332-6, S. 179. Im Ganzen wird Neher auf den Seiten 165 bis 179 wiederholt erwähnt. Buber-Neumann erwähnt auch die vergeblichen Versuche des [[Innenministerium der UdSSR|NKWD]], Neher mit dem Angebot zu ködern, russische Spionin zu werden (S. 176).&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sabine Kebir]] verweist auf Brechts Versuche, sich bei Lion Feuchtwanger für Carola Neher einzusetzen.&amp;lt;ref&amp;gt;Sabine Kebir: [http://www.bpb.de/publikationen/ANC4LZ,0,Brecht_und_die_politischen_Systeme.html &amp;#039;&amp;#039;Brecht und die politischen Systeme.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Aus Politik und Zeitgeschichte]]. APuZ&amp;#039;&amp;#039;, Heft 23/24, 2006, S. 22–29, hier S. 26; abgerufen am 9. Januar 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sehr vorsichtig jeden Angriff auf die sowjetische Justiz vermeidend („ohne die Arbeit der Justizbehörden zu erschweren“)&amp;lt;ref&amp;gt;Bertolt Brecht: &amp;#039;&amp;#039;Werke. Große kommentierte Berliner und Frankfurter Ausgabe.&amp;#039;&amp;#039; Band 29: &amp;#039;&amp;#039;Briefe&amp;#039;&amp;#039;, 2: &amp;#039;&amp;#039;1937–1949.&amp;#039;&amp;#039; Suhrkamp u.&amp;amp;nbsp;a., Frankfurt am Main 1998, ISBN 3-518-40029-0, S. 14.&amp;lt;/ref&amp;gt; und unter Berufung auf das Vorbild [[Maxim Gorki]], der sich für Künstler und Wissenschaftler eingesetzt habe, versuchte er, Feuchtwanger zu bewegen, „sich beim Sekretariat Stalins nach der Neher zu erkundigen“.&amp;lt;ref&amp;gt;Bertolt Brecht: &amp;#039;&amp;#039;Werke. Große kommentierte Berliner und Frankfurter Ausgabe.&amp;#039;&amp;#039; Band 29: &amp;#039;&amp;#039;Briefe&amp;#039;&amp;#039;, 2: &amp;#039;&amp;#039;1937–1949.&amp;#039;&amp;#039; Suhrkamp u.&amp;amp;nbsp;a., Frankfurt am Main 1998, ISBN 3-518-40029-0, S. 13.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das sei auch im Interesse der Union, „bei dem Ruf, den sie in Deutschland, der Tschechoslowakei und der Schweiz genießt“.&amp;lt;ref&amp;gt;Bertolt Brecht: &amp;#039;&amp;#039;Werke. Große kommentierte Berliner und Frankfurter Ausgabe.&amp;#039;&amp;#039; Band 29: &amp;#039;&amp;#039;Briefe&amp;#039;&amp;#039;, 2: &amp;#039;&amp;#039;1937–1949.&amp;#039;&amp;#039; Suhrkamp u.&amp;amp;nbsp;a., Frankfurt am Main 1998, ISBN 3-518-40029-0, S. 14.&amp;lt;/ref&amp;gt; Brecht wiederholte seine Bitte an Feuchtwanger im Mai 1937.&amp;lt;ref&amp;gt;Bertolt Brecht: &amp;#039;&amp;#039;Werke. Große kommentierte Berliner und Frankfurter Ausgabe.&amp;#039;&amp;#039; Band 29: &amp;#039;&amp;#039;Briefe&amp;#039;&amp;#039;, 2: &amp;#039;&amp;#039;1937–1949.&amp;#039;&amp;#039; Suhrkamp u.&amp;amp;nbsp;a., Frankfurt am Main 1998, ISBN 3-518-40029-0, S. 14.&amp;lt;/ref&amp;gt; Feuchtwanger antwortete am 30. Mai, er habe den ersten Brief Brechts nicht erhalten. Zur Verhaftung Nehers schrieb er: „Carola Neher war, während ich in M.&amp;lt;ref&amp;gt;Moskau&amp;lt;/ref&amp;gt; war, eingesperrt. Sie soll in ein verräterisches Komplott ihres Mannes mitverwickelt sein. Details weiß ich nicht.“&amp;lt;ref&amp;gt;Bertolt Brecht: &amp;#039;&amp;#039;Werke. Große kommentierte Berliner und Frankfurter Ausgabe.&amp;#039;&amp;#039; Band 29: &amp;#039;&amp;#039;Briefe&amp;#039;&amp;#039;, 2: &amp;#039;&amp;#039;1937–1949.&amp;#039;&amp;#039; Suhrkamp u.&amp;amp;nbsp;a., Frankfurt am Main 1998, ISBN 3-518-40029-0, S. 587f.&amp;lt;/ref&amp;gt; In einem Briefentwurf gibt Brecht an, dass er auch an anderer Stelle nach Carola Neher gefragt habe. „Ich selber habe von niemand auf eine Frage eine Antwort erhalten, was ich nicht schätze.“&amp;lt;ref&amp;gt;Bertolt Brecht: &amp;#039;&amp;#039;Werke. Große kommentierte Berliner und Frankfurter Ausgabe.&amp;#039;&amp;#039; Band 29: &amp;#039;&amp;#039;Briefe&amp;#039;&amp;#039;, 2: &amp;#039;&amp;#039;1937–1949.&amp;#039;&amp;#039; Suhrkamp u.&amp;amp;nbsp;a., Frankfurt am Main 1998, ISBN 3-518-40029-0, S. 30.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehers Sohn Georg gelang 1975 die Ausreise aus der Sowjetunion nach Deutschland. Er hatte seine Mutter nach der Verhaftung nicht mehr gesehen und lebte bei Pflegeeltern und danach im Waisenhaus. Erst 1946 erfuhr er, wer seine Eltern waren.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/kultur/article159796632/Sie-war-die-schoenste-deutsche-Frau-um-1930.html &amp;#039;&amp;#039;Berlin feiert die Schauspielikone Carola Neher.&amp;#039;&amp;#039;] &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt]]&amp;#039;&amp;#039; am 28. November 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Information erhielt er durch einen Brief, der ihm ausgehändigt wurde, in dem seine Mutter im Kinderheim schriftlich um Auskunft über seinen Verbleib nachfragte. Unterschrieben war das Schriftstück mit „Carola Hentschke“. Die Suche nach Spuren der Mutter führte ihn in der Spätphase der Sowjetunion nach Moskau, den Haftort seiner Mutter Sol-Ilezk und nach Berlin.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Bergmann: &amp;#039;&amp;#039;Carola Neher.&amp;#039;&amp;#039; TV-Dokumentation. Lichtfilm/WDR, 1990.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
1990 wurde von der Lichtfilm GmbH im Auftrag des [[Westdeutscher Rundfunk Köln|WDR]] eine Dokumentation über Georg Nehers Suche nach seiner Mutter gedreht. Mehrere Jahre nach Stalins Tod wurde das Verfahren gegen seine Eltern 1959 wieder hervorgeholt und neu 1959 verhandelt. Durch den Obersten Militärgerichtshof der Sowjetunion wurde das Urteil aufgehoben. Postum wurden in diesem Zusammenhang  beide Elternteile vollständig rehabilitiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Gabi Russ: &amp;#039;&amp;#039;Carola Neher - kometenhafter Aufstieg und tragisches Ende&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Neuhauser Werkstatt-Nachrichten,&amp;#039;&amp;#039; Heft 40). 2018, S. 60.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1995 wurde in Weimar auf einem russischen Soldatenfriedhof unterhalb des [[Belvedere (Weimar)|Schlosses Belvedere]] das Stück &amp;#039;&amp;#039;Bleiche Mutter, zarte Schwester&amp;#039;&amp;#039; von [[Jorge Semprún]] uraufgeführt, in dem das Leben von Carola Neher verarbeitet wird. Die Rolle von Carola Neher/Iphigenie wurde von [[Hanna Schygulla]] gespielt, Regie führte [[Klaus Michael Grüber]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Oktober bis Dezember 2016 fand im [[Literaturhaus Berlin]] die Ausstellung &amp;#039;&amp;#039;Carola Neher (1900–1942): Schauspielerin&amp;#039;&amp;#039; statt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.literaturhaus-berlin.de/veranstaltungen/ausstellungen/veranstaltung/687-carola-neher-1900-1942-schauspielerin-2.html |wayback=20161129082837 |text=Ausstellungsseite}}, abgerufen am 28. November 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Tilman Krause: [https://www.welt.de/kultur/article159796632/Sie-war-die-schoenste-deutsche-Frau-um-1930.html &amp;#039;&amp;#039;Sie war die schönste deutsche Frau um 1930.&amp;#039;&amp;#039;] &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt|welt.de]]&amp;#039;&amp;#039;, 28. November 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Berliner Gedenktafel Fürstenplatz 2 (Westend) Carola Neher.jpg|mini|Berliner Gedenktafel am Haus, Fürstenplatz 2, in Berlin-Westend (2017)]]&lt;br /&gt;
Im Berliner Ortsteil [[Berlin-Hellersdorf|Hellersdorf]] erinnert seit 1992 eine [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Hellersdorf#C|Carola-Neher-Straße]] an die Schauspielerin. In München gibt es eine Carola-Neher-Straße, die am 15. November 2013 eingeweiht wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.deutschestheatermuseum.de/de/ausstellungen/in-meiner-vorstellung-2  |titel=Carola Neher |werk=www.deutschestheatermuseum.de |hrsg=Deutsches Theatermuseum |abruf=2025-02-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Moskau wurde im Rahmen des Projekts [[Letzte Adresse|&amp;#039;&amp;#039;Posledny adres&amp;#039;&amp;#039; (Letzte Adresse)]] an der Hausfassade auf der Krasnoprudnaja-Straße 36 am 5. Februar 2017 eine Gedenktafel in russischer Sprache mit der Aufschrift „Letzte Adresse der Schauspielerin Carola Neher“ angebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.poslednyadres.ru/news/news378.htm &amp;#039;&amp;#039;Moskau, Krasnoprudnaja-Straße 36&amp;#039;&amp;#039;.] im Projekt Posledny adres (russisch) abgerufen am 5. August 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 7. Dezember 2017 wurde an ihrem ehemaligen Wohnort, [[Berlin-Westend]], Fürstenplatz 2, eine [[Berliner Gedenktafel]] enthüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rollen ==&lt;br /&gt;
=== Theater (Premierenrollen) ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Der Kreidekreis (Klabund)|Der Kreidekreis]]&amp;#039;&amp;#039; (1925, [[Klabund]]): Rolle der Hai-Tang&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Die heilige Johanna der Schlachthöfe]]&amp;#039;&amp;#039; (1930, [[Bertolt Brecht]]): Titelrolle&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Geschichten aus dem Wiener Wald]]&amp;#039;&amp;#039; (1931, [[Ödön von Horváth]]): Rolle der Marianne&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Happy End&amp;#039;&amp;#039; ([[Bertolt Brecht]]): Rolle der Lilian Holiday&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Filme ===&lt;br /&gt;
* 1922: [[Mysterien eines Frisiersalons]]&lt;br /&gt;
* 1931: [[Die Dreigroschenoper (1931)|Die Dreigroschenoper]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hörspiele ===&lt;br /&gt;
* 1932: [[Bertolt Brecht]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Die heilige Johanna der Schlachthöfe]]&amp;#039;&amp;#039; (Johanna Dark) – Regie: [[Alfred Braun]] (Hörspiel – [[Funk-Stunde Berlin]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hans-Michael Bock]]: &amp;#039;&amp;#039;Carola Neher – Schauspielerin.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[CineGraph – Lexikon zum deutschsprachigen Film]]&amp;#039;&amp;#039;, Lieferung 7, 1986.&lt;br /&gt;
* [[Reinhard Müller (Soziologe, 1944)|Reinhard Müller]]: &amp;#039;&amp;#039;Moskau 1936. Die Säuberung. Stenogramm einer geschlossenen Parteiversammlung.&amp;#039;&amp;#039; Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1991, ISBN 3-499-13012-2. (Dokument Nr. 6: NKWD Protokoll Wangenheim S. 560ff.)&lt;br /&gt;
* Reinhard Müller: &amp;#039;&amp;#039;Menschenfalle Moskau. Exil und stalinistische Verfolgung.&amp;#039;&amp;#039; Hamburger Edition, Hamburg 2001, ISBN 3-930908-71-9. &lt;br /&gt;
* [[Tita Gaehme]]: &amp;#039;&amp;#039;Dem Traum folgen. Das Leben der Schauspielerin Carola Neher und ihre Liebe zu Klabund.&amp;#039;&amp;#039; Dittrich, Köln 1996, ISBN 3-920862-11-2.&lt;br /&gt;
* Gundula Krüdener-Ackermann: &amp;#039;&amp;#039;Carola Neher. Von der Bühne in den Gulag.&amp;#039;&amp;#039; In: Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Geschichte,&amp;#039;&amp;#039; Heft 6, 2018, S.&amp;amp;nbsp;72ff.&lt;br /&gt;
* [[Michaela Karl]]: &amp;#039;&amp;#039;Carola Neher: Die Silberfüchsin.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bayerische Amazonen – 12 Porträts.&amp;#039;&amp;#039; Pustet, Regensburg 2004, ISBN 3-7917-1868-1, S. 168–189.&lt;br /&gt;
* {{NDB|19|37||Neher, Carola|[[Jürgen Kasten]]|118738348}}&lt;br /&gt;
* [[Guido von Kaulla]]: &amp;#039;&amp;#039;Und verbrenn in seinem Herzen: Die Schauspielerin Carola Neher und Klabund.&amp;#039;&amp;#039; Herder, Freiburg/Br. 1984, ISBN 3-451-08037-0.&lt;br /&gt;
* Gabi Russ: &amp;#039;&amp;#039;Carola Neher. Kometenhafter Aufstieg und tragisches Ende.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Neuhauser Werkstatt-Nachrichten,&amp;#039;&amp;#039; Heft 40, 2018, S. 58f.&lt;br /&gt;
* [[Irina Scherbakowa]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Sohn einer Schauspielerin.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Nur ein Wunder konnte uns retten.&amp;#039;&amp;#039; Campus, Frankfurt am Main 2000, ISBN 3-593-36523-5, S. 163–190.&lt;br /&gt;
* [[Matthias Wegner]]: &amp;#039;&amp;#039;Klabund und Carola Neher – eine Geschichte von Liebe und Tod.&amp;#039;&amp;#039; Rowohlt Berlin, Berlin 1996, ISBN 3-87134-266-1.&lt;br /&gt;
* Bettina Nir-Vired, Reinhard Müller, Irina Scherbakowa, Olga Reznikova (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Carola Neher – gefeiert auf der Bühne – gestorben im Gulag.&amp;#039;&amp;#039; Lukas, Berlin 2016, ISBN 978-3-86732-243-0.&lt;br /&gt;
* [[Kay Weniger]]: &amp;#039;&amp;#039;„Es wird im Leben dir mehr genommen als gegeben ….“ Lexikon der aus Deutschland und Österreich emigrierten Filmschaffenden 1933 bis 1945. Eine Gesamtübersicht.&amp;#039;&amp;#039; ACABUS-Verlag, Hamburg 2011, ISBN 978-3-86282-049-8, S. 362.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118738348}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0624552}}&lt;br /&gt;
* {{FemBio|http://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/carola-neher/}}&lt;br /&gt;
* {{GDW|carola-neher}}&lt;br /&gt;
* {{LuiseBMS |Autor=[[Dietrich Nummert]] |Titel=Als hielten alle den Atem an. Die Schauspielerin Carola Neher |ID=pora |Nr=11 |Jahr=2000 |Seite=57–62}}&lt;br /&gt;
* [https://www.memorial.de/index.php/7517-nachricht720 Gedenktafeln für Carola Neher und Anatol Becker]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.kpoe.at/bund/archiv/Stalinismus/otten.htm |wayback=20070927220227 |text=Portrait}} ([[Internet Archive]])&lt;br /&gt;
* {{VHy Name|894}}&lt;br /&gt;
* [https://archiv.adk.de/bigobjekt/2138 Carola-Neher-Sammlung] im Archiv der [[Akademie der Künste (Berlin)|Akademie der Künste, Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118738348|LCCN=n/86/83019|VIAF=64802669}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Neher, Carola}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Darstellender Künstler (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stummfilmschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hörspielsprecher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant in der Sowjetunion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer des Großen Terrors (Sowjetunion)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im Gulag]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1900]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1942]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Neher, Carola&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Schauspielerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. November 1900&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[München]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. Juni 1942&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Sol-Ilezk]], heute Russische Föderation&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Schilderwaldmeister</name></author>
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