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	<title>Carmen Mory - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T15:30:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Carmen_Mory&amp;diff=441185&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wandervogel: /* Weblinks */</title>
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		<updated>2025-10-05T15:56:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Carmen Mory.jpg|mini|hochkant=1.15|Carmen Mory in britischer Internierung. Aufnahme vom 15. Januar 1946]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carmen Maria Mory&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. Juli]] [[1906]] in [[Bern]], [[Schweiz]]; † [[9. April]] [[1947]] in [[Hamburg]], [[Deutschland]]) war eine Schweizer [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]]-Agentin. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] war sie Häftling und [[Funktionshäftling|Blockälteste]] im [[KZ Ravensbrück]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Carmen Mory wurde 1906 in Bern geboren und wuchs in [[Adelboden]] auf. Ihr Vater war Arzt, ihre Mutter hatte [[Philippinen|philippinische]] Wurzeln und starb unter mysteriösen Umständen, als Carmen vier Jahre alt war. Mory lebte nach eigenen Angaben in der Schweiz, Frankreich, England und den Niederlanden. Ab 1924 bereiste sie europäische Länder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie nahm 1928 in München ein Gesangs- und Musikstudium auf, das sie jedoch 1932 abbrach. Sie musste ihren ursprünglichen Berufswunsch Sängerin nach einer [[Tonsillektomie|Mandeloperation]] aufgeben. Danach ging sie nach [[Berlin]], um als [[Journalistin]] zu arbeiten. Sie fühlte sich vom Glamour und der Macht der [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] angezogen und wurde 1934 Agentin der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]], für die sie unter anderem in [[Paris]] deutsche [[Emigration|Emigranten]] ausspionierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 1938 wurde sie in Paris verhaftet und im April 1940 von den Franzosen wegen [[Spionage]] zum [[Todesstrafe|Tode verurteilt]], aber vom französischen Staatspräsidenten [[Albert Lebrun|Lebrun]] am 6. Juni 1940 zu Gefängnishaft begnadigt. Während des [[Westfeldzug|deutschen Einmarschs]] gelang ihr die Flucht zurück ins [[NS-Staat|Deutsche Reich]]. Dort war sie wieder für die Gestapo tätig, wurde aber nach einiger Zeit unter der Anschuldigung, sie sei eine [[Doppelagent]]in, verhaftet und im Februar 1941 in das Frauen-[[KZ Ravensbrück]] eingeliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ravensbrück stieg sie zur Blockältesten auf und war als Häftlingskrankenschwester in Block 10 ([[Tuberkulose|Tbc]]-Kranke und verwirrte Frauen) eingesetzt. Die Zeugenaussagen über ihr Verhalten als Blockälteste sind widersprüchlich. Einerseits wurde sie als die „meistgefürchtete Frau in Ravensbrück“ bezeichnet, andererseits soll sie ihren Einfluss genutzt haben, um die Lage der Häftlinge zu erleichtern. Mit der ebenfalls als Häftling einsitzenden [[Anne Spoerry]] war sie zeitweise eng befreundet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ft.com/cms/s/2/c2576500-62e7-11df-b1d1-00144feab49a.html#axzz2HJTD3xUq &amp;#039;&amp;#039;A legendary flying doctors dark secret&amp;#039;&amp;#039; – Bericht über die Beziehung Morys zu Spoerry im KZ Ravensbrück in der Financial Times, engl.]&amp;lt;/ref&amp;gt; In Ravensbrück leistete sie für den Angehörigen der Lagergestapo [[Ludwig Ramdohr]] [[Spitzel]]dienste. Sie wurde auch als „Schwarzer Engel von Ravensbrück“ bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Jens Ebert, [[Insa Eschebach]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;„Die Kommandeuse“ – Erna Dorn zwischen Nationalsozialismus und Kaltem Krieg&amp;#039;&amp;#039;. Dietz, Berlin 1994. ISBN 3-320-01838-8, S. 37f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg wurde Mory von ehemaligen Mithäftlingen beschuldigt, an [[Selektion (Konzentrationslager)|Selektionen]] teilgenommen und in 60 Fällen selbst gemordet zu haben. Im ersten Hamburger [[Ravensbrück-Prozesse|Ravensbrück-Prozess]] wurde sie am 3. Februar 1947 zum Tode verurteilt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee417&amp;quot;&amp;gt;Ernst Klee: &amp;#039;&amp;#039;Das Personenlexikon zum Dritten Reich.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main 2007, S. 417.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Hinrichtung kam sie durch [[Suizid]] zuvor.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41121764.html &amp;#039;&amp;#039;Flucht in den Tod&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;Der Spiegel&amp;#039;&amp;#039; 16/1947]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{HLS|46307|Mory, Carmen|Autor=Marco Jorio}}&lt;br /&gt;
* Caterina Abbati: &amp;#039;&amp;#039;Ich, Carmen Mory. Das Leben einer Berner Arzttochter und Gestapo-Agentin (1906–1947)&amp;#039;&amp;#039;. Chronos, Zürich 1999, ISBN 3-905313-03-0.&lt;br /&gt;
* [[Lukas Hartmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Frau im Pelz. Leben und Tod der Carmen Mory&amp;#039;&amp;#039;. Roman. Nagel &amp;amp; Kimche, Zürich 1999, ISBN 3-312-00250-8.&lt;br /&gt;
** als Taschenbuch: S. Fischer, Frankfurt am Main 2001, ISBN 3-596-14709-3.&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783596160488}}&lt;br /&gt;
* Irina Nowak: &amp;#039;&amp;#039;„Eine Strafverfolgung ist zur Zeit nicht zweckmäßig…“ Die Gestapo-Agentin Carmen Mory zwischen Konzentrationslager und Justizgefängnis.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift für Geschichtswissenschaft (1953)|Zeitschrift für Geschichtswissenschaft]]&amp;#039;&amp;#039;, 59. Jg. (2011), H. 4, S. 312–332.&lt;br /&gt;
* Silke Schäfer: &amp;#039;&amp;#039;Zum Selbstverständnis von Frauen im Konzentrationslager. Das Lager Ravensbrück.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2002 (Dissertation TU Berlin), {{URN|nbn:de:kobv:83-opus-4303}}, {{doi|10.14279/depositonce-528}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Film ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  &amp;#039;&amp;#039;[https://www.srf.ch/play/tv/redirect/detail/15d7414e-9107-47e9-b474-723951fbf0fa Der Todesengel aus Adelboden]&amp;#039;&amp;#039;. 4. Folge der DOK-Serie &amp;#039;&amp;#039;Kriminalfälle – Wenn Frauen töten&amp;#039;&amp;#039;. Regie: Michael Hegglin. Erstausstrahlung: [[SRF 1|SF 1]], 28. Juli 2008.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20140407160349/http://www.srf.ch/medien/wp-content/uploads/chronik/upload/2008-07-28_Folge-4_Der-Todesengel-aus-Adelboden.pdf über den Film (PDF).]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.srf.ch/play/tv/redirect/detail/07c18cff-239a-46bd-8fd5-6bf4fbb4d0ac Carmen Mory: Hände weg von diesem Weib]&amp;#039;&amp;#039;. Regie: Michael Hegglin. [[SRF 1|SF 1]], 2000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|120898608}}&lt;br /&gt;
* [http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-39344062.html &amp;#039;&amp;#039;Ravensbrücker Mory-Taten&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Spiegel]]&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe 4/1947 vom 25. Januar 1947, S. 4.&lt;br /&gt;
* [http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-39344215.html &amp;#039;&amp;#039;Elf Todesurteile&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Spiegel]]&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe 6/1947 vom 8. Februar 1947, S. 3.&lt;br /&gt;
*  Rachel Beroggi: [https://www.srf.ch/audio/geschichte/schweizer-im-dritten-reich-1-3-gestapo-spionin-aus-adelboden?id=AUDI20250930_NR_0004 &amp;#039;&amp;#039;Schweizer im Dritten Reich (1/3): Gestapo-Spionin aus Adelboden&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte&amp;#039;&amp;#039; von &amp;#039;&amp;#039;[[Schweizer Radio und Fernsehen]]&amp;#039;&amp;#039; vom 30. September 2025 (Audio)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=120898608|LCCN=no/99/74174|VIAF=59926991}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mory, Carmen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestapo-Agent]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Funktionshäftling im KZ Ravensbrück]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verurteilte Person in den Curiohaus-Prozessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zum Tode verurteilte Person (NS-Kriegsverbrechen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Emigrant in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1906]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1947]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mory, Carmen&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Mory, Carmen Maria (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Gestapo-Agentin, Blockälteste im KZ Ravensbrück&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. Juli 1906&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Adelboden]], Schweiz&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. April 1947&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]], Deutschland&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wandervogel</name></author>
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