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	<title>Carly Seyfarth - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T23:24:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Carly_Seyfarth&amp;diff=2521897&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;LH7605: -pr sprech des auktionshauses (vermute ich mal), dieser artikel geht um Seyfarth der hauptsächlich Arzt war und nicht um seine Sammlung</title>
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		<updated>2025-11-23T18:06:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;-pr sprech des auktionshauses (vermute ich mal), dieser artikel geht um Seyfarth der hauptsächlich Arzt war und nicht um seine Sammlung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Paul Carly Seyfarth&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. Januar]] [[1890]] in [[Leipzig]]; † [[27. Oktober]] [[1950]] in Leipzig) war ein deutscher [[Medizin]]er und [[Volkskunde|Volkskundler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Carly Seyfarth machte 1909 sein Abitur. Anschließend studierte er an der [[Universität Leipzig]] [[Medizin]], [[Anthropologie]], [[Ethnographie]] und [[Urgeschichte]]. Während seines Studiums wurde er 1909 Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;[[Landsmannschaft Plavia-Arminia Leipzig|Landsmannschaft Cheruscia]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Berthold Ohm und Alfred Philipp (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Anschriftenverzeichnis der Alten Herren der Deutschen Landsmannschaft.&amp;#039;&amp;#039; Teil 1. Hamburg 1932, S. 76.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1913 promovierte ihn die Universität Leipzig mit der Dissertation &amp;#039;&amp;#039;Aberglaube und Zauberei in der Volksmedizin West-Sachsens. Ein Beitrag zur Volkskunde des Königreichs Sachsen&amp;#039;&amp;#039; in Volkskunde zum Dr. phil. und 1916 mit der Dissertation &amp;#039;&amp;#039;Die Dermoide und Teratome des Eierstocks im Kindesalter&amp;#039;&amp;#039; in Medizin zum Dr. med. Ebenfalls in Leipzig habilitierte er sich 1920 mit der Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Neue Beiträge zur Erkenntnis der Langerhansschen Inseln im menschlichen Pankreas und ihre Beziehung zum Diabetes mellitus&amp;#039;&amp;#039; für Allgemeine Pathologie und Pathologische Anatomie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen einer humanitären Rot-Kreuz-Expedition zur Bekämpfung von Infektionskrankheiten nach Russland war er von 1922 bis 1923 Direktor des deutschen Alexander-Hospitals in [[St. Petersburg]].&amp;lt;ref&amp;gt;Ingrid Kästner, Natalja Decker: &amp;#039;&amp;#039;Der Leipziger Arzt Paul Carly Seyfarth (1890–1950) und die Rot-Kreuz-Expedition nach Rußland in den 20er Jahren.&amp;#039;&amp;#039; In: NTM Zeitschrift für Geschichte der Wissenschaften, Technik und Medizin 1997, Jg. 5, H. 1, S. 43–54&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch die Kombination medizinischer und ethnologischer Kenntnisse konnte er Infektions- und Tropenkrankheiten erforschen. So unternahm er Studienreisen zur Erforschung der [[Leishmaniose]] in die Balkanländer und in die Türkei. Die Hygiene der [[Lepra]]- und [[Malaria]]kranken untersuchte er bei Studienreisen nach Ostafrika. Seyfarth entwickelte eine Methode der Knochenmarkentnahme, die die moderne Knochenmarkdiagnostik einleitete, 1923 führte er im Rahmen der Malariadiagnostik die erstmalige [[Trepanation]] des Sternalmarks ([[Knochenmark]] des Brustbeins) durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig wurde er 1919 Privatdozent und 1922 außerordentlicher Professor für Allgemeine Pathologie, Pathologische Anatomie. Dieses Amt übte er bis 1950 aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. November 1929 wurde Carly Seyfarth als Nachfolger [[Oskar Wandel]]s Ärztlicher Direktor des [[Klinikum St. Georg Leipzig|Städtischen Krankenhauses St. Georg]] in Leipzig. Dort verselbständigte er das Röntgeninstitut und die Infektionsklinik. Im Krankenhaus St. Georg schuf er außerdem ein Zentrallabor und richtete 1948 eine [[Poliklinik]] mit mehreren Fachabteilungen ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] rettete er als Leiter eines im Krankenhaus eingerichteten Reservelazaretts zahlreiche russische und polnische Kriegsgefangene vor der Verschleppung ins [[Konzentrationslager]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ingrid Kästner]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Leipziger Arzt Paul Carly Seyfarth (1890–1950) als Retter sowjetischer Kriegsgefangener im Zweiten Weltkrieg.&amp;#039;&amp;#039; In: Erhard Hexelschneider, Alita Liebrecht: &amp;#039;&amp;#039;Leipzig und Russland. Streiflichter aus Vergangenheit und Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen, Leipzig 2007, S. 73–76&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Adolf von Strümpell Gravestone.jpg|miniatur|hochkant|Carly Seyfarth auf dem Grabstein der Familie Strümpell auf dem [[Südfriedhof (Leipzig)|Leipziger Südfriedhof]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Carly Seyfarth war mit Elsbeth Strümpell, der Tochter des Mediziners [[Adolf von Strümpell]], verheiratet. 1950 erlag Seyfarth einem Tumorleiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seyfarth war ein begeisterter Numismatiker und Münzsammler. Seine Sammlung umfasste mehrere hunderte Münzen, die großteils die Münz- und Geldgeschichte Sachsens widerspiegelt. Er legte dabei ein großes Hauptaugenmerk auf komplette Jahrgänge und Umschriftenvarianten sächsischer Taler und seiner Teilstücke des 16.–19. Jahrhunderts. Die Münzen wurden nach Nominalien sortiert und mit eigenen Bestimmungen versehen. Diese Sammlung wurde in den Zwanziger bis Vierziger Jahren des 20. Jahrhunderts zusammengetragen und stellt eine der letzten Universalsammlungen zur sächsischen Münz- und Geldgeschichte dar. Zwei große Teile der Sammlung wurden 2025 versteigert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Leipziger Münzhandlung und Auktion Heidrun Höhn e.K. 108. Auktion |url=https://www.leipziger-muenzhandlung.de/epaper/epaper-hoehn_108_sachsen/#0 |titel=Münzsammlung Carly Seyfarth Teil 1 und weitere Sammlungen |abruf=16.11.2025}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.muenzen-online.com/post/leipziger-m%C3%BCnzhandlung-und-auktion-heidrun-h%C3%B6hn-vorschau-auf-die-107-und-108-auktion |titel=Leipziger Münzhandlung und Auktion Heidrun Höhn: Vorschau auf die 107. und 108. Auktion |abruf=16.11.2025}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seyfarths Sammlung entstand vor dem Zweiten Weltkrieg und überstand einen Bombenangriff mit Zerstörung des Leipziger Hauses, in dem er mit seiner Familie lebte, da die Sammlung wegen der drohenden Bombenangriffe in das Krankenhaus St. Georg ausgelagert worden war; danach verweilte dann diese sächsische Universalsammlung nach seinem Tod im Jahr 1950 bei seiner Witwe in der DDR und wurde dann später in die westlichen Bundesländer durch insgesamt drei Erbgänge weitervererbt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.leipziger-muenzhandlung.de/epaper/epaper-hoehn_108_sachsen/#8 |titel=Leipziger Münzhandlung und Auktion Heidrun Höhn e.V. 108. Auktion - Sachsen |abruf=17.11.2025}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der speziellen Pathologie und Therapie der inneren Krankheiten. Für Studierende und Ärzte.&amp;#039;&amp;#039; Vogel, Leipzig 1922 (Mitarbeit an den Bänden 1 und 2 des Lehrbuchs von [[Adolf Strümpell]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der „Ärzte-Knigge“. Über den Umgang mit Kranken und über Pflichten, Kunst und Dienst der Krankenhausärzte.&amp;#039;&amp;#039; Georg Thieme, Leipzig, 1. Auflage 1935, 5. Auflage 1946&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;725 Jahre Hospital zu St. Georg in Leipzig.&amp;#039;&amp;#039; Sonderdruck aus: &amp;#039;&amp;#039;Leipziger Beobachter.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 10–12/1938&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Hospital zu St. Georg in Leipzig durch acht Jahrhunderte 1212–1940. Band 1. Das Hospital zu St. Georg vom Jahre 1212 bis zum Jahre 1631.&amp;#039;&amp;#039; (Bände 2 u. 3 nicht erschienen), Georg Thieme, Leipzig 1939&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
 &amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Rolf Haupt, Karsten Güldner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;800 Jahre St. Georg in Leipzig. Vom Hospital des Chorherrenstifts St. Thomas zum medizinisch-sozialen Zentrum.&amp;#039;&amp;#039; Leipziger Universitäts-Verlag, Leipzig 2011, ISBN 978-3-86583-563-5, S. 265 f.&lt;br /&gt;
* R. Jürgens: &amp;#039;&amp;#039;Nachruf für Carly Seyfarth.&amp;#039;&amp;#039; In: Acta haematologica, 1951, H. 5, S. 254 f.&lt;br /&gt;
* Leipziger Münzhandlung und Auktion Heidrun Höhn e.V. 108. Auktion. Sachsen, Leipzig 2025.&lt;br /&gt;
* Leipziger Münzhandlung und Auktion Heidrun Höhn e.V. 109. Auktion, Leipzig 2025.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|102737029}}&lt;br /&gt;
* {{CPL|Seyfarth_335}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=102737029|LCCN=n/82/275834|VIAF=5325716}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Seyfarth, Carly}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landsmannschafter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1890]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1950]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Seyfarth, Carly&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Seyfarth, Paul Carly (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Mediziner&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. Januar 1890&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=27. Oktober 1950&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;LH7605</name></author>
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