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	<title>Carlsdorf - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Carlsdorf&amp;diff=803856&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;WAH: Änderungen von ~2025-35493-7 (Diskussion) auf die letzte Version von TaxonKatBot zurückgesetzt</title>
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		<updated>2025-08-08T18:18:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2025-35493-7&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2025-35493-7&quot;&gt;~2025-35493-7&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:~2025-35493-7&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:~2025-35493-7 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:TaxonKatBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:TaxonKatBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;TaxonKatBot&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem hessischen Ort Carlsdorf.&amp;lt;br /&amp;gt;Ein Ortsteil der Gemeinde [[Lalendorf]] in Mecklenburg trägt ebenfalls den Namen Carlsdorf. Siehe auch: [[Garlstorf]] bzw. [[Karlsdorf]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil              = Carlsdorf&lt;br /&gt;
| Gemeindeart           = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename          = Hofgeismar&lt;br /&gt;
| Breitengrad           = 51/29/17/N &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Längengrad            = 9/25/51/E&lt;br /&gt;
| Bundesland            = Hessen&lt;br /&gt;
| Höhe                  = 174 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug            = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                = 4.51&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle         = &amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner             = 447&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = 2024-06-30&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle      = &amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum   = 1970-12-31&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1         = 34369&lt;br /&gt;
| Vorwahl1              = 05671&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carlsdorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Dorf]] westlich des [[Reinhardswald]]s im [[Nordhessen|nordhessischen]] [[Landkreis Kassel]]. Seit der hessischen Gebietsreform Anfang der 1970er-Jahre ist Carlsdorf ein [[Stadtteil]] von [[Hofgeismar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Carlsdorf liegt rund dreieinhalb Kilometer ostsüdöstlich von [[Hofgeismar]] in den Westausläufern des [[Reinhardswald]]s an den kleinen Waldgebieten Strauchberg im Nordosten und Lichte Heide im Südosten. Zwischen diesen Wäldern zwängt sich die [[Lempe]] hindurch, die in Ost-West-Richtung verlaufend Carlsdorf durchfließt und ein südöstlicher Zufluss der [[Esse (Diemel)|Esse]] im Einzugsgebiet der [[Diemel]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Ortsgeschichte ===&lt;br /&gt;
Das kreuzförmig angelegte Carlsdorf entstand im Bereich einer [[Wüstung]]. Das ursprüngliche Dorf wird mit den Namen Gotresdeshusun oder Gothardessen/Gauze schon im Jahr 965 erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heutige Dorf geht zurück auf die erste Ackerkolonie in Hessen für Glaubensflüchtlinge aus Frankreich im Jahre 1686.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt; Landgraf [[Karl (Hessen-Kassel)|Carl]] von [[Landgrafschaft Hessen-Kassel|Hessen-Kassel]] siedelte im 17. Jahrhundert auch in der Umgebung der Stadt [[Hofgeismar]] zahlreiche [[Hugenotten]]familien an, die nach dem [[Edikt von Fontainebleau]] und der Aufhebung der Religionsfreiheit in Frankreich im Jahre 1685 ihre Heimat verloren hatten. Carlsdorf wurde nach Landgraf Carl, das benachbarte Mariendorf nach dessen Gattin Maria Amalia benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt 500 hessische Acker (119,35&amp;amp;nbsp;ha) standen letztlich für die Neuansiedler in Carlsdorf zur Verfügung, die auf ihren kleinen „Portionen“ wirtschaftlich aber nur schwer Tritt fassten. Von dem „landgräflichen Flüchtlingskommissar“ Pierre Feuquière d’Aubigny ist auch die vorgesehene Hauskonstruktion der ersten Siedlungshäuser im Jahre 1686 bekannt. Während das untere Stockwerk aus Steinen bestand, wurde für das obere Stockwerk eine Fachwerkkonstruktion gewählt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Hofgeismar-David Clemént.JPG|mini|hochkant|David Clément]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erster und langjähriger Pfarrer bis zu seinem Tod am 29. Januar 1725 in Hofgeismar war [[David Clément (Geistlicher, 1645)|David Clément]], der auch die Kolonien in Mariendorf und später in [[Schöneberg (Hofgeismar)|Schöneberg]] betreute und der die Flüchtlinge nach Hessen geführt hatte. Nach der Gründung einer französisch-reformierten Gemeinde im nahen Hofgeismar am 22. Februar 1686 wurden in der Hofgeismarer [[Neustädter Kirche (Hofgeismar)|Neustädter Kirche]] sowohl die Gottesdienste der deutsch-reformierten Gemeinde als auch der französisch-reformierten Christen abgehalten. An Cléments Wirken erinnern eine Gedenktafel an der Neustädter Kirche sowie eine unweit der Kirche errichtete Statue. Seine Eintragungen im Kirchenbuch der Gemeinde in den Jahren 1686 bis 1725 geben Auskunft über die Amtshandlungen in der französisch-reformierten Gemeinde in Hofgeismar, später aber auch in Carlsdorf, [[Kelze]] und Schöneberg. Nach der zweiten Einwanderungswelle französischer Glaubensflüchtlinge nach Hessen-Kassel im Jahre 1699 wurde 1704 eine zweite Pfarrstelle für die neu entstandenen Ortschaften in Carlsdorf und Schöneberg errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hessische Gebietsreform (1970–1977)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 31. Dezember 1970 wurde die bis dahin [[selbständige Gemeinde]] Carlsdorf im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]] auf freiwilliger Basis in die Stadt Hofgeismar [[Eingemeindung|eingemeindet]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Eingliederung von Gemeinden in die Stadt Hofgeismar, Landkreis Hofgeismar |nr=4 |jahr=1971 |datum=1971-01-07 |seite=6 |seiten=142 |fundstelle=Punkt 182 |kbytes=6230}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-17-003263-1|Seiten=398}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für Carlsdorf, wie für alle durch die Gebietsreform nach Hofgeismar eingegliederten Gemeinden, wurden je ein [[Ortsbezirk]] eingerichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.hofgeismar.de/rathaus/ortsrecht/01-hauptsatzung-inkl.-nachtraege.pdf?cid=bqy |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;4|werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Hofgeismar |format=PDF;&amp;amp;nbsp;22&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2020-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgeschichte im Überblick ===&lt;br /&gt;
Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten,&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Bis zur [[Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung]] waren die [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Ämter]] sowohl Gericht als auch Verwaltungsorgan.&amp;lt;/ref&amp;gt; denen Carlsdorf angehört(e):&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=land_hessen.html|name=Land Hessen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ab 1686: Heiliges Römisches Reich, [[Landgrafschaft Hessen-Kassel]], [[Amt Hofgeismar]]&lt;br /&gt;
* ab 1806: Landgrafschaft Hessen-Kassel, Amt Hofgeismar&lt;br /&gt;
* 1807–1813: [[Königreich Westphalen]], [[Departement  der Fulda]], [[Distrikt Kassel]], [[Kanton Hofgeismar]]&lt;br /&gt;
* ab 1815: [[Kurfürstentum Hessen]], Amt Hofgeismar&amp;lt;ref name=&amp;quot;KHK1818&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1821: Kurfürstentum Hessen, [[Provinz Niederhessen]], [[Kreis Hofgeismar]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Verordnung vom 30sten August 1821, die neue Gebiets-Eintheilung betreffend&amp;#039;&amp;#039;, Anlage: &amp;#039;&amp;#039;Übersicht der neuen Abtheilung des Kurfürstenthums Hessen nach Provinzen, Kreisen und Gerichtsbezirken.&amp;#039;&amp;#039; Sammlung von Gesetzen etc. für die kurhessischen Staaten. Jahr 1821 – Nr. XV. – August, S. 70 f. ([https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10510384?page=220 &amp;#039;&amp;#039;kurhess&amp;#039;&amp;#039; GS 1821])&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Trennung von Justiz ([[Amtsgericht Hofgeismar|Justizamt Hofgeismar]]) und Verwaltung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1848: Kurfürstentum Hessen, [[Bezirk Kassel]]&lt;br /&gt;
* ab 1851: Kurfürstentum Hessen, Provinz Niederhessen, Kreis Hofgeismar&lt;br /&gt;
* ab 1867: [[Königreich Preußen]], [[Provinz Hessen-Nassau]], [[Hessen-Nassau#Regierungsbezirk Kassel|Regierungsbezirk Kassel]], Kreis Hofgeismar&lt;br /&gt;
* ab 1871: [[Deutsches Reich]],  Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Hofgeismar&lt;br /&gt;
* ab 1918: Deutsches Reich, [[Freistaat Preußen]], Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Hofgeismar&lt;br /&gt;
* ab 1944: Deutsches Reich, Freistaat Preußen, [[Provinz Kurhessen]], Landkreis Hofgeismar&lt;br /&gt;
* ab 1945: [[Amerikanische Besatzungszone]], [[Groß-Hessen]], [[Regierungsbezirk Kassel]], [[Landkreis Hofgeismar]]&lt;br /&gt;
* ab 1946: Amerikanische Besatzungszone, [[Hessen]], [[Regierungsbezirk Kassel]], [[Landkreis Hofgeismar]]&lt;br /&gt;
* ab 1949: [[Bundesrepublik Deutschland]], Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Hofgeismar&lt;br /&gt;
* ab 1971: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Hofgeismar, Stadt Hofgeismar&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Am 31. Dezember 1970 als [[Ortsbezirk]] zur Stadt Hofgeismar.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1972: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, Regierungsbezirk Kassel, [[Landkreis Kassel]], Stadt Hofgeismar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
=== Einwohnerstruktur 2011 ===&lt;br /&gt;
Nach den Erhebungen des [[Zensus 2011]] lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Carlsdorf 447 Einwohner. Darunter waren 9 (2,0 %) Ausländer.&lt;br /&gt;
Nach dem Lebensalter waren 78 Einwohner unter 18 Jahren, 168 zwischen 18 und 49, 90 zwischen 50 und 64 und 108 Einwohner waren älter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt; Die Einwohner lebten in 186 Haushalten. Davon waren 42 [[Alleinstehender|Singlehaushalte]], 60 [[Ehe|Paare]] ohne Kinder und 63 Paare mit Kindern, sowie 18 [[Alleinerziehender|Alleinerziehende]] und 6 [[Wohngemeinschaft]]en. In 51 Haushalten lebten ausschließlich [[Senior]]en und in 111 Haushaltungen lebten keine Senioren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
* 1747: 35 Haushaltungen&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Carlsdorf|width=450|float=none|maxEinwohner=490&lt;br /&gt;
|223|234|233|226|233|230|212|216|212|212|229|258|257|261|491|451|398|349|362&lt;br /&gt;
|nach1967=(1970,375)(1980,-1)(1990,481)(2000,516)(2005,514)(2010,495)(2011,447)(2015,478)(2020,454)&lt;br /&gt;
|quelle=bis 1970:&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;; nach 1970: Stadt Hofgeismar&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.hofgeismar.de/rathaus/haushaltsplan/2-vorbericht-teil-ii.pdf?cid=432#page=8 |titel=Haushalt 2020. Vorbericht Teil II. |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Hofgeismar |seiten=E6 |format=PDF |abruf=2020-09 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210417044215/https://www.hofgeismar.de/rathaus/haushaltsplan/2-vorbericht-teil-ii.pdf?cid=432#page=8 |archiv-datum=2021-04-17 |offline=ja |archiv-bot=2023-12-02 20:44:42 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW2020&amp;quot; /&amp;gt;; [[Zensus 2011]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_c.pdf#page=30 |titel=Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen |werk=[[Zensus 2011]] |hrsg=[[Hessisches Statistisches Landesamt]] |abruf=2020-09 |format=PDF; 1,8&amp;amp;nbsp;MB |abruf-verborgen=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20201027061845/https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_c.pdf#page=30 |archiv-datum=2020-10-27 |offline=1}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Religionszugehörigkeit ===&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;&amp;lt;small&amp;gt;Quelle: Historisches Ortslexikon&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1885: || 212 [[Evangelische Kirche|evangelische]] (= 100 %) Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1961: || 285 [[Evangelische Kirche in Deutschland#Geschichte|evangelische]] (= 81,66 %), 58 [[Römisch-katholische Kirche|katholische]] (= 16,52 %) Einwohner&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Für den Stadtteil Carlsdorf besteht ein [[Ortsbezirk]] mit [[Ortsbeirat]] und [[Ortsvorsteher]] nach der [[Hessische Gemeindeordnung|Hessischen Gemeindeordnung]]. Er umfasst das Gebiet der ehemaligen Gemeinde Carlsdorf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Ortsbeirat besteht aus fünf Mitgliedern. Bei den [[Kommunalwahlen in Hessen 2021]] betrug die Wahlbeteiligung zum Ortsbeirat 65,04 %. Alle Kandidaten gehörten der „Wählergemeinschaft Carlsdorf“ an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://votemanager-ks.ekom21cdn.de/2021-03-14/06633013/html5/Ortsbeiratswahl_Hessen_366_Ortsbezirk_Carlsdorf.html |titel=Ergebnis der Ortsbeiratswahlen 2021 in Carlsdorf |werk=Votemanager |hrsg=Stadt Hofgeismar |abruf=2023-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ortsbeirat wählte Reiner Hofmeyer zum Ortsvorsteher.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rim.ekom21.de/hofgeismar/gremien/?__=UGhVM0hpd2NXNFdFcExjZYvYU9t9MYwxboIutLW74es |titel=Ortsbeirat Carlsdorf |werk=Ratsinformationsinformationssystem |hrsg=Stadt Hofgeismar |abruf=2023-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kirche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Carlsdorf-Kirche.jpg|mini|Die Kirche in Carlsdorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehenswert ist die [[Evangelische Kirche Carlsdorf|Carlsdorfer Fachwerkkirche]], die – wie der Ort selbst – von [[Paul du Ry]] geplant und 1704 gebaut wurde. Als [[Hugenotten|hugenottischer]] Glaubensflüchtling wurde er 1685 von [[Karl (Hessen-Kassel)|Landgraf Carl]] nach [[Kassel]], der Residenzstadt der [[Landgrafschaft Hessen-Kassel]] als Hofbaumeister berufen. Den Nordausgang des Dorfs bildet die 1711 erbaute steinerne Brücke über die Lempe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sport&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sportverein TSV Carlsdorf wurde 1951 gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger ===&lt;br /&gt;
* 1895 [[Otto von Bismarck]] (1815–1898), Reichskanzler&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter des Ortes ===&lt;br /&gt;
* Manfred Hofmeyer (* 1950), Bundeswehrbrigadegeneral&lt;br /&gt;
* [[Brigitte Hofmeyer]] (* 1961), Politikerin (SPD)&lt;br /&gt;
* [[Klaus Lips]] (* 1962), Physiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Friedrich Pfaff: &amp;#039;&amp;#039;Karlsdorf: Die älteste französische Kolonie in Hessen in vorbildlicher Entwicklung zum deutschen Dorfe&amp;#039;&amp;#039;. Kassel 1916.&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Bleibaum]] (Schriftleitung): &amp;#039;&amp;#039;Kreis Hofgeismar&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Handbuch des Heimatbundes für Kurhessen, Waldeck und Oberhessen&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 3). Oberhessische Presse, Marburg/Lahn 1966, S. 74 ff.&lt;br /&gt;
* [[Helmut Burmeister]], Klaus-Peter Lange (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Carlsdorf – ein Dorf im Tal&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Alt-Hofgeismar – Bilder aus einer vergangenen Zeit 1870–1925&amp;#039;&amp;#039;. Magistrat der Stadt, Hofgeismar 1979, S. 61.&lt;br /&gt;
* [[Jochen Desel]]: &amp;#039;&amp;#039;Die 300-Jahrfeiern in Carlsdorf und Mariendorf 1986 und 1987. Ein Rückblick&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch des Landkreises Kassel&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 16 (1988), S. 77–84.&lt;br /&gt;
* {{HessBib |NAME=Carlsdorf |PPN=116317175 |GND=4246456-0}}&lt;br /&gt;
* {{HessBib |NAME=Hofgeismar-Carlsdorf |GND=2097488-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.hugenottenmuseum.de/museum/hugenottenorte.php#08 &amp;#039;&amp;#039;Carlsdorf.&amp;#039;&amp;#039;] In: Webauftritt des Hugenottenmuseums in Bad Karlshafen.&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.carlsdorf-online.de |titel=Carlsdorf |titelerg=Ortsgeschichte, Infos |werk=www.carlsdorf-online.de | hrsg=Geschichtskreis Carlsdorf |abruf-verborgen=1 |abruf=2020-09-06}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=633013020|titel=Carlsdorf, Landkreis Kassel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot;&amp;gt;{{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=633013020|titel=Carlsdorf, Landkreis Kassel|datum=2018-10-16}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;KHK1818&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=&lt;br /&gt;
 |Titel=Kur-Hessischer Staats- und Adress-Kalender: 1818&lt;br /&gt;
 |Verlag=Verlag d. Waisenhauses&lt;br /&gt;
 |Ort=Kassel&lt;br /&gt;
 |Datum=1818&lt;br /&gt;
 |Seiten=28 f&lt;br /&gt;
 |Online={{Google Buch|Linktext=online bei Google Books|KeinText=1|BuchID=eYQAAAAAcAAJ|Seite=RA2-PA28}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW2020&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle |url=https://www.hofgeismar.de/kurz-buendig/zahlen-und-fakten/einwohnerzahlen/ |titel=Zahlen und Fakten. Haupt- und Nebenwohnsitze |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Hofgeismar |abruf=2021-01 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20200906151741/https://www.hofgeismar.de/kurz-buendig/zahlen-und-fakten/einwohnerzahlen/}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle|url=https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_c.pdf#page=30 |seiten=26 und 82 |titel=Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen |werk=[[Zensus 2011]] |hrsg=[[Hessisches Statistisches Landesamt]] |abruf=2021-10 |format=PDF;&amp;amp;nbsp;1,1&amp;amp;nbsp;MB |abruf-verborgen=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20201027061845/https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_c.pdf#page=30 |archiv-datum=2020-10-27 |offline=1}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|url=https://www.hofgeismar.de/kurz-buendig/zahlen-und-fakten/einwohnerzahlen/ |titel=Stadt Hofgeismar – Zahlen und Fakten |sprache=de-DE |abruf=2025-05-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Hofgeismar}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=2097488-7|VIAF=240902522}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Kassel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Hofgeismar)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Kassel)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1970]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gegründet 1686]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;WAH</name></author>
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