<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Carlos_Kleiber</id>
	<title>Carlos Kleiber - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Carlos_Kleiber"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Carlos_Kleiber&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-06T07:08:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Carlos_Kleiber&amp;diff=68433&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ringtonatus: Ergänzungen (Alexander Werner: Carlos Kleiber. Eine Biographie, Mainz 2013, S. 1928f.).</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Carlos_Kleiber&amp;diff=68433&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-05T17:33:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ergänzungen (Alexander Werner: Carlos Kleiber. Eine Biographie, Mainz 2013, S. 1928f.).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Schallplatteneinspielung der Staatskapelle Dresden unter Carlos Kleiber.jpg|miniatur|250px|Carlos Kleiber bei einer Schallplatteneinspielung mit der [[Staatskapelle Dresden]] (1973)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carlos Kleiber&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (eigentlich: &amp;#039;&amp;#039;Karl Ludwig Bonifacius Kleiber;&amp;#039;&amp;#039; Pseudonym &amp;#039;&amp;#039;Karl Keller;&amp;#039;&amp;#039; * [[3. Juli]] [[1930]] in [[Berlin]]; † [[13. Juli]] [[2004]] in [[Konjšica]], [[Slowenien]]) war ein [[Dirigent]] österreichischer Abstammung. Kleiber war zunächst und ab 1980 wieder österreichischer (zwischendurch argentinischer) Staatsbürger. Er dirigierte die [[Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker 1989|Neujahrskonzerte der Wiener Philharmoniker 1989]] und [[Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker 1992|1992]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Werdegang ===&lt;br /&gt;
Carlos Kleiber wurde als Sohn des österreichischen Dirigenten [[Erich Kleiber]] (1890–1956) und dessen [[Vereinigte Staaten|US-amerikanischer]] Frau Ruth, geb. Goodrich (1900–1967),&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite news |author=[[Harvey Sachs]] |title=The Conductor Who Could Not Tolerate Error |url=http://query.nytimes.com/gst/fullpage.html?res=9B05EFDE113AF936A15754C0A9629C8B63&amp;amp;sec=&amp;amp;spon=&amp;amp;pagewanted=all |work=New York Times |language=Englisch |date=2004-07-25 |accessdate=2007-10-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Berlin-Dahlem]] geboren. Seine Eltern lernten sich 1926 in Buenos Aires kennen, wo Ruth Goodrich an der US-Botschaft arbeitete. Sie heirateten am 26. Dezember 1926 in Berlin.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Copyright, 1926, by the New York Times Company by Wireless To the New York Times |Titel=KLEIBER WEDDING SURPRISE; Berlin Opera Director Mysteriously Marries Miss Ruth Goodrich. |Sammelwerk=The New York Times |Datum=1926-12-31 |ISSN=0362-4331 |Online=https://www.nytimes.com/1926/12/31/archives/kleiber-wedding-surprise-berlin-opera-director-mysteriously-marries.html |Abruf=2020-07-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Carlos Kleiber wuchs bis Januar 1935 in Berlin, dann in Österreich, der Schweiz, kurz in Frankreich und ab 1940 in Südamerika auf. Nach der Einreise in Argentinien und einem nur vorübergehenden Aufenthalt in Buenos Aires besuchte er mehrere Jahre ein Internat in Chile. Weitere Stationen waren Kuba, New York und Buenos Aires. Sein Vater hatte als [[Generalmusikdirektor]] der [[Staatsoper Unter den Linden]] in Berlin eine Einmischung der nationalsozialistischen Machthaber in seine Tätigkeit nicht akzeptiert und war 1935 aus [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutschland]] nach [[Argentinien]] emigriert. Hier wurde aus dem deutschen Karl Ludwig der spanische „Carlos“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Biographie&amp;quot;&amp;gt;Alexander Werner: &amp;#039;&amp;#039;Carlos Kleiber – Eine Biografie.&amp;#039;&amp;#039; Schott, Mainz 2007; 2. bearbeitete Auflage 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Schulbesuch begann Kleiber früh zu komponieren und zu singen, erlernte das Klavier- und Paukenspiel und machte seine ersten prägenden musikalischen Erfahrungen im Gefolge des Vaters, den er zu [[Probe (Darbietung)|Proben]] an das [[Teatro Colón]] in [[Buenos Aires]] begleitete, wo Erich Kleiber bis zum Ende des nationalsozialistischen Regimes als Dirigent tätig war. Proben und Aufführungen seines Vaters verfolgte er auch in Chile, Montevideo, auf Kuba und in New York. 1949 begann Carlos Kleiber auf Geheiß seines Vaters ein Chemiestudium an der [[ETH Zürich]], brach es 1950 aber ab, um Musik in Buenos Aires zu studieren, wobei ihn sein Vater wiederum unterstützte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Orte künstlerischen Wirkens ===&lt;br /&gt;
In [[Montevideo]] leitete Carlos Kleiber nach eigenen Angaben erstmals ein kleines Rundfunkorchester.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Biographie&amp;quot; /&amp;gt; Erste praktische Erfahrungen an einem Opernhaus sammelte er im [[Teatro Argentino|Teatro de la Plata]] unweit von Buenos Aires als Assistent und [[Korrepetitor]]. 1952 setzte er seine Karriere als Korrepetitor am [[Staatstheater am Gärtnerplatz|Gärtnerplatz-Theater]] in [[München]] fort. 1955 debütierte Kleiber mit &amp;#039;&amp;#039;[[Gasparone (Operette)|Gasparone]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Potsdam]] unter dem Pseudonym „Karl Keller“. Nach einer kurzen Zwischenstation an der [[Volksoper Wien|Wiener Volksoper]] war er 1957–1964 [[Kapellmeister]] an der [[Deutsche Oper am Rhein|Deutschen Oper am Rhein]], wo er nach Gastspielen am [[Salzburger Landestheater]] und in Hamburg ab 1960 ein reiches Repertoire dirigierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1964–1966 war er auch am [[Opernhaus Zürich]] als Kapellmeister engagiert. 1966–1972 war er Erster Kapellmeister am [[Staatstheater Stuttgart]], wo er sporadisch noch bis 1975 auftrat. 1966 führte ihn ein erstes Auslandsgastspiel mit der Stuttgarter Staatsoper zum [[Edinburgh Festival]], wo er [[Alban Berg]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Wozzeck (Berg)|Wozzeck]]&amp;#039;&amp;#039; dirigierte, das Werk, das sein Vater 1925 in Berlin uraufgeführt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der [[Bayerische Staatsoper|Bayerischen Staatsoper]] hatte Kleiber von 1968 bis 1973 ein Gastengagement, auch danach feierte er dort bis 1988 als Gast Triumphe. Daneben dirigierte er an der [[Wiener Staatsoper]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Tristan und Isolde (Oper)|Tristan und Isolde]]&amp;#039;&amp;#039; 1973, &amp;#039;&amp;#039;[[Carmen]]&amp;#039;&amp;#039; 1978, &amp;#039;&amp;#039;[[La Bohème]]&amp;#039;&amp;#039; 1985, &amp;#039;&amp;#039;[[Der Rosenkavalier]]&amp;#039;&amp;#039; 1974 und 1994). 1974, 1975 und 1976 trat Kleiber bei den [[Bayreuther Festspiele]]n auf, wo er &amp;#039;&amp;#039;[[Tristan und Isolde (Oper)|Tristan und Isolde]]&amp;#039;&amp;#039; dirigierte. Ebenfalls 1974 trat er erstmals ans Pult der [[Mailänder Scala]] und der [[Royal Opera House|Royal Opera Covent Garden]] und leitete jeweils Aufführungen des &amp;#039;&amp;#039;[[Der Rosenkavalier|Rosenkavaliers]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den USA dirigierte Kleiber nach einem 1977 geplatzten Gastspiel an der [[San Francisco Opera]] dann 1978 (und noch einmal 1983) Konzerte beim [[Chicago Symphony Orchestra]] – es blieben seine einzigen US-amerikanischen Konzertauftritte. Erst 1988 sah man ihn an der [[Metropolitan Opera]], als er dort in &amp;#039;&amp;#039;[[La Bohème]]&amp;#039;&amp;#039; mit [[Mirella Freni]] und [[Luciano Pavarotti]] sein Operndebüt gab. Später leitete er hier auch &amp;#039;&amp;#039;[[La traviata]], [[Otello (Verdi)|Otello]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Der Rosenkavalier]].&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab den 1970er Jahren arbeitete er mit einigen Orchestern immer wieder fest zusammen, vor allem mit den [[Wiener Philharmoniker]]n und dem [[Bayerisches Staatsorchester|Bayerischen Staatsorchester]], mit denen er auch mehrfach auf Tournee ging. 1989 und 1994 dirigierte er auf Initiative von Bundespräsident [[Richard von Weizsäcker]] zwei Benefizkonzerte der [[Berliner Philharmoniker]], lehnte jedoch das vom Orchester an ihn herangetragene Angebot ab, [[Herbert von Karajan]]s Nachfolger zu werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Biographie&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Arthur Jacobs: &amp;#039;&amp;#039;Kleiber, Carlos.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;The Penguin Dictionary of Musical Performers.&amp;#039;&amp;#039; Viking, London 1990.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Carlos Kleiber trat mit fortschreitendem Alter immer seltener auf, obwohl er einer der gesuchtesten Dirigenten war. Nach seiner Zeit in Stuttgart akzeptierte er kein festes Engagement mehr. Ab Mitte der 1990er Jahre zog er sich mehr und mehr zurück. Seine letzten Auftritte fanden auf einer Spanien-Italien-Tournee mit dem [[Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks]] Anfang 1999 in Las Palmas, Valencia und Cagliari statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsstil ===&lt;br /&gt;
Musikkenner zählen Carlos Kleiber zu den bedeutendsten Dirigenten im Ausklang des 20. Jahrhunderts.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Staatsoper2004&amp;quot;&amp;gt;Presseaussendung der Bayerischen Staatsoper vom 20. Juli 2004.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=radio.rai.it |url=http://www.radio.rai.it/radio3/radio3_suite/view.cfm?Q_EV_ID=240713&amp;amp;Q_PROG_ID=68 |wayback=20131029210845}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus einer Umfrage der [[British Broadcasting Corporation|BBC]] unter 100 bedeutenden Dirigenten der Gegenwart ging er als größter Dirigent aller Zeiten hervor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BBC&amp;quot;&amp;gt;[http://www.bbc.co.uk/pressoffice/bbcworldwide/worldwidestories/pressreleases/2011/03_march/carlos_kleiber.shtml BBC Press Office, 17. März 2011]&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Eigenheiten und Ansprüche unterschieden ihn jedoch deutlich von vielen seiner Kollegen. Carlos Kleiber beschränkte sich mit wachsender Karriere und zunehmendem Alter immer mehr auf ein relativ kleines, ausgewähltes [[Repertoire]]; er dirigierte mehr und mehr stets dieselben Werke. Bis er den Dirigentenstab vor Publikum erhob, waren oft mehrere Hürden zu nehmen: Überredungskünste durch den Veranstalter, Zusicherung ausreichend bemessener [[Tuttiprobe|Proben]], um dem künstlerischen Anspruch zu genügen, das Lampenfieber des Maestros und seine Selbstzweifel, ein Werk nach seinem Ideal umsetzen zu können. Herbert von Karajans kolportierter Ausspruch, Kleiber dirigiere nur, wenn „sein Kühlschrank leer“ sei, geht vor diesem Hintergrund an Kleibers Wesen und dessen künstlerischem Anspruch weit vorbei. Diskussionen um Kleibers Gagen und deren Rolle bei Verpflichtungen gab es indessen immer wieder; etwa, als er 1996 für ein Konzert mit dem Bayerischen Staatsorchester in Ingolstadt einen [[Audi A8]] als Gage erhielt.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Umbach: [https://www.spiegel.de/kultur/audi-8-gegen-opus-98-a-e43919f9-0002-0001-0000-000008906501 &amp;#039;&amp;#039;Audi 8 gegen Opus 98&amp;#039;&amp;#039;] in: Der Spiegel 15/1996 vom 7. April 1996.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Carlos Kleiber widersetzte sich der Musikindustrie und der manchmal zur Oberflächlichkeit tendierenden Interpretationspraxis strengstens. Es ging ihm weniger darum, die Noten korrekt gespielt zu bekommen, als vielmehr darum, die Intention des Komponisten authentisch und genuin umzusetzen. Hierfür studierte er intensiv die Literatur zu jedem seiner aufgeführten Werke. Der klassische „[[Strich (Streichinstrument)|Gewerkschaftsstrich]]“ der [[Orchester]] veranlasste ihn nicht nur zu intensiven und fordernden Proben, was ihm den Unwillen so mancher Musiker bescherte, sondern insbesondere zu minutiöser Vorbereitung der einzelnen [[Orchesterstimme]]n, die er mit seinen eigenen Eintragungen zu [[Stricharten]], [[Phrasierung]], [[Dynamik (Musik)|Dynamik]] und dergleichen versah und die als verbindlich galten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Konzerte Kleibers blieben vielen seiner Zuhörer unvergesslich, selbst den [[Tonaufnahme|Aufnahmen]] wird eine besondere Lebendigkeit zugeschrieben. Gerüchte, Carlos Kleiber werde dirigieren, führten auch schon zu einem Ausverkauf der Konzertkarten innerhalb weniger Stunden. Dass Kleibers Funke aber auch ohne lange Proben übersprang, zeigte sich in seinen spontanen Übernahmen von Dirigaten oder in jungen Jahren, als sich der Dirigent mit seinen Wünschen noch nicht so stark durchsetzen konnte. Später scheiterten nicht wenige Engagements, weil Orchester und Opernhäuser seine Bedingungen nicht erfüllten. Letztlich führte dies auch 1982 während der Aufnahme von [[Richard Wagner]]s &amp;#039;&amp;#039;Tristan und Isolde&amp;#039;&amp;#039; in [[Lukaskirche (Dresden)|Dresden]] zum abrupten Ende seiner kurzen Studio-Schallplattenkarriere. Die Einspielung zog sich über Monate hin, und am Ende reiste Kleiber überstürzt noch vor Vollendung der Aufnahmen ab, weil er mit dem Tenor [[René Kollo]] aneinandergeraten war. Dass die Passage später in den Studios hinzugefügt wurde (was die Herausgabe überhaupt ermöglichte), führte zu Kleibers Bruch mit der Plattenfirma.&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Thielemann: &amp;#039;&amp;#039;Mein Leben mit Wagner,&amp;#039;&amp;#039; S. 247.&amp;lt;/ref&amp;gt; (Eterna, die DDR-Plattenfirma für klassische Musik, gab in den 80er Jahren alle großen Wagner-Opern, angefangen mit Rienzi, als Gesamtaufnahmen aus der Dresdner Lukaskirche heraus.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleiber sprach mehrere Sprachen fließend (Deutsch, Spanisch, Englisch, Französisch, Italienisch und Slowenisch), die er in den Proben in den jeweiligen Ländern (und in Briefen)&amp;lt;ref&amp;gt;Charles Barber: &amp;#039;&amp;#039;Corresponding With Carlos.&amp;#039;&amp;#039; 9/2010&amp;lt;/ref&amp;gt; auch eloquent anwendete. Er entzog sich jedoch zeitlebens weitgehend der Öffentlichkeit und gab keine Interviews. Das einzige bekannte Interview, aufgezeichnet anlässlich eines Konzertes beim NDR in Hamburg aus dem Jahr 1960, wurde erstmals in der Kleiber-Biografie von Alexander Werner&amp;lt;ref&amp;gt;siehe Literatur&amp;lt;/ref&amp;gt; dokumentiert. O-Töne sind fast ausschließlich über offizielle oder inoffizielle Probenmitschnitte erhalten. Berühmt wurden seine mittlerweile auf DVD veröffentlichten Fernsehaufnahmen der Proben und Aufführungen der &amp;#039;&amp;#039;[[Der Freischütz|Freischütz]]-&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Die Fledermaus|Fledermaus]]-&amp;#039;&amp;#039;[[Ouvertüre]]n mit dem [[Radio-Sinfonieorchester Stuttgart|Südfunk-Sinfonieorchester]] aus dem Jahre 1970, die seinen ganz persönlichen Arbeitsstil anschaulich dokumentieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein außergewöhnliches Charakteristikum seiner musikalischen Probenarbeit war ein phantasiereiches [[Imagination]]svermögen, mit dem er insbesondere in [[Orchestermusik|symphonischen]] Werken anhand von außermusikalischen [[Bild (Psychologie)|Bildern]] musikalische Stimmungen und Inhalte anschaulich vermitteln konnte. Seine Instruktionen waren oft sehr phantasievoll, bilder- und geistreich, wie die wenigen Proben-Aufnahmen dokumentieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleibers [[Dirigieren|Dirigierstil]] war unkonventionell, da er tendenziell vertikale Schläge innerhalb der üblichen [[Schlagfigur]]en zugunsten einer mehr linearen und an der melodischen Führung und dem musikalischen Fluss orientierten gestisch-musikalischen Gestaltung vermied. Oft waren seine Schlagfiguren dem eigentlichen Takt übergeordnet (z.&amp;amp;nbsp;B in [[Hemiole]]n und Übergängen) oder folgten dem [[Phrase (Musik)|Phrase]]n- und nicht dem Taktverlauf. Hinzu kam, wenn nötig, eine große Unabhängigkeit der Hände. Hierdurch erhielt seine Dirigenten-Gestik eine besondere Flüssigkeit und Eleganz, die jedoch nötigenfalls Präzision nicht missen ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Phänomen von Kleibers künstlerischem Wirken bestand unter anderem darin, dass ein hochsensibler, menschlich nicht selten empfindlicher Dirigent oft Selbstzweifel und Skrupel überwinden musste, um mit optimalen Arbeitsbedingungen den höchsten, an sich selbst gestellten Ansprüchen zu genügen, die vor allem darin bestanden, ein musikalisches Werk bis in seine charakterlichen, psychologischen Feinheiten hinein durchdrungen und sich angeeignet zu haben, um diese Musikern und Publikum mit großer Authentizität zu vermitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Privates ===&lt;br /&gt;
Carlos Kleiber war mit der [[Slowenien|slowenischen]] [[Tanz#Tänzer|Tänzerin]] Stanislawa Brezovar (genannt Stanka) verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.litija.net/konjsica/konjsica10.html | wayback=20140130043705| text=Stanislava Brezovar Kleiber. Kurze Biografie durch ihre Heimatstadt(slowenisch)}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie hatten sich im Ensemble der [[Deutsche Oper am Rhein|Deutschen Oper am Rhein]] in Düsseldorf kennengelernt&amp;lt;ref name=&amp;quot;Biographie&amp;quot; /&amp;gt; und lebten in [[Grünwald]] bei München.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nagrobnik za Carlosa in Stanislavo Kleiber, Konjšica 01.jpg|mini|Grab Kleibers und seiner Frau in Konjšica]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Carlos Kleibers Tod im Alter von 74 Jahren kam – obwohl er an einem inoperablen Prostatakarzinom erkrankt war – völlig überraschend, so dass Vermutungen laut wurden, er habe seinen Tod selbst herbeigeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Christine Lemke-Matwey&amp;quot;&amp;gt;Christine Lemke-Matwey: [https://www.zeit.de/2014/29/carlos-kleiber-dirigent/seite-2 „Nicht seelisch zerfetzen, he!“], Die Zeit Nr. 29/2014, 10. Juli 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Carlos Kleiber: „Ich bin der Welt abhanden gekommen“, ein Film Georg Wübbolt von 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits beim Tod sowohl seines Vaters als auch seiner Mutter hatte es ebenfalls Vermutungen in Richtung Freitod gegeben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Christine Lemke-Matwey&amp;quot; /&amp;gt; Kleiber starb in seinem Ferienhaus in Slowenien und wurde an der Seite seiner ein halbes Jahr zuvor im Dezember 2003 verstorbenen Frau in dem rund eine Autostunde von [[Ljubljana]] entfernt gelegenen Dorf Konjšica (einem Ortsteil von [[Litija]]) unweit ihres Geburtsortes [[Zagorje ob Savi]] beigesetzt. Stanka und Carlos Kleiber hinterließen einen Sohn (Marko) und eine Tochter (Lillian).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Carlos Kleiber unterhielt Freundschaften mit vielen bedeutenden Künstlern und Kollegen seiner Zeit, unter anderem mit den Dirigenten [[Herbert von Karajan]], [[Riccardo Muti]], [[Claudio Abbado]], [[Charles Barber]] und [[James Levine]], den [[Regisseur]]en [[Franco Zeffirelli]], [[Peter Jonas (Intendant)|Peter Jonas]] und [[Otto Schenk]] und den [[Gesang|Sängern]] [[Plácido Domingo]], [[Luciano Pavarotti]] und [[Lucia Popp]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate ==&lt;br /&gt;
{{Zitat|Der plötzliche Tod von Carlos Kleiber lässt uns alle sprachlos zurück. Er war ein genialer Mensch, der selbst unter seinen Dirigentenkollegen als der wichtigste Dirigent der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts anerkannt war. Er war eine Ausnahmeerscheinung in jedem Sinne des Wortes.|[[Peter Jonas (Intendant)|Sir Peter Jonas]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Staatsoper2004&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Zitat|Wir sind Zeugen seines Ruhms gewesen, seiner beängstigenden Besonderheit, vor allem aber seiner lodernden Kunst.| [[Joachim Kaiser]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Süddeutsche Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 20. Juli 2004&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
{{Zitat|Ich glaube, dass Kunst und Kultur wie Wasser und Luft sind, aber bei Carlos Kleibers Musik fühle ich, wenn man von ihr berührt wird, freut man sich, am Leben zu sein.|Tadatsugu Sasaki&amp;lt;ref name=&amp;quot;Biographie&amp;quot; /&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
1978 wurde er mit dem [[Kultureller Ehrenpreis der Landeshauptstadt München|Kulturellen Ehrenpreis der Landeshauptstadt München]] ausgezeichnet. 1990 wurde er in den Orden [[Pour le Mérite|Pour le mérite für Wissenschaft und Künste]] aufgenommen. 1993 erhielt er das [[Österreichisches Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst|Österreichische Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst]], nachdem er 1980 schon die österreichische Staatsbürgerschaft erhalten hatte, ferner den [[Goldener Taktstock|Goldenen Taktstock]] der Mailänder Scala und den [[Deutscher Schallplattenpreis|Deutschen Schallplattenpreis]], den [[Bayerischer Verdienstorden|Bayerischen Verdienstorden]], den [[Bayerischer Maximiliansorden für Wissenschaft und Kunst|Bayerischen Maximiliansorden für Wissenschaft und Kunst]] und das [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Große Bundesverdienstkreuz mit Stern]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.orden-pourlemerite.de/mitglieder/carlos-kleiber?m=2 orden-pourlemerite.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1984/85 wurde er mit dem [[Premio Abbiati]] ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bayerische Staatsoper und die „Freunde des Münchner Nationaltheaters“ stifteten zum 80. Geburtstag des im Jahre 2004 verstorbenen Dirigenten einen „[[Carlos Kleiber Preis]]“ zu dessen Ehren. Der Preis wird seit 2011 alle zwei Jahre an Dirigenten und Korrepetitoren vergeben, die an einer der Münchner Kulturinstitutionen tätig sind oder waren, an der auch Carlos Kleiber gewirkt hatte (Bayerische Staatsoper, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Staatstheater am Gärtnerplatz). Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld von 10.000 Euro verbunden und beinhaltet darüber hinaus einen Gastauftritt als Dirigent an der Bayerischen Staatsoper.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://miz.org/de/institutionen/carlos-kleiber-preis-i30050 |titel=Institution {{!}} Carlos Kleiber Preis - |sprache=de |abruf=2022-05-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Jury setzt sich unter anderem aus dem Staatsintendanten und dem Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper, einem Mitglied des Bayerischen Staatsorchesters sowie einem Vertreter der Freunde des Nationaltheaters zusammen. Am 4. November 2011 erhielt ihn als erster Preisträger der griechische Dirigent [[Constantinos Carydis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diskografie ==&lt;br /&gt;
Die Zahl seiner veröffentlichten Aufnahmen ist gering: im Wesentlichen [[Carl Maria von Weber|Webers]] &amp;#039;&amp;#039;[[Der Freischütz|Freischütz]],&amp;#039;&amp;#039; [[Richard Wagner|Wagners]] &amp;#039;&amp;#039;[[Tristan und Isolde (Oper)|Tristan und Isolde]],&amp;#039;&amp;#039; zwei Video-Live-Mitschnitte von [[Richard Strauss|Strauss]]’ &amp;#039;&amp;#039;[[Der Rosenkavalier|Rosenkavalier]],&amp;#039;&amp;#039; [[Giuseppe Verdi|Verdis]] &amp;#039;&amp;#039;[[La traviata]], [[Otello (Verdi)|Otello]],&amp;#039;&amp;#039; [[Johann Strauss (Sohn)|Strauss]]’ &amp;#039;&amp;#039;[[Die Fledermaus|Fledermaus]]&amp;#039;&amp;#039; (sowohl für die Schallplatte als auch als Video-Live-Mitschnitt), die [[Ludwig van Beethoven|Beethoven]]-Sinfonien Nr. [[4. Sinfonie (Beethoven)|4]] (Liveaufnahme und Video), [[5. Sinfonie (Beethoven)|5]], [[6. Sinfonie (Beethoven)|6]] (Liveaufnahme) und [[7. Sinfonie (Beethoven)|7]] (live und sowohl für die Schallplatte als auch als Videoproduktion) sowie die &amp;#039;&amp;#039;[[Coriolan-Ouvertüre]]&amp;#039;&amp;#039; auf Video, [[Johannes Brahms]]’ [[4. Sinfonie (Brahms)|4. Sinfonie]] (Schallplatte und Video) und [[2. Sinfonie (Brahms)|2. Sinfonie]] (Video), [[Franz Schubert|Schubert]]s [[3. Sinfonie (Schubert)|3.]] und [[Sinfonie in h-Moll (Schubert)|8. Sinfonie]] (h-Moll; &amp;#039;&amp;#039;Unvollendete&amp;#039;&amp;#039;), [[Wolfgang Amadeus Mozart|Mozart]]s Sinfonien Nr. 33 und 36 (beide auf Video), [[Joseph Haydn|Haydns]] &amp;#039;&amp;#039;[[94. Sinfonie (Haydn)|Sinfonie mit dem Paukenschlag]],&amp;#039;&amp;#039; drei Variationen aus [[Alban Berg|Bergs]] &amp;#039;&amp;#039;[[Wozzeck (Berg)|Wozzeck]],&amp;#039;&amp;#039; [[Gustav Mahler]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Das Lied von der Erde]]&amp;#039;&amp;#039; ([[Wiener Symphoniker]]), [[Antonín Dvořák|Dvořák]]s [[Klavierkonzert (Dvořák)|Klavierkonzert]] mit [[Swjatoslaw Teofilowitsch Richter|Swjatoslaw Richter]] und die [[Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker 1989|Neujahrskonzerte der Wiener Philharmoniker 1989]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wienerphilharmoniker.at/de/konzerte/neujahrskonzert/4859/ |titel=Programm des Neujahrskonzertes der Wiener Philharmoniker 1989 |werk=wienerphilharmoniker.at |hrsg=Verein der Wiener Philharmoniker |abruf=2024-11-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker 1992|1992]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wienerphilharmoniker.at/de/konzerte/neujahrskonzert/4866/ |titel=Programm des Neujahrskonzertes der Wiener Philharmoniker 1992 |werk=wienerphilharmoniker.at |hrsg=Verein der Wiener Philharmoniker |abruf=2024-11-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die 2.&amp;amp;nbsp;Sinfonie von [[Alexander Porfirjewitsch Borodin|Alexander Borodin]] wurde zusammen mit der New Yorker Aufnahme seines Vaters Erich auf CD veröffentlicht. Kurz vor seinem Tode übertrug Kleiber der [[TDK]] noch die Veröffentlichungsrechte eines &amp;#039;&amp;#039;[[Carmen]]-&amp;#039;&amp;#039;Videomitschnitts aus dem Jahre 1978.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Spuren ins Nichts – Der Dirigent Carlos Kleiber.&amp;#039;&amp;#039; (Engl.: &amp;#039;&amp;#039;Traces to Nowhere – The Conductor Carlos Kleiber.&amp;#039;&amp;#039;) Dokumentation, Deutschland, Slowenien, Österreich, 2010, 72 Min., Buch und Regie: [[Eric Schulz]], Produktion: Centauri, [[Servus TV]], Erstsendung: 25. Juli 2010.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Carlos Kleiber – Ich bin der Welt abhanden gekommen.&amp;#039;&amp;#039; (Engl.: &amp;#039;&amp;#039;Carlos Kleiber – I am lost to the world.&amp;#039;&amp;#039;) 2010, Buch und Regie: Georg Wübbolt, Produktion: BFMI, [[ZDF]], [[3sat]], Erstausstrahlung: 26. Februar 2011. DVD-Veröffentlichung: 21. März 2011 durch C Major Entertainment, [https://www.digitalconcerthall.com/de/film/109 Inhaltsangabe] von Berlin Phil Media.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.youtube.com/watch?v=xH3sRvuNfJM | titel=Carlos Kleiber – I Am Lost To The World (2010) | hrsg=C Major Global | werk=[[YouTube]] | datum=2014-09-01 | zugriff=2016-01-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Deutsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Jens Malte Fischer]]: &amp;#039;&amp;#039;Carlos Kleiber – Der skrupulöse Exzentriker.&amp;#039;&amp;#039; Wallstein, Göttingen 2006, ISBN 3-8353-0138-1.&lt;br /&gt;
* Alexander Werner: &amp;#039;&amp;#039;Carlos Kleiber – Eine Biografie.&amp;#039;&amp;#039; Schott, Mainz 2007; 2. bearbeitete Auflage 2009, ISBN 978-3-7957-0598-5.&lt;br /&gt;
** Broschierte, neugestaltete und überarbeitete Ausgabe: Schott, Mainz 2010 sowie 2014, ISBN 978-3-254-08416-3.&lt;br /&gt;
* Christina Drexel: &amp;#039;&amp;#039;Carlos Kleiber – „… einfach was dasteht!“&amp;#039;&amp;#039; Dohr, Köln 2010, ISBN 978-3-936655-89-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel:&lt;br /&gt;
* {{OeML|Kleiber_Familie|Kleiber, Familie|HH}}&lt;br /&gt;
* {{Der Spiegel|ID=9278407|Autor=[[Klaus Umbach]]|Titel=Weltstar wider Willen|Jahr=1994|Nr=11}}&lt;br /&gt;
* [[Franzobel]]: [https://www.derstandard.at/story/1277337791785/bin-ins-blaue-gefahren &amp;#039;&amp;#039;„Bin ins Blaue gefahren!“&amp;#039;&amp;#039;] derstandard.at, 9. Juli 2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Englisch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Tomislav Vichev: &amp;#039;&amp;#039;Kleiber’s Era.&amp;#039;&amp;#039; Sofia 2003.&lt;br /&gt;
* Charles Barber: &amp;#039;&amp;#039;Corresponding with Carlos: A Biography of Carlos Kleiber&amp;#039;&amp;#039;. Scarecrow Press, 2011, ISBN 978-0-8108-8143-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Französisch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Bruno Le Maire]]: &amp;#039;&amp;#039;Musique absolue. Une répétition avec Carlos Kleiber&amp;#039;&amp;#039;. Éditions Gallimard, Paris 2012.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Italienisch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Mauro Balestrazzi: &amp;#039;&amp;#039;Carlos Kleiber: Angelo o demone?&amp;#039;&amp;#039; L’epos, Palermo 2006, ISBN 88-8302-325-0.&lt;br /&gt;
* Alessandro Zignani: &amp;#039;&amp;#039;Il tramonto dell’Occidente.&amp;#039;&amp;#039; Zecchini Editore, 2010, ISBN 978-88-87203-95-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|129264989|TEXT=Werke von und über}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|129264989}}&lt;br /&gt;
* {{Discogs}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0458589}}&lt;br /&gt;
* Alexander Werner: [http://www.carlos-kleiber.de/ Carlos-Kleiber-Website]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.deutschegrammophon.com/en/artists/carloskleiber/discography Diskografie] bei der DGG&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.kleiber.hit.bg/en/index_other_browser.html | wayback=20100928050856| text=Tomislav Vichev: Nachruf und Biografie}}&lt;br /&gt;
* Michael Struck-Schloen: [https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/carlos-kleiber-dirigent-102.html &amp;#039;&amp;#039;03.07.1930 - Geburtstag des Dirigenten Carlos Kleiber.&amp;#039;&amp;#039;] [[WDR]] &amp;#039;&amp;#039;[[ZeitZeichen (Hörfunksendung)|ZeitZeichen]]&amp;#039;&amp;#039; vom 3. Juli 2015 (Podcast, 14:26 min).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=129264989|LCCN=n82099753|NDL=00978888|VIAF=110788915}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kleiber, Carlos}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dirigent]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gastdirigent (Sächsische Staatskapelle Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Argentinien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Pour le Mérite (Friedensklasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Verdienstordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Maximiliansordens für Wissenschaft und Kunst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des österreichischen Ehrenzeichens für Wissenschaft und Kunst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Echo-Klassik-Preisträger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Argentinier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1930]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2004]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kleiber, Carlos&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Kleiber, Karl Ludwig Bonifacius (wirklicher Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Dirigent&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Juli 1930&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. Juli 2004&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Litija]], [[Slowenien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ringtonatus</name></author>
	</entry>
</feed>