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	<title>Carlo Sforza - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Carlo_Sforza&amp;diff=2825950&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;MichaelSchoenitzer: Audio der Aussprache hinzugefügt</title>
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		<updated>2025-10-04T16:28:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Audio der Aussprache hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Carlo Sforza 1921.jpg|mini|hochkant|Carlo Sforza (1921)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carlo Sforza&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; {{Audio|It-Carlo Sforza.ogg}} (* [[24. September]] [[1872]] in [[Montignoso]], [[Provinz Massa-Carrara]]; † [[4. September]] [[1952]] in [[Rom]]) war ein [[italien]]ischer Diplomat und Politiker ([[Partito Repubblicano Italiano|PRI]]). Er war von 1920 bis 1921 und von 1947 bis 1951 Außenminister Italiens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Carlo Sforza entstammte einer Seitenlinie der einst einflussreichen Adelsfamilie [[Sforza]], sein Vater war der Historiker [[Giovanni Sforza (Historiker)|Giovanni Sforza]]. Nach dem Jurastudium an der [[Universität Pisa]] trat er 1896 in den diplomatischen Dienst seines Heimatlandes ein. Er diente nacheinander in den italienischen Vertretungen in Kairo, Paris, Konstantinopel, Peking und Bukarest, 1906 wurde er Erster [[Legationssekretär]] in Madrid und vertrat Italien auf der [[Algeciras-Konferenz]]. 1908 wurde er erneut nach Konstantinopel entsandt (wo im selben Jahr die [[Jungtürken]] die Macht übernahmen), 1909 wurde er [[Botschaftsrat]] in London, im Jahr darauf [[Generalkonsul]] in Budapest. In Wien heiratete er 1911 die belgische Gräfin Valentine Errembault de Dudzeele (1875–1969), mit der er eine Tochter und einen Sohn bekam. Von 1911 bis 1915 war Carlo Sforza [[Geschäftsträger]] in [[Peking]], wo in dieser Zeit das Kaisertum abgeschafft und die [[Republik China (1912–1949)|Republik China]] ausgerufen wurde. Während des Ersten Weltkriegs war er von 1916 bis 1918 Gesandter in [[Serbien]], das wie Italien auf der Seite der [[Triple Entente|Entente]] stand. Nach Kriegsende wurde er Ende 1918 als Hochkommissar für die Umsetzung des [[Waffenstillstand von Moudros|Waffenstillstands mit dem Osmanischen Reich]] abermals nach Konstantinopel entsandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sforza wurde im Juni 1919 Staatssekretär im Außenministerium und im August desselben Jahres Mitglied des [[Senato del Regno]]. Im Juni 1920 übernahm er im [[Kabinett Giolitti V|fünften Kabinett]] des Liberalen [[Giovanni Giolitti]] das Amt des Außenministers. Er wurde durch einen Grenzziehungsvorschlag (&amp;#039;&amp;#039;[[Sforza-Linie]]&amp;#039;&amp;#039;) bei der [[Volksabstimmung in Oberschlesien|Teilung Oberschlesiens]] zwischen Polen und dem Deutschen Reich im Jahre 1921 bekannt, der die französischen Interessen widerspiegelte und der auch umgesetzt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;spiegel-44416079&amp;quot;&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=44416079 |Titel=Zielscheibe im Palazzo Chigi |Autor= |Jahr=1948 |Nr=13 |Datum=27.&amp;amp;nbsp;März 1948 |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sforza setzte sich für eine Aussöhnung mit [[Königreich Jugoslawien|Jugoslawien]] ein und war insbesondere in der Auseinandersetzung um [[Rijeka]] ([[Freistaat Fiume]]) kompromissbereit. Dadurch geriet er in der italienischen Öffentlichkeit unter Druck, insbesondere von Seiten der Anhängerschaft [[Benito Mussolini]]s. Im Juni 1921 trat die Regierung Giolitti zurück, womit auch Sforzas Amtszeit als Minister endete. 1922 wurde Sforza als Nachfolger von [[Lelio Bonin Longare]] Botschafter in [[Paris]], gab diese Stelle jedoch schon nach wenigen Monaten wieder auf, da er nach Mussolinis [[Marsch auf Rom]] den neuen [[Faschismus|faschistischen]] Machthabern nicht dienen wollte. International rief dieser Schritt, ebenso wie der folgende gleichlautende Entschluss des Botschafters in Berlin, Frassati, großes Aufsehen hervor. 1927 musste Sforza ins Exil gehen, das er in [[Frankreich]], [[England]], der [[Schweiz]] und ab 1940 in den USA verbrachte. In dieser Zeit entwarf er Pläne für eine zentraleuropäische und mittelmeerländische Föderation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im Oktober 1943 kehrte Sforza nach Italien zurück. Als Minister ohne Geschäftsbereich gehörte er von April bis November 1944 den Regierungen unter [[Pietro Badoglio]] und [[Ivanoe Bonomi]] an. 1945 übernahm er den Vorsitz der [[Consulta Nazionale]] (ein von der Regierung ernanntes Übergangsparlament), 1946 trat er dem [[Partito Repubblicano Italiano]] bei und wirkte maßgeblich an der Abdankung von König [[Viktor Emanuel III.]] mit. Im Juni desselben Jahres wurde er in die Verfassunggebende Versammlung gewählt. Von Februar 1947 bis Juli 1951 bekleidete er unter Ministerpräsident [[Alcide De Gasperi]] das Amt des Außenministers. Kurz nach seinem Amtsantritt 1947 unterzeichnete er in Paris den Friedensvertrag zwischen Italien und den alliierten Siegermächten und erreichte im selben Jahr die Teilnahme Italiens am [[Marshallplan]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sforza war ein Anhänger eines [[Vereinigte Staaten von Europa|föderalen Europas]], für das er 1948 in seiner Rede &amp;#039;&amp;#039;Come fare l’Europa&amp;#039;&amp;#039; („Wie man Europa macht“) an der [[Ausländeruniversität Perugia]] warb, und der Einbindung Italiens in das westliche Bündnissystem. Er setzte sich für den Beitritt seines Landes als Gründungsmitglied zur [[Organisation für europäische wirtschaftliche Zusammenarbeit]] (OEEC, 1948), zur [[NATO]] (1949), zum [[Europarat]] (1949) und zur [[Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl|Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl]] (Montanunion, 1951) ein. 1949 entwickelte er mit seinem britischen Amtskollegen [[Ernest Bevin]] den [[Bevin-Sforza-Plan]] zur Aufteilung der unter [[Treuhandgebiet|UN-Treuhandschaft]] stehenden ehemaligen italienischen Kolonie Libyen. Von 1948 bis zu seinem Tod war Sforza [[Senato della Repubblica|Senator]]. Im [[Kabinett De Gasperi VII]] war er von Juli 1951 bis zu seinem Lebensende Minister im [[Ministerratspräsidium (Italien)|Ministerratspräsidium]], zuständig für europäische Angelegenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Académie royale des Sciences, des Lettres et des Beaux-Arts de Belgique|Königliche Akademie von Belgien]] nahm ihn 1948 als assoziiertes Mitglied auf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://academieroyale.be/fr/who-who-detail/relations/carlo-sforza/| titel=Académicien décédé: Comte Carlo Sforza| hrsg=Académie royale des Sciences, des Lettres et des Beaux-Arts de Belgique| zugriff=2024-02-16| sprache=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000000269|Carlo Graf Sforza||Internationales Biographisches Archiv 39/1952 vom 15. September 1952}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Carlo Sforza (politician)|Carlo Sforza}}&lt;br /&gt;
* [https://storia.camera.it/deputato/carlo-sforza-18730924#nav Biografische Daten] beim italienischen Parlament&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/016406}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Außenminister des Königreichs Italien (1861–1946)&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Außenminister der Republik Italien&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119338041|LCCN=n/82/134292|VIAF=49321710}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sforza, Carlo}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Königreich Italien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Außenminister (Königreich Italien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Außenminister (Italien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Minister ohne Geschäftsbereich (Italien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Senator (Italien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Senator (Königreich Italien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:PRI-Mitglied (Italien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Italienischer Botschafter in Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Sforza|Carlo]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens der hl. Mauritius und Lazarus (Großkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens der Krone von Italien (Großkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Freiheitskreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Königlichen Akademie der Wissenschaften und Schönen Künste von Belgien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Italiener]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1872]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1952]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Sforza, Carlo&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=italienischer Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. September 1872&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Montignoso]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. September 1952&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Rom]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;MichaelSchoenitzer</name></author>
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