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	<title>Carlo Mense - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Carlo_Mense&amp;diff=632157&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Achim Raschka am 15. April 2026 um 13:35 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Carlo mense.jpg|mini|Porträtfoto von Carlo Mense 1912]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab Carlo Mense.jpg|mini|Grab von Carlo Mense auf dem Alten Friedhof in Bad Honnef]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carlo Mense&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch Carl, (* [[13. Mai]] [[1886]] in [[Rheine]]; † [[11. August]] [[1965]] in [[Königswinter]]) war ein deutscher Maler des [[Rheinischer Expressionismus|Rheinischen Expressionismus]] und der [[Neue Sachlichkeit (Kunst)|Neuen Sachlichkeit]]. Er war Professor an der [[Staatliche Akademie für Kunst und Kunstgewerbe Breslau|Staatlichen Akademie für Kunst und Kunstgewerbe Breslau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Als zweitjüngstes von sieben Kindern begann Carlo Mense auf Wunsch seines Vaters eine kaufmännische Lehre, die er jedoch abbrach, um sich der Malerei zu widmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Militärdienst studierte er von 1906 bis 1908 auf Rat [[August Macke]]s an der [[Kunstakademie Düsseldorf]] bei [[Johann Peter Theodor Janssen|Peter Janssen]]. Eine Reise mit seinem Bruder, dem Maler, Philosophiestudenten und Schriftsteller Rudolf Mense (* 1882), führte ihn nach [[Ascona]] auf den [[Monte Verità]], wo er mit der [[Lebensreform|Reformbewegung]] in Kontakt kam, die ihn entscheidend beeinflusste. 1908 studierte Mense bei [[Lovis Corinth]] in Berlin weiter, verließ die Stadt jedoch bald wieder, um seine Studien in [[Weimarer Malerschule|Weimar]] und [[Akademie der Bildenden Künste München|München]] fortzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 kehrte der junge Maler ins Rheinland zurück und trat der gerade gegründeten &amp;#039;&amp;#039;[[Secession|Cölner Secession]]&amp;#039;&amp;#039; und 1911 dem &amp;#039;&amp;#039;[[Gereonsklub]]&amp;#039;&amp;#039; bei, zudem wurde er unter dem Pseudonym „Otto Marto“ Mitglied der [[Werkleute auf Haus Nyland]]. Bereits 1912 waren seine Werke bei der &amp;#039;&amp;#039;[[Sonderbund (Malerei)|Sonderbund-Ausstellung]]&amp;#039;&amp;#039; in Köln vertreten, ebenso bei der 1913 von [[August Macke]] initiierten Ausstellung &amp;#039;&amp;#039;[[Expressionismus|Die Rheinischen Expressionisten]]&amp;#039;&amp;#039; in Bonn. Er lernte [[Herwarth Walden]] kennen, für dessen expressionistische Zeitschriften &amp;#039;&amp;#039;[[Die Aktion]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Der Sturm (Zeitschrift)|Der Sturm]]&amp;#039;&amp;#039; er grafische Werke und Titelblätter entwarf. Walden zeigte 5 Werke Menses 1913 beim [[Erster Deutscher Herbstsalon|Ersten Deutschen Herbstsalon]], davon eine &amp;#039;&amp;#039;Stromlandschaft&amp;#039;&amp;#039; im Abbildungsteil des Katalogs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seinem guten Freund [[Heinrich Maria Davringhausen|Heinrich M. Davringhausen]] reiste er 1914 wieder nach Ascona. Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] war Mense Soldat in Belgien, Polen und Russland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mense gehörte zu den Mitbegründern der &amp;#039;&amp;#039;Gesellschaft für Kunst&amp;#039;&amp;#039;, welche die Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Der Strom&amp;#039;&amp;#039; herausgab. 1918 trat er der Vereinigung &amp;#039;&amp;#039;[[Das Junge Rheinland]]&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;[[Novembergruppe]]&amp;#039;&amp;#039; bei. Erste Einzelausstellungen in der &amp;#039;&amp;#039;Galerie Neue Kunst&amp;#039;&amp;#039; von [[Hans Goltz]] in München und im Kunstsalon Goldschmidt in Frankfurt folgten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Heirat mit Vera Baske 1919 hielt Mense sich oft in München auf, wo er gute Kontakte zu [[Paul Klee]] und der [[Schwabing]]er Kunstszene unterhielt. [[Oskar Kokoschka]], [[Georg Schrimpf]], [[Alexander Kanoldt]] und [[Richard Seewald]] zählten zu seinem engeren Freundeskreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mense reiste 1920 erstmals nach Italien, wo er sich bis 1925 immer wieder längere Zeit in [[Positano]] aufhielt. Richard Seewald und weitere Maler folgten dorthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1925 nahm er an der Ausstellung &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Sachlichkeit (Kunst)|Neue Sachlichkeit]]&amp;#039;&amp;#039; in der Kunsthalle Mannheim teil. Im selben Jahr berief die [[Staatliche Akademie für Kunst und Kunstgewerbe Breslau|Staatliche Akademie für Kunst und Kunstgewerbe in Breslau]] Mense als Professor, dort befreundete er sich mit [[Oskar Schlemmer]] und [[Oskar Moll]]. 1932 wurde die Breslauer Akademie geschlossen und der Maler verlor seine Anstellung. Die Verleihung des Rom-Preises 1933 der [[Deutsche Akademie Rom Villa Massimo|Deutschen Akademie Rom Villa Massimo]] verhalf ihm zu einem Stipendium in der Villa Massimo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1937 wurde in der Nazi-Aktion „[[Entartete Kunst]]“ eine bedeutende Anzahl seiner Bilder aus dem [[Schlesisches Museum der Bildenden Künste|Schlesischen Museum der Bildenden Künste]] und der Kunstsammlungen der Stadt (Schlossmuseum) Breslau, der Städtischen [[Kunstsammlungen Chemnitz]], dem Städtischen Kunst- und Gewerbemuseum [[Dortmund]], dem Museum für Kunst und Heimatgeschichte [[Erfurt]], der Städtischen Kunstsammlung [[Gelsenkirchen]], der Kunstsammlungen der [[Georg-August-Universität Göttingen|Universität Göttingen]], der [[Hamburger Kunsthalle|Kunsthalle Hamburg]], dem [[Wallraf-Richartz-Museum &amp;amp; Fondation Corboud|Wallraf-Richartz-Museum]] Köln, dem Staatlichen Meisteratelier Königsberg, der Städtischen [[Kunsthalle Mannheim]], dem [[LWL-Museum für Kunst und Kultur|Landesmuseum Münster]], der Städtischen Galerie [[Nürnberg]], dem Schlossmuseum [[Weimar]], dem Nassauischen Landesmuseum [[Wiesbaden]] und der [[Barmer Ruhmeshalle|Ruhmeshalle]] Wuppertal-Barmen beschlagnahmt. Fast alle wurden zerstört. Nur drei konnten nach 1945 sichergestellt werden,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://emuseum.campus.fu-berlin.de/eMuseumPlus?service=RedirectService&amp;amp;sp=Scollection&amp;amp;sp=SfieldValue&amp;amp;sp=0&amp;amp;sp=0&amp;amp;sp=3&amp;amp;sp=SdetailList&amp;amp;sp=0&amp;amp;sp=Sdetail&amp;amp;sp=0&amp;amp;sp=F |titel=Stale Session |abruf=2023-02-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; darunter ein Exemplar der Lithografie „Die Stigmatisierung des Heiligen Franziskus“ (38,1 × 23 cm, um 1922; Blatt 9 der 5. Mappe &amp;quot;Neue europäische Graphik. Deutsche Künstler&amp;quot;, Bauhaus Drucke, Weimar, 1923), das die [[Klassik Stiftung Weimar|Klassik-Stiftung Weimar]] 1957 zurückerhalten hat, und die Kohle-Zeichnung „Kapelle und Dorf / Eifeldorf“ (16,5 × 17 cm), die sich wieder im Erfurter [[Angermuseum]] befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Teilnahme als Frontoffizier im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] lebte Carlo Mense ab Ende 1944 wieder am Wohnort seiner Eltern in [[Bad Honnef]], nachdem Bombenangriffe sein Atelier in Köln zerstört hatten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=[[Karl Günter Werber]] | Titel=Honnefer Spaziergänge | Auflage=2. überarbeitete |Jahr=2002 | Verlag= Verlag Buchhandlung Werber | Ort= Bad Honnef | ISBN=3-8311-2913-4 | Seiten= 101}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1953 beteiligte er sich in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] mit vier Ölgemälden an der Dritten Deutschen Kunstausstellung in [[Dresden]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=SLUB Dresden |url=https://digital.slub-dresden.de/id511901526/125 |titel=Dritte deutsche Kunstausstellung Dresden 1953 |sprache=de-DE |abruf=2022-04-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu seinem 70. Geburtstag fand 1956 eine Einzelausstellung in Königswinter statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 9. Mai 1961 wurde er mit dem [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland| Bundesverdienstkreuz]] 1. Klasse geehrt.&amp;lt;ref&amp;gt;Bundespräsidialamt&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor = [[Gerhard J. Bellinger]], [[Brigitte Regler-Bellinger]] | Titel = Schwabings Ainmillerstraße und ihre bedeutendsten Anwohner | Datum = 2003 | ISBN = 3833007478 | Seiten = 287 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Grab befindet sich auf dem [[Alter Friedhof (Bad Honnef)|Alten Friedhof]] in Bad Honnef.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{AKL|89|111|112|Mense, Carl|Ulla Heise}}&lt;br /&gt;
* Aurel Bongers, [[Joachim Heusinger von Waldegg]], [[Dierk Stemmler]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Rheinischen Expressionisten – August Macke und seine Malerfreunde.&amp;#039;&amp;#039; Bonn 1984, ISBN 3764703237.&lt;br /&gt;
* Klara Drenker-Nagels: &amp;#039;&amp;#039;Carlo Mense: Sein Leben und sein Werk von 1909 bis 1939.&amp;#039;&amp;#039; Köln 1993, ISBN 3927396575.&lt;br /&gt;
* Klara Drenker-Nagels: &amp;#039;&amp;#039;Carlo Mense. Der Fluss des Lebens.&amp;#039;&amp;#039; Verein August-Macke-Haus, Bonn 2000 (Schriftenreihe des Vereins August-Macke-Haus e.&amp;amp;nbsp;V. Band 33). ISBN 978-3-9296-0732-1&lt;br /&gt;
* [[Johannes Grave]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Doppelgesicht der Großstadt. Carlo Mense, Josef Winckler und die Werkleute auf Haus Nyland.&amp;#039;&amp;#039; Katalog zur Ausstellung im Kloster Bentlage, im [[Museum August Macke Haus|August-Macke-Haus]] Bonn und im [[LWL-Museum für Kunst und Kultur|Westfälischen Landesmuseum]] Münster. Steinfurt 2002, ISBN 3-934427-17-0.&lt;br /&gt;
* Sarah Rothe: &amp;#039;&amp;#039;„In einer glücklichen Periode“. Carlo Mense in Breslau.&amp;#039;&amp;#039; In: Dagmar Schmengler u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Maler. Mentor. Magier. Otto Mueller und sein Netzwerk in Breslau&amp;#039;&amp;#039;. Heidelberg u.&amp;amp;nbsp;a.: Kehrer 2018. ISBN 978-3-86828-873-5, S. 206–212.&lt;br /&gt;
* Mittelrhein-Museum Koblenz (Matthias von der Bank), Siebengebirgsmuseum der Stadt Königswinter (Sigrid Lange) (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Flucht ins Paradies – Carlo Mense (1886–1965): Zwischen Rheinischem Expressionismus und Neuer Sachlichkeit&amp;#039;&amp;#039;. [[Kunstverlag Josef Fink]], Lindenberg im Allgäu, 2022, ISBN 978-3-95976-415-5. [https://kunstverlag-fink.de/titel/flucht-ins-paradies-carlo-mense-1886-1965/ Weitere Informationen auf der Website des Verlags.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119155117}}&lt;br /&gt;
* [http://www.carlomense.de/ Website zu Carlo Mense]&lt;br /&gt;
* Jana Magdanz: [https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/carlo-mense-100.html &amp;#039;&amp;#039;11.08.1965 - Todestag des Malers Carlo Mense&amp;#039;&amp;#039;] [[WDR]] [[ZeitZeichen (Hörfunksendung)|ZeitZeichen]] vom 11. August 2020. (Podcast)&lt;br /&gt;
* https://www.proveana.de/de/suche?term=Carlo%20Mense&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119155117|LCCN=nr94016055|VIAF=18025464}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mense, Carlo}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Kunstakademie Breslau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Rompreises Villa Massimo]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Königswinter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bad Honnef)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Düsseldorfer Malerschule)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler des Expressionismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler der Neuen Sachlichkeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1886]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1965]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mense, Carlo&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Mense, Carl&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler des Rheinischen Expressionismus und der Neuen Sachlichkeit&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. Mai 1886&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Rheine]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. August 1965&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Königswinter]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Achim Raschka</name></author>
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