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	<title>Carlo Maratta - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T16:00:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Carlo_Maratta&amp;diff=493422&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
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		<updated>2026-03-02T06:13:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Carlo Maratta - Self-portrait.jpg|mini|Selbstbildnis, Zeichnung, 1684]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carlo Maratta&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. Mai]] [[1625]] in [[Camerano]] nahe [[Ancona|Ancona (Marken)]]; † [[15. Dezember]] [[1713]] in [[Rom]]; auch bekannt als &amp;#039;&amp;#039;Carlo Maratt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;i&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ital.) war der Hauptmeister der klassizistischen Strömung des römischen [[Hochbarock]], an dessen Anfang [[Raffael]], danach [[Annibale Carracci]] sodann sein Lehrer [[Andrea Sacchi]] standen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Schon in frühester Jugend zeigte sich bei Maratta ein ausgeprägtes künstlerisches Talent. Daher wurde er von seiner Familie 1637 im Alter von 12 Jahren zu [[Andrea Sacchi]] nach Rom geschickt, um Malerei zu studieren. Bei ihm blieb er viele Jahre und betrachtete ihn zeit seines Lebens als seinen besten Freund und größten [[Mentorat|Mentor]]. Seinen ersten größeren Auftrag erhielt er für die Fresken in S.Giovanni in Fonte, Florenz. Schon 1650 schuf er in der Art seines Lehrers Sacchi die &amp;#039;&amp;#039;Anbetung der Hirten&amp;#039;&amp;#039; für die Kirche S. Giuseppe dei Falegnami in Rom – ein [[Altarretabel|Altarbild]], das ihn bekannt machte und ihm eine Visite bei [[Papst]] [[Alexander VII.]] einbrachte, der ihn mit weiteren Aufträgen betraute. Einige seiner Altarbilder hängen bis zum heutigen Zeitpunkt in römischen Kirchen und werden wegen ihrer Würde und Größe bewundert. 1653/4 folgte ein Auftrag zur Anfertigung von Fresken in S. Isodor, Florenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während seiner Zeit in Rom wurde er in Italien als „Maratti“ bekannt, weil dieser Name in Italien geläufiger war. Maratta jedoch war sein korrekter Name.&lt;br /&gt;
[[Datei:Carlo Maratta Mariä Geburt.jpg|mini|Carlo Maratta, Mariä Geburt, 1685]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kennzeichnend für seinen Malstil war eine strenge, klar gegliederte Komposition mit klar abgesetzten Konturen der einzelnen Figuren in zumeist ganzfiguriger Darstellung. Seine maßvolle Farbgebung, angelehnt an die der Brüder Caracci und noch in der oberitalienischen venezianischen Tradition der [[Hochrenaissance]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders aber als Porträtmaler seiner Zeit nimmt er bis heute eine bedeutende Stellung ein. So malte er 1669 das Bildnis des Papstes [[Clemens IX.]] in sitzender Pose im Kardinalstuhl (s. Abb. unten). Nach dem Tode [[Pietro da Cortona]]s (1669) übernahm er eine führende Rolle in der römischen Künstlerwelt bis ins 18. Jahrhundert hinein. Als Maler war er dem päpstlichen Ambiente engstens verbunden.&lt;br /&gt;
Um 1670 entstand sein berühmtes Bild &amp;#039;&amp;#039;Die Jungfrau erscheint dem Hl. Philipp Neri&amp;#039;&amp;#039;, das heute im Palazzo Pitti in Florenz zu besichtigen ist, ein Jahr darauf malte er die &amp;#039;&amp;#039;Unbefleckte Empfängnis&amp;#039;&amp;#039; im hochbarocken Stil, die in der Nationalgalerie in Cosenza (Palazzo Arnone) zu bewundern ist und gerne in seiner Art von einigen Nachfolgern im Stil übernommen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://www.artnet.com/artists/carlo-maratta/past-auction-results/3 |titel=Maratta und seine Nachfolger |werk= |hrsg= |abruf=2017-04-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1676 folgte dann ein Auftrag für den Kardinalspalast Altieri in Rom.&lt;br /&gt;
[[Datei:Carlo Maratta - Portrait of Pope Clement IX.jpg|mini|links|hochkant=0.95|Carlo Maratta, Porträt von Papst Clemens IX., 1669]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Altarbildern malte Maratta aber auch [[Porträtmalerei|Porträts]], so z.&amp;amp;nbsp;B. den barocken Gartengestalter [[André Le Nôtre|André le Nôtre]], stellte [[Fresko|Fresken]] her und gestaltete [[Skulptur]]en und viele Zeichnungen. Damit schuf er ein vielseitiges Werk, sowohl in der künstlerischen Technik als auch in der Themenvielfalt. Sein Repertoire reichte von kleinen lyrisch-anmutenden Andachtsbildern bis hin zu sicher im Großformat beherrschten Altarkompositionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folgezeit führte er zahlreiche Werke mit religiösen Themen aus, die er, wie sein Lehrer, in der Tradition des auf [[Raffael]] beruhenden klassischen akademischen Malstils ausführte und ihn gegen Ende des 17. Jahrhunderts zusammen mit seinem Lehrer als den „führende Maler Roms“ werden ließ. 1686 malte er für die Kirche S.Maria del Popolo, Rom, die &amp;#039;&amp;#039;Maria Immaculata.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Internationale Reputation gewann er insbesondere für seine Bilder der &amp;#039;&amp;#039;Madonna mit dem Kind&amp;#039;&amp;#039;, ein häufig aufgegriffenes Bildsujet aus der Blütezeit der [[Renaissance]]. Er schuf zahlreiche Bilder, von denen einige im [[Louvre]], Paris, viele aber in bedeutenden europäischen Museen und in kleineren Galerien hängen. Sein künstlerisches Talent stellte er auch in der [[Architektur]] unter Beweis und zeichnete Entwürfe für zahlreiche römische Bauwerke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der Menge an Aufträgen unterhielt er schließlich ein großes Studio mit vielen Lehrlingen und Mitarbeitern das ihm aber posthum einen schlechten Ruf einbrachte, da teilweise minderwertige Arbeiten seiner zahlreichen Schüler mit seinen eigenen Werken verwechselt wurden, wobei er deren Skizzen und Zeichnungen nur vorbereitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1690 entstand die &amp;#039;&amp;#039;Bathseba im Bade&amp;#039;&amp;#039;, ein alttestamentliches Thema, das heute im Kunsthistorischen Museum in Wien aufbewahrt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besondere Anerkennung fand er auch durch den deutschen Kunsttheoretikern [[Johann Joachim Winckelmann]], der zu seiner Zeit in Rom weilte, sowie von dem italienischen Pamphletschreiber und Freund [[Giovanni Pietro Bellori]], an dessen Schrift &amp;#039;&amp;#039;Die Idee des Malers&amp;#039;&amp;#039; seine Vorstellungen von der klassizistischen Maltheorie angelehnt waren und die er zu verwirklichen suchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maratti wurde um 1700 zum Präsidenten (&amp;#039;&amp;#039;Principe&amp;#039;&amp;#039;) der [[Accademia di San Luca]] berufen, zwei Jahre später machte ihn Papst Clements XI zum Leiter der Antiquitäten von Rom und er bekam schließlich einen Ritterorden. Danach war er für die Restaurierung der Fresken des Raffael in den Vatikanischen Stanzen verantwortlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Tomba Carlo Maratta P1020015 c GS.JPG|mini|hochkant|Grabmal Carlo Marattas in S. Maria degli Angeli in Rom]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1704 wurde er von Papst [[Clemens XI.]] zum Ritter geschlagen, erhielt einen Christlichen Orden und wurde im gleichen Jahr [[Hofkünstler|Hofmaler]] von [[Ludwig XIV.]] von Frankreich, der sein Bild der &amp;#039;&amp;#039;Apollo und Daphne&amp;#039;&amp;#039; von 1681 gesehen hatte und seine Malerei tief bewunderte. Ab 1706 konnte Maratti infolge einer Sehstörung nicht mehr malen, unterhielt aber weiterhin seine Werkstatt. Bedeutenden Einfluss übte er nicht nur auf seine zahllosen Schüler aus, die in seinem Sinne hochbarocke Kunstwerke für Kirchen schufen, sondern vor allem dann auf den sächsischen Hofmaler [[Anton Raphael Mengs]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist in der Vorhalle von [[Santa Maria degli Angeli e dei Martiri|S. Maria degli Angeli]] in Rom in einer Urne bestattet in einem eigens für ihn angefertigten würdevollem Grabmal mit Büste und Ehrentafel. Über sein Leben wissen wir genauestens von seinem oben erwähnten Freund Bellori Bescheid, der 1731 schriftlich eine &amp;#039;&amp;#039;Vita&amp;#039;&amp;#039; über ihn verfasste.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Giovanni Pietro Bellori |Hrsg=Michelangelo Piacentini |Titel=Le Vite inedite del Bellori. Vite di Guido Reni, Andrea Sacchi e Carlo Maratti |Ort=Rom |Datum=1942 |Seiten=&amp;lt;!--Seiten???--&amp;gt;}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Heimatort [[Camerano]] in den Marken ehrt ihn u.&amp;amp;nbsp;a. mit einem Theater, das seinen Namen trägt und hat im Jahre 2002 ein Maratti-Museum eröffnet. Auf der Piazza Roma befindet sich auch ein Bronzedenkmal mit der Büste des berühmten Malers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutende Werke ==&lt;br /&gt;
* Werke in europäischen Sammlungen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.wga.hu/html_m/m/maratti/ |titel=Werke von Maratti in europäischen Sammlungen |werk= |hrsg= |datum= |abruf=2017-04-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeichnungen und Radierungen ==&lt;br /&gt;
* Werke aus dem Bestand des Britischen Museums&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.britishmuseum.org/collection/search?agent=Carlo%20Maratti&amp;amp;view=grid&amp;amp;sort=object_name__asc&amp;amp;page=1 |titel=Werke von Carlo Maratti |werk= |hrsg= |datum= |abruf=2021-09-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Glaube und Gerechtigkeit&amp;#039;&amp;#039;, um 1676&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Glaube und Gerechtigkeit&amp;#039;&amp;#039; ([https://www.getty.edu/art/collection/objects/111/carlo-maratti-faith-and-justice-enthroned-italian-about-1676/ getty.edu]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ThiemeBecker |Autor= |Lemma= |Band=24 |Seite=52 |SeiteEnde=54}}&lt;br /&gt;
* Ann Sutherland Harris, Eckhard Schaar: &amp;#039;&amp;#039;Die Handzeichnungen von Andrea Sacchi und Carlo Maratta&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Kataloge des Kunstmuseums Düsseldorf&amp;#039;&amp;#039;). Düsseldorf 1967.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Peter Dreyer&lt;br /&gt;
   |Titel=Notizen zum malerischen und zeichnerischen Oeuvre der Maratta-Schule. Giuseppe Chiari:Pietro de’Pietri: Agostino Masucci&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=[[Zeitschrift für Kunstgeschichte]]&lt;br /&gt;
   |Band=34&lt;br /&gt;
   |Nummer=Heft 3&lt;br /&gt;
   |Ort=München / Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=1971&lt;br /&gt;
   |Seiten=184–207&lt;br /&gt;
   |JSTOR=1481797}}&lt;br /&gt;
* {{DBI|Verfasser=Luca Bortolotti|ID=carlo-maratti_(Dizionario-Biografico)/|Lemma=MARATTI (Maratta), Carlo|Band=69|SeiteVon=|SeiteBis=|Kommentar=|kurz=}}&lt;br /&gt;
* Kurt Zeitler: &amp;#039;&amp;#039;Zeichner in Rom.&amp;#039;&amp;#039; Ausstell.Kat., Deutscher Kunstverlag, München 2012&amp;lt;!-- Seite?? es ist unerheblich wieviele Seiten das Werk hat wichtig ist die Seitenangabe wo etwas zu der Person steht--&amp;gt;, ISBN 978-3-422-07116-2&lt;br /&gt;
* Stella Rudolph, Simonetta Prosperi Valenti Rodinò: &amp;#039;&amp;#039;Carlo Maratti (1625-1713) : tra la magnificenza del Barocco e il sogno d&amp;#039;Arcadia : dipinti e disegni&amp;#039;&amp;#039; (2 Bände: Der erste Teilband enthält einführende Texte, der zweite Teilband enthält ein annotiertes Werkverzeichnis), Roma : Ugo Bozzi Editore s.r.l., edizioni per la storia dell&amp;#039;arte, 2024, ISBN 978-88-7003-069-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* Luca Bortolotti: &amp;#039;&amp;#039;Maratti, Carlo.&amp;#039;&amp;#039; ([http://www.treccani.it/enciclopedia/carlo-maratti/ treccani.it])&lt;br /&gt;
* [http://www.artcyclopedia.com/artists/maratta_carlo.html Verzeichnis von Bildern Carlo Marattas] in europäischen und amerikanischen Museen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119414651|LCCN=n/91/127105|VIAF=20490339}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Maratta, Carlo}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Rom)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hofmaler (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Person (Italien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Accademia Nazionale di San Luca)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1625]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1713]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Maratta, Carlo&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Maratti, Carlo (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=italienischer Maler der römischen Schule&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. Mai 1625&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Camerano]] bei Ancona&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. Dezember 1713&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Rom]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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