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	<title>Carl von Wichmann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Verifizierer am 22. Oktober 2025 um 10:59 Uhr</title>
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		<updated>2025-10-22T10:59:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:HL Damals - Wichmann.jpg|mini|Generalmajor von Wichmann, Kommandeur der 81. Infanterie-Brigade]]&lt;br /&gt;
[[Datei:HaE bei der Arbeit.jpg|mini|Hans am Ende bannt das Ziel des Unternehmens „Hamburg“ auf Leinwand]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carl Franz Hermann von Wichmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. April]] [[1860]] in [[Bydgoszcz|Bromberg]]; † [[11. Mai]] [[1922]]) war ein [[Königreich Preußen|preußischer]] [[Generalleutnant]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
Er war der Sohn des späteren preußischen [[General der Kavallerie|Generals der Kavallerie]] [[Hermann von Wichmann]] (1820–1886) und dessen Ehefrau Helene, geborene von [[Borcke]] (1838–1884).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Kurt von Priesdorff]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Soldatisches Führertum]].&amp;#039;&amp;#039; Band 8, Hanseatische Verlagsanstalt Hamburg, o.&amp;amp;nbsp;O. [Hamburg], o.&amp;amp;nbsp;J. [1941], {{DNB|367632837}}, S. 408f., Nr. 2671.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Militärkarriere ===&lt;br /&gt;
Wichmann trat am 1. April 1880 als [[Fähnrich|Portepeefähnrich]] in das [[Infanterie-Regiment „Fürst Leopold von Anhalt-Dessau“ (1. Magdeburgisches) Nr. 26|1. Magdeburgische Infanterie-Regiment Nr. 26]] der [[Preußische Armee|Preußischen Armee]] ein. Dort wurde er am 18. Oktober 1881 zum [[Leutnant|Sekondeleutnant]] befördert. In den kommenden Jahren diente er zunächst als [[Adjutant]] des I. Bataillons, dann als Regimentsadjutant. Als [[Premierleutnant]] war Wichmann vom 21. September 1889 bis 13. September 1893 Adjutant der [[50. Infanterie-Brigade (Deutsches Kaiserreich)|50. Infanterie-Brigade]]. Anschließend folgte mit seiner Beförderung zum [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] die Ernennung zum [[Kompaniechef]] im [[Grenadier-Regiment „König Wilhelm I.“ (2. Westpreußisches) Nr. 7]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Grenadier-Regiments König Wilhelm I. (2. Westpreußisches) Nr. 7.&amp;#039;&amp;#039; Erster Band, Verlag Carl Fleming, Glogau 1897, S. 102.&amp;lt;/ref&amp;gt; Daran schloss sich von 1898 bis 1903 ein Kommando als Adjutant des [[Generalkommando]]s des [[V. Armee-Korps (Deutsches Kaiserreich)|V. Armee-Korps]] an. Am 18. April 1903 kehrte Wichmann in den Truppendienst zurück und wurde Bataillonskommandeur im [[Altpreußisches Infanterieregiment No. 2 (1806)| 1.&amp;amp;nbsp;Ostpreußischen Grenadier-Regiment Nr. 1 „Kronprinz“]] in [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]]. In dieser Stellung am 19. Dezember 1907 zum [[Oberstleutnant]] befördert, wurde er am 27.&amp;amp;nbsp;Januar 1908 zum Stab des [[4. Niederschlesisches Infanterie-Regiment Nr. 51|4. Niederschlesischen Infanterie-Regiments Nr. 51]] nach [[Breslau]] versetzt. Er war dann als [[Oberst]] vom 20. März 1911 bis 1. Juli 1913 Kommandeur des [[Füsilier-Regiment „Königin Viktoria von Schweden“ (Pommersches) Nr. 34|Füsilier-Regiments „Königin Viktoria von Schweden“ (Pommersches) Nr. 34]] in Stettin.&amp;lt;ref&amp;gt;Günter Wegmann (Hrsg.), Günter Wegner: &amp;#039;&amp;#039;Formationsgeschichte und Stellenbesetzung der deutschen Streitkräfte 1815–1990.&amp;#039;&amp;#039; Teil 1: &amp;#039;&amp;#039;Stellenbesetzung der deutschen Heere 1815–1939.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Die Stellenbesetzung der aktiven Infanterie-Regimenter sowie Jäger- und MG-Bataillone, Wehrbezirkskommandos und Ausbildungsleiter von der Stiftung bzw. Aufstellung bis 1939.&amp;#039;&amp;#039; Biblio Verlag, Osnabrück 1992, ISBN 3-7648-1782-8, S. 125.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Anschluss schied Wichmann aus dem Heer aus und trat zur [[Kaiserliche Marine|Kaiserlichen Marine]] über. Hier wurde er zum [[Inspektion der Marineinfanterie|Inspekteur der Marineinfanterie]] ernannt und war zugleich mit der Wahrnehmung der Geschäfte als [[Stadtkommandant|Kommandant]] von [[Kiel]] beauftragt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Militär-Wochenblatt]].&amp;#039;&amp;#039; Nr. 87 vom 3. Juli 1913, S. 1983.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wichmann wurde am 20. Januar 1914 mit dem [[Kronenorden (Preußen)|Kronenorden]] II. Klasse ausgezeichnet und sieben Tage später zum [[Generalmajor]] befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] war Wichmann vom 27. August bis 7. Dezember 1914 Kommandeur der [[Marine-Infanterie-Brigade]]. Sie war Teil der [[Marine-Division (Deutsches Kaiserreich)|Marine-Division]] unter [[Admiral]] [[Ludwig von Schröder]]. Anschließend schied er aus der Kaiserlichen Marine wieder aus, trat in die Preußische Armee zurück und wurde am 10.&amp;amp;nbsp;Dezember 1914 zum Kommandeur der [[81. Infanterie-Brigade (Deutsches Kaiserreich)|81. Infanterie-Brigade]] ernannt, die zu diesem Zeitpunkt in [[Stellungskrieg|Stellungskämpfen]] westlich [[Roye (Somme)|Roye]]-[[Noyon]] lag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der dem Feind zugewandten Seite der [[Schießscharte]]n wurden auf Anordnung Wichmanns kleine Büsche eingesteckt. Für jener bürgerte sich schnell die Bezeichnung „Wichmannbüsche“ ein. Wichmann hatte am 3. November 1915 das [[Hanseatenkreuz]] der Stadt [[Lübeck]] erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Archiv der Hansestadt Lübeck|Lübecker Stadtarchiv]] in Sachen Senatsakten: &amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis der Inhaber des Lübeckischen Hanseatenkreuzes.&amp;#039;&amp;#039; Signatur 1093.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 21. Februar 1916, der Tag an dem die [[Schlacht um Verdun]] begann, leitete Wichmann die Unternehmung „[[Hamburg]]“. Östlich des [[Kanton Vimy|Souchez-Baches]] lag eine [[Hügel|Höhe]] (die sogenannte „Gießler-Höhe“), deren Besitz, ähnlich der [[Lorettoschlacht|Loretto-Höhe]], dem Feind erhebliche strategische Vorteile gab. Diese Höhe wurde mit dem Unternehmen erfolgreich erobert. Der in den Reihen der Brigade kämpfende Maler [[Hans am Ende]] hielt die Höhe aus dem [[Blickwinkel]] der Brigaderegimenter, ([[Infanterie-Regiment „Lübeck“ (3. Hanseatisches) Nr. 162|162]]) und ([[Schleswig-Holsteinisches Infanterie-Regiment Nr. 163|163]]), für diese in einem [[Aquarell]] fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 3. April 1916 übernahm er die [[44. Reserve-Division (Deutsches Kaiserreich)|44. Reserve-Division]] vor [[Schlacht um Verdun|Verdun]]. Ab 18. Juni 1916 hatte Wichmann das Kommando über die [[56. Infanterie-Division (Deutsches Kaiserreich)|56. Infanterie-Division]]. Seine Leistungen während der Kämpfe an der [[Westfront (Erster Weltkrieg)|Westfront]] wurden am 25. Oktober 1916 durch die Verleihung des [[Roter Adlerorden|Roten Adlerordens]] II. Klasse mit Eichenlaub und Schwertern gewürdigt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Militär-Wochenblatt.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 81 vom 28. Oktober 1916. S. 1843.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ende des Jahres folgte seine Beförderung zum Generalleutnant. Von seinem Posten wurde Wichmann am 1. Juli 1918 entbunden und schließlich am 14. Oktober 1918 in Genehmigung seines Abschiedsgesuches mit der gesetzlichen [[Pension (Altersversorgung)|Pension]] zur [[z. D. (Militärsprache)|Disposition]] gestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Militär-Wochenblatt.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 49 vom 22. Oktober 1918, S. 806.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Otto Dziobek (Offizier)|Otto Dziobek]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Infanterie-Regiments Lübeck (3. hanseatisches) Nr. 162.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Gerhard Stalling, Oldenburg 1922, Offizier-Verein ehem. 162er.&lt;br /&gt;
* Holger Ritter: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Schleswig-Holsteinischen Infanterie-Regiments Nr. 163.&amp;#039;&amp;#039; Leuchtfeuer Verlag, Hamburg 1926, Band 184 des preuß. Anteils der Erinnerungsblätter.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Generalmajor von Wichmann.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Lübeckische Anzeigen|Vaterstädtische Blätter]].&amp;#039;&amp;#039; Nr. 16 vom 17. Januar 1915.&lt;br /&gt;
* [[Marcelli Janecki]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch des Preußischen Adels.&amp;#039;&amp;#039; Erster Band, Mittler &amp;amp; Sohn, Berlin 1892, S. 603–604.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wichmann, Carl von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalleutnant (Königreich Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marineinfanterist (Kaiserliche Marine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Befehlshaber im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Roten Adlerordens 2. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Preußischen Königlichen Kronenordens 2. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Hanseatenkreuzes (Lübeck)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Infanterist (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Adliger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1860]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1922]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wichmann, Carl von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Wichmann, Carl Franz Hermann von&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=preußischer Generalleutnant&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. April 1860&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bydgoszcz|Bromberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. Mai 1922&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Verifizierer</name></author>
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