<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Carl_von_Tubeuf</id>
	<title>Carl von Tubeuf - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Carl_von_Tubeuf"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Carl_von_Tubeuf&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-26T16:27:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Carl_von_Tubeuf&amp;diff=339728&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mallle10: Verlinkungen eingefügt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Carl_von_Tubeuf&amp;diff=339728&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-22T12:41:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Verlinkungen eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Tubeuf 1.jpg|mini|Carl Freiherr von Tubeuf, 1930er Jahre]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carl Freiherr von Tubeuf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; – auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl (Freiherr) von Tubeuf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; – (* [[20. Januar]] [[1862]] in [[Amorbach]]; † [[8. Februar]] [[1941]] in [[München]]) war ein deutscher [[Forstwissenschaft]]ler, [[Phytopathologie|Pflanzenpathologe]] und Professor für Anatomie, Physiologie und Pathologie der Pflanzen. Sein offizielles [[Autorenkürzel der Botaniker und Mykologen|botanisches Autorenkürzel]] lautet „{{Person|Tubeuf}}“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Carl von Tubeuf war der älteste Sohn des [[Oberamt Miltenberg|fürstlich-leiningischen]] Domänendirektors in Amorbach, Simon Anton Freiherr von Tubeuf (1802–1870), und dessen Ehefrau Luise, geborene von Ploennies (1839–1915); seine Brüder waren [[Anton von Tubeuf|Anton]]&amp;lt;ref&amp;gt;*28.8.1870 in Amorbach;  Maximiliansgymnasium München: Abiturjahrgang 1889; Militärlaufbahn&amp;lt;/ref&amp;gt; und Ernst von Tubeuf (1864–1941).&amp;lt;ref&amp;gt;*8. 10.1864 in Amorbach; Maximiliansgymnasium München: Abiturjahrgang 1884; Militärlaufbahn&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum Schuljahr 1872/73 trat er in die 1.&amp;amp;nbsp;Klasse des [[Maximiliansgymnasium München|Münchner Maximiliansgymnasium]] ein und legte dort 1881 – unter anderem mit [[Gustav von Kahr]], [[Robert Piloty (Jurist)|Robert Piloty]] und Ernst von Plönnies (1861–1920), dem Sohn des fürstlich-leiningischen Forstmeisters in Amorbach, – das Abitur ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Jahresbericht über das K. Maximilians-Gymnasium in München für das Schuljahr 1880/81&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Carl von Tubeuf studierte [[Forstliche Hochschule Aschaffenburg|Forstwissenschaft in Aschaffenburg]] und an der [[Ludwig-Maximilians-Universität München|Ludwig-Maximilians-Universität]] in München. Er wurde zunächst Assistent bei dem Münchner Professor für [[Forstbotanik]], [[Robert Hartig]], und heiratete dessen Tochter Edith (1870–1945). Nach einer Tätigkeit am [[Kaiserliches Gesundheitsamt|Kaiserlichen Gesundheitsamt]] in Berlin, 1898 bis 1901, wurde er 1902 als Nachfolger seines verstorbenen Schwiegervaters an die Münchner Universität auf den Lehrstuhl für Anatomie, Physiologie und Pathologie der Pflanzen berufen. Tubeuf war erster Vorsitzender des am 26. Juni 1913 von Vertretern des Landesausschusses für Naturpflege, der [[Bayerische Botanische Gesellschaft|Bayerischen Botanischen Gesellschaft]], der [[Bayerische Ornithologische Gesellschaft|Bayerischen Ornithologischen Gesellschaft]] und des Vereins für Naturkunde gegründeten Vereins [[Bund Naturschutz in Bayern]], der unter dem „Protektorat Seiner Königlichen Hoheit“, Kronprinz [[Rupprecht von Bayern]], stand. Als engagierter Naturschützer verhinderte Tubeuf 1916/17, dass in die Falkensteiner Wand am [[Königssee]] eine riesige „assyrische“ Löwin als Erinnerung an den Krieg eingemeißelt wurde. Im Jahre 1921 gelang es ihm, mit Unterstützung weiterer Institutionen den 1910 eingerichteten „Pflanzenschonbezirk Berchtesgadener Alpen“ auf rund 20.300 Hektar zum „Naturschutzgebiet Königssee“ auszuweiten.&amp;lt;ref&amp;gt;Pressemitteilung Nationalpark Berchtesgaden: &amp;#039;&amp;#039;Vom Pflanzenschonbezirk über das Naturschutzgebiet zum Nationalpark&amp;#039;&amp;#039; (online)&amp;lt;/ref&amp;gt; 1933 wurde er emeritiert. 1938 wurde er zum Ehrenmitglied (&amp;#039;&amp;#039;Honorary Fellow&amp;#039;&amp;#039;) der [[Royal Society of Edinburgh]] gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rse.org.uk/wp-content/uploads/2016/11/all_fellows.pdf |titel=Fellows Directory. Biographical Index: Former RSE Fellows 1783–2002 |hrsg=Royal Society of Edinburgh |abruf=2020-04-17 |format=PDF}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Zu seinem 70. Geburtstag erschien in der [[Vossische Zeitung|Berliner Vossischen Zeitung]] am 19. Januar 1932 ein Glückwunschtext mit kurzer Würdigung seiner bisherigen wissenschaftlichen Verdienste.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://dfg-viewer.de/show?tx_dlf%5Bdouble%5D=0&amp;amp;tx_dlf%5Bid%5D=https%3A%2F%2Fcontent.staatsbibliothek-berlin.de%2Fzefys%2FSNP27112366-19320119-1-0-0-0.xml&amp;amp;tx_dlf%5Bpage%5D=9&amp;amp;cHash=8539d8e5a7f743e40c8aebd1e7409bb4 &amp;#039;&amp;#039;Professor von Tubeufs 70. Geburtstag&amp;#039;&amp;#039;], [[Vossische Zeitung]], 19. Januar 1932.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In München erinnert heute die Tubeufstraße an ihn. Nach ihm ist auch die Pilzgattung &amp;#039;&amp;#039;[[Tubeufia]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Penz. &amp;amp; Sacc.}} in der Ordnung [[Tubeufiales]] benannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Burkhardt_2018&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Samen, Früchte und Keimlinge der in Deutschland heimischen oder eingeführten forstlichen Culturpflanzen: ein Leitfaden zum Gebrauche bei Vorlesungen und Übungen der Forstbotanik, zum Bestimmen und Nachschlagen für Botaniker, studierende und ausübende Forstleute, Gärtner und andere Pflanzenzüchter.&amp;#039;&amp;#039; Springer, Berlin 1891.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen über einige Pflanzenkrankheiten.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände. Eugen Ulmer, Stuttgart 1893.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pilzkrankheiten der Pflanzen, ihre praktische Bedeutung und Bekämpfung: Ein Vortrag von Carl Freiherr von Tubeuf gehalten am 14. März 1894 in der Bayerischen Gartenbaugesellschaft in München.&amp;#039;&amp;#039; M. Schorss, München/Berlin 1894.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pflanzenkrankheiten durch kryptogame Parasiten verursacht. Eine Einführung in das Studium der parasitären Pilze, Schleimpilze, Spaltpilze und Algen. Zugleich eine Anleitung zur Bekämpfung von Krankheiten der Kulturpflanzen.&amp;#039;&amp;#039; Springer, Berlin 1895.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Haarbildungen der Coniferen. Mit 12 Tafeln. Sonderabdr. a. d. Forstlich-naturwissenschaftl. Zeitschrift 1896.&amp;#039;&amp;#039; M. Rieger, München 1896.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Nadelhölzer mit besonderer Berücksichtigung der in Mitteleuropa winterharten Arten: eine Einführung in die Nadelholzkunde für Landschaftsgärtner, Gartenfreunde und Forstleute.&amp;#039;&amp;#039; Ulmer, Stuttgart 1897.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Studien über die Schüttekrankheit der Kiefer: kleinere Mitteilungen.&amp;#039;&amp;#039; Parey (u.&amp;amp;nbsp;a.), Berlin 1901.&lt;br /&gt;
* Robert Hartig (bearb. und hrsg. von C. von Tubeuf): &amp;#039;&amp;#039;Der echte Hausschwamm und andere das Bauholz zerstörende Pilze.&amp;#039;&amp;#039; Springer, Berlin 1902.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Schüttekrankheit der Kiefer und ihre Bekämpfung.&amp;#039;&amp;#039; Paul Parey, Berlin 1905.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über die Biologie, praktische Bedeutung und Bekämpfung des Weimutskiefern-Blasenrostes.&amp;#039;&amp;#039; Paul Parey, Berlin 1905.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Biologie, praktische Bedeutung und Bekämpfung des Kirschen-Hexenbesens.&amp;#039;&amp;#039; Paul Parey, Berlin 1905.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aufruf zur allgemeinen Vernichtung des Birnenrostes.&amp;#039;&amp;#039; Paul Parey, Berlin 1905.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Mistel, Viscum album.&amp;#039;&amp;#039; Bearb. von C(arl) v. Tubeuf. Gezeichnet im Atelier für wissenschaftliche Zeichnungen von Dunzinger. Eugen Ulmer, Stuttgart 1906.&lt;br /&gt;
* mit [[Wilhelm zu Leiningen-Westerburg-Neuleiningen|Wilhelm Graf zu Leiningen]]: &amp;#039;&amp;#039;Bozen: Schilderungen und Bilder aus dem Münchener Exkursionsgebiet.&amp;#039;&amp;#039; Eugen Ulmer, Stuttgart 1914 ([https://digital.tessmann.it/tessmannDigital/Medium/Page/20313/3 Digitalisat]). &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Anbau der Sonnenblume (Helianthus annuus).&amp;#039;&amp;#039; Eugen Ulmer, Stuttgart 1916.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Unsere Alleen und Alleebäume: Dem Landesausschuss für Naturpflege erstattetes Gutachten.&amp;#039;&amp;#039; Eugen Ulmer, Stuttgart 1918.&lt;br /&gt;
* mit Gustav Neckel und Heinrich Marzell: &amp;#039;&amp;#039;Monographie der Mistel.&amp;#039;&amp;#039; Oldenbourg, München/Berlin 1923.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Rubner]]: &amp;#039;&amp;#039;Carl von Tubeuf&amp;#039;&amp;#039;, in ders.: &amp;#039;&amp;#039;Hundert bedeutende Forstleute Bayerns (1875 bis 1970)&amp;#039;&amp;#039;. In: Mitteilungen aus der Staatsforstverwaltung Bayerns. Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, München 1994, S. 255–256.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Otis C. Maloy, Klaus J. Lang |Titel=CARL FREIHERR VON TUBEUF: Pioneer in Biological Control of Plant Diseases |Sammelwerk=[[Annual Review of Phytopathology]] |Band=41 |Nummer=1 |Datum=2003-01 |Seiten=41–52 |DOI=10.1146/annurev.phyto.41.052002.095444}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Carl von Tubeuf}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|102129649}}&lt;br /&gt;
* {{IPNI|Tubeuf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Burkhardt_2018&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Lotte Burkhardt: &amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis eponymischer Pflanzennamen – Erweiterte Edition.&amp;#039;&amp;#039; Teil I und II. [[Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin-Dahlem|Botanic Garden and Botanical Museum Berlin]], [[Freie Universität Berlin]], Berlin 2018, ISBN 978-3-946292-26-5 [[doi:10.3372/epolist2018]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Vorsitzende des Bundes Naturschutz in Bayern}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=102129649|LCCN=no2019039631|VIAF=27449146}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Tubeuf, Carl von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forstbotaniker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Phytopathologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Botaniker (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Botaniker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturschützer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freiherr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Landkreis Miltenberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Royal Society of Edinburgh]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1862]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1941]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Tubeuf, Carl von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Tubeuf, Carl Freiherr von (vollständiger Name); Tubeuf, Karl Freiherr von&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Forstwissenschaftler und Pflanzenpathologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. Januar 1862&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Amorbach]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. Februar 1941&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mallle10</name></author>
	</entry>
</feed>