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	<title>Carl von Schubert - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Carl_von_Schubert&amp;diff=1294856&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Phzh: Form, typo</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Form, typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 102-09382, Karl von Schubert.jpg|mini|Carl von Schubert (1930)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carl Theodor Conrad von Schubert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. Oktober]] [[1882]] in [[Berlin]]; † [[1. Juni]] [[1947]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ludwig Biewer]], Rainer Blasius: &amp;#039;&amp;#039;In den Akten, in der Welt. Ein Streifzug durch das politische Archiv des Auswärtigen Amtes.&amp;#039;&amp;#039; Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2007, S. 140.&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Trier]]) war ein deutscher Ministerialbeamter und [[Diplomat]] sowie von 1924 bis 1930 [[Staatssekretär]] im Auswärtigen Amt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Carl von Schubert war der Sohn des preußischen [[Generalleutnant]]s [[Conrad von Schubert]] und dessen Ehefrau Ida Louise Henriette, geborene Freiin von Stumm. Von seinem Großvater mütterlicherseits, dem Saarindustriellen [[Carl Ferdinand von Stumm-Halberg]], erbte er ein großes Vermögen. Schuberts Ehefrau Renata (1882–1961) war eine Tochter des Malers [[Ferdinand von Harrach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schubert studierte an der [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität]] und wurde 1901 im [[Corps Borussia Bonn]] [[Reception (Corps)|recipiert]].&amp;lt;ref&amp;gt;Kösener Corpslisten 1930, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;11&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, 830&amp;lt;/ref&amp;gt; Als [[Inaktiver]] wechselte er an die [[Humboldt-Universität zu Berlin|Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin]], die ihn 1904 zum [[Dr. iur.]] promovierte.&amp;lt;ref&amp;gt;Dissertation: &amp;#039;&amp;#039;Der Eintritt eines Gesellschafters in die Offene Handelsgesellschaft&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1906 trat Schubert in den [[Auswärtiger Dienst|Auswärtigen Dienst]] des [[Deutsches Kaiserreich|Kaiserreiches]]. Er war unter anderem als [[Legationsrat]] an der Deutschen Gesandtschaft in Bern tätig, wo er in Zusammenhang mit der „Einschleusungsaktion“ der deutschen Regierung stand, die die [[Reise Lenins im plombierten Wagen]] ermöglichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Weimarer Republik]] leitete Schubert, ab 1921 Ministerialdirektor, zunächst die England-Amerika-Abteilung im Auswärtigen Amt. Seine pro-britische Arbeitshaltung in dieser Position brachte ihm unter anderem Anfeindungen durch [[Karl Radek]] ein, der Schubert einen „vulgären Anglophilen“ nannte.&amp;lt;ref&amp;gt;Harald von Riekhoff: &amp;#039;&amp;#039;German-Polish Relations, 1918–1933.&amp;#039;&amp;#039; 1971, S. 80.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1924 wurde Schubert schließlich vom damaligen Außenminister [[Gustav Stresemann]] als sein Staatssekretär ausgewählt. Er folgte auf diesem Posten seinem Freund [[Ago von Maltzan]] nach, der wie er selbst 1906 ins Amt eingetreten war. In der Funktion des Staatssekretärs war Schubert bis zu Stresemanns Tod 1929 einer von dessen engsten Vertrauten und ein maßgeblicher Mitträger von dessen Außenpolitik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben [[Friedrich Gaus]] war er der wichtigste Ratgeber Stresemanns. In den fünf Jahren ihrer Zusammenarbeit nahm Schubert an zahlreichen internationalen Konferenzen, so an der [[Verträge von Locarno|Konferenz von Locarno]], teil und gehörte er – neben Stresemann und Gaus – zu der dreiköpfigen deutschen Delegation beim [[Völkerbund]] in Genf. Als [[Abgesandter|Hauptemissär]] der deutschen Regierung wirkte er 1929 in [[Chabarowsk]] maßgeblich an dem Zustandekommen des Waffenstillstandsabkommen im [[Sowjetisch-chinesischer Grenzkrieg (1929)|Sowjetisch-chinesischen Grenzkrieg]] mit.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerald Mund: &amp;#039;&amp;#039;Ostasien im Spiegel der deutschen Diplomatie.&amp;#039;&amp;#039; Franz Steiner Verlag, 2006, S. 47.&amp;lt;/ref&amp;gt; Stresemanns Nachfolger [[Julius Curtius (Politiker)|Julius Curtius]] ersetzte Schubert im Juni 1930 als Staatssekretär durch [[Bernhard Wilhelm von Bülow]]. Im selben Monat wurde Schubert von der Regierung Brüning als deutscher Botschafter beim [[Quirinalspalast|Quirinal]] (italienische Regierung) in Rom entsandt. Im Jahr 1932 wurde er in den Ruhestand versetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abseits des Auswärtigen Amtes zählte Schuberts Haus in der Berliner Magarethenstraße in den 1920er Jahren zu einem der Mittelpunkte der „besseren Gesellschaft“ der Reichshauptstadt, in dem Schubert und seine Ehefrau Politiker, Diplomaten, Wirtschaftsführer und andere prominente Persönlichkeiten empfingen. Mit Kronprinz [[Wilhelm von Preußen (1882–1951)|Wilhelm von Preußen]] war er gut befreundet.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernt Engelmann: &amp;#039;&amp;#039;Das Reich zerfiel, die Reichen blieben.&amp;#039;&amp;#039; Hoffmann und Campe Verlag. Hamburg. 1972, ISBN 3-455-01877-7, S. 139–140.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Urteile über Schubert fallen in der Mehrzahl positiv aus: So nennt Craig ihn zwar einen „etwas groben, methodischen und unbeweglichen Junker“.&amp;lt;ref&amp;gt;Gordon A. Craig: &amp;#039;&amp;#039;The Diplomats, 1919–1939.&amp;#039;&amp;#039; 1994, S. 154.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mowrer attestiert ihm indessen, er sei „begabt“ gewesen.&amp;lt;ref&amp;gt;Edgar Ansel Mowrer: &amp;#039;&amp;#039;Germany Puts the Clock Back.&amp;#039;&amp;#039; 1939, S. 63.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Auswärtiges Amt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gedenkfeier zum Sechzigsten Todestag von Staatssekretär Ago Freiherr v. Maltzan (31. Juli 1877 – 23. September 1927) und zum Vierzigsten Todestag von Staatssekretär Dr. Carl v. Schubert (15. Oktober 1882 – 1. Juni 1947).&amp;#039;&amp;#039; Bonn 1987.&lt;br /&gt;
* {{NDB|23|617|618|Schubert, Carl Theodor Conrad von|Peter Krüger|119476606}}&lt;br /&gt;
* Peter Krüger: &amp;#039;&amp;#039;Carl von Schubert. Außenpolitiker aus Leidenschaft. Sein Beitrag zur internationalen Politik und europäischen Ordnung in der Ära der Weimarer Republik.&amp;#039;&amp;#039; Berlin: Duncker &amp;amp; Humblot 2017, ISBN 978-3-428-14950-6.&lt;br /&gt;
* Carl von Schubert (1882–1947). Sein Beitrag zur internationalen Politik in der Ära der Weimarer Republik. Ausgewählte Dokumente. Herausgegeben von Peter Krüger. Mit einer biographischen Einleitung von Martin Kröger. Duncker &amp;amp; Humblot, Berlin 2017, ISBN 978-3-428-15332-9 Online-Version: [https://www.historischekommission-muenchen.de/fileadmin/user_upload/dateien/abteilungen/Dt._Geschichtsquellen_d._19._u._20_Jhd/Bd.73_Carl_von_Schubert_Krueger.pdf historischekommission-muenchen.de].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119476606}}&lt;br /&gt;
* {{SaarBiogr|3914|Schubert Carl Theodor Conrad von}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119476606|LCCN=no2018010548|VIAF=67276892}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schubert, Carl von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Diplomat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatssekretär (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1882]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1947]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schubert, Carl von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Schubert Carl Theodor Conrad von (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Staatsbeamter und Diplomat&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Oktober 1882&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. Juni 1947&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Trier]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Phzh</name></author>
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