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	<title>Carl von Linde - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Carl_von_Linde&amp;diff=61986&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Notname87: /* Ehe und Kinder */</title>
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		<updated>2026-01-17T06:14:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Ehe und Kinder&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Carl von Linde 1925.jpg|mini|Carl von Linde (1925) [[Datei:Unterschrift Carl von Linde (1842-1934).png|rahmenlos|zentriert|class=notpageimage skin-invert-image|150px|Unterschrift Carl von Linde (1842–1934)]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carl Paul Gottfried Linde&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ab 1897 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ritter von Linde&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, (* [[11. Juni]] [[1842]] in [[Berndorf (Thurnau)|Berndorf]] bei [[Thurnau]]; † [[16. November]] [[1934]] in [[München]]) war ein deutscher Ingenieur, Erfinder und Gründer eines heute internationalen [[Konzern]]s, der [[Linde plc]]. Er entwickelte von 1871 bis 1873 eine Kältemaschine, die Eis für Brauereien erzeugte, so dass Bier auch im Sommer produziert werden konnte. Seine Erfindung der modernen Kühltechnik ist Grundlage der heutigen [[Kühlschrank|Kühlschränke]]. Mithilfe seines [[Linde-Verfahren]]s konnte er als erster in großem Maßstab Luft verflüssigen. Er gilt als Pionier der Kälte- und der Tieftemperaturtechnik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Carl Linde wurde als drittes von neun Kindern als Sohn des evangelisch-lutherischen Pfarrers Friedrich Linde und seiner Frau Franziska in Berndorf (Oberfranken) geboren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dienel35&amp;quot; /&amp;gt; Aus beruflichen Gründen – sein Vater übernahm die Pfarrei [[St. Mang (Kempten)|St. Mang]] – zog die Familie ins Pfarrhaus nach [[Kempten (Allgäu)|Kempten]]. Carl Linde besuchte als einziger der vier Söhne bis zum Abitur das Humanistische Gymnasium in Kempten, das heute nach ihm benannt ist ([[Carl-von-Linde-Gymnasium Kempten]]). Bei häufigen Besuchen in der [[Mechanische Baumwollspinnerei und -weberei Kempten|Kemptener Aktienbaumwollspinnerei]] reifte in ihm der Wunsch, Ingenieurwissenschaften zu studieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chronik12&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Studium und erste Arbeitsstelle ===&lt;br /&gt;
1861 begann Carl Linde ein Studium am [[Eidgenössische Technische Hochschule Zürich|Polytechnikum Zürich]], wo [[Rudolf Clausius]], [[Gustav Zeuner]] und [[Franz Reuleaux]] seine Lehrer waren. 1864 beendete er sein Studium ohne Abschluss, da er nach der Teilnahme an einem Studentenprotest gegen den Direktor [[Pompejus Bolley]] zwangsexmatrikuliert wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dienel35&amp;quot; /&amp;gt; Reuleaux vermittelte ihm eine Lehrstelle in der Baumwollfabrik von [[Kottern]] bei [[Kempten (Allgäu)]], die er im selben Jahr antrat.&amp;lt;!-- EN fehlt --&amp;gt; Er blieb dort aber nur kurze Zeit und arbeitete danach – aufgrund von Empfehlungsschreiben von Zeuner und Reuleaux – ab August 1865 als Ingenieur im Zeichenbüro von [[Borsig (Unternehmen)|Borsig]] in [[Berlin]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chronik12&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dienel35&amp;quot; /&amp;gt; Bereits im Februar 1866 zog er nach [[München]], um als Leiter des Konstruktionsbüros bei der in Gründung befindlichen [[Lokomotivfabrik Krauss &amp;amp; Comp.]] zu arbeiten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chronik12&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehe und Kinder ===&lt;br /&gt;
Am 26.&amp;amp;nbsp;Februar verlobte er sich und am 17.&amp;amp;nbsp;September 1866 heiratete er in Kempten Helene Grimm, Tochter des Generalstaatsanwaltes in Berlin und eine entfernte Verwandte seiner Mutter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chronik12&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dienel35&amp;quot; /&amp;gt; Aus der 53 Jahre währenden Ehe entstammten sechs Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Maria Linde (1867–1954), ⚭ Karl Ranke, Psychiater, gehörte von 1935 bis 1948 auch dem Aufsichtsrat der Linde AG an&lt;br /&gt;
* Franziska Linde (1868–1966), ⚭ lutherischen Pfarrer&lt;br /&gt;
* Friedrich Linde (1870–1965), Physiker&lt;br /&gt;
* Anna Linde (1873–1949), ⚭ [[Walter Michaelis (Pfarrer)|Walter Michaelis]], lutherischen Pfarrer und späteren Präses des [[Evangelischer Gnadauer Gemeinschaftsverband|Gnadauer Gemeinschaftsverbandes]]&lt;br /&gt;
* Richard Linde (1876–1961), Maschinenbauingenieur&lt;br /&gt;
* Elisabeth Linde (1880–1959), ⚭ Rudolf Wucherer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lindes beide Söhne Friedrich und Richard traten in die Firma Linde ein und setzten das Lebenswerk von Carl von Linde ebenso fort wie sein Schwiegersohn Rudolf Wucherer, der Ehemann der jüngsten Tochter Elisabeth. In der nächsten Generation ging die Unternehmensführung auf Rudolfs Sohn Johannes Wucherer über.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dienel39&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dienel144&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Carl von Lindes Frau Helene starb am 14.&amp;amp;nbsp;September 1919. Daraufhin ging er am 6.&amp;amp;nbsp;September 1921 seine zweite Ehe mit Elisabeth Rüthnick&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/print/sn/bio/id/8911 Hessische Biografie, Linde, Carl]&amp;lt;/ref&amp;gt; ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gesundheit ===&lt;br /&gt;
Carl von Linde hatte die meiste Zeit seines Lebens gesundheitliche Probleme, wie häufige Migräneanfälle und chronische Magenschmerzen, was er auf seine aufreibende Arbeit zurückführte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dienel35&amp;quot; /&amp;gt; Seit 1895 verbrachte er jeden Sommer mehr als drei Monate in den bayerischen Bergen und hatte in dieser Zeit geschäftlich fast ausschließlich Briefkontakt. Erst nachdem er seine physische Überlastung reduziert hatte, besserte sich ab dem 60.&amp;amp;nbsp;Lebensjahr sein Gesundheitszustand bis ins hohe Alter. Politisch engagierte sich Linde nicht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dienel39&amp;quot; /&amp;gt; Er starb 1934 im Alter von 92 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grabstätte ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab Carl von Linde.jpg|mini|Grab von Carl von Linde auf dem [[Waldfriedhof (München)]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grabstätte von Carl von Linde befindet sich auf dem [[Waldfriedhof (München)|Münchner Waldfriedhof]] (Grabnr. 139-W-9) .&amp;lt;ref&amp;gt;Franz Schiermeier: &amp;#039;&amp;#039;Waldfriedhof München, Übersichtsplan der Grabmäler.&amp;#039;&amp;#039; 2021, ISBN 978-3-948974-07-7, [https://www.stadtatlas-muenchen.de/shopdb1f8b85/Waldfriedhof-Munchen-p404985599 Titel auf Verlagsseite]&amp;lt;/ref&amp;gt; im alten Teil des [[Waldfriedhof (München)|Waldfriedhofs in München]] im Grab Nr. 139-W-9b. In dem Grab sind auch Carl von Lindes Ehefrauen Helene (* 20.06.1843; † 14.09.1919) und Elisabeth (*&amp;amp;nbsp;25.08.1875; †&amp;amp;nbsp;19.05.1950) bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
=== Hochschullehrer und Erfinder ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Carl von Linde 1868.jpg|mini|Carl Linde (1868)]]&lt;br /&gt;
1868 folgte er einem Ruf von [[Karl Maximilian von Bauernfeind]], dem Gründungsdirektor zur [[Technische Universität München|Polytechnischen Schule München]], der Vorläuferin der heutigen Technischen Universität München. Mit erst 26 Jahren wurde er außerordentlicher Professor, 1872 dann ordentlicher Professor für [[Maschinenbau|Maschinenlehre]]. Am Polytechnikum richtete Linde für 70&amp;amp;nbsp;000 [[Gulden]] das erste Maschinenlabor Deutschlands ein, in dem unter anderem [[Rudolf Diesel]] ausgebildet wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chronik12&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linde schuf ganz wesentliche Grundlagen der modernen Kältetechnik. Ein Preisausschreiben für eine Kühlanlage zum Auskristallisieren von [[Paraffin]] war für den Hochschullehrer der Anreiz zum Entwurf einer Kühlmaschine. 1871 veröffentlichte Linde einen Aufsatz über verbesserte [[Kältemaschine|Kältetechnikverfahren]] im Bayerischen Industrie- und Gewerbeblatt.&amp;lt;!-- EN fehlt --&amp;gt; Im Sommer 1871 trat daraufhin August Deiglmayr, der Direktor der größten österreichischen Brauerei [[Anton Dreher junior|Dreher]], an Linde mit der Frage heran, ob es möglich wäre, eine Kühlanlage für einen Gärkeller in deren Brauerei in [[Triest]] zu bauen. Mit dem Onkel von Deiglmayr, [[Gabriel Sedlmayr der Jüngere|Gabriel Sedlmayr]] von der Münchener [[Spaten (Brauerei)|Spaten-Brauerei]] fanden die beiden einen weiteren Interessenten, der Linde sowohl mit Räumlichkeiten in München als auch finanziell bei seinen Versuchen unterstützte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dienel49&amp;quot; /&amp;gt; Für die entworfene Kälteerzeugungsmaschine wurde am 17.&amp;amp;nbsp;Januar 1873 ein bayrisches Patent angemeldet und die Erteilung forderte, dass binnen eines Jahres ein funktionsfähiges Exemplar existierte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dienel49&amp;quot; /&amp;gt; Linde und Sedlmayr beauftragten die [[MAN|Maschinenfabrik Augsburg]] mit dem Bau. Die Maschine war zwar rechtzeitig fertig und Sedlmayr reichte am 20.&amp;amp;nbsp;Januar 1874 den Nachweis der Inbetriebnahme ein, aber es gab massive Schwierigkeiten, denn die von Linde vorgesehene [[Quecksilber]]-Dichtung für das [[Kältemittel]] [[Dimethylether]] funktionierte nur mangelhaft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dienel49&amp;quot; /&amp;gt; Daher entwarf Linde auf seine eigenen Kosten mit seinem Mitarbeiter Friedrich Schipper eine neue, einfachere, leichtere und wirkungsvollere Kältemaschine, mit Ammoniak als Kältemittel. Das Prinzip der Abkühlung von [[Gas]], das vorher [[Arbeit (Physik)|mechanische Arbeit]] geleistet hatte, war beiden gemeinsam. Linde meldete den neuen Kompressor am 25.&amp;amp;nbsp;März 1876 zum Bayerischen Patent und im August 1877 beim gerade erst gegründeten [[Reichspatentamt]] zum Reichspatent an: das Patent erhielt die Nummer 1250.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Patent| Land=DE| V-Nr=1250C| Titel=Kälteerzeugungsmaschine| V-Datum=1877-08-08| Erfinder=Carl Linde}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der erste neue Kompressor wurde 1876 an die Dreher-Brauerei in Triest verkauft und lief dort von 1877 bis 1908.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Plank&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chronik07&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.the-linde-group.com/internet.global.thelindegroup.global/de/images/chronik_d[1]16_9855.pdf |titel=125 Jahre Linde Eine Chronik |archiv-url=https://web.archive.org/web/20130310104631/http://www.the-linde-group.com/internet.global.thelindegroup.global/de/images/chronik_d[1]16_9855.pdf |abruf=2023-09-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Weitere Maschinen folgten an die [[Mainzer Aktien Bierbrauerei|Mainzer Actien-Bierbrauerei]], [[Spaten (Brauerei)|Spaten]] in München, 1877 [[Heineken]] in den Niederlanden und 1878 [[Carlsberg (Brauerei)|Carlsberg]] in Dänemark.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chronik07&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unternehmensgründung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:BIB - Kältemaschine.jpg|mini|Modell einer Kompressionskältemaschine von Carl von Linde, Deutsches Museum München]]&lt;br /&gt;
1879 gab der Erfinder sein Lehramt auf und gründete am 21.&amp;amp;nbsp;Juni des gleichen Jahres mit Sedlmayr, Georg Krauß, [[Heinrich von Buz]] von der Maschinenfabrik Augsburg, Carl Lang und [[Gustav Jung (Unternehmer)|Gustav Jung]] von der [[Mainzer Aktien-Bierbrauerei]] die [[Linde plc|Gesellschaft für Linde’s Eismaschinen Aktien-Gesellschaft]] in [[Wiesbaden]]. Carl von Linde war der einzige Vorstand, die anderen Gründer bildeten den Aufsichtsrat, mit Carl Lang als Vorsitzendem. Nach relativ kurzer Zeit war das Unternehmen in Europa führend auf [[Kältetechnik|kältetechnischem]] Gebiet. Brauereien in ganz Europa interessierten sich prompt für diese neue Kältetechnik als Ersatz für [[Natureis]], da viele ab 1840 von [[Obergärige Hefe|obergärigem]] &amp;#039;&amp;#039;englischen Bier&amp;#039;&amp;#039; auf [[Untergärige Hefe|untergäriges]] &amp;#039;&amp;#039;Lagerbier&amp;#039;&amp;#039; umgestellt hatten. Das Lagerbier traf den Geschmack vieler Käufer und war lagerstabiler, benötigte aber während des Brauprozesses stabil niedrige Temperaturen. Dabei wirkte sich ein milder Winter 1883/1884 günstig aus: Es kam zu einer Knappheit bei Natureis, das für die temperaturregulierte Gärung von untergärigem Bier benötigt wurde. Bisherige Vorbehalte der Brauer gegen das Kunsteis schmolzen dahin, Kühlmaschinen waren plötzlich gefragt, und Linde lieferte umgehend. Kühlhäuser für Lebensmittel und mehrere Eiswerke ließ Linde nach und nach sogar selbst bauen. Auch auf Eislaufbahnen, in Molkereien und bei der Verflüssigung von [[Chlor]] und [[Kohlensäure]] war sein Verfahren gefragt, die Firma florierte. 1890 waren bereits 625 von Linde gefertigte Kältemaschinen, davon die meisten in Brauereien, in Betrieb.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Plank&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chronik07&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chronik07&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Forscher und Unternehmer ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Ges. für Markt- und Kühlhallen 1898.JPG|mini|Aktie der Gesellschaft für Markt- und Kühlhallen vom 7. Juni 1898 mit Unterschrift vom Aufsichtsrat Carl Linde]]&lt;br /&gt;
1890 gehörte Linde zu den Mitbegründern der &amp;#039;&amp;#039;Gesellschaft für Markt- und Kühlhallen&amp;#039;&amp;#039; in Berlin. Deren Sitz war ab 1895 München und seit 1909 Hamburg. Diese Gesellschaft besaß zunächst Kühlhäuser und Eisfabriken in Hamburg und Berlin und wurde später der größte deutsche Kühlhausbetreiber und Marktführer im Bereich der Tiefkühllogistik. Linde war jahrelang Aufsichtsratsvorsitzender dieser Aktiengesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1890 übergab Linde den Vorstandsposten der Linde Aktiengesellschaft an seinen Mitarbeiter Friedrich Schipper, zog sich aus dem [[Operatives Geschäft|operativen Geschäft]] zurück und wurde [[Aufsichtsratsvorsitzender]] – diesen Posten behielt er bis 1931. 1892 zog er zurück nach München, wo er eine [[Honorarprofessur]] an der Technischen Hochschule annahm. Diese wurde 1900 in eine ordentliche Professur umgewandelt und er hielt wieder Vorlesungen zu Kältemaschinen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dienel35&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Von 1893 bis 1894 arbeitete Linde an einer Kohlensäurekältemaschine, welche er von der Maschinenfabrik Augsburg bauen ließ. Ursprünglich wollte er damit die Minderwertigkeit der Maschinen der englischen Konkurrenz aufzeigen und entwickelte daraus im Folgejahr dann das Verfahren der Luftverflüssigung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dienel39&amp;quot; /&amp;gt; 1895 konnte Linde als einer der Ersten größere Mengen Luft verflüssigen (gleichzeitig gelang das in England [[William Hampson]], der sein Patent etwas vor Linde einreichte), Linde meldete das Verfahren zum Patent an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DE88824&amp;quot;&amp;gt;{{Patent| Land=DE| V-Nr=88824| Code=C| Titel=Verfahren zur Verflüssigung atmosphärischer Luft oder anderer Gase| A-Datum=1895-07-05| V-Datum=1896-09-29| Erfinder=Carl Linde}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das [[Linde-Verfahren]] nutzt den [[Joule-Thomson-Effekt]] und beruht auf dem [[Gegenstromprinzip (Verfahrenstechnik)|Gegenstromverfahren]]. Damit schuf Linde die Möglichkeiten für physikalische [[Tieftemperaturphysik|Tieftemperaturuntersuchungen]] und zur Trennung der Luftbestandteile durch [[fraktionierte Destillation]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Linde-Verfahren ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Linde-verfahren.svg|mini|sprache=de|links|150px|Verflüssigung von Luft]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Linde-Verfahren}}&lt;br /&gt;
Das Linde-Verfahren ist eine von Carl von Linde entwickelte und im Jahre 1895 patentierte technische Methode zur Verflüssigung von [[Luft]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;DE88824&amp;quot; /&amp;gt; Angesaugte Luft wird komprimiert und die dabei entstehende Wärme durch Wasserkühlung abgeführt. Daraufhin wird die Luft wieder entspannt, wobei sie sich aufgrund des [[Joule-Thomson-Effekt]]es abkühlt. Bei einem Druckgefälle von 200 zu 20 bar erfolgt eine Abkühlung um etwa 45 [[Kelvin]]. Diese abgekühlte Luft kühlt in einem Gegenstrom-Wärmeaustauscher nachkommende verdichtete Luft vor, welche die nächste nachkommende Luft vorkühlt. Die kontinuierliche Wiederholung führt zu fortschreitender Temperaturerniedrigung, die schließlich beim Unterschreiten ihres Siedepunkts die Verflüssigung von Luft zur Folge hat. Mit dem gleichen Verfahren werden auch [[Wasserstoff]] und [[Helium]] verflüssigt, wobei diese Gase mit flüssiger Luft vorgekühlt werden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Siehe auch [[Kältemaschine]] und [[Kühlschrank]].&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1901 folgte die Errichtung einer Anlage zur Gewinnung von reinem [[Sauerstoff]] (durch [[Rektifikation (Verfahrenstechnik)|Rektifikation]]) und (ab 1903) [[Stickstoff]]. Im Süden Münchens ließ Linde in [[Höllriegelskreuth]] 1903 eine Fertigungsstätte bauen, die noch heute der größte Standort des Linde-Konzerns ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitgliedschaften und Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Linde war Mitglied von zahlreichen wissenschaftlichen und Ingenieurvereinigungen. Unter anderem gehörte er ab 1895 zum Kuratorium der [[Physikalisch-Technische Bundesanstalt|Physikalisch-Technischen Reichsanstalt]] und ab 1901 der [[Bayerische Akademie der Wissenschaften|Bayerischen Akademie der Wissenschaften]] als ordentliches Mitglied an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BAdW|1831 |Name=Carl Ritter von Linde |Kommentar=mit Link zu einem Nachruf |Datum=18. November 2025}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1876 wurde er Mitglied des [[Verein Deutscher Ingenieure|Vereins Deutscher Ingenieure (VDI)]] und Mitbegründer des Bayerischen Bezirksvereins des VDI.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Angelegenheiten des Vereines |Sammelwerk=[[VDI-Z Integrierte Produktion|Zeitschrift des Vereines deutscher Ingenieure]] |Band=20 |Nummer=6 |Datum=1876-06 |Seiten=348}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1892 wurde Linde Vorsitzender des Bayerischen Bezirksvereins, 1894 Mitglied des Vorstandes, 1895 Mitglied der wissenschaftlich-technischen Kommission des VDI und 1904/1905 dessen Vorstandsvorsitzender.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dienel35&amp;quot; /&amp;gt; 1897 wurde ihm die [[Liste der Inhaber einer Grashof-Denkmünze|Grashof-Denkmünze]] (VDI) verliehen. 1903 war er als Vorstandsmitglied an der Gründung des [[Deutsches Museum|Deutschen Museums]] beteiligt&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dienel35&amp;quot; /&amp;gt; und war 1909 Gründungsvorstandsvorsitzender des [[Deutscher Kälte- und Klimatechnischer Verein|Deutschen Kältevereins]] (DKV).&amp;lt;ref name=&amp;quot;dkv&amp;quot; /&amp;gt; Seit 1916 war er korrespondierendes Mitglied der [[Preußische Akademie der Wissenschaften|Preußischen]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://www.bbaw.de/die-akademie/akademie-historische-aspekte/mitglieder-historisch/historisches-mitglied-carl-ritter-von-linde-1649| titel=Mitglieder – historisch: Carl Ritter von Linde| hrsg=[[Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften]]| zugriff=2025-11-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und seit 1918 auswärtiges Mitglied der [[Niedersächsische Akademie der Wissenschaften zu Göttingen|Göttinger Akademie der Wissenschaften]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://adw-goe.de/mitglieder/personendetails/person/carl-paul-gottfried-ritter-von-linde/| titel=Mitglieder: Carl Paul Gottfried Ritter von Linde| hrsg=Niedersächsische Akademie der Wissenschaften zu Göttingen| zugriff=2025-11-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Göttinger Vereinigung für angewandte Physik und Mathematik – dem geistigen Vorläufer der [[Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft]] – trat er 1898 bei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chronik12&amp;quot; /&amp;gt; Linde wurde von [[Luitpold von Bayern|Prinzregent Luitpold]] 1897 mit dem Ritterkreuz des [[Verdienstorden der Bayerischen Krone|Verdienstordens der Bayerischen Krone]] ausgezeichnet und aufgrund der Ordensstatuten in den [[Deutscher Adel#Persönlicher Adel|persönlichen Adelsstand]] erhoben. 1907 erhielt er den [[Bayerischer Maximiliansorden für Wissenschaft und Kunst|Maximiliansorden]]. 1916 war er der erste Preisträger des [[Werner-von-Siemens-Ring|Werner-von-Siemens-Rings]].&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Scharf: &amp;#039;&amp;#039;Kurzporträts der Ringträger&amp;#039;&amp;#039;, [[Physikalisch-Technische Bundesanstalt]], Januar 2018. ([https://www.ptb.de/cms/fileadmin/internet/publikationen/ptb_mitteilungen/mitt2018/Heft1/Kurzportraets_der_Ringtraeger.pdf online-PDF 1,2 MB])&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://siemens-ring.de/preistraeger/ring1916-von-linde/ |titel=Carl von Linde erhält den Werner-von-Siemens-Ring 1916 |werk=Stiftung Werner-von-Siemens-Ring |sprache=de |abruf=2025-04-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1918 wurde er Inhaber des Ordens [[Pour le Mérite|Pour le Mérite für Wissenschaften und Künste]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Ehrendoktor]] wurde er 1897 von der [[Georg-August-Universität Göttingen|Universität Göttingen]] ausgezeichnet (Dr. phil. h.&amp;amp;nbsp;c.), 1902 von der [[Technische Hochschule Dresden|Technischen Hochschule Dresden]] (Dr.-Ing. E.&amp;amp;nbsp;h.) und 1917 von der [[Technische Universität Wien|Technischen Hochschule Wien]] (Dr. techn. h.&amp;amp;nbsp;c.).&amp;lt;ref&amp;gt;{{NDB|14|577|581|Linde, Carl Ritter von|Kurt Mayer; Karl Michaelis|11857311X}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1922 wurde er mit der [[Wilhelm-Exner-Medaille]] ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wilhelmexner.org/medalists/carl-paul-gottfried-von-linde/ &amp;#039;&amp;#039;Carl Paul Gottfried von Linde&amp;#039;&amp;#039;] abgerufen am 6. Juli 2020 in Wilhelmexner.org&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde zum Ehrenmitglied der [[Versuchs- und Lehranstalt für Brauerei]] ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linde ist als Mitglied der [[Eishockeymuseum Augsburg|Deutschen Hockey Hall of Fame]] aufgenommen worden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.eishockeymuseum.de/hall-of-fame-deutschland/ |titel=Hall of Fame Deutschland – Die Mitglieder |werk=eishockeymuseum.de |abruf=2023-06-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensgeber für Straßen ==&lt;br /&gt;
Carl von Linde ist Namensgeber für viele Straßen: Eine &amp;#039;&amp;#039;Dr.-Carl-von-Linde-Straße&amp;#039;&amp;#039; gibt es in [[München]] und in [[Pullach]] im Isartal. Eine &amp;#039;&amp;#039;Carl-von-Linde-Straße&amp;#039;&amp;#039; gibt es in [[Aichach]], [[Dasing]], [[Eberswalde]], [[Fürstenfeldbruck]], [[Garching]] bei München, [[Günzburg]], [[Jettingen-Scheppach]], [[Köln]], [[Leuna]], [[Mainz]], [[Nürnberg]], [[Odelzhausen]], [[Schorfheide (Gemeinde)|Schorfheide]], [[Schwerin]], [[Tacherting]], [[Unterschleißheim]], [[Untersteinach]], [[Wiesbaden]], einen &amp;#039;&amp;#039;Carl-von-Linde-Weg&amp;#039;&amp;#039; in [[Herborn]] und einen &amp;#039;&amp;#039;Carl-von-Linde-Platz&amp;#039;&amp;#039; in [[Aschaffenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensgeber für Schulen ==&lt;br /&gt;
Nach Linde sind das [[Carl-von-Linde-Gymnasium Kempten]], die [[Carl-von-Linde-Realschule München]] und die Carl-von-Linde-Schule Kulmbach&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://realschule-kulmbach.de/index.php/schule/carl-von-linde |titel=Carl-von-Linde |werk=realschule-kulmbach.de |abruf=2023-06-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* Carl Linde: &amp;#039;&amp;#039;Aus meinem Leben und von meiner Arbeit&amp;#039;&amp;#039;. Aktualisierter Neudruck der 1916 erschienenen Aufzeichnungen. Hrsg. von Lisa Berger, Volker Gerndt und Werner Jakobsmeier. CreateSpace Independent Publishing Platform, 2014, ISBN 1-4974-9791-4 (Taschenbuch, 242 Seiten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|14|577|581|Linde, Carl Ritter von|Kurt Mayer; Karl Michaelis|11857311X}}&lt;br /&gt;
* Florian Beierl: &amp;#039;&amp;#039;Carl von Linde. Erfinder, Unternehmer und Tourismuspionier am Obersalzberg. &amp;#039;&amp;#039;Klartext Verlag, Essen 2012. ISBN 978-3-8375-0784-3.&lt;br /&gt;
* [[Hans-Michael Körner]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Große Bayerische Biographische Enzyklopädie]].&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter Saur, Berlin/New York 2005, Reprint 2010, S.&amp;amp;nbsp;1184.&lt;br /&gt;
* {{BoslBayerBio|1|481|481|Linde, Karl von|autor=Na}}&lt;br /&gt;
* Wolfgang A. Herrmann: Carl von Linde. Hochschullehrer, Forscher, Unternehmer und Philanthrop; Technische Universität München 2007.&lt;br /&gt;
* Wolfgang A. Herrmann: Carl von Linde; in: München leuchtet für die Wissenschaft, Band 2 (hrsg. von U. Leutheuser und H. Nöth), S.&amp;amp;nbsp;13–37, Allitera-Verlag, München 2008, ISBN 978-3-86520-286-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Film ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Eiskönig Carl von Linde&amp;#039;&amp;#039;, Dokumentation, 45&amp;amp;nbsp;Min., ausgestrahlt in [[BR-alpha]] am 14.&amp;amp;nbsp;Juli 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11857311X}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|DB=HBN|ID=11857311X|titel=Linde, Carl Ritter von|ref=nein}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/011464}}&lt;br /&gt;
* Wolfgang Gillmann: [https://www.handelsblatt.com/carl-von-linde-pionier-gelehrter-unternehmer;2510545 &amp;#039;&amp;#039;Pionier, Gelehrter, Unternehmer.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Handelsblatt online&amp;#039;&amp;#039; vom 20. Januar 2010&lt;br /&gt;
* {{Exner-db|Name=Carl Paul Gottfried von Linde}}&lt;br /&gt;
* Vortrag von Carl Linde: [http://www.vhkk.org/vortrag/pdf/Berliner_Kuehlhaeuser-Linde.pdf &amp;#039;&amp;#039;Die Berliner Kühlhäuser der Gesellschaft für Markt- und Kühlhallen&amp;#039;&amp;#039;] Zeitschrift des Vereins Deutscher Ingenieure, 1. November 1902, S. 1643&amp;amp;nbsp;ff. (PDF; 11,3&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- nicht mehr verfügbar&lt;br /&gt;
* Video bei ARD-Alpha, 16 Min (Online bis 4. Mai 2022) [https://www.br.de/mediathek/video/geschichten-grosser-geister-carl-von-linde-oskar-von-miller-gabriel-von-seidl-av:5a3c67bdd8070c0018f3137d &amp;#039;&amp;#039;Geschichten Großer Geister: Faszination der Technik&amp;#039;&amp;#039;] Carl von Linde (1842–1934), Ingenieur und Unternehmer, Oskar von Miller (1855–1934/Gründer des Deutschen Museums und Elektrotechniker), Gabriel von Seidl (1848–1913/Architekt) diskutieren auf einer Bühne im alten Südlichen Friedhof. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chronik12&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Festschrift der Linde AG: [http://www.the-linde-group.com/internet.global.thelindegroup.global/de/images/chronik_d%5B1%5D16_9855.pdf &amp;#039;&amp;#039;125 Jahre Linde. Eine Chronik&amp;#039;&amp;#039;], S. 12–13, 2004 (PDF; 3&amp;amp;nbsp;MB).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dienel35&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=[[Hans-Liudger Dienel]]&lt;br /&gt;
 |Titel=Die Linde AG. Geschichte eines Technologiekonzerns 1879–2004.&lt;br /&gt;
 |Verlag=C. H. Beck&lt;br /&gt;
 |Ort=München&lt;br /&gt;
 |Datum=2004&lt;br /&gt;
 |ISBN=3-406-51484-7&lt;br /&gt;
 |Seiten=35–38&lt;br /&gt;
 |Online={{Google Buch |BuchID=5Zoe7v_EEKcC}}}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dienel39&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Hans-Liudger Dienel&lt;br /&gt;
 |Titel=Die Linde AG. Geschichte eines Technologiekonzerns 1879–2004.&lt;br /&gt;
 |Verlag=C. H. Beck&lt;br /&gt;
 |Ort=München&lt;br /&gt;
 |Datum=2004&lt;br /&gt;
 |ISBN=3-406-51484-7&lt;br /&gt;
 |Seiten=39–42&lt;br /&gt;
 |Online={{Google Buch |BuchID=5Zoe7v_EEKcC}}}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dienel49&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Hans-Liudger Dienel&lt;br /&gt;
 |Titel=Die Linde AG. Geschichte eines Technologiekonzerns 1879–2004.&lt;br /&gt;
 |Verlag=C. H. Beck&lt;br /&gt;
 |Ort=München&lt;br /&gt;
 |Datum=2004&lt;br /&gt;
 |ISBN=3-406-51484-7&lt;br /&gt;
 |Seiten=49–53&lt;br /&gt;
 |Online={{Google Buch |BuchID=5Zoe7v_EEKcC}}}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dienel144&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Hans-Liudger Dienel&lt;br /&gt;
 |Titel=Die Linde AG. Geschichte eines Technologiekonzerns 1879–2004.&lt;br /&gt;
 |Verlag=C. H. Beck&lt;br /&gt;
 |Ort=München&lt;br /&gt;
 |Datum=2004&lt;br /&gt;
 |ISBN=3-406-51484-7&lt;br /&gt;
 |Seiten=144&lt;br /&gt;
 |Online={{Google Buch |BuchID=5Zoe7v_EEKcC}}}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;dkv&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=https://dkv.org/index.php?id=28&lt;br /&gt;
 |titel=Deutscher Kälte- und Klimatechnischer Verein (DKV) e.&amp;amp;nbsp;V.: Geschichte&lt;br /&gt;
 |werk=dkv.org&lt;br /&gt;
 |abruf=2018-11-25&lt;br /&gt;
 |sprache=de}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Plank&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Rudolf Plank&lt;br /&gt;
 |Titel=Die Anwendung der Kälte in der Lebensmittelindustrie&lt;br /&gt;
 |Verlag=Springer-Verlag&lt;br /&gt;
 |Datum=2013&lt;br /&gt;
 |ISBN=978-3-642-86206-9&lt;br /&gt;
 |Seiten=551–552&lt;br /&gt;
 |Online={{Google Buch |BuchID=cW_PBgAAQBAJ}}}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11857311X|LCCN=n85259916|VIAF=804246}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Linde, Carl von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Physiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:VDI-Präsident]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kältetechniker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Industrieller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Pour le Mérite (Friedensklasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens der Bayerischen Krone (Ritter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Niedersächsischen Akademie der Wissenschaften zu Göttingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Maximiliansordens für Wissenschaft und Kunst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenmitglied des Physikalischen Vereins]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Werner-von-Siemens-Rings]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Wilhelm-Exner-Medaille]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Georg-August-Universität Göttingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Technischen Universität Dresden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Technischen Universität Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Linde plc)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Landkreis Berchtesgadener Land)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Berchtesgaden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Carl von Linde| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nobilitierter (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Hockey Hall of Fame Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kempten (Allgäu))]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bayer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1842]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1934]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Linde, Carl von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Linde, Carl Paul Gottfried Ritter von (vollständiger Name); Linde Carl; Linde, Carl Paul Gottfried&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Ingenieur, Erfinder und Gründer der Linde AG&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. Juni 1842&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berndorf (Thurnau)|Berndorf]], [[Oberfranken]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. November 1934&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Notname87</name></author>
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