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	<title>Carl von Heyden - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T06:55:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Carl_von_Heyden&amp;diff=983910&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Pyaet: /* Siehe auch */ Vor Einführung der Staatsangehörigkeit gestorben (da Frankfurt am Main noch nicht zum Norddeutschen Bund gehörte)</title>
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		<updated>2026-04-02T19:37:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Siehe auch: &lt;/span&gt; Vor Einführung der Staatsangehörigkeit gestorben (da Frankfurt am Main noch nicht zum Norddeutschen Bund gehörte)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Politiker und Entomologen Carl von Heyden. Zum weiteren Politiker siehe [[Carl von Heyden-Linden]] (1851–1919), zu anderen Personen siehe [[Karl Heyden]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Carl_von_Heyden.jpg|mini|Carl von Heyden (etwa 1850)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carl Heinrich Georg von Heyden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. Januar]] [[1793]] in [[Frankfurt am Main]]; † [[7. Januar]] [[1866]] ebenda) war ein deutscher Politiker und [[Entomologie|Entomologe]] (Insektenkundler).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Carl Heinrich Georg von Heyden entstammte einer Frankfurter Patrizierfamilie, die zwischen 1635 und 1748 stets den Posten des Direktors der [[Kaiserliche Reichspost|Postverbindung]] nach [[Köln]] innehielt. Sein Vater war [[Heinrich Dominikus von Heyden|Heinrich Dominicus von Heyden]] (1744–1819), seine Mutter Luise von Cloz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie in den Familien der Frankfurter Oberschicht damals üblich, erhielt er Privatunterricht, unter anderem durch [[Johann Jacob Gottlieb Scherbius]], der bereits den jungen [[Johann Wolfgang von Goethe]] in [[Latein]] unterrichtet hatte. Schon früh befasste er sich mit dem Studium der [[Entomologie]], unter anderem durch die umfangreichen Sammlungen [[Johann Isaak von Gerning]]s. Er studierte 1810 bis 1812 [[Forstwissenschaft]] an der von [[Johann Matthäus Bechstein]] geleiteten [[Forstakademie Dreißigacker]] bei [[Meiningen]] und 1813 an der [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Universität Heidelberg]], wo er Mitglied des [[Corps Rhenania Heidelberg|Corps Rhenania]] war. 1814/15 nahm er an den [[Befreiungskriege]]n teil und trat anschließend als &amp;#039;&amp;#039;Oberleutnant&amp;#039;&amp;#039; in das [[Linienbataillon]] ein, das reguläre Militär der [[Freie Stadt Frankfurt|Freien Stadt Frankfurt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heyden gehörte der [[Ganerbschaft]] &amp;#039;&amp;#039;[[Zum Frauenstein]]&amp;#039;&amp;#039; an. 1827 wurde er [[Senator]], später Deputierter beim Kriegszeugamt und beim [[Forstamt]], das den umfangreichen Waldbesitz der Freien Stadt verwaltete. 1836 wurde er &amp;#039;&amp;#039;Jüngerer [[Bürgermeister]]&amp;#039;&amp;#039;. 1837 rückte er auf die [[Schöffenbank]], die erste Bank des Senats, vor und übernahm 1845 erstmals das Amt des &amp;#039;&amp;#039;Älteren Bürgermeisters&amp;#039;&amp;#039;. 1848, 1850 und 1853 wurde er jeweils wiedergewählt, führte also die Geschicke der Stadt während der turbulenten Zeit der [[Deutsche Revolution 1848/1849|Märzrevolution]] und der [[Frankfurter Nationalversammlung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heyden gehörte als Politiker zum konservativen Flügel des Senats. Am 20. Oktober 1851 verübte [[Philipp Herrlich|Johann Philipp Herrlich]] ein [[Attentat]] auf ihn, welches jedoch glimpflich ausging. Heyden zog sich danach allerdings mehr und mehr aus der Politik zurück und widmete sich ausschließlich seinen Forschungen, vor allem über [[Schmetterlinge]]. Er war Mitglied von 35 wissenschaftlichen Gesellschaften und Vereinen, darunter – als Mitbegründer – seit 1817 der [[Senckenbergische Naturforschende Gesellschaft|Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft]], deren entomologische Sektion er 1821 gründete, der [[Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte]] (1822), des [[Physikalischer Verein|Physikalischen Vereins]] (1824), des &amp;#039;&amp;#039;Vereins für Geographie und Statistik&amp;#039;&amp;#039; (1836) und des &amp;#039;&amp;#039;Vereins für Naturwissenschaftliche Unterhaltung&amp;#039;&amp;#039;. In 64 Fachveröffentlichungen, darunter 34 entomologischen, erwarb er sich internationale Anerkennung. Nach Heyden sind drei [[Gattung (Biologie)|Gattungen]] und 33 Arten von Tieren und Pflanzen benannt. 1861 verlieh ihm die [[Justus-Liebig-Universität Gießen|Universität Gießen]] die [[Ehrendoktor]]würde. Heyden war darüber hinaus Mitglied des Frankfurter &amp;#039;&amp;#039;Vereins für Geschichte und Altertumskunde&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er heiratete 1837 &amp;#039;&amp;#039;Julia von Dörnberg&amp;#039;&amp;#039; (1815–1844) Tochter des Oberjägermeisters Freiherr [[Friedrich von Dörnberg]] (1781–1877), mit der er zwei Söhne und eine Tochter hatte. Sein älterer Sohn [[Lucas von Heyden]] (1838–1915) wurde zunächst preußischer Offizier, schied jedoch als [[Major]] aus dem aktiven Dienst aus und setzte die entomologischen Studien seines Vaters fort. Auch sein jüngerer Sohn [[Karl Hermann von Heyden|Karl Hermann]] wurde preußischer Offizier. Er gilt als Begründer der wissenschaftlichen [[Phaleristik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Carl Heinrich Georg von Heyden starb am 7. Januar 1866. Sein Grab befindet sich auf dem [[Hauptfriedhof (Frankfurt am Main)|Frankfurter Friedhof]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|9|69|69|Heyden, Carl v.|Elli Franz|116787260}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3782904443}}&lt;br /&gt;
* [[Jochen Lengemann]]: &amp;#039;&amp;#039;MdL Hessen. 1808–1996. Biographischer Index&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Politische und parlamentarische Geschichte des Landes Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 14 = &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 48, 7). Elwert, Marburg 1996, ISBN 3-7708-1071-6, S. 183.&lt;br /&gt;
* {{ADB|50|309|310|Heyden, Karl Heinrich Georg von|[[Heinrich Gustav Reichenbach]]|ADB:Heyden, Carl von}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Gothaischer Hofkalender|Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Briefadeligen Häuser]]&amp;#039;&amp;#039;, [[Justus Perthes]] Gotha 1909, [https://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/periodical/pageview/1204442 S. 336–338] (Stammreihe), Fortsetzungen bis 1939&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=116787260|titel=Heyden, Carl Heinrich Georg von|datum=2020-12-13}}&lt;br /&gt;
* {{Parlamente in Hessen|Thema=Abgeordnete|Ident=116787260|Titel=Carl Heinrich Georg von Heyden|Datum=2025-02-10|Abruf=2026-01-11}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Stadtoberhäupter von Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ältere Bürgermeister der Freien Stadt Frankfurt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116787260|VIAF=72154380}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Heyden, Carl von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Älterer Bürgermeister (Freie Stadt Frankfurt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Entomologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forstbeamter (Hessen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frankfurt am Main im 19. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Senator (Frankfurt am Main)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person in den Koalitionskriegen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1793]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1866]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Heyden, Carl von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Heyden, Carl Heinrich Georg von (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker und Entomologe (Insektenkundler)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. Januar 1793&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. Januar 1866&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Pyaet</name></author>
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