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	<title>Carl Zeiss Sports Optics - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T15:33:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Carl_Zeiss_Sports_Optics&amp;diff=1477996&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-36736-38: Änderung der Unternehmenswebseite</title>
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		<updated>2025-11-27T12:48:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung der Unternehmenswebseite&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Unternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = &lt;br /&gt;
| Logo             = Zeiss logo.svg&lt;br /&gt;
| Unternehmensform = [[Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Deutschland)|GmbH]]&lt;br /&gt;
| ISIN             = &lt;br /&gt;
| Gründungsdatum   = 2006&lt;br /&gt;
| Sitz             = [[Wetzlar]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
| Leitung          = [[Geschäftsführung (Deutschland)|Geschäftsführer]]: Winfried Scherle&lt;br /&gt;
| Mitarbeiterzahl  = ca. 600 (2006)&lt;br /&gt;
| Umsatz           = Keine Angaben&lt;br /&gt;
| Branche          = Fernoptiken für Jagd, Sport, Tier- und Naturbeobachtung&lt;br /&gt;
| Homepage         = [http://www.zeiss.de/sportsoptics www.zeiss.de/sportsoptics]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carl Zeiss Sports Optics GmbH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in [[Wetzlar]] ist ein weltweit führender Hersteller von [[Fernglas|Ferngläsern]], [[Zielfernrohr]]en und [[Spektiv]]en. Sie ist eine Tochter der [[Carl Zeiss (Unternehmen)|Carl Zeiss]] AG. Das Vorgängerunternehmen, die Hensoldt AG, war eine der industriellen Stützen der optisch-feinmechanischen Industrie in Wetzlar (Lage {{Coordinate|text=DMS|NS=50.560998|EW=8.500456|type=landmark|dim = 100|name=Carl Zeiss Sports Optics|region=DE-HE}}). Zum Unternehmen gehört ein zweites Produktionswerk in [[Mátészalka|Mateszalka]] ([[Ungarn]]). Die Produkte werden weltweit über den, teils eigenen, Fachhandel vertrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:M. Hensoldt &amp;amp; Söhne Optische Werke AG 1000 Mk 1922.jpg|links|mini|Namensaktie über 1000 Mark der M. Hensoldt &amp;amp; Söhne Optische Werke AG vom 21. Februar 1922]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Moritz Hensoldt Altersbildnis.jpg|mini|Moritz Hensoldt]]&lt;br /&gt;
Am 15. April 1847 gründete der Feinmechaniker und Optiker [[Moritz Hensoldt|Moritz Carl Hensoldt]] eine optische Werkstatt in [[Sonneberg]].&amp;lt;ref&amp;gt;Zur Gründungsgeschichte der Firma Hensoldt siehe sehr ausführlich: Karsten Porezag: &amp;#039;&amp;#039;Familien- und Gründungsgeschichte bis 1903.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Hensoldt. Geschichte eines optischen Werkes in Wetzlar.&amp;#039;&amp;#039; Band 1). K. Porezag, Wetzlar 2001, ISBN 3-9807950-0-4.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Gründungsdatum der späteren Hensoldt AG gilt nach älteren Angaben das Jahr 1852. Zusammen mit einem Cousin seiner Frau, dem Mechaniker und Optiker [[Louis Engelbert]], baute Hensoldt ab 1861 in [[Braunfels]] unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Engelbert &amp;amp; Hensoldt&amp;#039;&amp;#039; [[Mikroskop]]e, die sich bald einen guten Namen machten. Ende 1865 erfolgte der Umzug nach [[Wetzlar]].&lt;br /&gt;
1896 wurden Moritz Hensoldts Söhne Waldemar und Carl Teilhaber der optischen Werkstätten &amp;#039;&amp;#039;M. Hensoldt &amp;amp; Söhne&amp;#039;&amp;#039;. Der Firmengründer starb 1903. 1922 wurde die Firma in eine [[Aktiengesellschaft]] umgewandelt und hieß fortan &amp;#039;&amp;#039;M. Hensoldt &amp;amp; Söhne Optische Werke AG&amp;#039;&amp;#039;. 1928 übernahm die [[Carl-Zeiss-Stiftung]] einen Mehrheitsanteil.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe dazu: Ernst Voege: &amp;#039;&amp;#039;100 Jahre M. Hensoldt &amp;amp; Söhne. Optische Werke AG Wetzlar.&amp;#039;&amp;#039; Hoppenstedts Wirtschafts-Archiv, Darmstadt 1952, S. 28 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund früherer Ideen von [[Ernst Abbe]] begann das Unternehmen [[Carl Zeiss (Unternehmen)|Carl Zeiss Jena]] 1894 mit dem Bau von Prismenferngläsern. [[Carl Zeiss (Unternehmen)|Carl Zeiss]] wurde zum weltweit führenden Unternehmen für zivile und militärische Optik.&amp;lt;ref&amp;gt;Zur Unternehmensgeschichte von Carl Zeiss siehe: Wolfgang Mühlfriedel, Rolf Walter (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Carl Zeiss. Die Geschichte eines Unternehmens.&amp;#039;&amp;#039; Band 1–3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Zur Geschichte der Ferngläser bei Carl Zeiss siehe: Edith Hellmuth, Wolfgang Mühlfriedel: &amp;#039;&amp;#039;Zeiss 1846–1905. Vom Atelier für Mechanik zum führenden Unternehmen des optischen Gerätebaus.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Carl Zeiss. die Geschichte eines Unternehmens.&amp;#039;&amp;#039; Band 1). Böhlau, Weimar u. a. 1996, ISBN 3-412-05696-0, S. 220–228.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
1945 nahmen die Amerikaner führende Mitarbeiter mit in den Westen, die in [[Oberkochen]] ein neues Unternehmen gründeten.&amp;lt;ref&amp;gt;Zur Trennung siehe: Stephan Paetrow: &amp;#039;&amp;#039;... was zusammen gehört. 20 Jahre Wiedervereinigung von Carl Zeiss.&amp;#039;&amp;#039; Hanseatischer Merkur, Hamburg 2011, ISBN 978-3-922857-51-8, S. 9–14.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zunächst wurden sowohl in Oberkochen als auch in [[Wetzlar]] Ferngläser und Zielfernrohre entwickelt und gefertigt, seit 1964 wurde die Fertigung in Wetzlar zusammengefasst. Seither tragen sie nur noch den Namen Zeiss. Am 1. Oktober 2006 erfolgte die Umfirmierung der Hensoldt AG in Carl Zeiss Sports Optics GmbH. Inzwischen gehören die Standorte Oberkochen und Wetzlar zur „neuen“ [[Hensoldt AG]].&amp;lt;ref&amp;gt;Schwäbische Post: [https://www.schwaebische-post.de/baden-wuerttemberg/wirtschaft-regional/in-oberkochen-taucht-wieder-hensoldt-auf-90395687.html In Oberkochen taucht wieder Hensoldt auf ] abgerufen am 2. März 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt; hensoldt.de: [https://career.hensoldt.net/de/career/career-hubs/deutschland/standorte-in-deutschland/ Unsere Standorte in Deutschland ] abgerufen am 2. März 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herstellung und Entwicklung militärischer Optiken, die auch in [[Wetzlar]] beheimatet war, wurde in der Carl Zeiss Optronics zusammengefasst. Zum Ende des Geschäftsjahrs 2011/12 wurde diese mehrheitlich von der EADS GmbH übernommen und firmierte unter [[Cassidian]] Optronics innerhalb der [[Airbus Group]].&amp;lt;ref&amp;gt;bundeswehr-journal: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.bundeswehr-journal.de/2014/cassidian-optronics-jetzt-100-prozentige-airbus-tochter/#more-4121 Cassidian Optronics jetzt 100-prozentige Airbus-Tochter]&amp;#039;&amp;#039; abgerufen am 13. November 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Produktgeschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mikroskop von Engelbert &amp;amp; Hensoldt um 1870 Hufeisenstativ.jpg|mini|hochkant|Mikroskop von Engelbert &amp;amp; Hensoldt (1870)]]&lt;br /&gt;
=== Hensoldt ===&lt;br /&gt;
In den frühen Jahren hatte die Firma Engelbert &amp;amp; Hensoldt vor allem [[Mikroskop]]e hergestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.musoptin.com/engelbert_91.html Museum optischer Instrumente, Timo Mappes, Karlsruhe].&amp;lt;/ref&amp;gt; 1877 begann Moritz Hensoldt damit, Fernrohre zu bauen.&amp;lt;ref&amp;gt;Zu den frühen Produkten von Hensoldt siehe: Carl Hensoldt: &amp;#039;&amp;#039;Das Hensoldt-Werk und seine Beziehungen zur allgemeinen Fernrohrtechnik.&amp;#039;&amp;#039; o.A., Wetzlar 1908.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Zu den frühen Produkten von Hensoldt siehe: Hans T. Seeger: &amp;#039;&amp;#039;Feldstecher. Ferngläser im Wandel der Zeit.&amp;#039;&amp;#039; Bresser-Optik, Borken 1989.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als militärisches Produkt wurde 1879 ein Skala-Entfernungsmesser entwickelt. Seit 1880 belieferte die Firma zunächst das britische, später auch das deutsche Heer. Neben Fernrohren und &amp;#039;&amp;#039;binocles&amp;#039;&amp;#039; (Doppelfernrohre) für den militärischen, privaten und jagdlichen Gebrauch, wurden astronomische Fernrohre und Messgeräte hergestellt. 1880 gelang die Produktion eines [[orthoskopisch]]en [[Okular]]s, einer Weiterentwicklung des Okulars von Moritz Hensoldts Freund [[Carl Kellner (Optiker)|Carl Kellner]]. 1892/93 folgte ein Basis-Entfernungsmesser.&lt;br /&gt;
[[Datei:Hensoldt-Prismendoppelfernrohr.jpg|mini|links|120px|Hensoldt Prismendoppelfernrohr mit Pentaprisma]]&lt;br /&gt;
Es folgte 1897 die Markteinführung des ersten Fernglases der Welt mit [[Pentaprisma|fünfseitigen]] [[Dachkantprisma|Dachkantprismen]] (&amp;#039;&amp;#039;Penta 7 × 29, Modell A&amp;#039;&amp;#039;). Dieses Doppelfernrohr erzeugte durch zweimalige [[Reflexion (Physik)|Reflexion]] ein so genanntes „stehendes Bild“ und erlaubte den Einsatz großer, lichtstarker Objektive.&lt;br /&gt;
[[Datei:Prismendoppelfernrohr 1905.jpg|mini|links|120px|Hensoldt Prismendoppelfernrohr mit Abbe-König-Prisma (1905)]]&lt;br /&gt;
Das erste [[Zielfernrohr]] von M. Hensoldt &amp;amp; Söhne mit [[Fernglas#Umkehrprisma-Varianten|Prismen-Umkehrsystem]] wurde 1902 vorgestellt. Die hier erstmals verwendeten neu gestalteten Dachprismen ermöglichten einen geradlinigen Achsenstrahl ohne [[Parallelverschiebung]]. Um 1900 war Hensoldt der einzige Hersteller, der die Serienfertigung exakt gearbeiteter Dachkantprismen beherrschte. Die spezielle Prismenkonstruktion des Zielfernrohres fand später ihre erfolgreiche Anwendung in den ab 1906 von Hensoldts jüngstem Sohn Carl entwickelten Prismenfernrohr, dem [[Hensoldt-Dialyt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Carl Zeiss ===&lt;br /&gt;
1893 wurde ein [[Patent]] für ein „Doppelfernrohr mit vergrößertem Objektivabstand“ angemeldet.&amp;lt;ref&amp;gt;Zu den frühen Zeiss Ferngläsern siehe: Carl Zeiss AG: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.archive.zeiss.de/dok_start.fau?prj=zeiss&amp;amp;dm=museum Virtuelles Museum]&amp;#039;&amp;#039; abgerufen am 17. November 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Zu den frühen Zeiss Ferngläsern siehe: Hans T. Seeger: &amp;#039;&amp;#039;Zeiss-Feldstecher. Handferngläser von 1894–1919, Modelle - Merkmale - Mythos.&amp;#039;&amp;#039; H. T. Seeger, Hamburg 2010, ISBN 978-3-00-031440-7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1919 wurden die vom Zeiss-Konstrukteur [[Heinrich Erfle]] entwickelten Weitwinkel-[[Okular]]e im Feldstecherbau eingesetzt.&lt;br /&gt;
Im Jahr 1933 wurde von Hensoldt – nun von Zeiss übernommen – mit dem Einsatz von [[Leichtmetall]]en begonnen, um [[Messing]] und [[Zink]] im Gehäusebau abzulösen. Zwei Jahre später begann die Produktion von Ferngläsern mit dem reflexmindernden T-Belag von Zeiss. Die Lichtdurchlässigkeit ließ sich so um bis zu 50 % steigern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste nennenswerte Innovation nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] war die Verwendung von [[Teleobjektiv]]en, um die Bauhöhe der Ferngläser zu verringern (1954). Ab 1956 wurden bewegliche Gummistulpendichtungen in [[Mitteltrieb]]-Modelle eingebaut, um sie gegen [[Feuchtigkeit]] abzudichten. Zwei Jahre später wurden die &amp;#039;&amp;#039;B-Ferngläser&amp;#039;&amp;#039; mit großem Sehabstand eingeführt. Das „B“ steht dabei für „für Brillenträger verwendbar“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:EpidiaskopDIAG-Trinitrix.jpg|mini|Hensoldt-Epidiaskop mit den Projektionsobjektiven &amp;#039;&amp;#039;Walkar&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Dialyt&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Ein für das Aussehen moderner Ferngläser wegweisender Schnitt war 1964 die Einführung einer neuen Reihe von &amp;#039;&amp;#039;Dialyt&amp;#039;&amp;#039; Ferngläsern, die ein geradsichtiges Prismen-Umkehrsystem nach Schmidt besitzen. Diese Konstruktion macht schlanke und kleine Ferngläser möglich. 1968 erfolgte die Markteinführung eines Taschenfernglases 8 × 20. Solche Taschenferngläser erhielten etwas später (1974) Zentraleinstellung sowie Brillenträger-[[Okular]]e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Verbesserung der [[Transmission (Physik)|optischen Transmissionseigenschaften]] und des Bildkontrasts konnte ab 1979 durch die T*-Mehrschichtvergütung (Carl Zeiss T*) erreicht werden. Das P-Coating wurde 1988 entwickelt; es kann zusätzlich [[Interferenz (Physik)|Interferenzeffekte]] durch [[Phasenverschiebung]]en bei der Bildumkehr vermindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1982 wurde ein asphärisches [[Spiegelobjektiv]] eingeführt, das für [[Spektiv]]e eine Verkürzung der Baulänge ermöglicht. Im Jahr 1990 brachte Hensoldt das weltweit erste Fernglas (&amp;#039;&amp;#039;20 × 60 S&amp;#039;&amp;#039;) mit mechanischer [[Bildstabilisierung]] auf den Markt. Im selben Jahr wurde eine neue Reihe von Ferngläsern und Taschenferngläsern aufgelegt (&amp;#039;&amp;#039;DesignSelection&amp;#039;&amp;#039;). [[1994]] folgte in der &amp;#039;&amp;#039;DesignSelection&amp;#039;&amp;#039;-Reihe ein monokulares [[Nachtsichtgerät|Nachtsicht]]-Fernglas mit 20.000facher Lichtverstärkung (&amp;#039;&amp;#039;5,6 × 60 N&amp;#039;&amp;#039;). Diafun-Ferngläser waren (ab 1997) für [[Sport]]- und [[Freizeit]]-Anwendungen gedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die &amp;#039;&amp;#039;Victory&amp;#039;&amp;#039;-Ferngläser wurde im Jahr 2000 das &amp;#039;&amp;#039;Advanced Optics System&amp;#039;&amp;#039; (AOS) eingeführt, das besonders dünne Linsen im Objektiv einsetzt. Die [[Spektiv]]e &amp;#039;&amp;#039;Diascope 65 T* FL&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;85 T* FL&amp;#039;&amp;#039; mit [[fluorid]]haltigen Gläsern wurden 2001 in den Markt eingeführt. FL-Gläser erleichtern den Bau [[Apochromat]]ischer Objektive, die gleichzeitig das Licht von drei [[Wellenlänge]]n exakt fokussieren. Dies erhöht Brillanz und Schärfeleistung. 2004 folgte der erstmalige Einsatz von fluoridhaltigem Glas bei Ferngläsern (&amp;#039;&amp;#039;Victory FL&amp;#039;&amp;#039;-Serie). Kurz zuvor war 2003 die &amp;#039;&amp;#039;Conquest&amp;#039;&amp;#039;-Fernglas-Serie auf den Markt gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den bekannten Produkten wie Ferngläsern, Mikroskopen und [[Teleskop]]en werden beispielsweise auch [[Epidiaskop]]e, [[Reflexvisier]]e und [[Laser-Entfernungsmesser]] gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Carl Zeiss Sports Optics (ab 2006) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wetzlar Sports Optics.JPG|mini|Firmengebäude in Wetzlar]]&lt;br /&gt;
In den letzten Jahren unter &amp;#039;&amp;#039;Carl Zeiss Sports Optics&amp;#039;&amp;#039; wurde die &amp;#039;&amp;#039;LotuTec&amp;#039;&amp;#039;-Beschichtung für den Schutz der äußeren Objektiv- und [[Okular]]linsen eingeführt (2006). Beim im selben Jahr erschienenen Kamera-Okular DC4 handelt es sich um eine digitale Kameraeinheit im Beobachtungsokular. 2008 kamen die &amp;#039;&amp;#039;Victory RF&amp;#039;&amp;#039;-Ferngläser hinzu mit dem monokularen Modell &amp;#039;&amp;#039;PRF&amp;#039;&amp;#039;. Dieses Modell hat einen integrierten [[Laserentfernungsmesser]] und ist mit einem [[Ballistik]]-Informations-System (BIS) ausgestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2012 gibt es eine neue Generation von Zeiss-Victory-Ferngläsern mit erhöhter optischer Transmission. Als erster Schritt wurden die Victory-FL-Ferngläser mit 42 mm Objektivdurchmesser durch die neuen Zeiss Victory HT (&amp;#039;&amp;#039;High Transmission&amp;#039;&amp;#039;) 8 × 42 und 10 × 42 ersetzt. 2014 folgten die ersten beiden Ferngläser der Reihe Victory SF („Smart Focus“), die mit Weitwinkel-Sehfeldern und spezieller Ergonomie gezielt Ornithologen ansprechen will. Daneben entwickelte Zeiss die Linie Conquest HD, die preislich deutlich unter dem Niveau der Victory-Modelle liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans T. Seeger: &amp;#039;&amp;#039;Zeiss-Feldstecher. Handferngläser von 1894–1919, Modelle – Merkmale – Mythos.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, H. T. Seeger, Hamburg 2010, ISBN 978-3-00-031440-7.&lt;br /&gt;
* Hans T. Seeger: &amp;#039;&amp;#039;Zeiss-Feldstecher. Handferngläser von 1919–1946, Modelle – Merkmale – Mythos.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, H. T. Seeger, Hamburg 2015, ISBN 978-3-00-049464-2.&lt;br /&gt;
* [[Karsten Porezag]]: &amp;#039;&amp;#039;Familien- und Gründungsgeschichte bis 1903.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Hensoldt. Geschichte eines optischen Werkes in Wetzlar.&amp;#039;&amp;#039; Band 1). K. Porezag, Wetzlar 2001, ISBN 3-9807950-0-4.&lt;br /&gt;
* Edith Hellmuth, [[Wolfgang Mühlfriedel]]: &amp;#039;&amp;#039;Zeiss 1846–1905. Vom Atelier für Mechanik zum führenden Unternehmen des optischen Gerätebaus.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Carl Zeiss. Die Geschichte eines Unternehmens.&amp;#039;&amp;#039; Band 1). Böhlau, Weimar u.&amp;amp;nbsp;a. 1996, ISBN 3-412-05696-0, S. 220–228.&lt;br /&gt;
* Hans T. Seeger: &amp;#039;&amp;#039;Feldstecher. Ferngläser im Wandel der Zeit.&amp;#039;&amp;#039; Bresser-Optik, Borken 1989.&lt;br /&gt;
* Ernst Voege: &amp;#039;&amp;#039;100 Jahre M. Hensoldt &amp;amp; Söhne. Optische Werke AG Wetzlar.&amp;#039;&amp;#039; Hoppenstedts Wirtschafts-Archiv, Darmstadt 1952.&lt;br /&gt;
* Carl Hensoldt: &amp;#039;&amp;#039;Das Hensoldt-Werk und seine Beziehungen zur allgemeinen Fernrohrtechnik.&amp;#039;&amp;#039; o.&amp;amp;nbsp;A., Wetzlar 1908.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Hensoldt product|Hensoldt Produkte}}&lt;br /&gt;
* [https://www.zeiss.de/photonics-and-optics/home.html Unternehmenswebsite]&lt;br /&gt;
* Beschreibungen von älteren Zeiss-Ferngläsern im [http://www.archive.zeiss.de/dok_start.fau?prj=zeiss&amp;amp;dm=museum Virtuellen Museum des Carl Zeiss Archivs]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=16180143-2|VIAF=174454009}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Zeiss, Carl Sports Optics}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Optikhersteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Wetzlar)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeiss]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produzierendes Unternehmen (Lahn-Dill-Kreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Carl Zeiß als Namensgeber|Sport Optics]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 2006|Carl Zeiss Sports Optics]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-36736-38</name></author>
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