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	<title>Carl William Büller - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T08:20:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Carl_William_B%C3%BCller&amp;diff=2668103&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ben Nevis: /* Leben */ Verlinkung</title>
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		<updated>2020-09-23T22:28:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; Verlinkung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Schauspieler William Büller, der von 1851 bis 1923 gelebt hat. Für den Schauspieler gleichen Namens, welcher von 1876 bis 1956 gelebt hat, siehe [[William Büller]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carl William Büller&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Karl Wilhelm Büller&amp;#039;&amp;#039;, (* [[23. Februar]] [[1851]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;A&amp;quot;&amp;gt;Andere Quellen (z.&amp;amp;nbsp;B. Eisenberg) geben als Geburtsjahr 1853 an.&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Hamburg]]; † [[17. Dezember]] [[1923]] auf [[Dölitz|Schloss Dölitz]] bei [[Leipzig]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Schauspieler]] und [[Regisseur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der Sohn eines Rechtsanwalts besuchte in Hamburg das Gymnasium, wo er sich nach erfolgreicher Beteiligung an Schulaufführungen entschloss, Schauspieler zu werden. Dem Wunsch des Vaters entsprechend, begab er sich 1873 zunächst jedoch nach Leipzig, um [[Ingenieurwissenschaften]] zu studieren. Nebenher wirkte er an Aufführungen der Privattheatergesellschaft &amp;#039;&amp;#039;Thalia&amp;#039;&amp;#039; mit. Beim damaligen Direktor des [[Altes Theater (Leipzig)|Leipziger Stadttheaters]], [[Friedrich Haase (Schauspieler)|Friedrich Haase]], [[debüt]]ierte Büller am 7. April 1874 als  &amp;#039;&amp;#039;Kellner&amp;#039;&amp;#039; in dem [[Lustspiel]] &amp;#039;&amp;#039;Wenn Frauen weinen&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine ersten Engagements führten ihn nach [[Schwanebeck]], [[Eisenach]], [[Erfurt]], [[Halberstadt]], [[Düsseldorf]], [[Halle (Saale)|Halle]], [[Zürich]] und [[Stettin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1879 wurde er durch das [[Staatsschauspiel Dresden|Königliche Hoftheater]] in [[Dresden]] engagiert. Dort brillierte er vor allem im komischen Charakterfach und spielte als erster Darsteller in Deutschland den &amp;#039;&amp;#039;Theodor Schmählich&amp;#039;&amp;#039; in Michael Klapps Lustspiel &amp;#039;&amp;#039;Rosenkranz und Güldenstern&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1880 wirkte er als Komiker am [[Staatstheater Kassel|Hoftheater Kassel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1883 kehrte er an das Leipziger Theater zurück, wo er als Regisseur, erster Charakterkomiker und Operettenkomiker wirkte. Büller gehörte auch hier zu den Lieblingen des Publikums. Auf dieser Bühne spielte er erstmals seine spätere Paraderolle, den &amp;#039;&amp;#039;Theaterdirektor Striese&amp;#039;&amp;#039; in [[Franz von Schönthan]]s Komödie &amp;#039;&amp;#039;[[Der Raub der Sabinerinnen (Komödie)|Der Raub der Sabinerinnen]]&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;Seine Darstellung dieser Rolle, die seinen Namen weit und breit bekannt gemacht hat und mit der er für alle Zeiten auf das innigste verbunden bleibt, wurde mustergültig auf deutscher Bühne und ist ihm wohl von keinem Komiker mit gleicher Wirkung nachgespielt worden. Mehr als 100 mal hat er dieselbe in Deutschland, [[Österreich]], der [[Schweiz]] und [[Russland]] gespielt, immer mit derselben [[Zwerchfell]] erschütternden Komik. Seine [[Extempore]]s und Einlagen in diesem Stücke sind wohl typisch geworden und werden von den meisten Darstellern des &amp;quot;Striese&amp;quot; kopiert.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Büller&amp;quot;&amp;gt;[[Ludwig Eisenberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Großes biographisches Lexikon der Deutschen Bühne im XIX. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. Verlag von [[Paul List]], Leipzig 1903, S. 136, ({{archive.org|ludwigeisenberg00eiseuoft|Blatt=136}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1889 folgte er dem Ruf des [[Berlin]]er [[Wallner-Theater]]s, das er bereits 1891 wieder verlassen musste, um den zahlreichen [[Aufführung|Gastspielanträgen]] genügen zu können, die ihn während der folgenden sechs Jahre an die ersten Bühnen des deutschsprachigen Theaters führten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 1896 ließ er sich vom [[Volkstheater (Wien)|Deutschen Volkstheater]] in [[Wien]] engagieren. Dort spielte er im April 1897 den &amp;#039;&amp;#039;Wehrhahn&amp;#039;&amp;#039; in [[Gerhart Hauptmann|Hauptmanns]] Stück &amp;#039;&amp;#039;[[Der Biberpelz]]&amp;#039;&amp;#039;, das bei seiner [[Uraufführung]] in Berlin durchgefallen, seitdem liegen geblieben war und erst mit dieser [[Inszenierung]] den eigentlichen Durchbruch erlebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach nahm Büller kein festes Engagement mehr an, sondern übte seine Darstellungskunst nur mehr gastierend aus. &amp;#039;&amp;#039;Er ist hoch willkommen, wo er auch erscheint. Seine drollige Natürlichkeit, seine köstliche Frische, verwachsen mit einem köstlichen Humor, wirken zündend. Jede Pointe schlägt ein. Er verschmäht tolle Übertreibung, Grimassen, Hände- und Körperverdrehungen, grelle Effekte. B. führt fein ausgeführte Charakterfiguren vor, die durch ihren Gesamteindruck wie in ihren Details köstliche Wirkung üben. Nie ist er grober Spaßmacher und bleibt auch bei der tollsten Komik immer Künstler. Zu seinen beliebtesten und populärsten Leistungen, mit denen er auf seinen Gastspielen erheitert, zählen seine trefflichen Gestalten in &amp;quot;Senator&amp;quot;, &amp;#039;&amp;quot;Großmama&amp;quot;, &amp;quot;Zirkusleute&amp;quot;, &amp;quot;Bräsig&amp;quot;, &amp;quot;[[Doctor Wespe|Dr. Wespe]]&amp;quot;, &amp;quot;Im weißen Rössel&amp;quot;, &amp;quot;Kinder der Excellenz&amp;quot;, &amp;quot;Einer von unsere Leut&amp;#039; &amp;quot;, &amp;quot;Krieg im Frieden&amp;quot;, &amp;quot;Haasemanns Töchter&amp;quot;, &amp;quot;Charleys Tante&amp;quot; etc., die sich durch B&amp;#039;.s prächtige, auf liebevoller Beobachtung alles Menschlichen beruhende, fein satirische und humorvoll parodierende Komik, überall größten Beifalls erfreuen.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Büller&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der überaus beliebte Schauspieler starb, nachdem er seine von ihm entworfene Villa in [[Hamburg-Groß Borstel]] [[inflation]]sbedingt weit unter Wert verkaufen musste, auf Schloss Dölitz bei Leipzig.&amp;lt;ref&amp;gt;Gottfried Benn: &amp;#039;&amp;#039;Briefe&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 5: &amp;#039;&amp;#039;Briefe an Elinor Büller 1930-1955&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. v. Marguerite Valerie Schlüter, Klett-Cotta, Stuttgart 1992, S. 313.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Sohn war der Schauspieler und Theaterleiter [[William Büller]], seine Tochter war die mit [[Gottfried Benn]] befreundete Schauspielerin [[Elinor Büller]] (1886–1944).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Eisenberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Großes biographisches Lexikon der Deutschen Bühne im XIX. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. Verlag von [[Paul List]], Leipzig 1903, S. 136, ({{archive.org|ludwigeisenberg00eiseuoft|Blatt=136}}).&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Kosch]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Theater-Lexikon. Biographisch-bibliographisches Handbuch&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 1, F. Kleinmayr, Klagenfurt und Wien 1953, S. 232.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.karlheinz-everts.de/ImBuntenRock/buntrockstpb.htm Anzeigen Ensemblegastsiel St. Petersburg 1902]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;A&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117057037|VIAF=5699042}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Buller, Carl William}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterregisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Darstellender Künstler (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1851]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1923]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Büller, Carl William&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Büller, Karl Wilhelm&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schauspieler und Regisseur&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. Februar 1851&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. Dezember 1923&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Dölitz|Schloss Dölitz]] bei [[Leipzig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ben Nevis</name></author>
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