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	<title>Carl Wilhelm Petersen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T02:00:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Pessottino: Commonscat mit Helferlein hinzugefügt</title>
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		<updated>2025-06-23T13:05:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Commonscat mit &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Wurgl/8Schwestern&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Wurgl/8Schwestern (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Helferlein&lt;/a&gt; hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Juristen und Politiker. Zum Curler siehe [[Carl Wilhelm Petersén]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:PetersenCarlWilhelm.jpg|mini|Carl Wilhelm Petersen (1920 oder früher)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carl Wilhelm Petersen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[31. Januar]] [[1868]] in [[Hamburg]]; † [[6. November]] [[1933]] ebenda) war ein deutscher [[Jurist]], [[Politiker]] ([[Deutsche Demokratische Partei|DDP]]) und in den Jahren von 1924 bis 1930 und von 1932 bis März 1933 [[Erster Bürgermeister]] von Hamburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabanlage BürgermeisterPetersen HamburgOhlsdorf6.jpg|mini|Kissengrabstein Carl Wilh. Petersens in Familiengrabanlage &amp;#039;&amp;#039;Bürgermeister Petersen&amp;#039;&amp;#039;, [[Friedhof Ohlsdorf]]]]&lt;br /&gt;
Sein Vater war Gustav Petersen (1838–1911). Petersens Großvater [[Carl Friedrich Petersen]] (1809–1892) war einer der bedeutendsten Hamburger [[Bürgermeister]] des 19. Jahrhunderts. Sein anderer Großvater war &amp;#039;&amp;#039;Leopold Wilhelm Behrens&amp;#039;&amp;#039;, Inhaber des Hamburger Bank- und Handelshauses [[L. Behrens &amp;amp; Söhne]]. Er ist zudem der ältere Bruder des Kaufmanns und späteren ersten Hamburger Nachkriegsbürgermeisters [[Rudolf Petersen (Politiker)|Rudolf Petersen]] (1878–1962).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Petersen wuchs in einer sehr wohlhabenden Familie auf. Er war [[evangelisch]]en Glaubens und legte sein Abitur in [[Kiel]] ab. Er studierte [[Rechtswissenschaft]] an der [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Universität Heidelberg]], wo er Mitglied des [[Corps Vandalia Heidelberg]] wurde, und an der [[Universität Leipzig]]. Petersen [[Promotion (Doktor)|promovierte]] 1890 zum Doktor der Rechte und ließ sich in Hamburg als Rechtsanwalt nieder. Später wurde ihm noch der Doctor h. c. in Medizin verliehen. Petersen war sehr vermögend; in der im Jahre 1912 erschienenen Rangliste der reichsten Hamburger ist Petersen mit einem Vermögen von rund 2,5 Millionen Mark unter den 200 reichsten Personen in Hamburg gelistet.&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Martin (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch des Vermögens und Einkommens der Millionäre in den drei Hansastädten (Hamburg, Bremen, Lübeck)&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1912, S. 23.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war Mitglied des [[Academischer Club zu Hamburg|Academischen Clubs zu Hamburg]] (1891), des [[Hansabund]]es und des [[Deutscher Bund für Bodenreform|Deutschen Bundes für Bodenreform]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partei ===&lt;br /&gt;
Im Kaiserreich gehörte Petersen der [[Fortschrittliche Volkspartei|Fortschrittlichen Volkspartei]] an. 1919 war er Gründungsmitglied der [[Deutsche Demokratische Partei|Deutschen Demokratischen Partei]] und wurde im selben Jahr (nach dem Tod [[Friedrich Naumann]]s) deren 1. Vorsitzender. Nachdem er das Amt 1924 an [[Erich Koch-Weser]] abgegeben hatte, wurde er in der Endzeit der [[Weimarer Republik]] 1932 noch einmal mit [[Reinhold Maier]] und [[Hermann Dietrich (Politiker, 1879)|Hermann Dietrich]] gemeinsam Parteivorsitzender der nunmehr &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Staatspartei&amp;#039;&amp;#039; genannten Partei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abgeordneter ===&lt;br /&gt;
Petersen wurde 1899 für den &amp;#039;&amp;#039;Pöseldorfer Bürgerverein&amp;#039;&amp;#039; erstmals zum Abgeordneten der [[Hamburgische Bürgerschaft|Hamburgischen Bürgerschaft]] gewählt und hatte diesen Posten bis [[1918]] inne. Petersen, der zunächst der &amp;#039;&amp;#039;Fraktion der Rechten&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Diese Fraktionsbezeichnungen sind mit heutigen politischen Richtungen nicht vergleichbar, sondern waren berufsständisch ausgerichtet: Die &amp;#039;&amp;#039;Fraktion der Linken&amp;#039;&amp;#039; wurde vorwiegend von Handwerkern gebildet, in der &amp;#039;&amp;#039;Fraktion Linkes Zentrum&amp;#039;&amp;#039; versammelten sich die Vertreter der Industrie und in der &amp;#039;&amp;#039;Fraktion der Rechten&amp;#039;&amp;#039; trafen sich die Großkaufleute, vgl. Brauers: &amp;#039;&amp;#039;Die FDP in Hamburg 1945 bis 1953&amp;#039;&amp;#039;, München 2007, S. 46, Anm. 12.&amp;lt;/ref&amp;gt;. angehört hatte, gehörte nach dem [[Wahlrechtsraub]] von 1906 zu den Mitbegründern der Fraktion der &amp;#039;&amp;#039;[[Vereinigte Liberale|Vereinigten Liberalen]]&amp;#039;&amp;#039; in der Bürgerschaft, deren Vorsitzender er wurde. Von 1921 bis 1924 und 1928 bis 1933 war er erneut Bürgerschaftsabgeordneter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Petersen gehörte 1919/20 [[Liste der Mitglieder der Nationalversammlung von 1919#P|der Weimarer Nationalversammlung an]] und war von [[Liste der Reichstagsabgeordneten der Weimarer Republik (1. Wahlperiode)|1920 bis zum 30. Januar 1924]] [[Mitglied des Reichstages|Reichstagsabgeordneter]] für die DDP,&amp;lt;ref&amp;gt;Ihm folgte am 6. Februar 1924 [[Johannes Büll]] (DDP).&amp;lt;/ref&amp;gt; als deren zweiter Fraktionsvorsitzender er gewählt wurde. In der Nationalversammlung war er Vorsitzender des [[Untersuchungsausschuss für die Schuldfragen des Weltkrieges|Untersuchungsausschusses für die Schuldfragen des Weltkrieges]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
Am 20. April 1918 wurde Petersen in den [[Hamburger Senat 1861–1919|Hamburger Senat]] gewählt. Petersen trat mit dem gesamten bisherigen Senat am 27. März 1919 zurück, er wurde in der Neuwahl am 28. März 1919 mit 103 Stimmen (von 160) wiedergewählt&amp;lt;ref&amp;gt; [[Carl August Schröder (Politiker, 1855)|Carl August Schröder]]: &amp;#039;&amp;#039;Aus Hamburgs Blütezeit&amp;#039;&amp;#039;, Hamburg 1921, S. 360.&amp;lt;/ref&amp;gt; und gehörte dem Senat dann bis März 1933 an. Vom 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1924 bis zum 31.&amp;amp;nbsp;Dezember 1929 war er Erster Bürgermeister von Hamburg, 1930/31 zweiter Bürgermeister, und vom 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1932 bis zum 7.&amp;amp;nbsp;März 1933 erneut Erster Bürgermeister (siehe auch [[Hamburger Senat 1919–1933]]). Mit der Machtübernahme der [[Nationalsozialisten]] verlor er sein Amt. In seinem Rücktrittsschreiben vom 4. März 1933 heißt es: {{Zitat|[...] Die Entwicklungen, die jetzt vor sich gehen, scheinen mir an den Präsidenten des Hamburgischen Senats Forderungen zu stellen, die weder mit der hamburgischen Überlieferung noch mit der Besonderheit dieses Amtes verbunden sind.|zitiert nach Heinrich Erdmann&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Erdmann: &amp;#039;&amp;#039;Der „Wahlrechtsraub“ von 1906 als Traditionsbruch. Zum Verhältnis von Senat und Bürgerschaft nach den Verfassungen von 1860 und 1879, 1906, 1919&amp;#039;&amp;#039;. In: Landeszentrale für politische Bildung Hamburg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Hamburg im ersten Viertel des 20. Jahrhunderts. Die Zeit des Politikers Otto Stolten. Sieben Abhandlungen&amp;#039;&amp;#039;, Hamburg 2000, S. 48.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Nach Petersen ist die [[Carl-Petersen-Straße]] in [[Hamburg-Hamm]] benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HambBio |Autor=[[Helmut Stubbe da Luz]]|Lemma=Petersen, Carl|Band=6|Seite=246|SeiteBis=248}}&lt;br /&gt;
* [[Erich Lüth]] und [[Hans-Dieter Loose]]: &amp;#039;&amp;#039;Bürgermeister Carl Petersen 1868–1933. Carl Petersen – Wegbereiter des Bündnisses zwischen Bürger und Arbeiter in Hamburg. Carl Petersen im Spiegel persönlicher Dokumente.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Verein für Hamburgische Geschichte (= &amp;#039;&amp;#039;Vorträge und Aufsätze&amp;#039;&amp;#039;, Band 18), Christians Verlag, Hamburg 1971, ISBN 3-7672-0010-4.&lt;br /&gt;
* [[Sigrid Schambach]]: &amp;#039;&amp;#039;Carl Petersen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Hamburger Köpfe&amp;#039;&amp;#039;), Ellert und Richter, Hamburg 2000, ISBN 3-89234-943-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118740245}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/013484}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|118740245}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Erster Bürgermeister von Hamburg}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118740245|LCCN=no/2001/92522|VIAF=100372403}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Petersen, Carl Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Weimarer Nationalversammlung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hamburger Senator (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parteivorsitzender (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Fortschrittlichen Volkspartei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1868]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1933]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Petersen, Carl Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (DDP), MdHB, MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=31. Januar 1868&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. November 1933&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Pessottino</name></author>
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