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	<title>Carl Wilhelm August Weber - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T11:16:59Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Carl_Wilhelm_August_Weber&amp;diff=1553694&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Jesi: /* Leben und Wirken */ + Rotlink</title>
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		<updated>2025-06-02T16:46:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben und Wirken: &lt;/span&gt; + Rotlink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carl Wilhelm August Weber&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. Februar]] [[1871]] in [[Oldenburg (Oldenburg)|Oldenburg]]; † [[17. November]] [[1957]] in [[London]]) war ein deutscher Bankier und Politiker (NLP, DDP, DStP).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch des Gymnasiums in Oldenburg durchlief Weber von 1889 bis 1892 eine dreijährige Banklehre. Anschließend studierte er Nationalökonomie, Geschichte und Rechtswissenschaften an den [[Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin|Universitäten Berlin]], [[Friedrich-Schiller-Universität Jena|Jena]] und [[Philipps-Universität Marburg|Marburg]]. 1895 promovierte er zum Dr.&amp;amp;nbsp;jur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der einjährigen Zugehörigkeit zum [[Oldenburgisches Infanterie-Regiment Nr. 91|Oldenburgischen Infanterieregiment Nr.&amp;amp;nbsp;91]] trat Weber 1896 als Korrespondent in die [[Dresdner Bank]] ein, in der er später zum Prokuristen aufstieg. 1900 übernahm er die Leitung einer sächsischen Provinzbank in [[Löbau]]. 1912 siedelte er nach Berlin über, wo er ebenfalls die Leitung einer Bank innehatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] war Weber in der Kriegswirtschaft tätig: Nach dem Krieg übernahm er Aufgaben im [[Reichswirtschaftsministerium]]. In der Privatwirtschaft tat er sich als Vorstandsmitglied des [[Hansabund|Hansa-Bundes für Handel, Gewerbe und Industrie]] und des [[Reichsverband der Deutschen Industrie|Reichsverbandes der Deutschen Industrie]] sowie als Mitglied der [[IHK Berlin|Handelskammer von Berlin]] hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weber gehörte in den letzten Jahren der Weimarer Republik dem Vorstand des Reichsverbandes der Deutschen Industrie und des Hansabundes für Handel, Gewerbe und Industrie an. Außerdem war er Präsident des Jute-Industrieverbandes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte August 1925, am Anbeginn des Niederganges des [[Hugo Stinnes|Stinnes-Imperiums]], übernahm er mit einem Konsortium, das er mit dem Berliner Papierindustriellen [[Walter Salinger]] anführte, die &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Allgemeine Zeitung (1919–1945)|Deutsche Allgemeine Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; zusammen mit der Norddeutschen Buchdruckerei- und Verlags AG für 3&amp;amp;nbsp;Millionen Mark.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Stinnes Concerns&amp;#039;&amp;#039;, Newcastle Morning Herald and Miners’ Advocate, Newcastle (NSW/Australien) 24. August 1925, S. 5.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es wurde in der „Rechtspresse“ befürchtet, dass „‚nationalen‘ Kreisen“ die Macht über dieses „wichtige Organ“ entgleiten könne, wenngleich versichert wurde die politische Richtung der Zeitung beizubehalten.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Volksstimme]]&amp;#039;&amp;#039;, Magdeburg, 25. August 1925, S. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt; Schließlich schwenkte die &amp;#039;&amp;#039;DAZ&amp;#039;&amp;#039; mehr und mehr auf einen rechtskonservativ-antirepublikanischen Kurs ein, ähnlich wie Teile der bürgerlichen Mitte im Umfeld der [[Deutsche Volkspartei|DVP]], bei der sich der Voreigner, der Großindustrielle [[Hugo Stinnes]] bis zu seinem Ableben 1924 engagierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Machtantritt der Nationalsozialisten im Frühjahr 1933 musste Weber auf Druck der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] alle seine Ämter in der Wirtschaft niederlegen. 1938 ging er als Emigrant nach Großbritannien. Er ließ sich in London nieder, wo er die Führung der örtlichen Repräsentation der [[Deutsche Freiheitspartei (1937)|Deutschen Freiheitspartei]] übernahm und auch im Central European Joint Committee mitwirkte. Hinzu kam publizistisches Engagement gegen die Hitler-Diktatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland brachte seine Betätigung Weber derweil in das Visier der nationalsozialistischen Überwachungsorgane, die ihn als Staatsfeind einstuften: Im Frühjahr 1940 setzte das [[Reichssicherheitshauptamt]] in Berlin Weber auf die [[Sonderfahndungsliste G.B.]], ein Verzeichnis von Personen, die im Falle einer erfolgreichen Invasion und Besetzung der britischen Inseln durch die Wehrmacht von den Besatzungstruppen nachfolgenden Sonderkommandos der SS mit besonderer Priorität ausfindig gemacht und verhaftet werden sollten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.forces-war-records.co.uk/hitlers-black-book/person/775/august-karl-wilhelm-weber/ Eintrag zu Weber auf der Sonderfahndungsliste G.B.] (Wiedergabe auf der Website des Imperial War Museums in London).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1943 gehörte Weber zu den Unterzeichnern des Gründungsaufrufs der [[Bewegung Freies Deutschland]], die er bald danach jedoch aus Protest gegen die Deutschlandpolitik der Sowjetunion und der KPD wieder verließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem Buch &amp;#039;&amp;#039;A New Germany in a New Europe&amp;#039;&amp;#039; von 1944 plädierte Weber für einen Neuaufbau des Reiches ohne Gebietsverluste, mit staatlicher Wirtschaftsplanung und Mitbestimmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteitätigkeit ==&lt;br /&gt;
Von 1907 bis 1911 gehörte Weber dem [[Reichstag (Deutsches Kaiserreich)|Reichstag des Kaiserreiches]] als Abgeordneter für den [[Reichstagswahlkreis Königreich Sachsen 2]] und die [[Nationalliberale Partei]] an. Im Dezember 1918 beteiligte sich Weber im Gegensatz zur Mehrheit der Nationalliberalen an der Gründung der [[Deutsche Demokratische Partei|Deutschen Demokratischen Partei]] (DDP). Als diese 1930 nach der Fusion mit dem [[Jungdeutscher Orden|Jungdeutschen Orden]] in der [[Deutsche Staatspartei|Deutschen Staatspartei]] aufging, ging Weber diesen Weg mit: Von September 1930 bis Juli 1932 saß er für die neue Partei als Abgeordneter im [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstag]], in dem er den Wahlkreis 4 (Potsdam I) vertrat. Während dieser Zeit hatte er den Fraktionsvorsitz der Staatspartei inne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vorträge über die Reichsfinanzreform&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 1909.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Krieg und Banken&amp;#039;&amp;#039;. 1915.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wider den Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1932.&lt;br /&gt;
* mit [[Victor Schiff]], [[Wilhelm Koenen]], [[Irmgard Litten]], [[Arthur Liebert]]: &amp;#039;&amp;#039;Germany&amp;#039;s Road to Democracy&amp;#039;&amp;#039;. Drummond. London 1943&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;New Germany in a New Europe&amp;#039;&amp;#039;. London 1945.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Biographische Enzyklopädie&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 10 (Thies-Zymalkowski), S. 432.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Weber, August&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Werner Röder]], [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933. Band 1: Politik, Wirtschaft, Öffentliches Leben&amp;#039;&amp;#039;. München : Saur 1980, S. 798&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|104075929|August Weber}}&lt;br /&gt;
* [https://www.bundesarchiv.de/aktenreichskanzlei/1919-1933/0011/adr/adrsz/kap1_5/para2_49.html August Weber] in den [[Akten der Reichskanzlei]]&lt;br /&gt;
* Frédéric Stephan: [https://elib.uni-stuttgart.de/handle/11682/5245 &amp;#039;&amp;#039;Die Europavorstellungen im deutschen und im französischen Widerstand gegen den Nationalsozialismus 1933/40 bis 1945&amp;#039;&amp;#039;.] (PDF; 1,4&amp;amp;nbsp;MB) Historisches Institut der Universität Stuttgart, 2002&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/4ca6ddb2-2e60-445a-95bc-ba14c7c50a79/ Nachlass Bundesarchiv N 1670]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=104075929|VIAF=44732233}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Abgeordnete des Reichstagswahlkreises Königreich Sachsen 2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Weber, Carl Wilhelm August}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NLP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bankier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bewegung Freies Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1871]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1957]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Weber, Carl Wilhelm August&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Weber, August&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Bankier und Politiker (NLP, DStP), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. Februar 1871&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Oldenburg (Oldenburg)|Oldenburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. November 1957&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[London]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jesi</name></author>
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