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	<title>Carl Werner Dankwort - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T20:48:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Carl_Werner_Dankwort&amp;diff=1707656&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo, form</title>
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		<updated>2024-01-16T16:46:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo, form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege fehlen|Auseinandersetzung mit der NSDAP in Bern. Vornamen, Lemmaname, siehe Disk.}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Dr. C.W. Dankwort.jpg|mini|Carl Werner Dankwort (1950)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carl Werner Dankwort&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. August]] [[1895]] in [[Gussew|Gumbinnen]], [[Ostpreußen]]; † [[19. Dezember]] [[1986]] in [[Hyannis]], [[Massachusetts]]) war ein deutscher [[Diplomat]]. Er war eine treibende Kraft bei der Aufnahme des [[Deutsches Reich|Deutschen Reiches]] in den [[Völkerbund]] im Jahre 1926. Nach Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] vertrat er die [[Bundesrepublik Deutschland]] in der [[OECD]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dankwort wurde nach der Reifeprüfung und einem Semester Jurastudium von September 1914 bis November 1918 Soldat im Ersten Weltkrieg und schied als Oberleutnant aus. Das Studium in Berlin und Halle schloss er 1920 mit der Promotion an der [[Julius-Maximilians-Universität Würzburg]] ab. Abschluss des Jurastudiums (24. Oktober 1919). Einberufung am 30. April 1920 in dem Auswärtigen Dienst ein und begann 1922 als [[Attaché]] an der deutschen Gesandtschaft in der [[Schweiz]], Gesandter war dort seit 1919 der Sozialdemokrat Adolf Müller. Die nächsten Auslandsstationen waren das Konsulat in [[Zürich]] und 1927 die Gesandtschaft in [[Stockholm]]. 1931 ging er wieder nach Bern und nahm 1932 und 1933 an der [[Genfer Abrüstungskonferenz]] teil (Deutschen Nationalbibliothek)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://portal.dnb.de/ |titel=Katalog der Deutschen Nationalbibliothek |werk=portal.dnb.de |zugriff=2016-12-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung|Machtübergabe]] an die [[Nationalsozialisten]] wurde der Gesandte Müller im Juli 1933 aus Altersgründen in den Ruhestand versetzt, sein Nachfolger wurde [[Ernst von Weizsäcker]]. Dankwort wurde 1936 im Zusammenhang des [[Wilhelm Gustloff|Falls Gustloff]] wegen „politischer Unzuverlässigkeit“ mit Beförderungsverbot belegt und als kommissarischer Leiter an das Konsulat [[Triest]] versetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Kurzbiografie beim Archiv für Zeitgeschichte der ETH Zürich, [http://onlinearchives.ethz.ch/load.aspx?guid=37dfd2d8ea314c7b8fb87639b3cd1697 (online)]&amp;lt;/ref&amp;gt; Da Dankwort ausgezeichnete Kenntnisse der schwedischen Kultur und Sprache besaß, wurde er erneut in die deutsche Vertretung nach Stockholm beordert, wo er erster Sekretär wurde. Nach Kriegsende erklärte er sich bereit, als Zeuge der Anklage bei den [[Nürnberger Prozesse]]n auszusagen. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland im Oktober 1945 wurde er jedoch von den Briten bis Februar 1947 interniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dankwort trat 1950, nach Gründung der Bundesrepublik, wieder in den diplomatischen Dienst ein. Er wurde 1951 erst Generalkonsul und dann Botschafter in [[Kanada]], wo er dazu beitrug, die Beziehungen zwischen den beiden Staaten nach dem Krieg wieder zu verbessern. Von 1956 bis 1958 vertrat er Deutschland als Botschafter in [[Brasilien]], hiernach als Beobachter bei den [[Vereinte Nationen|Vereinten Nationen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1919 war er Mitglied des [[Corps Vandalia-Teutonia Berlin|Corps Vandalia Berlin]].&amp;lt;ref&amp;gt;Kösener Corpslisten 1960, &amp;#039;&amp;#039;7&amp;#039;&amp;#039;, 290 (&amp;#039;&amp;#039;8&amp;#039;&amp;#039;, 31)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1953: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großes Verdienstkreuz mit Stern]] der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
* In Schweden erhielt er das Schwedische Kreuz als Kommandant des [[Wasaorden]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Werner Dankwort heiratete Irma Salvisberg 1938 und gemeinsam zogen sie ihre Söhne Rudolf und Jürgen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dankwort und seine Frau teilten Anti-Nazi-Gefühle und widersetzten sich gedanklich Hitlers Herrschaft. Beide zogen in das im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] neutrale [[Schweden]]. Werner Dankworts strategische Position als Berater der deutschen Delegation in Stockholm ermöglichte es ihm, nationalsozialistische Vorhaben in Schweden einzumarschieren und das Land zu besetzen, umzulenken.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Klemens Von Klemperer |Hrsg=Clarendon Press Oxford, 1992 |Titel=German Resistance Against Hitler: The Search for Allies Abroad, 1938-1945 |Ort= |Datum=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://tidskriftenrespons.se/issue/1/2014 |titel=1 Archives - Respons |werk=Respons |zugriff=2016-12-12 |sprache=en-US}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch konnte Schweden weiter als Refugium für diejenigen Schutzbedürftigen dienen, denen Verfolgung, Einkerkerung und Vernichtung durch die Nazis drohte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Dankwort studierte an der [[Harvard University|Harvard-Universität]], um sein Studium als Elektroingenieur dann an der [[Duke University|Duke-Universität]] in North Carolina abzuschließen. Er heiratete und ließ sich in Phoenix, Arizona nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jürgen Dankwort kehrte nach Kanada zurück, als die [[Vietnamkrieg|Amerikaner Krieg in Vietnam]] führten und vollendete sein Studium an der [[McGill University|McGill-Universität]]. Er erhielt 1994 seinen Doktortitel für Sozialarbeit von der [[Universität Montreal|Université de Montréal]] und zog nach Vancouver, British Kolumbien. Dort unterrichtet und forscht er und arbeitet als Sozialaktivist für Menschenrechte und gegen soziale Ungerechtigkeit. Er ist Direktor des Institute on Victimization and Social Injustice.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werner Dankworts Frau Irma, die während des Krieges als Schwesternhelferin in Stockholm Freiwilligendienst leistete, starb am 9. Februar 1999.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Walther Killy]], [[Rudolf Vierhaus]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Biographische Enzyklopädie]].&amp;#039;&amp;#039; Band 2, K.G. Saur Verlag, München 1996, ISBN 3-598-23163-6, S. 442.&lt;br /&gt;
* Maria Keipert (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch des deutschen Auswärtigen Dienstes 1871–1945.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben vom Auswärtigen Amt, Historischer Dienst. Band 1: &amp;#039;&amp;#039;A–F.&amp;#039;&amp;#039; Schöningh, Paderborn u. a. 2000, ISBN 3-506-71840-1.&lt;br /&gt;
* René Moehrle: &amp;#039;&amp;#039;Judenverfolgung in Triest während Faschismus und Nationalsozialismus 1922–1945.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2014, ISBN 978-3-86331-195-7, S. 165–174.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personenleiste|VORGÄNGER=[[Georg von Broich-Oppert]]|NACHFOLGER=[[Karl Heinrich Knappstein]]|AMT=[[Liste der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland#Beobachter/Ständiger Vertreter der Bundesrepublik Deutschland bei den Vereinten Nationen, New York|Leiter der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei den Vereinten Nationen]]|ZEIT= [[1958]]–[[1960]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1023865726|LCCN=|NDL=|VIAF=254264348}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dankwort, Carl Werner}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist im auswärtigen Dienst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Botschafter in Brasilien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Botschafter in Kanada]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ständiger Vertreter Deutschlands bei den Vereinten Nationen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandeur II. Klasse des Wasaordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1895]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1986]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Dankwort, Carl Werner&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Dankwort, Werner&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Diplomat&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. August 1895&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Gussew|Gumbinnen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. Dezember 1986&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hyannis]], [[Massachusetts]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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