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	<title>Carl Weinbrenner - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T02:02:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Rovere: /* Realisierungen */</title>
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		<updated>2025-10-23T09:56:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Realisierungen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carl Weinbrenner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Karl Weinbrenner&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Karel Weinbrenner&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. Oktober]] [[1856]] in [[Brünn]]; † [[1. Januar|1. Jänner]] [[1942]] in [[Prag]]) war ein österreichisch-tschechischer Architekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Carl Weinbrenner besuchte die [[Deutsche Technische Hochschule Brünn|Deutsche Technische Hochschule in Brünn]], ab 1877 studierte er in [[Wien]] an der [[Technische Universität Wien|Technischen Universität]] die Abteilung &amp;#039;&amp;#039;Bauschule&amp;#039;&amp;#039;, der späteren Fakultät für Architektur. Im Jahr 1881 legte er die erste Staatsprüfung ab. Im Folgejahr suchte er bereits um Zulassung zur zweiten an. Im Jahr 1882 bewarb er sich um die Stelle als Assistent an der TU für antike Baukunst unter [[Karl König (Architekt)|Karl König]]. Er erhielt die Stelle und ist im Vorlesungsverzeichnis 1883/84 als Assistent angeführt. Während der Jahre 1881 bis 1883 studierte er an der [[Akademie der Bildenden Künste Wien]] bei [[Friedrich von Schmidt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1884 trat er in die Dienste des [[Johann II. (Liechtenstein)|Fürsten von Liechtenstein]], wo er Leiter des Bauamtes in [[Lednice|Eisgrub]] wurde. Markant für seine Bauten ist die Verwendung von farbigen [[Klinker]] und Dachziegeln der [[PKZ Keramika Poštorná|Fürstlich Liechtenstein’schen Thon- und Ziegelwaarenfabrik]] in [[Poštorná|Unterthemenau]]. An der am 5. Oktober 1895 in Eisgrub gegründeten Höheren Obst- und Gartenbauschule unterrichtete Weinbrenner bis zu seinem Wechsel an die Deutsche Technische Hochschule die Fächer Perspektive (und Schattentechnik) und Baulehre (Kunstgeschichte). Nach seinem Abgang wurde Baulehre in Eisgrub nicht mehr unterrichtet. In den Jahren 1909/10 bis 1926 lehrte er an der [[Deutsche Technische Hochschule Prag|Deutschen Technischen Hochschule]] in [[Prag]] mittelalterliche (sakrale) Baukunst. Mehrmals wurde er auch zum Dekan gewählt. Er trat zwar 1926 in den Ruhestand, war allerdings bis zum Jahr 1938/1939 Mitglied der Prüfungskommission für die zweite Architektur-Staatsprüfung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Jänner 1942 starb Karl Weinbrenner in Prag, am 7. Jänner wurde sein Leichnam in Leitmeritz, dem heutigen [[Litoměřice]] in Nordböhmen zu Grabe getragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Realisierungen ==&lt;br /&gt;
* Zahlreiche Kirchen, wie die Pfarrkirche in [[Lanžhot|Landshut]] 1890 in Mähren, in [[Thomigsdorf]] 1895–1898 in Böhmen, die Spitalskirche in [[Valtice|Feldsberg]] 1899&lt;br /&gt;
* 1900/1901 Kirche [[Dobermannsdorf]]&lt;br /&gt;
* 1904/1905 [[Elisabethkirche (Mistelbach)|Elisabethkirche in Mistelbach]]&lt;br /&gt;
* 1905/1906 Dorfkirche [[Erdpreß]]&lt;br /&gt;
* 1905/1908 [[Pfarrkirche Katzelsdorf bei Bernhardsthal]]&lt;br /&gt;
* 1911/1912 Kirche des Erzengels Michael in [[Ladná|Ladná (Rampersdorf)]] in Mähren.&lt;br /&gt;
* 1912 [[Pfarrkirche Bullendorf]]&lt;br /&gt;
* Klosterspital der Barmherzigen Schwestern (1888/89) samt Nebengebäude in [[Lednice|Eisgrub]]; Umbau des Spitals der Barmherzigen Brüder (1890–92) in [[Valtice|Feldsberg]].&lt;br /&gt;
* Fassadengestaltung der [[Empfangsgebäude|Aufnahmsgebäude]] der Bahnhöfe [[Poštorná|Unterthemenau]] (Poštorná) und [[Lednice|Eisgrub]] (Lednice) der [[Bahnstrecke Boří les–Lednice|Lokalbahn Lundenburg–Eisgrub]] (1901).&amp;lt;ref&amp;gt;Pavel Zatloukal (Hg.), Pŕemysl Krejčiŕik und Ondŕej Zatloukal: &amp;#039;&amp;#039;Die Kulturlandschaft Lednice-Valtice&amp;#039;&amp;#039;. Foibos Books, Prag 2012, S. 78.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Neben zahlreichen Forsthäusern baute er ebenso zahlreiche Häuser für Arbeiter in den Meierhöfen und für Gärtner im Dienste des Fürsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildergalerie ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Lanžhot church.JPG|Pfarrkirche in [[Lanžhot|Landshut]], Mähren (1892/93)&lt;br /&gt;
 Mistelbach - evangelische Kirche.JPG|Evangelische Pfarrkirche in Mistelbach, NÖ (1904/05)&lt;br /&gt;
 Erdpreß - Kapelle.JPG|Ortskapelle in Erdpreß, NÖ (1905/06)&lt;br /&gt;
Ladná church 04.JPG|Kirche in Ládna, Mähren (1911/12)&lt;br /&gt;
 Pfarrkirche 23901 in A-2193 Bullendorf.jpg|[[Pfarrkirche Bullendorf]], NÖ (1912)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1898 mit dem k.u.k. [[Zivil-Verdienstkreuz]] in Gold mit Krone ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
* 1908 wurde ihm anlässlich der Fertigstellung und Weihe der [[Pfarrkirche Katzelsdorf bei Bernhardsthal]] das Ritterkreuz des päpstlichen St. Gregor-Ordens verliehen, die ehemalige Gemeinde [[Katzelsdorf (Gemeinde Bernhardsthal)|Katzelsdorf]] ernannte ihn zum Ehrenbürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Dieter Friedl: &amp;#039;&amp;#039;Biografie von Prof. Carl Weinbrenner - Architekt und Baudirektor des Fürsten Johann II. von Liechtenstein&amp;#039;&amp;#039;. ([https://friedl.heim.at/Wanderwege/Beitraege/2011_Weinbrenner.pdf Online])&lt;br /&gt;
* Dieter Friedl: &amp;#039;&amp;#039;Sammlung von Zeichnungen, Grafiken und Fotografien&amp;#039;&amp;#039;, 2018, ([https://friedl.heim.at/Wanderwege/Beitraege/2018-02_Czajkowski.pdf Online])&lt;br /&gt;
* Dieter Friedl: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge (Pläne) aus dem Mährischen Landesarchiv Brünn / Příspěvky z Moravský zemský archiv v Brně ... DE/CZ&amp;#039;&amp;#039;, 2022, ([https://friedl.heim.at/Wanderwege/Beitraege/2022-07-03_Carl_Weinbrenner_MZA.pdf Online])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1059552841|VIAF=267287692}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Weinbrenner, Carl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Tschechien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Deutsche Technische Hochschule Prag)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Goldenen Verdienstkreuzes mit der Krone (Zivil-Verdienstkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Mähren)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tscheche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tschechoslowake]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1856]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1942]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Weinbrenner, Carl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Weinbrenner, Karl; Weinbrenner, Karel&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichisch-tschechischer Architekt&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Oktober 1856&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Brünn]], Mähren&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. Januar 1942&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Prag]], Tschechoslowakei&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rovere</name></author>
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