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	<title>Carl Weidemeyer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T23:20:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Carl_Weidemeyer&amp;diff=623327&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Freigut: /* Leben */</title>
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		<updated>2025-06-17T14:51:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:CarlWeidemeyer.JPG|mini|Carl Weidemeyer, um 1912]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carl Weidemeyer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Carlo Weidemeyer&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. Mai]] [[1882]] in [[Bremen]]; † [[18. April]] [[1976]] in [[Ascona]]), war ein deutscher Künstler und [[Architekt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Dem Schulbesuch in Bremen folgten eine Maurerlehre und ein kurzes Studium an der Bremer [[Baugewerkschule]]. Nach einem Jahr der Berufstätigkeit bei einem Bremer Architekten wandte sich Weidemeyer der schon früher angestrebten künstlerischen Ausbildung zu, die ihn aber ebenfalls nicht recht befriedigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1905 ließ er sich in [[Worpswede]] nieder und trat in freundschaftliche Verbindung zu Heinrich, Martha und Mieke [[Heinrich Vogeler|Vogeler]], zu [[Paula Modersohn-Becker|Paula]] und [[Otto Modersohn]], zu anderen Mitgliedern der Künstlerkolonie und zu deren Gästen. In der Folgezeit war er hauptsächlich auf graphischem und kunstgewerblichem Gebiet tätig. Er beschickte Ausstellungen und fand auch bei der Kritik positive Resonanz. Zu den wichtigsten Auftraggebern gehörte der [[Insel Verlag]], für den er einige Bücher entwarf, dazu kamen [[Exlibris]] und andere gebrauchsgraphische Arbeiten. Bis zum Beginn des Ersten Weltkrieges und dem Kriegsdienst entstanden noch einige plastische Versuche und das eigene Haus in Worpswede.&lt;br /&gt;
Eine besondere Rolle in seinem bildkünstlerischen Werk kommt zwischen 1907 und 1914 der Entwurfsarbeit für  manufakturmäßig hergestelltes Holzspielzeug zu. Den [[Vereinigte Werkstätten für Kunst im Handwerk|Vereinigten Werkstätten für Kunst im Handwerk]] in Bremen lieferte er Zeichnungen für Kinderhäuschen, den „Bremer Baukasten“, Archen und anderes Aufstellspielzeug, das sich durch Materialgerechtigkeit und eine dem Herstellungsprozess angepasste Formgebung auszeichneten.&amp;lt;ref&amp;gt;Urs Latus: &amp;#039;&amp;#039;Kunststücke. Holzspielzeugdesign vor 1914.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriften des Spielzeugmuseums Nürnberg.&amp;#039;&amp;#039; 3). Nürnberg 1998, S. 100–101 und 154–155.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
1920 bis 1922 leitete er die Bremer Dependance der Berliner Kunsthandlung Neumann.&amp;lt;ref&amp;gt;Nils Aschenbeck: &amp;#039;&amp;#039;Zeit für alles Schöne&amp;#039;&amp;#039; [über Anna Goetze]. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Weser-Kurier]].&amp;#039;&amp;#039; 17. März 1993, S. 19.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg fiel es Weidemeyer offenbar schwer, die alte Tätigkeit in Worpswede wieder aufzunehmen. Er verkaufte 1923 das Grundstück und lebte wieder in Bremen oder befand sich auf ausgedehnten Reisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich ließ er sich in [[Willingen (Upland)]] nieder, wo er sich stärker als zuvor architektonischen Aufgaben zuwandte, die er im Sinne des Heimatstils oder der Nationalromantik löste. Die Bekanntschaft zur Familie Löhnberg war wahrscheinlich durch [[Heinrich Vogeler]] vermittelt worden, welcher deren Haus in Hamm eingerichtet und das Ferienhaus in Willingen entworfen hatte. Dort dürfte er auch die Familie Bachrach (Frau Löhnberg und Frau Bachrach waren Schwestern) mit der Tochter, der Tänzerin [[Charlotte Bara]], kennengelernt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch der [[Stuttgart#Weißenhofsiedlung und Kochenhofsiedlung|Stuttgarter Weißenhofsiedlung]] wandte er sich der architektonisch führenden Moderne zu, die er mit seinem [[Teatro San Materno]] für Charlotte Bara und einige Privatbauten im Tessin durchsetzte. Bis 1935 war er hauptsächlich als Architekt tätig, danach entwarf er Möbel und widmete er sich wieder graphischen Arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1948 war er ausschließlich als Maler tätig, nur unterbrochen von seiner Mitwirkung am Puppentheater und bei Liebhaberaufführungen im Teatro San Materno. Zuletzt lebte er zurückgezogen in Ascona. Carl Weidemeyer war Mitglied im [[Deutscher Künstlerbund|Deutschen Künstlerbund]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.kuenstlerbund.de/deutsch/historie/deutscher-knstlerbund/mitglieder/index.html |text=kuenstlerbund.de: &amp;#039;&amp;#039;Ordentliche Mitglieder des Deutschen Künstlerbundes seit der Gründung 1903 / Weidemeyer, Carl&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20160304050724}} (abgerufen am 6. Januar 2017).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ascona San Materno 2011-07-10 17 12 00 PICT3283.JPG|mini|Teatro San Materno]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab von Carl Weidemeyer in Ascona.jpg|mini|Grab von Carl Weidemeyer in Ascona]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
=== Bauten ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Haus Fischer,&amp;#039;&amp;#039; Korbach (1926 für Eduard und Maria Fischer)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Teatro San Materno]],&amp;#039;&amp;#039; Ascona (1927–1928 für Paul Bachrach bzw. dessen Tochter [[Charlotte Bara]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Casa Haas,&amp;#039;&amp;#039; Ascona (1928 für Max und Albert Haas)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Casa Fontanelle (Casa Hahn),&amp;#039;&amp;#039; Ronco sopra Ascona (1928 und 1931 für Michaelsen und Hahn)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Casa Tutsch,&amp;#039;&amp;#039; Ronco sopra Ascona (1928 und 1931 für Fritsch und Tutsch)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Casa Rocca Vispa (Casa Mez),&amp;#039;&amp;#039; Ascona (1930 für Hermann Mez)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Casa Andrea Cristoforo (Casa Schulthess),&amp;#039;&amp;#039; Ascona (1931 für Maria Schulthess)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Villa Chiara (Villa Oppenheimer),&amp;#039;&amp;#039; Ascona (1934–1935 für Clemens Oppenheimer)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Casa Bonvenuto,&amp;#039;&amp;#039; Ascona (1935 für Clemens Oppenheimer)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Casa Wels,&amp;#039;&amp;#039; Ascona (ca. 1935 für Grete Wels)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemälde ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bäuerin Torf holend&amp;#039;&amp;#039; ([[Kunsthalle Bremen]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Stilleben mit Rosen,&amp;#039;&amp;#039; 1949 (Kunsthalle Bremen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ThiemeBecker |Autor= |Lemma=Weidemeyer, Carl |Band=35 |Seite=265 |SeiteBis=}}&lt;br /&gt;
* {{Vollmer|Band=4|Seite=97|SeiteBis=|Lemma=Weidemeyer, Carl|Autor=}}&lt;br /&gt;
* {{HLS|27439|Carl Weidemeyer|Autor=Vanessa Giannò Talamona|Datum=2012-10-25}}&lt;br /&gt;
* Ralph Jentsch: &amp;#039;&amp;#039;Carlo Weidemeyer.&amp;#039;&amp;#039; Kunstgalerie, Esslingen und Museo Communale, Ascona 1972.&lt;br /&gt;
* Letizia Tedeschi, Bruno Maurer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Carl Weidemeyer (1882–1976). Künstler und Architekt zwischen Worpswede und Ascona.&amp;#039;&amp;#039; Skira, Mailand 2001, ISBN 88-8491-068-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Helveticat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|123568072}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=123568072|LCCN=n/2002/15576|VIAF=8298660}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Weidemeyer, Carl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grafiker (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler der Neuzeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Deutschen Künstlerbund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler (Worpswede)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1882]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1976]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Weidemeyer, Carl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Weidemeyer, Carlo&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Künstler und Architekt&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. Mai 1882&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bremen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. April 1976&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Ascona]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Freigut</name></author>
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