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	<title>Carl Vincent Krogmann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T22:24:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Sneecs: /* Leben */ Kaufmann war zu dem Zeitpunkt noch nicht Reichsstatthalter</title>
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		<updated>2026-01-02T07:47:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; Kaufmann war zu dem Zeitpunkt noch nicht Reichsstatthalter&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carl Vincent Krogmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. März]] [[1889]] in [[Hamburg]]; † [[14. März]] [[1978]] ebenda) war ein [[Reederei|Reeder]], [[Bankier]] und [[Industrieller]] aus Hamburg und während der [[Zeit des Nationalsozialismus]] ab 8. März 1933 [[Erster Bürgermeister]] und ab 19. Mai 1933 „Regierender Bürgermeister“ der Stadt Hamburg. Trotz dieses Titels hatte er wenig politische Macht in Hamburg. Der NS-Gauleiter und [[Reichstatthalter]] [[Karl Kaufmann (Gauleiter)|Karl Kaufmann]] setzte Krogmann am 30. Juli 1936 in der Funktion als Chef der Landesregierung ab, um selbst die offizielle Führung zu übernehmen. Krogmann blieb als Bürgermeister Leiter der „Gemeindeverwaltung“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Krogmann war Sohn des Reeders [[Richard Carl Krogmann]] und bis 1933 Mitinhaber des angesehenen Hamburger Handelshauses &amp;#039;&amp;#039;Wachsmuth und Krogmann&amp;#039;&amp;#039;, das hauptsächlich als Bank und Reederei tätig war. 1930 wurde er in die [[Handelskammer Hamburg|Hamburger Handelskammer]] gewählt. Er war Vorstandsmitglied des [[Hamburger Nationalklub]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der [[Machtergreifung|Machtübernahme]] durch die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|Nationalsozialisten]] trat Krogmann, der Sohn einer alteingesessenen Hamburger Kaufmannsfamilie, politisch nicht in Erscheinung. Zwar war er bereits an der [[Industrielleneingabe]] beteiligt, zunächst jedoch nicht Mitglied der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]. Als nach der Machtübernahme der Hamburger Senat geschlossen zurücktrat, schlug [[Gauleiter]] [[Karl Kaufmann (Gauleiter)|Karl Kaufmann]] Krogmann als neuen Ersten [[Bürgermeister]] vor. Er versprach sich von Krogmann eine engere Bindung der Hamburger an die Partei und die Ideologie der Nationalsozialisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Krogmann wurde am 8. März 1933 zum Mitglied des [[Hamburger Senat im Nationalsozialismus|Hamburger Senats]] und im Senat zum &amp;#039;&amp;#039;Ersten Bürgermeister&amp;#039;&amp;#039; gewählt. Er trat zum 1. Mai 1933 in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] ein (Mitgliedsnummer 1.866.830).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/23421152&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war Delegationsmitglied der [[Londoner Konferenz (1933)]], einer Weltwirtschaftskonferenz. Am 18. Mai 1933 wurde er von Reichsstatthalter Kaufmann zum &amp;#039;&amp;#039;Regierenden Bürgermeister&amp;#039;&amp;#039; ernannt, ab 30. Juli 1936 führte er als Folge der politischen Gleichschaltung nur noch das Amt als Leiter der &amp;#039;&amp;#039;Gemeindeverwaltung&amp;#039;&amp;#039;. Die Führung der &amp;#039;&amp;#039;Landesregierung&amp;#039;&amp;#039; übernahm Kaufmann selbst. Krogmann hatte das Amt des Leiters der Gemeindeverwaltung bis zur Übergabe der Stadt an die [[British Army|britische Armee]] am 3. Mai 1945 inne.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.hamburg.de/contentblob/1714146/data/liste-der-buergermeister-seit-1507.pdf |wayback=20110301132551 |text=Liste der Hamburger Bürgermeister |archiv-bot=2022-10-16 06:11:52 InternetArchiveBot }} (PDF; 25&amp;amp;nbsp;kB). In: Website der Stadt Hamburg.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Verhaftung Kaufmanns am 4. Mai vereinigten die Briten Staats- und Gemeindeverwaltung wieder in der Hand des Bürgermeisters.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Erdmann (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Hamburg nach dem Ende des Dritten Reiches: politischer Neuaufbau 1945/46 bis 1949. Sechs Beiträge&amp;#039;&amp;#039;. Veröffentlichungen der Landeszentrale für politische Bildung, Hamburg 2000, ISBN 3-929728-50-8, S. 15.&amp;lt;/ref&amp;gt; Vom 5. bis 9. Mai fanden unter seiner Leitung tägliche Senatsberatungen statt.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Erdmann (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Hamburg nach dem Ende des Dritten Reiches: politischer Neuaufbau 1945/46 bis 1949. Sechs Beiträge&amp;#039;&amp;#039;. Veröffentlichungen der Landeszentrale für politische Bildung, Hamburg 2000, ISBN 3-929728-50-8, S. 16 und 26.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred Asendorf: &amp;#039;&amp;#039;1945. Hamburg besiegt und befreit&amp;#039;&amp;#039;. Veröffentlichungen der Landeszentrale für politische Bildung, Hamburg 1995, S. 26 (Protokolltext, in dem Bürgermeister Krogmann genannt wird).&amp;lt;/ref&amp;gt; Somit beließ die Militärregierung ihn bis zu seiner Verhaftung durch den britischen Stadtkommandanten [[Harry William Hugh Armytage]] am 11. Mai im Amt.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Erdmann (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Hamburg im Dritten Reich. Sieben Beiträge&amp;#039;&amp;#039;. Veröffentlichungen der Landeszentrale für politische Bildung, Hamburg 1998, ISBN 3-929728-42-7, S. 33.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Krogmann war 1932 Mitglied des [[Keppler-Kreis]]es, aus dem nach 1933 der &amp;#039;&amp;#039;[[Freundeskreis Reichsführer SS]]&amp;#039;&amp;#039; wurde. 1935 eröffnete er auf dem Gelände des ehemaligen [[Zoologischer Garten Hamburg|Zoologischen Gartens]] eine &amp;#039;&amp;#039;Niederdeutsche Gartenschau&amp;#039;&amp;#039; [[Planten un Blomen]], in der nach den Vorstellungen der Nationalsozialisten nur „deutsche Pflanzen“ wachsen sollten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/print-wams/article129310/In-Planten-un-Blomen-durften-nur-deutsche-Gewaechse-bluehen.html &amp;#039;&amp;#039;In Planten un Blomen durften nur deutsche Gewächse blühen.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Welt am Sonntag]].&amp;#039;&amp;#039; 26. Juni 2005 (über die Eröffnung von Planten un Blomen).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab Vincent Krogmann FriedhofOhlsdorf (2).jpg|mini|Grabstein von &amp;#039;&amp;#039;C. V. Krogmann&amp;#039;&amp;#039; auf dem [[Friedhof Ohlsdorf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Krogmann bekleidete auch das Amt des [[Reichsarbeitsdienst|Gauarbeitsführers]], gehörte dem Präsidialrat der [[Reichsschrifttumskammer]] an, war Mitglied des [[Reichskultursenat]]s und in der [[Akademie für Deutsches Recht]] sowie Landesführer des [[Deutsches Rotes Kreuz|Deutschen Roten Kreuzes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende war Krogmann bis zum April 1948 in [[Bielefeld]] interniert. Er wurde im August 1948 von der 13. Bielefelder [[Spruchkammerverfahren|Spruchkammer]] wegen Mitgliedschaft in einer verbrecherischen Organisation zu 10.000 Mark Strafe verurteilt, die aber mit seiner Untersuchungshaft als verbüßt galt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Hamburger Volkszeitung&amp;#039;&amp;#039;, 21. August 1948.&amp;lt;/ref&amp;gt; Krogmann arbeitete nach seiner Entlassung aus dem Internierungslager in der Baubranche. Später war er Besitzer eines Holzgroßhandels. Politisch ist er in der Öffentlichkeit nicht mehr hervorgetreten. Durch Rundbriefe in kleiner Auflage versuchte er in den 1970er Jahren Verbindung zu alten Gesinnungsgenossen zu halten.&amp;lt;ref&amp;gt;Rundbriefe von Carl Vincent Krogmann, 1973.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Krogmann starb im März 1978 in Hamburg,&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Ernst Klee: &amp;#039;&amp;#039;Das Personenlexikon zum Dritten Reich&amp;#039;&amp;#039;. Frankfurt am Main 2007, S. 342&amp;lt;/ref&amp;gt; er wurde im Bereich der Familiengrabstätte auf dem [[Friedhof Ohlsdorf|Ohlsdorfer Friedhof]] in Hamburg im Planquadrat W 21 östlich von Kapelle 2 und nördlich der Nebenallee beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.friedhof-hamburg.de/besucher/prominente/ Prominenten-Gräber]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geliebtes Hamburg&amp;#039;&amp;#039;. Christians-Verlag, 1955.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bellevue&amp;#039;&amp;#039;. Christians-Verlag, 1960 (2. Auflage 1963).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Es ging um Deutschlands Zukunft&amp;#039;&amp;#039;. [[Druffel-Verlag]], Leoni am Starnberger See 1982, ISBN 3-8061-0741-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HambBio |Autor=[[Helmut Stubbe da Luz]] |Lemma=Krogmann, Carl Vincent |Band=7 |Seite=197 |SeiteBis=199}}&lt;br /&gt;
* [[Frank Bajohr]]: &amp;#039;&amp;#039; „Arisierung“ in Hamburg. Die Verdrängung der jüdischen Unternehmer 1933–45.&amp;#039;&amp;#039; Hamburger Beiträge zur Sozial- und Zeitgeschichte 35, Hans Christians-Verlag, Hamburg 1997.&lt;br /&gt;
* [[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Personenlexikon zum Dritten Reich]]&amp;#039;&amp;#039;. Fischer, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-596-16048-8 (aktualisierte 2. Auflage).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118566970}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/010499}}&lt;br /&gt;
* [https://www.gettyimages.ae/search/2/image?phrase=Carl%20Vincent%20Krogmann&amp;amp;family=editorial&amp;amp;sort=mostpopular Fotos von Carl Vincent Krogmann] bei Getty Images&lt;br /&gt;
* [https://hamburg-ns-dabeigewesene.de/item/23 Biografien-Datenbank: NS‑Dabeigewesene]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Erster Bürgermeister von Hamburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118566970|LCCN=n/85/124409|VIAF=804163}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Krogmann, Carl Vincent}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Reichsschrifttumskammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft und NSDAP bis 1933]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichskultursenator]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wirtschaft im Deutschen Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freundeskreis Himmler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1889]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1978]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Krogmann, Carl Vincent&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker, Erster Bürgermeister Hamburg (1933–1945)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. März 1889&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. März 1978&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sneecs</name></author>
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