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	<title>Carl Timoleon von Neff - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T16:56:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-12-04T13:26:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Carl Timoleon von Neff, photo from the 1860-1870s.jpg|mini|Carl Timoleon von Neff]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carl Timoleon von Neff&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{RuS|Тимофей Андреевич Нефф|Timofej Andreevic Neff}}; * {{JULGREGDATUM|14|10|1804|Link=1}} auf dem Gutshof [[Püssi]], heute [[Kreis Ida-Viru]], [[Estland]]; † {{JULGREGDATUM|5|1|1877|Link=1}} in [[Sankt Petersburg]], [[Russland]])&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: Internet-Datei des Mormonen-Archivs, Utah&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein [[Deutsch-Balten|deutschbaltischer]] [[Russisches Kaiserreich|kaiserlich russischer]] Hofmaler, [[Konservator]] und [[Kunstsammler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Neff wurde als [[Unehelichkeit|uneheliches]] Kind der Lehrerin Felicite Neff auf dem Hof Püssi ({{deS|&amp;#039;&amp;#039;Neu-Isenhof&amp;#039;&amp;#039;}}) im [[Gouvernement Estland]] geboren. Er studierte ab 1824 Malerei an der [[Hochschule für Bildende Künste Dresden|Kunstakademie Dresden]]. Ab 1826 arbeitete er in Sankt Petersburg, wo er durch sein Talent schnell zum Hofmaler des Zaren [[Nikolaus I. (Russland)|Nikolaus&amp;amp;nbsp;I.]] aufstieg. In [[Italien]] bildete er sich weiter. Ab 1839 war Neff [[Dozent]] an der [[Russische Kunstakademie|Petersburger Kunstakademie]]. 1846 wurde er Ehrenmitglied der [[Accademia di Belle Arti Firenze|Akademie der Schönen Künste]] in Florenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 1838 heiratete er Luise von Kaulbars. Das Paar hatte zwei Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1849 wurde ihm in Sankt Petersburg der akademische Titel eines [[Professur|Professors]] verliehen. 1850 erwarb Neff den Gutshof von Piera (heute Piira) bei Wesenberg (heute [[Rakvere]], Landgemeinde [[Vinni]]), in dem er sein eigenes [[Atelier]] einrichtete. Dort entstanden auch die meisten seiner Bilder.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.laekvere.ee/lleht/10_2004.pdf | wayback=20070610140346 | text=Laekvere Nachrichten vom Oktober 2004}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1854 war Neff [[Konservator]] an der [[Eremitage (Sankt Petersburg)|Eremitage]] und künstlerischer Aufseher über die zaristischen Schlösser. Er verkehrte in den Salons und höchsten Adelskreisen [[Russland]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Hof des Zaren hatte Neff eine unvergleichliche Karriere gemacht. Seine detailgetreue, realistische Porträtmalerei war beim Adel geschätzt und ist heute über die ganze Welt verstreut, im Besitz von Nachfahren ehemaliger Emigranten.&amp;lt;ref&amp;gt; Darüber hinaus dürfte in den Magazinen russischer Museen manches seiner Werke zu finden sein. Nur selten taucht eines seiner Gemälde, auf dem Kunstmarkt auf. Vgl.: 715. Math. Lempertz’sche Kunstversteigerung, Kunsthaus Lempertz, Köln 20. Mai 1995, Nr. 1389 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Maler von [[Porträt]]s, [[Bibel|biblischen]] und [[Mythologie|mythologischen]] Szenen sowie [[Sittenmalerei|Genrebildern]] (Badende, [[Nymphe]]n sowie idealisiertes Bauernleben) wurde er bekannt. Seinen Erfolg verdankte Neff aber in erster Linie der [[Ikone]]nmalerei, die er im Stil durch westeuropäische Einflüsse erheblich modernisierte.&amp;lt;ref&amp;gt; Erik Thomson: &amp;#039;&amp;#039;Karl Timoleon von Neff und die russische Kirche auf dem Neroberg in Wiesbaden.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Hessische Heimat.&amp;#039;&amp;#039; 14. Jg., Heft 3, 1964, S. 23 &amp;lt;/ref&amp;gt; Sie ähnelt der Kirchenmalerei der [[Nazarener (Kunst)|Nazarener]] und brachte ihm bedeutende Aufträge auch im Ausland ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So erhielt er zahlreiche Aufträge von der [[Russisch-Orthodoxe Kirche|orthodoxen Kirche]]. Malereien in der Petersburger [[Isaakskathedrale]], in der Kapelle vom dortigen [[Winterpalast]], in der [[Christ-Erlöser-Kathedrale (Moskau)|Christ-Erlöser-Kathedrale]] in [[Moskau]], in der [[Uspenski-Kathedrale]] von [[Helsinki|Helsingfors]] und in der [[Russisch-Orthodoxe Kirche (Wiesbaden)|Russisch-Orthodoxen Kirche]] von [[Wiesbaden]] stammen unter anderem von ihm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Moskauer Christ-Erlöser-Kathedrale wurde in der westlichen Welt z.&amp;amp;nbsp;B. dadurch sehr bekannt, weil sie 1931 auf Befehl [[Josef Stalin|Stalins]] gesprengt wurde&amp;lt;ref&amp;gt; Konstantin Akinscha und Grigori Koslow: &amp;#039;&amp;#039;Beutekunst, Auf der Schatzsuche in russischen Geheimdepots.&amp;#039;&amp;#039; München 1995, S. 41 &amp;lt;/ref&amp;gt;, um für den geplanten [[Palast der Sowjets]] Platz zu schaffen.&amp;lt;ref&amp;gt; Konstantin Akinscha und Grigori Koslow: &amp;#039;&amp;#039;Beutekunst, Auf der Schatzsuche in russischen Geheimdepots.&amp;#039;&amp;#039; München 1995, S. 40 ff. Neffs Ikonostasen sind heute noch in der russischen Kapelle der Herzogin von Edinburgh in London zu sehen, wie auch in den russischen Kapellen von Nizza und Wiesbaden. &amp;lt;/ref&amp;gt; Von Neffs Hand stammte die [[Ikonostase]] der früheren Kirche.&lt;br /&gt;
Einen gewissen Eindruck vom Charakter und der ehemaligen Pracht der Ikonostasis vermitteln Neffs Entwurfsskizzen, die sich im [[Nachlass]] von [[Marianne von Werefkin]] erhalten haben. Werefkin hat diese Zeichnungen   eine [[Abendmahl Jesu|Abendmahldarstellung]] und die [[Evangelist (Neues Testament)|vier Evangelisten]] in der Fremde gehütet. Sie waren ihr ein besonderes Andenken an ihre Mutter, die diese als Geschenke von ihrem Lehrer Neff erhalten hatte.&amp;lt;ref&amp;gt; Bernd Fäthke: &amp;#039;&amp;#039;Marianne Werefkin.&amp;#039;&amp;#039; München 2001, S. 16, Abb. 14 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem Gutshaus auf Gut Münkenhof bei Ladikfer (heute Muuga von [[Laekvere]], [[Estland]]) – die Güter Münkenhof und Piera gehörten ihm beide ab 1861 – legte Neff eine große Kunstsammlung an, die sich heute größtenteils im [[Kumu (Museum)|Estnischen Kunstmuseum]] in [[Tallinn]] befindet. Das neue Gutshaus hatte er zwischen 1866 und 1872 im Stil der [[Neorenaissance]] erbauen lassen. Die [[marmor]]ne Innentreppe war ein persönliches Geschenk des russischen Zaren [[Alexander II. (Russland)|Alexanders II.]]&amp;lt;ref&amp;gt;Eesti Elulood. Tallinn: Eesti Entsüklopeediakirjastus 2000 (= Eesti Entsüklopeedia 14) ISBN 9985-70-064-3, S. 320.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neff liegt heute auf dem Friedhof von [[Simuna]] (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Sankt-Simonis&amp;#039;&amp;#039;) begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wann Neff in den russischen erblichen [[Adel]]sstand erhoben wurde, ist nicht überliefert. Fest steht nur, dass erst sein Sohn Heinrich von Neff, [[Gutsherr]] auf Münkenhof, am 15. Januar 1881 in die [[Estländische Ritterschaft]] immatrikuliert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Genealogisches Handbuch des Adels]], &amp;#039;&amp;#039;Adelslexikon&amp;#039;&amp;#039; Band IX, Seite 351, Band 116 der Gesamtreihe, C. A. Starke Verlag, Limburg (Lahn) 1998, ISBN 3-7980-0816-7&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Wilhelm Neumann (Architekt, 1849)|Wilhelm Neumann]] |Titel=Baltische Maler und Bildhauer des XIX. Jahrhunderts |Verlag=A. Grosset |Ort=Riga |Datum=1902 |OCLC=25471919 |Seiten=56–59 |Online=https://dom.lndb.lv/data/obj/418995.html}}&lt;br /&gt;
* Heino Ross: &amp;#039;&amp;#039;Carl Timoleon Neff 200&amp;#039;&amp;#039;. Tallinn 2006&lt;br /&gt;
* Tiina Abel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Carl Timoleon von Neff. Kunstnik ja tema kodu. C. T. von Neffi kunstikogu Piira ja Muuga mõisast.&amp;#039;&amp;#039; Tallinn 2005&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.einst.ee/Ea/heritage/abel3.html C.T. von Neff and his Art Collections at Piira and Muuga Manor Houses] (Estonian Art (1/2004))&lt;br /&gt;
* [https://daten.digitale-sammlungen.de/~db/bsb00000601/images/index.html?seite=182 Genealogisches Handbuch der estländischen Ritterschaft], Görlitz 1930&lt;br /&gt;
* {{BBLD|0000000116511671|NAME=Neff, Charles Timoleon* (v.)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=123077443|LCCN=n/2006/78457|VIAF=58511598}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Neff, Carl Timoleon von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Estland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunstsammler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Petersburger Kunstakademie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler (Sankt Petersburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hofmaler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsch-Balte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1804]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1877]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Russe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Neff, Carl Timoleon von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Neff, Karl Timoleon von&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsch-baltischer Maler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. Oktober 1804&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Gutshof [[Püssi]], heute [[Kreis Ida-Virumaa]], [[Estland]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. Januar 1877&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Sankt Petersburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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