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	<title>Carl Swartz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T09:09:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;CamelBot: Bot: linkfix: jsessionid; siehe user:CamelBot.</title>
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		<updated>2023-02-26T22:37:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: linkfix: jsessionid; siehe &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:CamelBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:CamelBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;user:CamelBot&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Swartz, Carl i VJ 47 1916.jpg|mini|hochkant|Carl Swartz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carl Johan Gustaf Swartz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. Juni]] [[1858]] in [[Norrköping]]; † [[6. November]] [[1926]] in [[Stockholm]]) war ein [[Schweden|schwedischer]] [[Politiker]] und [[Liste der Ministerpräsidenten von Schweden|Ministerpräsident von Schweden &amp;#039;&amp;#039;(Sveriges Statsminister)&amp;#039;&amp;#039;]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Studium und berufliche Laufbahn ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn eines Tabakfabrikbesitzer absolvierte ein Studium der [[Rechtswissenschaften]] 1877 bis 1879 an der [[Universität Uppsala]] sowie 1879 bis 1881 an der [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Beendigung des Studiums trat er in die elterliche [[Snus]]fabrik (Tabakfabrik) ein, die 1751 von seinem Vorfahren Petter Swartz gegründet worden war. Er war darüber hinaus von 1883 bis 1906 auch Direktor der Sparbank sowie der Enskilda Bank von [[Norrköping]] sowie später 1912 bis 1917 Vorstandsvorsitzender der damals privaten &amp;#039;&amp;#039;Sveriges Centralbank&amp;#039;&amp;#039;. 1917 war er außerdem für kurze Zeit Kanzler der Universität Uppsala.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Philanthrop]] hinterließ seiner Heimatstadt seine Villa als Museum und Bücherei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.nsb.norrkoping.se/ombiblioteket/swartz.asp |titel=Carl Johan Gustaf Swartz |hrsg=Bücherei von Norrköping |sprache=se |abruf=1970-01-01 |abruf-verborgen=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20030907082619/http://www.nsb.norrkoping.se:80/ombiblioteket/swartz.asp |archiv-datum=2003-09-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach seinem Tode schloss die Tabakfabrik in den 1930er Jahren und wurde später abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Laufbahn ==&lt;br /&gt;
=== Abgeordneter und Finanzminister ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Swartz begann seine politische Laufbahn 1900 mit der Wahl zum Abgeordneten des [[Reichstag (Schweden)|Reichstages]], wo er den Wahlkreis von Norrköping vertrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 1906 wurde er von [[Arvid Lindman]] in dessen erstes Kabinett als [[Finansdepartementet (Schweden)|Finanzminister]] berufen. Dieses Amt übte er bis zum Ende von Lindmans Amtszeit am 7. Oktober 1911 aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während seiner Amtszeit als Staatsrat und Finanzminister brachte er einige Reformen ein, die insbesondere eine [[Steuerprogression|Progression]] der [[Einkommensteuer]] und der [[Vermögenssteuer]] vorsahen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zusammenschluss einiger rechtsorientierter Gruppen des Reichstages wurde er 1912 bis 1914 Stellvertretender Vorsitzender und sodann Mitglied des Führungsgremiums der neu gegründeten Nationalpartei (&amp;#039;&amp;#039;[[Första kammarens nationella parti]]&amp;#039;&amp;#039;). Als solcher nahm er während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] insbesondere als Vorsitzender der Ständigen Reichstagsausschusses für Versorgung von 1915 bis 1917 eine führende Rolle ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ministerpräsident von 1917 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Rücktritt der Regierung von [[Hjalmar Hammarskjöld]] wegen außenpolitischen Drucks und interner Unruhen wurde er von [[Gustav V. (Schweden)|König Gustav&amp;amp;nbsp;V.]] am 30. März 1917 zum Ministerpräsidenten berufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptaufgabe von Swartz war insbesondere die Beruhigung der [[Bourgeoisie]], die befürchtete, dass die vorausgegangene [[Februarrevolution 1917]] in [[Russisches Kaiserreich|Russland]] am 1. Mai 1917 auch zu Unruhen in [[Stockholm]] führen würde. Swartz verbot dennoch bürgerliche Garden während der Demonstrationen zum 1. Mai, nachdem die [[Sveriges socialdemokratiska arbetareparti|Sozialdemokratische Partei]] ihrerseits zugesichert hatte, Unruhen zu vermeiden. Ohne diese besonnene Aktion des Ministerpräsidenten hätte es ebenfalls zu Aufständen und einer innenpolitischen Krise kommen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der kriegsbedingten [[Hungersnot]] kam es zu Unruhen, die erst nach dem Beginn der Kartoffelernte im Frühsommer 1917 abnahmen. Swartz begann außerdem Verhandlungen mit der [[Triple Entente]] ([[Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Nordirland|Großbritannien]], [[Dritte Französische Republik|Frankreich]] und Russland), um die Lieferung von Lebensmitteln zu erreichen, die sein Amtsvorgänger Hammarskjöld verhindert hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sozialdemokratische Partei nutzte die durch die Hungersnot bedingten Unruhen aus, um ein allgemeines [[Wahlrecht]], das [[Frauenwahlrecht]] sowie eine Abkehr von der 40-Prozent-Hürde bei Kommunalwahlen zu fordern. Die Regierung von Swartz war in dieser Frage gespalten: Während die Minister für öffentliche Verwaltung und Finanzen, [[Oscar von Sydow]] und Conrad Carleson, erklärten, zurückzutreten, falls Swartz nicht den Forderungen der Sozialdemokraten und nun auch der [[Liberala samlingspartiet|Liberalen Partei]] nachgab, forderte Außenminister [[Arvid Lindman]] eine Beibehaltung des [[Status quo]]. Finanzminister Carleson bekam dabei Rückhalt durch die Industrie, die ein Ende der Wahlrechtskrise forderte. Swartz wollte die Entscheidung mit der für das Frühjahr 1918 vorgesehenen Reichstagswahl verbinden. Dadurch wurde er der erste schwedische [[Konservativismus|konservative]] Ministerpräsident, der die [[Politisches System Schwedens|Souveränität des Volks]] zur Bestimmung der Regierung anerkannte. König Gustav&amp;amp;nbsp;V. erkannte diese Haltung an und beließ Swartz im Amt des Ministerpräsidenten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings erlitt Swartz wegen der Verwicklung seines Sohnes in einen [[Schwarzmarkt]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;skandal bei der darauf folgenden vorgezogenen [[Wahl zum Schwedischen Reichstag 1917|Wahl]] erhebliche Stimmenverluste und musste deshalb am 19. Oktober 1917 als Ministerpräsident zurücktreten. Nachfolger wurde der [[Liberala samlingspartiet|liberale]] Politiker [[Nils Edén]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NordFamilje |Lemma= |Auflage=2 |Band=27 |Spalte=874 |SpalteBis=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://web.comhem.se/dier/ |titel=Carl Swartz (1858–1926) |autor=Dick Erixon |werk=Biographien der schwedischen Ministerpräsidenten |datum=2000-07-01 |sprache=se |abruf=1970-01-01 |abruf-verborgen=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20171028223145/http://web.comhem.se/dier/sm16.htm |archiv-datum=2017-10-28}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.sweden.gov.se/sb/d/4136/a/26957 |titel=Mitglieder der Schwedischen Regierungen von 1900 bis 1925 |werk=sweden.gov.se |sprache=en |abruf=1970-01-01 |abruf-verborgen=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20070929141200/http://www.sweden.gov.se/sb/d/4136/a/26957 |archiv-datum=2007-09-29}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ministerpräsidenten Schweden}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=102017786|LCCN=no/2010/161791|VIAF=17604381}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Swartz, Carl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerpräsident (Schweden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzminister (Schweden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter des schwedischen Zweikammerreichstags]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwede]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1858]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1926]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Swartz, Carl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Swartz, Carl Johan Gustaf (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=schwedischer Politiker, Mitglied des Riksdag und Premierminister&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. Juni 1858&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Norrköping]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. November 1926&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Stockholm]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;CamelBot</name></author>
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