<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Carl_Sternheim</id>
	<title>Carl Sternheim - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Carl_Sternheim"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Carl_Sternheim&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-02T19:40:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Carl_Sternheim&amp;diff=78175&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Carl_Sternheim&amp;diff=78175&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-05T06:15:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ernst Ludwig Kirchner Bildnis Carl Sternheim 1916.jpg|mini|Carl Sternheim, Porträt von [[Ernst Ludwig Kirchner]], [[Lithografie]], 1918]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Carl Sternheim by Franz Grainer, c. 1921.jpg|mini|Carl Sternheim (um 1921). Foto von [[Franz Grainer]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;William Adolf Carl Sternheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rischbieter&amp;quot;&amp;gt;Henning Rischbieter: &amp;#039;&amp;#039;Sternheims Eltern 1885 – Hohe Zeit der Bourgeoisie&amp;#039;&amp;#039;. In: ders.: &amp;#039;&amp;#039;Hannoversches Lesebuch, oder: Was in und über Hannover geschrieben, gedruckt und gelesen wurde&amp;#039;&amp;#039;. Band 2: &amp;#039;&amp;#039;1850–1950&amp;#039;&amp;#039;. 1. Auflage. Friedrich Verlag, Velber, S. 106 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; (genannt &amp;#039;&amp;#039;Carl von Sternheim&amp;#039;&amp;#039;; Vorname auch in der Schreibweise &amp;#039;&amp;#039;Karl;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;HBL&amp;quot;&amp;gt;Hugo Thielen: &amp;#039;&amp;#039;Sternheim, (2) William Adolf C(K)arl.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Hannoversches Biographisches Lexikon&amp;#039;&amp;#039;. S. 349 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; * [[1. April]] [[1878]] in [[Leipzig]];&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rischbieter&amp;quot; /&amp;gt; † [[3. November]] [[1942]] in [[Brüssel]]) war ein [[deutscher]] [[Dramatiker]] und [[Schriftsteller|Autor]] von [[Erzählung]]en und Gedichten. In seinen Werken griff er besonders die Moralvorstellungen des [[Bürgertum]]s der [[Wilhelminismus|Wilhelminischen Zeit]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Studium ===&lt;br /&gt;
Carl Sternheim war der Sohn des [[Juden in Deutschland|jüdischen]] Bankiers, Börsenmaklers und Zeitungsverlegers Carl Jakob Sternheim (1852–1918) und seiner Frau Rosa Maria Flora Sternheim geb. Francke (1856–1908). Seine Brüder waren der Filmproduzent [[Julius Sternheim (Filmproduzent)|Julius Sternheim]] (1881–1940) sowie Felix Sternheim (1882–1946), er hatte außerdem noch drei Schwestern, Maria (1879–1922)&amp;lt;ref&amp;gt;Maria Sternheim heiratete den Architekten [[Gustav von Cube]], sie hatten zwei Kinder.&amp;lt;/ref&amp;gt;, Gertrude Jeanette (1880–1958, verheiratete Jeaffreson), und Edith Lea (1883–1957, verheiratete Bing). Sein Onkel war der Journalist, Schriftsteller und spätere Direktor des Berliner Belle-Alliance-Theaters, [[Hermann Sternheim]] (1849–1916).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Carl Sternheim wuchs in [[Hannover]] und [[Berlin]] auf. 1897–1902 studierte er [[Philosophie]], [[Psychologie]] und [[Rechtswissenschaften]] an der [[Ludwig-Maximilians-Universität München]] sowie in [[Universität Göttingen|Göttingen]] und [[Universität Leipzig|Leipzig]] ohne Abschluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Leben als Schriftsteller ===&lt;br /&gt;
Ab 1900 lebte und arbeitete Sternheim als [[freier Schriftsteller]], zunächst in Weimar. Dort heiratete er 1900 Eugenie Hauth, die Tochter des Düsseldorfer Weingutbesitzers und Weingroßhändlers Eduard Hauth (1845–1901). 1901 wurde der Sohn Carlhans geboren. 1906 wurde die Ehe geschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In zweiter Ehe war er ab 1907 mit [[Thea Sternheim]] geb. Bauer verheiratet. Mit ihr hatte er die Tochter [[Dorothea Sternheim|Dorothea Elisabeth]] (1905–1954) und den Sohn Klaus Franz Nikolaus (1908–1946). Thea, Tochter eines vermögenden Fabrikanten, ermöglichte ihrem Mann Carl im Jahr 1908 den Bau der [[Villa Bellemaison]] in [[Höllriegelskreuth]] bei München mit einem eigenen Theater, wo seine Stücke aufgeführt werden konnten. Sternheim verkehrte hier mit Künstlern wie [[Mechtilde Lichnowsky]], [[Max Reinhardt]] und [[Frank Wedekind]], dessen Tochter er später heiratete, und baute eine Kunstsammlung auf. Ab 1908 gab er gemeinsam mit [[Franz Blei]] den ersten Jahrgang der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Hyperion (Zeitschrift)|Hyperion]]&amp;#039;&amp;#039; heraus. Zu seinem Freundeskreis zählten [[Gottfried Benn]], [[Carl Einstein]], [[Franz Pfemfert]], [[Walther Rathenau]], [[Ernst Stadler]], [[Hugo von Tschudi]], [[Fritz von Unruh]], [[Ivo Puhonny]], [[Conrad Felixmüller]] und [[Otto Vrieslander]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1912 zog Sternheim nach [[Belgien]] und begab sich während der [[Erster Weltkrieg|Kriegsjahre]] bei [[Oskar Kohnstamm]] in ärztliche Behandlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1918 war Sternheim in [[St. Moritz]] und [[Uttwil]], wo er in der Villa Sternheim wohnte. Diese gehörte früher [[Henry van de Velde]] und nach Sternheim [[Emanuel Stickelberger]]. Später zog [[Walter Kern (Künstler)|Walter Kern]] in die Villa ein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Urs Oskar Keller |url=https://www.tagblatt.ch/sport/ein-weltmann-in-der-provinz-ld.763839 |titel=Ein Weltmann in der Provinz |werk= |hrsg=St. Galler Tagblatt |datum=2013-10-14 |abruf=2020-03-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1927 wurde die Ehe mit Thea geschieden. Zeitweise stand Sternheim dem Kreis um die expressionistische Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Die Aktion]]&amp;#039;&amp;#039; nahe. Seine Werke waren in der [[Zeit des Nationalsozialismus]] verboten. Von 1930 bis 1934 war er mit [[Pamela Wedekind]] verheiratet. Ab 1935 lebte er mit Henriette Carbonara im Exil in Belgien. 1936 publizierte er seine Memoiren unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Vorkriegseuropa im Gleichnis meines Lebens&amp;#039;&amp;#039; (Erscheinungsort Amsterdam).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tod ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Grave Carl Sternheim and Marcel Hastir - Ixelles Bruxelles.jpg|mini|Grabstätte von Carl Sternheim und [[Marcel Hastir]] in [[Ixelles/Elsene|Ixelles]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach jahrelangen nervlichen und psychischen Leiden starb Carl Sternheim einsam und vergessen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.munzinger.de/search/document?index=mol-00&amp;amp;id=00000011217&amp;amp;type=text/html&amp;amp;query.key=G1713Rvv&amp;amp;template=/publikationen/personen/document.jsp&amp;amp;preview= |titel=Carl Sternheim - Munzinger Biographie |abruf=2020-01-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; am 3.&amp;amp;nbsp;November 1942 im [[Reichskommissariat Belgien und Nordfrankreich|besetzten Brüssel]] in [[Ixelles/Elsene]]&amp;lt;ref&amp;gt;Akten der Friedhofsverwaltung Ixelles, Band&amp;amp;nbsp;1942 – als letzter Wohnort verzeichnet ist Rue Emmanuel Van Driessche 52, Ixelles.&amp;lt;/ref&amp;gt; an den Folgen einer [[Lungenentzündung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Grab befindet sich auf dem Friedhof von Ixelles/Elsene, südlich von Brüssel. 1983 wurde letztmals eine Verlegung des Grabes innerhalb des Friedhofs vorgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;Akten der Friedhofsverwaltung Ixelles, Band&amp;amp;nbsp;1942.&amp;lt;/ref&amp;gt; 2011 wurde sein Freund [[Marcel Hastir]] (1906–2011) im selben Grab beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kinder ===&lt;br /&gt;
Aus der ersten Ehe (1900–1906) mit Eugenie Sternheim geb. Hauth ging ein Sohn hervor:&lt;br /&gt;
* Carlhans Sternheim (1901–1944). Er wurde im Dezember 1944 wegen einer flapsigen Bemerkung über [[Adolf Hitler]] im [[Zuchthaus Brandenburg-Görden]] mit dem [[Guillotine|Fallbeil]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.brandenburg-zuchthaus-sbg.de/hinrichtungen/ 1940–1945: Vollzug der Todesstrafe in Brandenburg-Görden.]&amp;#039;&amp;#039; [[Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten]], abgerufen am 6. Juli 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; hingerichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Regnier&amp;quot;&amp;gt;[[Anatol Regnier]]: &amp;#039;&amp;#039;Wir Nachgeborenen. Kinder berühmter Eltern&amp;#039;&amp;#039;. C.&amp;amp;nbsp;H. Beck, München 2014, S.&amp;amp;nbsp;41.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Verbindung mit Thea Sternheim geb. Bauer (zweite Ehe ab 1907, Scheidung 1927) gingen zwei Kinder hervor:&lt;br /&gt;
* Die Tochter [[Dorothea Sternheim|Dorothea Elisabeth]] (genannt Mopsa) wurde bereits 1905 geboren und bekam zunächst den Nachnamen Löwenstein von ihrem Stiefvater Arthur Löwenstein, bei dem sie bis 1912 aufwuchs. Sie wurde wegen ihrer Zugehörigkeit zur französischen [[Résistance]] im [[KZ Ravensbrück]] inhaftiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Regnier&amp;quot; /&amp;gt; Sie starb 1954 in Paris.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/mopsa-sternheim/ Mopsa Sternheim] fembio.org&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Der Sohn Klaus Franz Nikolaus Sternheim (1908–1946) starb in Mexiko.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Ehe (1930–1934) mit [[Pamela Wedekind]] und die nachfolgende Verbindung mit Henriette Carbonara blieben kinderlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Sternheim war ein sehr produktiver Schriftsteller. Neben einer großen Anzahl von Dramen stehen Novellen, Streitschriften und der zweibändige Roman &amp;#039;&amp;#039;Europa&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Charakteristik ===&lt;br /&gt;
Sternheims Theaterstücke sind eine bissige Satire auf das Bürgertum der wilhelminischen Zeit. Auf den zweiten Blick erscheinen die widerlichen, egoistischen, auf Standesdünkel bedachten Bürger als wirkliche Helden, auf den dritten Blick sind diese fiesen Subjekte dem Untergang geweiht. Nach Sternheims Überzeugung ist jedem Menschen eine eigene, unverwechselbare Natur gegeben, die ihn von jedem anderen unterscheidet. Die Bestimmung des Einzelnen aber ist es, diese Eigenart zu leben – allgemeine Normen haben keine Gültigkeit. Sternheim schreibt gegen die Unterjochung und Uniformierung des Einzelnen in gesellschaftlichen Zwängen durch Bewusstmachung der Besonderheit des Individuums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit der Stücke Sternheims ist deren Sprache im Telegrammstil, die 1985 von Valerie Hennecke analysiert und mit der anderer Expressionisten verglichen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Valerie Hennecke: &amp;#039;&amp;#039;Die Sprache in den Lustspielen Carl Sternheims&amp;#039;&amp;#039;. Dissertation. Universität zu Köln, 1985.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rezeption ===&lt;br /&gt;
Sternheims Person und sein Werk waren von Anfang an umstritten. 1911 wurde in Berlin Sternheims bürgerliches Lustspiel &amp;#039;&amp;#039;Die Hose&amp;#039;&amp;#039; uraufgeführt. Es wurde vom Publikum begeistert aufgenommen, aber vom Polizeipräsidenten wegen der Unsittlichkeit, dass eine Bürgerin auf offener Straße die Unterhose verliert, verboten. 1912, als &amp;#039;&amp;#039;Die Kassette&amp;#039;&amp;#039; in München Premiere hatte, gab es unter den Zuschauern handgreifliches Pro und Contra. Die Schauspieler wurden auf der Bühne in das Handgemenge verwickelt und mit harten Gegenständen beworfen, der eiserne Vorhang musste fallen und München hatte einen Theaterskandal. Im April 1912 beendete Carl Sternheim eine Komödie unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;O Täler weit, O Höhn&amp;#039;&amp;#039; die dann in &amp;#039;&amp;#039;Bürger Schippel&amp;#039;&amp;#039; (1913) einer der größten Erfolge des Dichters wurde. Zur Zeit der Weimarer Republik oft gespielt, im Dritten Reich verfemt, erlebten seine Stücke in den 1970er Jahren an deutschen Bühnen eine Wiedergeburt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Figur des &amp;#039;&amp;#039;Theophil Marder&amp;#039;&amp;#039; in [[Klaus Mann]]s Roman &amp;#039;&amp;#039;[[Mephisto (Roman)|Mephisto]]&amp;#039;&amp;#039; (1936) trägt Züge Sternheims. Seine Ehe mit Pamela Wedekind wird dort in Gestalt der Ehe von Marder mit Nicoletta von Niebuhr veranschaulicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auszeichnung ===&lt;br /&gt;
1915 erhielt Sternheim für die drei Novellen &amp;#039;&amp;#039;Busekow,&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Napoleon&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Schuhlin&amp;#039;&amp;#039; den [[Theodor-Fontane-Preis für Kunst und Literatur (Schutzverband deutscher Schriftsteller)|Theodor-Fontane-Preis]]. Den mit der Auszeichnung verbundenen Geldbetrag leitete er an den damals noch weitgehend unbekannten [[Franz Kafka]] weiter.&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred Linke: &amp;#039;&amp;#039;Sternheim&amp;#039;&amp;#039;. Reinbek 1979, S.&amp;amp;nbsp;118.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bibliographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Carl Sternheim Manuskript.jpg|mini|Seite aus Sternheims Manuskript zum Drama &amp;#039;&amp;#039;Das leidende Weib&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1898 verfasste Sternheim sein erstes Drama, die Komödie &amp;#039;&amp;#039;Der Heiland&amp;#039;&amp;#039; ({{archive.org |bub_gb_jWcTAAAAYAAJ |online}}), die jedoch nicht aufgeführt wurde.&lt;br /&gt;
* Zyklus &amp;#039;&amp;#039;Aus dem bürgerlichen Heldenleben&amp;#039;&amp;#039; (1908–1923):&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Die Hose (Drama)|Die Hose]]&amp;#039;&amp;#039;, Uraufführung 1911 in Berlin. 1927 von [[Hans Behrendt]] verfilmt, siehe &amp;#039;&amp;#039;[[Die Hose (Film)]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Die Kassette (Drama)|Die Kassette]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Der Snob]]&amp;#039;&amp;#039;. {{archive.org |dersnobkomdiei00steruoft}}&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[1913 (Drama)|1913]]&amp;#039;&amp;#039;. {{archive.org |bub_gb_voQ1AQAAMAAJ}}&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Das Fossil]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Don Juan&amp;#039;&amp;#039;, Tragödie. 1909, Uraufführung 13.&amp;amp;nbsp;September 1912, [[Deutsches Theater Berlin]]; {{archive.org |3445708}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Bürger Schippel]]&amp;#039;&amp;#039;. 1913, Uraufführung 5.&amp;amp;nbsp;März 1913, [[Deutsches Theater Berlin|Kammerspiele des Deutschen Theaters Berlin]], Ausgabe 1920; {{archive.org |3445707}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das leidende Weib&amp;#039;&amp;#039;. Drama nach [[Friedrich Maximilian Klinger]]. Insel-Verlag, Leipzig 1915; {{archive.org |3443952}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tabula rasa&amp;#039;&amp;#039;, Schauspiel. 1916; {{archive.org |3445720}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Marquise von Arcis&amp;#039;&amp;#039;. Schauspiel nach [[Denis Diderot|Diderot]]. Uraufführung 1919 in Frankfurt am Main; {{archive.org |diemarquisevonar00steruoft}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Manon Lescaut.]]&amp;#039;&amp;#039; Schauspiel in vier Akten (sechs Bildern), 1921&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Nebbich&amp;#039;&amp;#039;, Lustspiel, 1922&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Chronik von des zwanzigsten Jahrhunderts Beginn&amp;#039;&amp;#039;. Erzählungen. 1918. Band 1; {{archive.org |bub_gb_DksOAQAAIAAJ}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Europa&amp;#039;&amp;#039;, Roman, 1919–1920&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vorkriegseuropa im Gleichnis meines Lebens&amp;#039;&amp;#039;, Erinnerungen, 1936&amp;lt;ref&amp;gt;Auszug: [http://www.literatur-niedersachsen.de/landgang/detailansicht/die-weltauffassung-der-nuance.html &amp;#039;&amp;#039;Ein hannoversches Elternhaus zu wilhelminischen Zeiten&amp;#039;&amp;#039;] (mit Anmerkungen vom Literaturhaus Hannover). Quelle: Gesamtwerk. Herausgegeben von Wilhelm Emrich (ab Band 8 unter Mitarbeit von Manfred Linke). Luchterhand, Neuwied-Berlin 1963&amp;amp;nbsp;ff.; Band&amp;amp;nbsp;10/I, S.&amp;amp;nbsp;172–180.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Weitere Werke: siehe Fußnote&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.lehrer.uni-karlsruhe.de/~za874/homepage/sternheim.htm#werk |text=Carl Sternheim: Werke |wayback=20180220040721}} lehrer.uni-karlsruhe.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Werkausgabe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gesammelte Werke.&amp;#039;&amp;#039; 6 Bände. Hrsg. von Fritz Hofmann. Aufbau, Berlin/Weimar 1963–1968.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gesamtwerk.&amp;#039;&amp;#039; 10 Bände. Hrsg. von [[Wilhelm Emrich]] unter Mitarbeit von Manfred Linke. Luchterhand, Neuwied/Darmstadt.&lt;br /&gt;
** Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Dramen 1.&amp;#039;&amp;#039; 1963 (Aus dem bürgerlichen Heldenleben).&lt;br /&gt;
** Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Dramen 2.&amp;#039;&amp;#039; 1964 (Der Kandidat Komödie, Das leidende Weib, Tabula rasa, Der Geizige, Der Stänker, Die Marquise von Arcis).&lt;br /&gt;
** Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Dramen 3.&amp;#039;&amp;#039; 1964 (Der entfesselte Zeitgenosse, Manon Lescaut, Der Nebbich, Oskar Wilde, Die Schule von Uznach oder Neue Sachlichkeit, John Pierpont Morgan).&lt;br /&gt;
** Band 4: &amp;#039;&amp;#039;Prosa 1.&amp;#039;&amp;#039; 1964 (Chronik von des zwanzigsten Jahrhunderts Beginn, Fairfax).&lt;br /&gt;
** Band 5: &amp;#039;&amp;#039;Prosa 2.&amp;#039;&amp;#039; 1964 (Libussa, Gauguin und van Gogh, Adrienne, Europa).&lt;br /&gt;
** Band 6: &amp;#039;&amp;#039;Zeitkritik.&amp;#039;&amp;#039; 1966.&lt;br /&gt;
** Band 7: &amp;#039;&amp;#039;Frühwerk.&amp;#039;&amp;#039; 1967.&lt;br /&gt;
** Band 8: &amp;#039;&amp;#039;Unveröffentlichtes Frühwerk 1. Dramen.&amp;#039;&amp;#039; 1969.&lt;br /&gt;
** Band 9: &amp;#039;&amp;#039;Unveröffentlichtes Frühwerk 2. Lyrik, Dramenfragmente, Prosa.&amp;#039;&amp;#039; 1970.&lt;br /&gt;
** Band 10.1: &amp;#039;&amp;#039;Spätwerk.&amp;#039;&amp;#039; 1976.&lt;br /&gt;
** Band 10.2: &amp;#039;&amp;#039;Nachträge.&amp;#039;&amp;#039; 1976.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dokumente ==&lt;br /&gt;
* [[Gottfried Benn]], [[Thea Sternheim]]: &amp;#039;&amp;#039;Briefwechsel und Aufzeichnungen. Mit Briefen und Tagebuchauszügen Mopsa Sternheims&amp;#039;&amp;#039;. Herausgegeben von Thomas Ehrsam. Wallstein, Göttingen 2004, ISBN 3-89244-714-4.&lt;br /&gt;
* Thea Sternheim: &amp;#039;&amp;#039;Tagebücher 1903–1971.&amp;#039;&amp;#039; 5 Bände. Herausgegeben von Thomas Ehrsam und Regula Wyss. Wallstein, Göttingen 2011, ISBN 978-3-8353-0748-3.&lt;br /&gt;
* [[Kurt Wolff (Verleger)|Kurt Wolff]]: &amp;#039;&amp;#039;Autoren, Bücher, Abenteuer. Betrachtungen und Erinnerungen eines Verlegers.&amp;#039;&amp;#039; Wagenbach, Berlin 2004, ISBN 3-8031-2488-3 (&amp;#039;&amp;#039;Wagenbachs Taschenbücherei&amp;#039;&amp;#039;, 488).&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Emrich]], Manfred Linke (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Carl Sternheim – Gesamtwerk&amp;#039;&amp;#039;. Band 10/2 – Nachträge, Anmerkungen zu den Bänden 1 bis 9 – Lebenschronik. Neuwied / Darmstadt 1976.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Andrea Bambi: &amp;#039;&amp;#039;Auf den ersten Kennerblick hin. Die Sammlung Carl und Thea Sternheim in München.&amp;#039;&amp;#039; In: Andrea Pophanken, [[Felix Billeter]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Moderne und ihre Sammler&amp;#039;&amp;#039;. Band 3. Passagen, Berlin 2001, ISBN 978-3-05-003546-8, S. 251–266.&lt;br /&gt;
* Kurt Bräutigam: &amp;#039;&amp;#039;Sternheim: „Bürger Schippel“.&amp;#039;&amp;#039; In: (ders.) (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Europäische Komödien, dargestellt an Einzelinterpretationen.&amp;#039;&amp;#039; Moritz Diesterweg, Frankfurt 1964, S. 171–191.&lt;br /&gt;
* {{NDB |Autor=Thomas Diecks |Lemma=Sternheim, William Adolph Carl (Karl) |Band=25 |Seite=301 |SeiteBis=303 |GND=118617958}}&lt;br /&gt;
* {{DeutBiogrEnz |Autor= |Lemma= |Auflage=2 |Band=9 |SeiteVon518}}&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Kosch]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsches Theater-Lexikon]].&amp;#039;&amp;#039; Band 4. S. 2335–2340.&lt;br /&gt;
* Monika Melchert: &amp;#039;&amp;#039;Abschied im Adlon. Die Geschichte von Thea und Carl Sternheim.&amp;#039;&amp;#039; Verlag für Berlin-Brandenburg, Berlin 2013, ISBN 978-3-942476-89-8.&lt;br /&gt;
* [[Henning Rischbieter]]: &amp;#039;&amp;#039;Sternheims Eltern 1885 – Hohe Zeit der Bourgeoisie.&amp;#039;&amp;#039; In: (ders.): &amp;#039;&amp;#039;Hannoversches Lesebuch, oder: Was in und über Hannover geschrieben, gedruckt und gelesen wurde&amp;#039;&amp;#039;. Band 2: &amp;#039;&amp;#039;1850–1950&amp;#039;&amp;#039;. 1. Auflage. Friedrich Verlag, Velber, S. 106 ff.&lt;br /&gt;
* [[Werner Röder]]; [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;International Biographical Dictionary of Central European Emigrés 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 2,2. Saur, München 1983, ISBN 3-598-10089-2, S. 1130.&lt;br /&gt;
* [[W. G. Sebald]]: &amp;#039;&amp;#039;Carl Sternheim: Kritiker und Opfer der Wilhelminischen Ära&amp;#039;&amp;#039;. W. Kohlhammer, Stuttgart 1969.&lt;br /&gt;
* [[Hugo Thielen]]: &amp;#039;&amp;#039;Sternheim, (2) Wilhelm Adolf C(K)arl.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Dirk Böttcher]], Klaus Mlynek, Waldemar R. Röhrbein, Hugo Thielen: &amp;#039;&amp;#039;[[Hannoversches Biographisches Lexikon]]. Von den Anfängen bis in die Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Schlütersche, Hannover 2002, ISBN 3-87706-706-9, S. 349 f.&lt;br /&gt;
* [[Gero von Wilpert]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Lexikon der Weltliteratur]].&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Biographisch-bibliographisches Handwörterbuch nach Autoren und anonymen Werken.&amp;#039;&amp;#039; 3., neubearbeitete Auflage. Kröner, Stuttgart 1998, ISBN 3-520-80703-3, S. 1446 f.&lt;br /&gt;
* Claus Zittel, Ursula Paintner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Carl Sternheim: Revolution der Sprache in Drama und Erzählwerk&amp;#039;&amp;#039;. Beiträge zur Polnisch-Deutschen Carl Sternheim-Tagung (Olsztyn, Dezember 2009). Jahrbuch für Internationale Germanistik, 115. Peter Lang, Bern 2013, ISBN 978-3-0343-1351-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118617958}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118617958}}&lt;br /&gt;
* {{LitBay|118617958}}&lt;br /&gt;
* {{PGDA|sternhei}}&lt;br /&gt;
* [https://www.lehrer.uni-karlsruhe.de/~za874/homepage/sternheim.htm Carl Sternheim: Lebensdaten und Werke] lehrer.uni-karlsruhe.d&lt;br /&gt;
* [http://www.carl-sternheim-gesellschaft.de/ Carl-Sternheim-Gesellschaft e.&amp;amp;nbsp;V., Frankfurt am Main], mit [http://www.carl-sternheim-gesellschaft.de/bibliographie.html Bibliografie zu Sternheim.]&lt;br /&gt;
* [http://www.wgsebald.de/sternheim/sternheim.html W. G. Sebald zu Carl Sternheim.] wgsebald.de&lt;br /&gt;
* Maren Gottschalk: [https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/carl-sternheim-100.html &amp;#039;&amp;#039; 03.11.1857 Geburtstag von Carl Sternheim&amp;#039;&amp;#039;.] [[Westdeutscher Rundfunk Köln|WDR]] [[ZeitZeichen (Hörfunksendung)|ZeitZeichen]] vom 3. November 2012. (Podcast)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118617958|LCCN=n50023975|VIAF=2477240}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sternheim, Carl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dramaturg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Roman, Epik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drama]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzählung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lyrik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Judentums (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant in Belgien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Carl Sternheim| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1878]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1942]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Sternheim, Carl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Sternheim, Karl; Sternheim, Carl von; Sternheim, Wilhelm Adolf Carl (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Dramatiker und Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. April 1878&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. November 1942&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Brüssel]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
	</entry>
</feed>