<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Carl_Steinacker</id>
	<title>Carl Steinacker - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Carl_Steinacker"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Carl_Steinacker&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-01T09:23:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Carl_Steinacker&amp;diff=2657463&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Saxe Leipzig: /* Leben */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Carl_Steinacker&amp;diff=2657463&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2021-02-08T14:45:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Komponisten; zum Kunsthistoriker siehe [[Karl Steinacker]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen-Steinacker.jpg|mini|Wappen der Familie Steinacker]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Burgttheater 18120417.png|mini|Steinackers Musik zu Theodor Körners &amp;#039;&amp;#039;Toni&amp;#039;&amp;#039; im Wiener [[Burgtheater]], 17. April 1812]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Playbill Der vierjaehrige Posten.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Der vierjährige Posten&amp;#039;&amp;#039; von Steinacker und Körner – Theaterzettel der Uraufführung am 19. August 1813 im [[Theater an der Wien]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carl Steinacker&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1785]] in [[Leipzig]]; † [[18. Dezember]] [[1814]] in [[Wien]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] Komponist und Kapellmeister in Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Carl Steinacker entstammte der bürgerlichen Familie Steinacker, die seit Beginn des [[16. Jahrhundert]]s urkundlich in [[Quedlinburg]] nachgewiesen ist. Die ununterbrochene [[Stammfolge]] beginnt mit Hans Steinacker, der 1530 [[Ratsherr]] und [[Kämmerer]] der Stadt Quedlinburg war. Dessen [[Enkel]] war [[Philipp Steinacker]] (um 1565–1613), [[Jurist]] sowie fürstlich-sächsischer Rat und [[Gerichtsassessor|Hofgerichtsassessor]] zu [[Coburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steinacker war der Sohn des Dessauer Kaufmanns in Inhaber einer Buchhandlung, Gabriel Wilhelm Steinacker (* 1743) und dessen zweiter Ehefrau Johanna Wilhelmine Marie geb. Schink. Sein Vater wanderte später nach Österreich aus. Steinacker hatte noch zwei Halbbrüder aus der ersten Ehe seines Vaters mit Sophie Wilhelmine Christiane geb. Regis:&lt;br /&gt;
* Carl Wilhelm Anton Steinacker (1772–1831), Direktor der Hornbostelschen Seidenfabrik in Wien-Gumpendorf&lt;br /&gt;
* Christian Friedrich Wilhelm Steinacker (1775–1838), Kaufmann und Inhaber einer Großhandlung in Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der Musiker Steinacker wurde anfangs im Haus seines Onkels, des Buchhändlers Johann Erdmann Ferdinand Steinacker (1764–1842) in Leipzig erzogen. Nach seiner Schulzeit wirkte er zunächst als Angestellter des Verlegers [[G. J. Göschen’sche Verlagsbuchhandlung|Göschen]] in Leipzig. Schon damals war er ein ambitionierter Musiker und Komponist. Er ging dann jedoch ungefähr gleichzeitig wie [[Theodor Körner (Schriftsteller)|Theodor Körner]] nach Wien, um sich völlig der Tonkunst zu widmen. Dort gewann er rasch Anschluss an einflussreiche Musiker, etwa [[Ignaz Franz von Mosel]]. Wie Körner wirkte er 1812 beim [[Händel]]-Konzert in der [[Winterreitschule]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Alexander’s Feast|Alexanders Fest]]&amp;#039;&amp;#039;) mit, dies als Hilfsdirigent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Kompositionen gehören mit wenigen Ausnahmen dem Bereich der Vokalmusik bzw. des Musiktheaters an. Bereits vor seinem Wirken in Wien wird Steinacker in mehreren Nummern des Weimarers &amp;#039;&amp;#039;[[Journal des Luxus und der Moden]]&amp;#039;&amp;#039; in Musikalien-Rezensionen positiv gewürdigt. Als Komponist verschiedener Bühnenmusiken zu Werken Körners ist er seit 1811 sonst mehrfach in dessen Briefwechsel mit der [[Christian Gottfried Körner|Familie]] erwähnt. Bei Körners Singspiel &amp;#039;&amp;#039;Der vierjährige Posten&amp;#039;&amp;#039; war Steinacker der erste von nachweislich mindestens 21 Komponisten, die dieses Libretto bis ins 20. Jahrhundert hinein vertonten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Körner wurde Steinacker – im Alter von 30 Jahren – ein Opfer der sogenannten [[Befreiungskriege]], obwohl er keine Schussverletzung erlitten haben dürfte.&amp;lt;ref&amp;gt;„Notizen. Am 18ten [December 1814] starb hier, der als Künstler und als Mensch geachtete Componist und Musiklehrer, Carl Steinacker, 30 Jahre alt, an der Abzehrung. Sein schönes Talent, sein Eifer in seiner Kunst, und seine, unter den hiesigen Tonkünstlern keineswegs gewöhnliche, allgemeine Bildung, berechtigten zu bedeutenden Erwartungen. Er war früher in der berühmten Buchhandlung des Hrn. Göschen in Leipzig angestellt, und verliess seinen vortheilhaften Posten, einzig aus Nachgehen gegen einen oft bekämpften, aber unwiderstehlichen Drang, sein Leben der Tonkunst zu weihen – welchem Drange er hier vorzüglich zu genügen gehofft hatte. In den beyden letzten Kriegen mit ausziehend und kämpfend, hatte er, der Strapazen nicht gewohnt, den Saamen zu der Krankheit zurückgebracht, die ihn in seiner Blüthe dahinriss.“ (&amp;#039;&amp;#039;[[Allgemeine musikalische Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 18. Januar 1815, Sp. 46).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Toni&amp;#039;&amp;#039;, Ouvertüre und Zwischenakte zu dem Drama von Theodor Körner nach [[Heinrich von Kleist]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Die Verlobung in St. Domingo]]&amp;#039;&amp;#039;, 1812 im Wiener [[Burgtheater]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hass und Liebe&amp;#039;&amp;#039; (Text von Theodor Körner), [[Operette]] 1 Akt (1812)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Vedette&amp;#039;&amp;#039; (Text von Theodor Körner unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Der vierjährige Posten&amp;#039;&amp;#039;), Operette 1 Akt (19. August 1813 im [[Theater an der Wien]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Kurz-Nekrolog in der Leipziger AMZ, 17 (1815), 18. Januar 1815, Sp. 46.&lt;br /&gt;
* [[Edmund Steinacker]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Familie Steinacker&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Rolandbuch für Geschlechterkunde&amp;#039;&amp;#039;, herausgegeben vom &amp;quot;Roland&amp;quot; Verein zur Förderung der Stamm-, Wappen- und Siegelkunde E.V., 1. Band, Dresden 1918, S. 325ff.&lt;br /&gt;
* {{BLKÖ|Steinacker, Karl|38|47|47|}}&lt;br /&gt;
* [[Augusta Weldler-Steinberg]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Körners Werke. Zweiter Teil. Trauerspiele-Lustspiele-Briefe&amp;#039;&amp;#039;, Berlin etc. o. J.&lt;br /&gt;
* Till Gerrit Waidelich: &amp;#039;&amp;#039;„[[Der vierjährige Posten]]“ von Theodor Körner als Libretto „in der Art eines Finales“ für 21 Opern&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Dietrich Berke]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Franz Schubert]] – Werk und Rezeption&amp;#039;&amp;#039;. Bericht über den Internationalen Schubert-Kongreß Duisburg 1997. Teil 2: &amp;#039;&amp;#039;Bühnen- und Orchesterwerke, Kammer- und Klaviermusik&amp;#039;&amp;#039;. Bärenreiter, Kassel 2000, ISBN 3-7618-1477-1, (&amp;#039;&amp;#039;Schubert-Jahrbuch&amp;#039;&amp;#039; 1998), S. 57–77.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://opera.stanford.edu/iu/libretti/vierpost.txt Libretto &amp;#039;&amp;#039;Der vierjährige Posten&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [http://www.recordsinternational.com/cd.php?cd=11L038 ‚Rastlose Liebe‘, CD des Vokalensembles amarcord, Steinacker aber wohl mit falschen Lebensdaten]&lt;br /&gt;
* [http://magazin.klassik.com/reviews/reviews.cfm?task=review&amp;amp;REID=10270&amp;amp;RECID=16212 Dr. Matthias Lange: Rezension der CD des Vokalensembles amarcord ‚Rastlose Liebe‘]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=141080132|VIAF=120327752}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Steinacker, Carl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Oper)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kapellmeister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theodor Körner (Schriftsteller)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1785]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1814]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Steinacker, Carl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Komponist, Opernkomponist und Kapellmeister&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1785&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. Dezember 1814&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Saxe Leipzig</name></author>
	</entry>
</feed>