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	<title>Carl Spiecker - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Carl_Spiecker&amp;diff=150316&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mogelzahn: Das gibt die Quelle nicht her.</title>
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		<updated>2025-12-19T17:11:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Das gibt die Quelle nicht her.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F046120-0028, Koblenz, &amp;quot;Rittersturz-Konferenz&amp;quot;, Spiecker.jpg|mini|hochkant|Carl Spiecker 1948 auf der [[Rittersturz-Konferenz]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (oft auch Karl) &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Spiecker&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. Januar]] [[1888]] in [[Mönchengladbach]]; † [[16. November]] [[1953]] in [[Königstein im Taunus]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Journalist]] und [[Politiker]] ([[Deutsche Zentrumspartei|Zentrumspartei]], [[CDU]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anfänge im Journalismus ===&lt;br /&gt;
Spiecker war von 1912 bis 1916 Parlaments-Korrespondent für verschiedene Zentrums-Zeitungen. In der Jubiläumsausgabe der Zeitung &amp;#039;&amp;#039;Bürgerblatt für den Niederrhein&amp;#039;&amp;#039;, herausgegeben in Emmerich am Rhein, aus dem Jahre 1925 ist zu lesen: &amp;#039;&amp;#039;Die Zeitung hatte bis dahin (Jahr unbekannt) zwar eine katholische Tendenz, aber in politischer Hinsicht hatte sie noch nicht den Charakter eines ausgesprochenen Zentrumsorgan, den sie heute (1925) hat … Der erste Redakteur, der das Blatt in diesem Sinne leitete, war Dr. Carl Spiecker, der spätere Direktor der „Germania“.&amp;#039;&amp;#039; 1917 bis 1919 arbeitete er als Journalist für die Nachrichtenabteilung des [[Auswärtiges Amt|Auswärtigen Amtes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Oberschlesien ===&lt;br /&gt;
Ab Februar 1920 leitete Spiecker als Vertreter des [[Reichskommissar für Überwachung der öffentlichen Ordnung|Staatskommissars für die Überwachung der öffentlichen Ordnung]] in Breslau die „Organisation Spiecker“, die in den Auseinandersetzungen um die staatliche Zugehörigkeit [[Oberschlesien]]s die deutsche Seite unterstützte. Zum einen baute Spiecker, der sich oft unter Decknamen im Abstimmungsgebiet aufhielt, einen Presse- und Propagandaapparat auf. Die „Presseabteilung Spiecker“ koordinierte in Zusammenarbeit mit [[Reichszentrale für Heimatdienst]] und preußischem Innenministerium Plakat- und Flugblattaktionen, Subventionen für Rednertrupps, Zeitungen und Zeitschriften. Als Gegengründung zum antideutschen Kampagnen-Witzblatt &amp;#039;&amp;#039;Kocynder&amp;#039;&amp;#039; (Tagedieb) ließ Spiecker die Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Pieron&amp;#039;&amp;#039; (Blitz, Wochenauflage ca. 45.000 Exemplare) erscheinen. Ihr Inhalt war scharfe, derbe, meist demagogische Satire gegen die Polen.&amp;lt;ref&amp;gt;Beispielhafte &amp;#039;&amp;#039;Pieron&amp;#039;&amp;#039;–Ausgaben in der Schlesischen Digitalen Bibliothek / Śląska Biblioteka Cyfrowa [https://sbc.org.pl/dlibra/publication/295065/edition/278812/pieron-1920-nr-3?language=de &amp;#039;&amp;#039;Pieron&amp;#039;&amp;#039; 1. Jg., Nr. 3, 31. Juli 1920]&lt;br /&gt;
 [https://sbc.org.pl/dlibra/publication/295088/edition/278834/pieron-1921-jg-2-nr-1?language=de &amp;#039;&amp;#039;Pieron&amp;#039;&amp;#039; 2. Jg., Nr. 1, 1. Januar 1921]&amp;lt;/ref&amp;gt; Dafür beauftragte er den Berliner Korrespondenzverlag [[Rudolf Dammert]], der im Juni 1920 als Redaktionsleiter [[Kurt Tucholsky]] engagierte. Er redigierte das Blatt von Berlin aus, reiste aber auch mit Spiecker durch Schlesien. Spieckers Verbindung mit &amp;#039;&amp;#039;Pieron&amp;#039;&amp;#039; war in Pressekreisen bekannt. Für die Aggressivität der Zeitschrift wurde er selbst in Deutschland angegriffen, sogar vom ihm nahestehenden Zentrums-Organ &amp;#039;&amp;#039;Germania&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Michael Hepp |Titel=Kurt Tucholsky : biographische Annäherungen |Verlag=Rowohlt |Ort=Hamburg |Datum=1993 |Seiten=220–227}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum anderen beaufsichtigte und beauftragte Spiecker Selbstschutz- und Spionageorganisationen wie die [[Spezialpolizei des Oberschlesischen Selbstschutz]]es.&amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Zwicker: &amp;#039;&amp;#039;»Nationale Märtyrer«: Albert Leo Schlageter und Julius Fučík. Heldenkult, Propaganda und Erinnerungskultur.&amp;#039;&amp;#039; Schöningh, Paderborn 2006, ISBN 978-3-506-72936-1, S. 48.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu den Gruppen, die Spiecker unterstanden, gehörte die „Organisation Heinz“, ein von [[Heinz Oskar Hauenstein]] geleitetes [[Freikorps]], das in Oberschlesien an zahlreichen [[Fememorde in der Weimarer Republik|Fememorden]] beteiligt war. Hauenstein gab 1928 in einem Gerichtsprozess an, seine Organisation habe im Einverständnis mit Spiecker zahlreiche „deutsche Verräter“ ermordet.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernhard Sauer: &amp;#039;&amp;#039;„Verräter waren bei uns in Mengen erschossen worden.“ Die Fememorde in Oberschlesien 1921.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Zeitschrift für Geschichtswissenschaft (1953)|Zeitschrift für Geschichtswissenschaft]] 2006 (54), {{ISSN|0044-2828}}, S. 644–662, hier S. 656.&amp;lt;/ref&amp;gt; Spiecker bestritt vor Gericht Hauensteins Angaben; ein gegen Spiecker eingeleitetes Ermittlungsverfahren wegen Anstiftung zum Mord wurde im September 1929 eingestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Sauer, &amp;#039;&amp;#039;Verräter&amp;#039;&amp;#039;, S. 659&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Spiecker Karl 1926-09-15 ZW v1n9p133.jpg|alternativtext=Dr. Karl Spiecker|mini|219x219px|Dr. Karl Spiecker (1926), Porträt aus der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Zeitungswissenschaft&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Karl Spiecker |Titel=Das deutsche Reichspresseamt |Sammelwerk=Zeitungswissenschaft - Monatsschrift für internationale Zeitungsforschung |Band=1 |Nummer=9 |Verlag=Staatspolitischer Verlag GmbH (Deutsche Volkspartei) |Ort=Berlin |Datum=1926-09-15 |Seiten=133}}&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pressechef und Verleger ===&lt;br /&gt;
1922 übernahm Spiecker die Verlagsleitung des Zentrum-Organs &amp;#039;&amp;#039;Germania&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 4. Dezember 1923 bis zum 16. Januar 1925 amtierte er dann als [[Liste der Reichspressechefs|„Pressechef“]] des Reichskanzlers [[Wilhelm Marx]] (Zentrum) und Leiter der [[Vereinigte Presseabteilung der Reichsregierung|Vereinigten Presseabteilung der Reichsregierung]], also als Regierungssprecher. Von diesem Amt trat er gleichzeitig mit der Demission des [[Kabinett Marx II|Kabinetts Marx II]] zurück. Über seine erst 1919 gegründete Dienststelle, die er „Reichspresseamt“ nannte, obwohl dies nicht der amtliche Name war, schrieb er 1926 in der Fachzeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Zeitungswissenschaft&amp;#039;&amp;#039; eine der ersten Abhandlungen und kommentierte in der Fachzeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Presse&amp;#039;&amp;#039; gemeinsam mit [[Georg Bernhard]] das Verhältnis zwischen Regierung und Journalismus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Karl Spiecker |Titel=Das deutsche Reichspresseamt |Sammelwerk=Zeitungswissenschaft : Monatsschrift für internationale Zeitungsforschung |Band=1 |Nummer=9 |Verlag=Staatspolitischer Verlag GmbH (Deutsche Volkspartei) |Ort=Berlin |Datum=1926-09-15 |Seiten=133-134}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Karl Spiecker |Titel=Regierung und Presse II |Sammelwerk=Deutsche Presse |Band=16 |Nummer=29 |Datum=1926-07-24 |Seiten=8-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend schied er aus dem Staatsdienst aus, um den &amp;#039;&amp;#039;Reichsdienst der deutschen Presse&amp;#039;&amp;#039; (manchmal auch: &amp;#039;&amp;#039;Reichsdienst für die deutsche Presse&amp;#039;&amp;#039;), einen umfangreichen Korrespondenzdienst, zu gründen. Die Firma Deutsche Nachrichten- und Korrespondenz-Gesellschaft mbH (DNKG) mit Sitz in der Jägerstraße 11, Berlin W8, gründete er im Mai/Juni 1925.&amp;lt;ref&amp;gt;Handelsregister Berlin Nr. 36594 Deutsche Nachrichten- und Korrespondenzgesellschaft mit beschränkter Haftung, Berlin, Geschäftsführer Ministerialdirektor z. D. Dr. Karl Spieker, Berlin-Dahlem. &amp;#039;&amp;#039;Deutscher Reichsanzeiger&amp;#039;&amp;#039; Nr. 174, 1925-07-28 S. 11 [https://digi.bib.uni-mannheim.de/periodika/reichsanzeiger/ocr/film/tesseract-5.0.0-20211201/1925-07-01--1925-09-30---047-048/047-9007/0391.hocr Digitalisat 1] (Volltextscan) [https://digi.bib.uni-mannheim.de/viewer/reichsanzeiger/film/047-9007/0391.jp2 Digitalisat 2] (Originalseite)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Gründung DNKG Reichsanzeiger 1925-07-28 v174p10.jpg|mini|Handelsregister Berlin Nr. 36594 Deutsche Nachrichten- und Korrespondenzgesellschaft mit beschränkter Haftung, Berlin, Geschäftsführer Ministerialdirektor z. D. Dr. Karl Spieker, Berlin-Dahlem. Der Abschluss des Gesellschaftervertrags an drei Daten (25. Mai, 27. Juni und 7. Juli 1925) deutet auf komplexere Partnerschaften hin.]]&lt;br /&gt;
Sein &amp;#039;&amp;#039;Reichsdienst&amp;#039;&amp;#039; lieferte vor allem kommentierende und Hintergrundartikel in mehreren politischen Tagesausgaben lieferte (Leitartikel, Glossen, Nachrichten, Politische Informationen, Außenpolitische Rundschau), wobei parteigebundene Zeitungen (vorrangig liberale, aber separat durch ein „Büro für die Zentrumspresse“ auch für Zeitungen der katholischen Zentrumspartei) und überparteiliche Zeitungen jeweils passende Sonderdienste beziehen konnten. Als Wirtschaftsdienste wurde die &amp;#039;&amp;#039;Konjunktur-Korrespondenz&amp;#039;&amp;#039; sowie &amp;#039;&amp;#039;Volkstümliche Wirtschaftsberichte&amp;#039;&amp;#039; angeboten. Die Agentur übernahm die Berliner Vertretung auswärtiger Zeitungen.&amp;lt;ref&amp;gt;Werbeanzeige in: Maximilian Müller-Jabusch (Hrsg.) &amp;#039;&amp;#039;Politischer Almanach 1927. Jahrbuch des öffentlichen Lebens, der Wirtschaft und der Organisation&amp;#039;&amp;#039;. 4. Jg. Verlag K. F. Koehler, Berlin/Leipzig 1927, S. 409 [https://books.googleusercontent.com/books/content?req=AKW5QaeFGmTvJgU9gY7TQHghFU45j_cOC1LJDuEEMzTjTrDly7BVZFQiH1fVL3Nk681ZuQIvhuoZgTYrMHvsINd4JJOlPPmQJkkrxxOU746ToEKPqVLW7c4uAXmD2sISBfFFZsZgJtmWSfV0JCQTHhG01RMCHVdolBv3htt9IO_Ne9Wy8YAqvCm0Mq27aMLAbhW7rIC7KhwlqH2UakDk3Xvq-c6m3QixKpRwYtqnqx97DY195Zu5NeHr0731FAM22LlfmgnLkbvfrPZsF0Swhxc1o6tNtq8sFA Digitalisat]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Deutsche Nachrichten- und Korrespondenz-Gesellschaft mbH beteiligte sich 1925 der der [[Deutsche Demokratische Partei|Deutschen Demokratischen Partei]] (DDP) nahestehende [[Verlag Neuer Staat|Verlag Neue Staat]]. Planungen der DDP-Spitze, die DDP-eigene Korrespondenz &amp;#039;&amp;#039;[[Karl Brammer|Demokratischer Zeitungsdienst]]&amp;#039;&amp;#039; mit Spieckers &amp;#039;&amp;#039;Reichsdienst&amp;#039;&amp;#039; zu verbinden, d. h. Spiecker mit der Herausgeberschaft und Redaktion zu beauftragen, scheiterten am internen Widerstand bei den Liberalen, weil Spiecker Zentrums- und nicht DDP-Mitglied war.&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Stephan. &amp;#039;&amp;#039;Acht Jahrzehnte erlebtes Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Droste, Düsseldorf 1982, S. 135&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werner Stephan. &amp;#039;&amp;#039;Aufstieg und Verfall des Linksliberalismus 1918–1933&amp;#039;&amp;#039;. Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 1973, S. 311f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Reichsdienst der deutschen Presse aus Almanach 1927.png|mini|Werbeanzeige der DNKG für den &amp;#039;&amp;#039;Reichsdienst der deutschen Presse&amp;#039;&amp;#039; in [[Maximilian Müller-Jabusch|Müller-Jabuschs]] &amp;#039;&amp;#039;Politischem Almanach 1927&amp;#039;&amp;#039;.]]&lt;br /&gt;
Hinter der Verlagsbeteiligung und dem Drängen auf die Beauftragung von Spieckers Büro standen die drei der DDP nahestehenden Großverlage [[Ullstein Verlag|Ullstein]] (u. a. &amp;#039;&amp;#039;[[Vossische Zeitung]], [[Berliner Morgenpost]], [[B.Z. am Mittag|B. Z. am Mittag]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Abendpost]]&amp;#039;&amp;#039;), [[Rudolf Mosse|Mosse]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Tageblatt]], [[Berliner Volks-Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;) und die [[Frankfurter Societät]] (&amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Zeitung&amp;#039;&amp;#039;), mit denen Spiecker als Regierungssprecher eng zusammengearbeitet hatte. Der Verlag und Spieckers Korrespondenz galten daher bald als Gemeinschaftsgründung der drei Großverlage.&amp;lt;ref&amp;gt;Richard Lewinsohn (Morus). &amp;#039;&amp;#039;Das Geld in der Politik&amp;#039;&amp;#039;. S. Fischer, Berlin 1930, S. 200&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurt Pritzkoleit. &amp;#039;&amp;#039;Wem gehört Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Kurt Desch, Wien / München / Basel 1597, S. 152 [https://ulis-buecherecke.ch/pdf_zur_geschichte_deutschlands/wem_gehoert_deutschland.pdf Digitalisat]&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit dem Einstieg der Investoren gab Spiecker im Februar 1926 die kaufmännische Geschäftsführung der DNKG mbH ab an die neuen Geschäftsführer Wilhelm Vogel und Ilse Albrecht; sein Redakteur [[Walter Aßmus|Walter Asmuß]] erhielt als Vertrauensmann der Anteilseigner Prokura.&amp;lt;ref&amp;gt;Handelsregisterauszug: „Bei Nr. 36 594 Deutsche Nachrichten - und Korrespondenzgesellschaft mit beschränkter Haftung: Laut Beschluß vom 5. Februar 1926 ist der Gesellschaftsvertrag bezüglich der Vertretungsbefugnis geändert. Die Geschäftsführer Vogel und Fräulein Albrecht vertreten die Gesellschaft entweder gemeinsam oder jeder gemeinsam mit einem Prokuristen. Dr. Karl Spiecker ist nicht mehr Geschäftsführer. Chefredakteur Wilhelm Vogel, Fräulein Ilse Albrecht, beide in Berlin-Wilmersdorf, sind zu Geschäftsführern bestellt. Dem Redakteur [[Walter Aßmus]] in Berlin-Wilmersdorf ist Prokura derart erteilt, daß er die Gesellschaft gemeinsam mit einem Geschäftsführer zu vertreten berechtigt ist.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutscher Reichsanzeiger Nr. 77 1929-04-01 S. 7 [https://digi.bib.uni-mannheim.de/periodika/reichsanzeiger/ocr/film/tesseract-5.0.0-20211201/1925-10-01--1928-02-29---049-065/052-9012/0440.hocr Digitalisat]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spiecker war Aufsichtsrat des Verlags Germania AG. Durch den Großaktionär des Verlags, [[Franz von Papen]], wurde Spiecker bei der Generalversammlung im Mai 1925 bei der starken Verkleinerung des Aufsichtsrats aus dem Gremium entfernt.&amp;lt;ref&amp;gt;Papen verfügte über etwa 47 Prozent der Germania-Aktien. Vermutlich arbeitete er mit dem stellvertretenden Zentrums-Parteivorsitzenden Florian Klöckner zusammen, als er bei der Generalversammlung am 18. Mai 1925 durchsetzte, den bisher 17-köpfigen Aufsichtsrat auf acht Mitglieder, die sich durch Aktienbesitz legitimieren mussten, zu verkleinern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gottwald, Herbert. &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Franz von Papen und die ,Germania&amp;#039;. Ein Beitrag zur Geschichte des politischen Katholizismus und der Zentrumspresse in der Weimarer Republik&amp;quot;.&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch für Geschichte&amp;#039;&amp;#039; Band 6, 1972, S. 539–604. {{DOI|10.1515/9783112530320-015}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu auch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Augustinus-Blatt.  Vereinsblatt  des  Augustinus-Vereins  zur  Pflege der  katholischen  Presse&amp;#039;&amp;#039;,   29. Jg.  Nr.  7, Juli 1925,  S. 54 &amp;lt;/ref&amp;gt; Damit lockerte sich seine bisher enge Bindung an die &amp;#039;&amp;#039;Germania&amp;#039;&amp;#039; und die katholische Presse und reduzierte dort seinen Einfluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1928 wurde er Vorstandsmitglied des [[Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold|Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold]] und der [[Vereinigung Republikanische Presse]].&amp;lt;ref&amp;gt;[Christian Walther: &amp;#039;&amp;#039;Die Republik und ihre Farben. Im Juni 1927 gründeten Journalisten in Berlin einen kleinen Verein mit einem hehren Ziel. Die Vereinigung Republikanische Presse wollte der Weimarer Republik den Rücken stärken und scheiterte. Ihre Geschichte wurde noch nie erzählt&amp;#039;&amp;#039;], [[taz]], 9. August 2022 ([https://taz.de/Archiv-Suche/!5870358&amp;amp;s=Vereinigung%2BRepublikanische%2BPresse&amp;amp;SuchRahmen=Print/ Online])&amp;lt;/ref&amp;gt; 1930/31 war er unter [[Heinrich Brüning]] Sonderbeauftragter des Reiches für die Bekämpfung des [[Nationalsozialismus]]. Er versuchte den [[Gregor Strasser|Strasser]]-Flügel zur Abspaltung zu bewegen, um die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] zu zersplittern, aber das Vorhaben scheiterte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 1928 wurde Spiecker anstelle von Herbert Silberberg zum Geschäftsführer der Verlag für Staats- und Wirtschaftsliteratur GmbH in Berlin berufen. Der Verlag hatte einst die (als &amp;#039;&amp;#039;Europäische Zeitung&amp;#039;&amp;#039;) 1916/17 gegründete &amp;#039;&amp;#039;Europäische Staats- und Wirtschaftszeitung – Wochenschrift für Staat, Kultur und Wirtschaft&amp;#039;&amp;#039; veröffentlicht, die aber in der Inflations- und Zeitungskrise im Juli 1922 eingestellt worden war.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://zdb-katalog.de/title.xhtml?idn=011172991&amp;amp;view=full ZDB-ID 204753-6] &amp;lt;/ref&amp;gt; Der Verlag veröffentlichte daneben politische Bücher.&amp;lt;ref&amp;gt;Handelsregister Berlin, Nr. 18447 Verlag für Staats- und Wirtschaftsliteratur Gesellschaft mit beschränkter Haftung. &amp;#039;&amp;#039;Deutscher Reichsanzeiger&amp;#039;&amp;#039; Nr. 260 1928-11-06 S. 4 [https://digi.bib.uni-mannheim.de/periodika/reichsanzeiger/ocr/film/tesseract-5.0.0-20211201/1928-03-01--1930-10-31---066-081/076-9036/0139.hocr Digitalisat]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spieckers DNKG mbH geriet in der Wirtschaftskrise 1929/30 in Finanzprobleme; Subventionen des Staates Preußen retteten sie. Die Enthüllung der verdeckten Rettungsaktion erregte Aufmerksamkeit und scharfe Kritik, zumal der preußische Finanzminister [[Hermann Höpker-Aschoff]] (DDP/DStP) sie im Alleingang arrangierte. Die DNKG wurde Ende 1929 zusammen mit dem ebenfalls überschuldete Korrespondenz-Presse-Verlag Dr. [[Rudolf Dammert]] (umfirmiert Dr. Rudolf Dammert GmbH), mit dem der DNKG in Bürogemeinschaft stand, unter das Dach einer Zentrale Verlags-Gesellschaft GmbH gestellt, deren Gesellschafter der frühere Reichsfinanzminister [[Peter Reinhold]] und Höpker-Aschoffs früherer Pressesprecher Hugo Buschmann waren. Durch Schuldenübernahme und Betriebszuschüsse für die Dachgesellschaft wurde von Preußen offenbar eine sechsstellige Summe gezahlt, ohne dass die Unternehmensanteile selbst erworben wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Der preußische Staat erwirbt Zeitungskorrespondenzen. In: &amp;#039;&amp;#039;Berliner Börsen-Zeitung&amp;#039;&amp;#039;. Band 75, 14 (Abendausgabe), 9. Januar 1930, S. 2 ([https://dfg-viewer.de/show?tx_dlf%5Bdouble%5D=0&amp;amp;tx_dlf%5Bid%5D=https%3A%2F%2Fcontent.staatsbibliothek-berlin.de%2Fzefys%2FSNP2436020X-19300109-1-0-0-0.xml&amp;amp;tx_dlf%5Bpage%5D=2&amp;amp;cHash=aa3b7df9398b6fbcf11c94b0a0a9dd39&amp;amp;nbsp;&amp;amp;#x20;&amp;amp;#x5B;abgerufen&amp;amp;#x20;am&amp;amp;#x20;19.&amp;amp;#x20;April&amp;amp;#x20;2023 Digitalisat]) [abgerufen am 19. April 2023]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Carl von Ossietzky: Presse-Subventionen. In: &amp;#039;&amp;#039;Weltbühne&amp;#039;&amp;#039;. Band 26, Nr. 11, 11. März 1930, S. 409–410 ([https://www.projekt-gutenberg.org/ossietzk/schrift5/chap083.html Digitalisat]) [abgerufen am 19. April 2023]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Exil ab 1933 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Entlassung Karl Spieckers durch Adolf Hitler 1933.jpg|miniatur|hochkant|Entlassung Spieckers durch Adolf Hitler]]&lt;br /&gt;
1933 wurde Spiecker unter dem Vorwand „politischer Unzuverlässigkeit“ (§ 4 des [[Berufsbeamtengesetz]]es) aus dem Staatsdienst entlassen und emigrierte nach [[Frankreich]], später [[England]], [[Vereinigte Staaten|USA]] und [[Kanada]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;horn&amp;quot;&amp;gt;Joachim Horn: [http://www.brauweiler-kreis.de/wp-content/uploads/GiW/GiW1987_1/GiW_1987_1_HORN_BONN.pdf &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Bonn und Düsseldorf. Nordrhein-Westfalen und der Bundesrat bis 1953.&amp;#039;&amp;#039;] In: [[Geschichte im Westen]] 1/1987, S. 43.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vom Ausland aus versuchte er, die deutsche Bevölkerung durch deutschsprachige Rundfunkansprachen über den [[Nationalsozialismus]] zu informieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1937 gründete Spiecker im Pariser [[Exil]] die [[Deutsche Freiheitspartei (1937)|Deutsche Freiheitspartei]], einen Zusammenschluss bürgerlich-demokratischer Kräfte, die durch die Herausgabe von &amp;#039;&amp;#039;Freiheitsbriefen&amp;#039;&amp;#039; eine starke deutsche Opposition zur NSDAP im Ausland suggerieren wollte. Parteiziele waren Rechtsstaatlichkeit und Menschenwürde auf einem christlichen Wertegerüst als Grundlage deutscher Gesinnung. Diese Partei, eine Art bürgerlich-demokratische Sammlungsbewegung, hielt auch Kontakte zum deutschen Widerstand. Spiecker galt als deren unerklärter Vorsitzender. Zu den weiteren Presseorganen, die Spiecker begründete und mitgestaltete, zählte auch die Monatszeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Das wahre Deutschland&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hsozkult.de/publicationreview/id/reb-50075. Abgerufen am 27. November 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Ideen seiner Partei zu verbreiten, setzte er 1938 einen [[Freiheitssender der Deutschen Freiheitspartei]] in Gang. In dessen Sendungen „Hier spricht Deutschland auf Welle 30,2 Meter“, deren Funkmanuskripte erhalten sind, versuchte Spiecker von Januar bis April 1938 von einem in der internationalen Zone des [[Ärmelkanal]]s kreuzenden Fischkutter aus, der &amp;#039;&amp;#039;Faithful Friend&amp;#039;&amp;#039;, auf dem ein Kurzwellensender installiert war, die Hörerschaft in Deutschland über die „wahre Natur der NSDAP“ aufzuklären. Unterstützt wurde er vom Journalisten [[Ernst Langendorf]], der nach dem Zweiten Weltkrieg als amerikanischer Presseoffizier mit dem Aufbau des Zeitungswesens in Bayern betraut war. Langendorf besorgte sich die Informationen für seine Sendungen aus Zeitungen, die er in den Häfen, in denen das Schiff ankerte, kaufte. Im Hafen von [[IJmuiden]] beenden örtliche Behörden die Tätigkeit des Senders endgültig.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stefan Appelius |url=http://appelius.de/pirat_im_widerstand |titel=Pirat im Widerstand |werk=Appelius.de |hrsg=Private Homepage Stefan Appelius, c/o Carl von Ossietzky Universität Oldenburg |sprache=de |abruf=2024-02-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Einmarsch der [[Deutsche Wehrmacht|Deutschen Wehrmacht]] in Frankreich 1940 emigrierte Spiecker nach England, wo er zusammen mit dem Journalisten [[Hans Albert Kluthe|Hans-Albert Kluthe]] im Mai 1940 einen weiteren Untergrundsender „Hier spricht Deutschland“ begründete, der eine Zeitlang von den britischen Stellen geduldet wurde. Die Texte schrieben Spiecker und Kluthe selbst, die vorgaben, vom deutschen Reichsgebiet aus zu senden und die Stimme des wahren Deutschland zu sein. Von diesem Sender sind nur schriftliche Zeugnisse erhalten, keine Original-Tonaufnahmen. Diese zeigen, wie schwer es für das Sendeteam war, gegen die zu Kriegsbeginn von Sieg zu Sieg eilende deutsche Wehrmacht anzuschreiben. Der Sender musste am 15. März 1941 endgültig seinen Betrieb einstellen.&amp;lt;ref&amp;gt;https://offshoreradio.info/ein-seesender-gegen-hitler/. Abgerufen am 10. März 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Juni 1941 ging Spiecker nach Kanada, wo er keine politische Tätigkeit mehr ausüben durfte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.deutsche-biographie.de/sfz106796.html |titel=Deutsche Biographie: Spiecker, Carl |werk=Neue Deutsche Biographie (NDB) |hrsg=Peter Hoeres (Würzburg) |sprache=de |abruf=2024-02-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegskarriere als Politiker ===&lt;br /&gt;
Spiecker kehrte 1945 nach Deutschland zurück und beteiligte sich an der Wiedergründung der [[Deutsche Zentrumspartei|Zentrumspartei]], deren zweiter Vorsitzender er 1946 wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;horn&amp;quot; /&amp;gt; Im Mai 1946 erhielt er die Lizenz für die [[Rhein-Ruhr-Zeitung]], am 20. April 1947 wurde er [[MdL|Landtagsabgeordneter]] in [[Nordrhein-Westfalen]] sowie Mitglied des [[Wirtschaftsrat des Vereinigten Wirtschaftsgebietes|Wirtschaftsrates der Bizone]] und des [[Zonenbeirat]]es der britischen Besatzungszone. In der [[Gesellschaft Imshausen]] traf er sich mit namhaften Persönlichkeiten aus allen Besatzungszonen, um eine Verständigung über die Neuordnung Deutschlands zu erreichen.&lt;br /&gt;
Nach der [[Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen 1947|Landtagswahl am 20. April 1947]] wurde Spiecker Mitglied des ersten gewählten Landtags; am 2. Juli 1947 [[Liste der Mitglieder des Landtages Nordrhein-Westfalen (1. Wahlperiode)|schied er aus dem Landtag aus]], um für das NRW in den neugebildeten [[Wirtschaftsrat des Vereinigten Wirtschaftsgebietes|bizonalen Wirtschaftsrat]] in Frankfurt einzutreten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;horn&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seit dem 1. September 1947 war er Bevollmächtigter des Landes NRW im Exekutivrat des Wirtschaftsrates; bei der Umbildung der Organisation des Vereinigten Wirtschaftsgebietes kam er in den [[Wirtschaftsrat des Vereinigten Wirtschaftsgebietes|Länderrat des Wirtschaftsrates]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 1948 wurde er Bundesvorsitzender des Zentrums. Da er die Fusion von Zentrum und [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] betrieb, musste er auf dem Bundesparteitag in [[Oberhausen]] am 31. Januar 1949 zurücktreten und wurde aus der Partei ausgeschlossen. In der Folge trat er der CDU bei. Vom 5. April 1948 bis zu seinem Tode war er (zunächst unter anderen Amtsbezeichnungen) [[Minister für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes Nordrhein-Westfalen|Minister für Bundesangelegenheiten]] des Landes Nordrhein-Westfalen in den  Kabinetten [[Kabinett Arnold I|Arnold I]] und (bis zu seinem Tode am 16. November 1953) [[Kabinett Arnold II|Arnold II]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Kurt Düwell]]: &amp;#039;&amp;#039;Carl Spiecker (1888–1953). Minister für Bundesratsangelegenheiten in Nordrhein-Westfalen&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Günter Buchstab]], Brigitte Kaff, [[Hans-Otto Kleinmann]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Christliche Demokraten gegen Hitler. Aus Verfolgung und Widerstand zur Union&amp;#039;&amp;#039;. Herausgegeben im Auftrag der [[Konrad-Adenauer-Stiftung]]. Herder, Freiburg im Breisgau 2004, ISBN 3-451-20805-9, S. 461–468.&lt;br /&gt;
* Kurt Düwell: &amp;#039;&amp;#039;„Hier spricht Deutschland auf Welle 30,2 Meter“. Carl Spiecker als Stimme des deutschen Widerstands in den britischen Geheimsendern 1940/41&amp;#039;&amp;#039;. In: Jörg Hentzschel-Fröhlings (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gesellschaft, Region und Politik&amp;#039;&amp;#039;. Festschrift für [[Hermann de Buhr]], [[Heinrich Küppers (Historiker)|Heinrich Küppers]] und [[Volkmar Wittmütz]]. Books on Demand GmbH, Norderstedt 2006, ISBN 3-8334-4138-0, S. 395–414 (Manuskripte der Rundfunkansprachen werden im [[Landesarchiv Nordrhein-Westfalen Abteilung Rheinland]] verwahrt und bilden dort den Bestand RWN 0026).&lt;br /&gt;
* {{NDB|24|677|678|Spiecker, Carl|Kurt Düwell|129966150}}&lt;br /&gt;
* Detlev Hüwel: &amp;#039;&amp;#039;Karl Spiecker&amp;#039;&amp;#039;. In: Walter Först (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Ruhrkontrolle und Mitbestimmung&amp;#039;&amp;#039;. Beiträge zur neueren Landesgeschichte des Rheinlandes und Westfalens 10. Kohlhammer, Köln u. a. 1982, S. 145–177&lt;br /&gt;
* Claudius Kiene: &amp;#039;&amp;#039;Eine zu demokratische Persönlichkeit? Karl Spiecker und der Zentrumsparteitag von 1925&amp;#039;&amp;#039;. In: Sebastian Elsbach, Marcel Böhles und Andreas Braune (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Demokratische Persönlichkeiten in der Weimarer Republik&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Weimarer Schriften zur Republik&amp;#039;&amp;#039; Band 13). Franz Steiner Verlag, Stuttgart 2020, ISBN 978-3-515-12799-8, S. 39–53.&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000000590| Carl Spiecker||in: &amp;#039;&amp;#039;Internationales Biographisches Archiv&amp;#039;&amp;#039; 02/1954 vom 4. Januar 1954}}.&lt;br /&gt;
* Claudius Kiene: &amp;#039;&amp;#039;Karl Spiecker, die Weimarer Rechte und der Nationalsozialismus, eine andere Geschichte der christlichen Demokratie&amp;#039;&amp;#039;. Peter Lang, Berlin u.&amp;amp;nbsp;a. 2020 (Zivilisationen &amp;amp; Geschichte; 60), ISBN 978-3-631-80840-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|129966150}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|GND=129966150}}&lt;br /&gt;
* {{NRW Landtag|ID=00853}}&lt;br /&gt;
*  Kurt Düwell: [http://www.kas.de/wf/de/71.8591/ Spiecker, Carl] im Projekt „Geschichte der CDU“ der Konrad-Adenauer-Stiftung&lt;br /&gt;
* {{AdR|129966150}}&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/8213a508-d0d0-4aed-9ab7-fca125828942/ Nachlass Bundesarchiv N 2290]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock|Navigationsleiste Bundesangelegenheitenminister Nordrhein-Westfalen|Navigationsleiste ZENTRUM-Bundesvorsitzende nach dem Zweiten Weltkrieg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=129966150|LCCN=no2020124038|VIAF=35549592}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Spiecker, Carl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Minister für Bundesangelegenheiten (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorsitzender der Deutschen Zentrumspartei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wirtschaftsrat des Vereinigten Wirtschaftsgebietes)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Angeklagter (Fememord)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Reichsbanner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Zonenbeirates]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verleger (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1888]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1953]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Spiecker, Carl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Spiecker, Karl&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Journalist und Politiker (Zentrum, CDU), MdL&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. Januar 1888&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Mönchengladbach]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. November 1953&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Königstein im Taunus]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mogelzahn</name></author>
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