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	<title>Carl Sigmund Felix von Reitzenstein - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T01:17:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Carl_Sigmund_Felix_von_Reitzenstein&amp;diff=2907127&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler am 25. Januar 2025 um 05:20 Uhr</title>
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		<updated>2025-01-25T05:20:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Carl Sigmund Felix von Reitzenstein.jpg|mini|Carl Freiherr von Reitzenstein in der Uniform eines königlich-württembergischen Kammerherrn und Oberhofmeisters auf einem posthum entstandenen Porträt aus dem Jahre 1897. Das von [[Rudolf Huthsteiner]] ausgeführte Gemälde befindet sich im Eingangsbereich der [[Villa Reitzenstein]] in Stuttgart.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carl Friedrich Sigmund Felix Freiherr von Reitzenstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. September]] [[1848]] in [[Ulm]]; † [[28. März]] [[1897]] in [[Baden-Baden]])&amp;lt;ref&amp;gt;Die Lebensdaten Carl von Reitzensteins finden sich z. B. bei Willi A. Boelcke: &amp;#039;&amp;#039;Millionäre in Württemberg.&amp;#039;&amp;#039; S. 194.&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein württembergischer Offizier und Kammerherr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Carl von Reitzenstein war der Sohn des Generals [[Karl Bernhard von Reitzenstein]]. Er entstammte der Linie Zoppaten des fränkischen Uradelsgeschlechts von [[Reitzenstein (Adelsgeschlecht)|Reitzenstein]]. Wie sein Vater trat Carl von Reitzenstein in den Dienst der [[Württembergische Armee|Württembergischen Armee]] und durchlief die Offiziersränge bis zum [[Oberstleutnant]]. Im Gegensatz zu seinem Vater schied er früh aus dem aktiven Militärdienst aus und war stattdessen [[Kammerherr|Hofbeamter]], womit seine Offiziersränge mit dem Zusatz [[z. D. (Militärsprache)|z. D. (gemäß der Militärsprache „zur Disposition“)]] versehen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 3. Oktober 1876 heiratete er auf dem Landsitz seines zukünftigen Schwiegervaters [[Eduard Hallberger]] in [[Tutzing]] am [[Starnberger See]] dessen jüngere Tochter [[Helene von Reitzenstein|Helene Hallberger]]. Bei seiner Hochzeit war Reitzenstein [[Rittmeister]]. Knapp vier Jahre nach der Hochzeit starb der Schwiegervater Eduard Hallberger im Sommer 1880. Nun erbte Helene von Reitzenstein (1853–1944) je zur Hälfte mit ihrer älteren Schwester Gabriele von Eichborn (1850–1915) das gesamte väterliche Vermögen. Es belief sich für Helene von Reitzenstein auf etwa 5 Millionen Mark mit einem jährlichen Einkommen von etwa 250.000 Mark. Damit konnte sie 1889 den Stammsitz der Freiherren von Reitzenstein, das [[Reitzenstein (Issigau)|Schloss Reitzenstein]] im oberfränkischen [[Issigau]] bei [[Naila]], für ihren Mann und sein Adelsgeschlecht zurückerwerben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter König [[Karl I. (Württemberg)|Karl von Württemberg]] bekleidete Reitzenstein schließlich den Rang eines [[Major]]s z.D. und stieg bis zum [[Stallmeister]] auf. Unter König [[Wilhelm II. (Württemberg)|Wilhelm II.]] wurde er zum [[Flügeladjutant]]en, Oberstleutnant z.D. und [[Hofmeister|Oberhofmeister]] der Königin [[Charlotte zu Schaumburg-Lippe|Charlotte von Württemberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von Carl und Helene von Reitzenstein geführte Ehe stand im Rampenlicht der Gesellschaft der königlichen Residenz in Stuttgart. Carl von Reitzenstein starb jedoch früh und ohne Nachkommen, so dass die Linie Reitzenstein-Zoppaten damit erloschen war. Sein Grab befindet sich auf dem Stuttgarter [[Pragfriedhof]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Villa Reitzenstein ==&lt;br /&gt;
Ein bleibendes Denkmal für ihren verstorbenen Gatten schuf Helene von Reitzenstein, indem sie zwischen 1910 und 1913 die [[Villa Reitzenstein]] in Stuttgart errichten ließ, als deren Namenspatron Carl von Reitzenstein gilt. Die Villa fungierte ab 1925&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Konzelmann: &amp;#039;&amp;#039;Villa Reitzenstein: Geschichte des Regierungssitzes von Baden-Württemberg&amp;#039;&amp;#039;, S. 49&amp;lt;/ref&amp;gt; zunächst als Sitz des [[Liste der Minister- und Staatspräsidenten von Württemberg|württembergischen Staatspräsidenten]] und ab 1933 der [[Struktur der NSDAP#Die 43 Gaue (1941) inkl. Gauleiter|Gau-Leitung der NSDAP]].&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Konzelmann: &amp;#039;&amp;#039;Villa Reitzenstein: Geschichte des Regierungssitzes von Baden-Württemberg.&amp;#039;&amp;#039; S. 66 ff.&amp;lt;br /&amp;gt;[[Wilhelm Murr]], der Leiter des Gaus Württemberg der NSDAP, bezog die Villa, nachdem er am 15. März 1933 zum württembergischen Staatspräsidenten gewählt worden war. Nach der Abschaffung dieses Amtes am 5. Mai 1933 war Murr bis 1945 neben seiner Parteifunktion als Gauleiter auch [[Reichsstatthalter]].&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Nachkriegszeit war die Villa vorübergehend Sitz des Länderrats&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Konzelmann: &amp;#039;&amp;#039;Villa Reitzenstein: Geschichte des Regierungssitzes von Baden-Württemberg&amp;#039;&amp;#039;, S. 85 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; der [[Amerikanische Besatzungszone|Amerikanischen Besatzungszone]] und wird seit 1952&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Konzelmann: &amp;#039;&amp;#039;Villa Reitzenstein: Geschichte des Regierungssitzes von Baden-Württemberg&amp;#039;&amp;#039;, S. 89 ff.&amp;lt;br /&amp;gt;[[Reinhold Maier]] nutze die Villa Reitzenstein bereits seit September 1948 als Dienstsitz in seiner Funktion als Ministerpräsident von [[Württemberg-Baden]], jedoch erst seit dem 25. April 1952 war Maier Ministerpräsident des neu gebildeten Landes [[Baden-Württemberg]].&amp;lt;/ref&amp;gt; als Dienstsitz des [[Liste der Ministerpräsidenten der deutschen Länder#Baden-Württemberg|Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg]] verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Kurt Gayer, [[Heinz Krämer]], Georg F. Kempter: &amp;#039;&amp;#039;Die Villa Reitzenstein und ihre Herren. Die Geschichte des baden-württembergischen Regierungssitzes.&amp;#039;&amp;#039; DRW-Verlag, Stuttgart 1988, ISBN 3-87181-257-9.&lt;br /&gt;
* [[Willi A. Boelcke]]: &amp;#039;&amp;#039;Millionäre in Württemberg.&amp;#039;&amp;#039; [[Deutsche Verlags-Anstalt|DVA]], Stuttgart 1997, ISBN 3-421-05110-0, S. 80–82, 121–122, 194–195, 248.&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Konzelmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Villa Reitzenstein: Geschichte des Regierungssitzes von Baden-Württemberg.&amp;#039;&amp;#039; Hohenheim Verlag, Stuttgart u. Leipzig 2004, ISBN 3-89850-104-3.&lt;br /&gt;
* Jörg Kurz: &amp;#039;&amp;#039;Die Gänsheide. Geschichte und Kultur.&amp;#039;&amp;#039; Verlag im Ziegelhaus, Stuttgart 2007, ISBN 978-3-925440-16-8, darin der Abschnitt &amp;#039;&amp;#039;Die Villa Reitzenstein.&amp;#039;&amp;#039; S. 84–94.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise und Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=139081615|VIAF=95672240}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Reitzenstein, Carl Sigmund Felix von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberstleutnant (Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kammerherr (Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Stuttgart)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Reitzenstein|Carl Sigmund Felix]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freiherr (Reitzenstein)|Carl Sigmund Felix]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Württemberger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1848]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1897]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Reitzenstein, Carl Sigmund Felix von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Reitzenstein, Carl Friedrich Sigmund Felix von (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=württembergischer Offizier und Kammerherr&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. September 1848&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Ulm]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. März 1897&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Baden-Baden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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