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	<title>Carl Seemann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Pianisten. Zu anderen Personen siehe [[Karl Seemann]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Freiburg Gruppen mit Seemann, Rihm, Fortner, Bürgermeister Graf, Froitzheim - Willy Pragher (cropped).jpg|mini|alternativtext=Portraitfoto von Carl Seemann|Carl Seemann (1978)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carl Seemann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. Mai]] [[1910]] in [[Bremen]]; † [[26. November]] [[1983]] in [[Freiburg im Breisgau]]) war ein deutscher Kirchenmusiker, [[Pianist]], Klavierpädagoge und Direktor der [[Musikhochschule Freiburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem Abitur, das Carl Seemann an einem humanistischen Gymnasium in Bremen ablegte, schwankte er zunächst zwischen einem Theologie- und einem Musikstudium. Er entschied sich für das  Studium der Kirchenmusik in Leipzig. Seine Lehrer waren [[Karl Straube]], [[Günther Ramin]], [[Kurt Thomas (Komponist)|Kurt Thomas]] und [[Carl Adolf Martienssen]]. Nach dem Examen war Seemann zunächst als [[Organist]] in [[Flensburg]] und [[Verden]] tätig. Ab [[1935]] widmete er sich überwiegend seiner Pianistenlaufbahn sowie dem Unterricht – Seemann hatte in Folge Professuren und [[Meisterklasse (Hochschule)|Meisterklassen]] in [[Kiel]], [[Straßburg]] und Freiburg im Breisgau inne. 1964 bis 1974 leitete er die [[Musikhochschule Freiburg|dortige Staatliche Musikhochschule]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Plattenaufnahmen, besonders aber die Duo-Auftritte mit dem Geiger [[Wolfgang Schneiderhan (Musiker)|Wolfgang Schneiderhan]], machten Seemann zu einer Größe des deutschen Musiklebens der Nachkriegszeit. Dennoch wandte sich die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit den zunehmend dominierenden russischen Meisterpianisten wie [[Emil Gilels]], [[Vladimir Horowitz]] und [[Swjatoslaw Teofilowitsch Richter|Swjatoslaw Richter]] zu. Dies war möglicherweise auch eine Folge von Seemanns eher sachlichem Interpretationsstil, der auf [[Virtuose]]n-Kunststücke verzichtete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu einer Art „Seemann-Renaissance“ führte 1999 die Wiederveröffentlichung von verschiedenen Einspielungen der Deutschen Grammophon unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Das Vermächtnis&amp;#039;&amp;#039;. Im Beiheft der Kassette setzt sich der Kritiker [[Joachim Kaiser]], in dessen Buch &amp;#039;&amp;#039;Große Pianisten in unserer Zeit&amp;#039;&amp;#039; (Piper, München 1965; Neuausgabe 1996, ISBN 3-492-22376-1) Carl Seemann nicht vorkam, in einem Essay mit Seemanns Kunst auseinander. Anlässlich des 40. Todestages des Pianisten im Jahr 2023 vereinte eine &amp;#039;&amp;#039;Complete Carl Seemann Edition &amp;#039;&amp;#039; auf 25 CDs und eine Blu-ray Audio Disc zum ersten Mal sämtliche Aufnahmen Seemanns für die [[Deutsche Grammophon]], etwa mit den Orchesteraufnahmen, bei denen er mit den [[Berliner Philharmoniker]]n, den [[Bamberger Symphoniker]]n, dem [[Sinfonieorchester des Norddeutschen Rundfunks]]  oder den [[Münchner Philharmoniker]]n unter Dirigenten wie [[Fritz Lehmann (Dirigent)]], [[Hans Schmidt-Isserstedt]]  oder [[Ferdinand Leitner]] auftrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Assistentin in Freiburg war [[Fany Solter]]. In seiner Meisterklasse studierte u.&amp;amp;nbsp;a. die Dirigentin [[Hortense von Gelmini]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Carl Seemanns Neffe [[Hellmut Seemann]] leitet die [[Klassik Stiftung Weimar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Helmuth Hopf und Rudolf Weber: &amp;#039;&amp;#039;Interview mit Carl Seemann&amp;#039;&amp;#039;. In: ZfMP (= Zeitschrift für Musikpädagogik). Gustav Bosse Verlag, Regensburg. 4. Jahrgang 1979, Heft 9,  ISSN 0341-2830. Seite 3–15.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diskographie (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* Carl Seemann plays Bach. Aufnahmen 1953/1958. DG&lt;br /&gt;
* J.S. Bach: Die Partiten BWV 825–830. Orfeo&lt;br /&gt;
* Mozart: Sämtliche Sonaten für Klavier solo. DG Original Masters&lt;br /&gt;
* Brahms: Violinsonaten und F-A-E-Sonate mit Wolfgang Schneiderhan. DG&lt;br /&gt;
* Carl Seemann – Das Vermächtnis (Werke von Bach, Haydn, Mozart, Beethoven, Schumann, Brahms, Debussy und Prokofjew). DG&lt;br /&gt;
* Konzert der [[Schwetzinger Festspiele]] 1964 mit Wolfgang Schneiderhan (Sonaten von Bach, Mozart, Beethoven und Schubert). Orfeo&lt;br /&gt;
* Ludwig van Beethoven: Sämtliche Violinsonaten mit Wolfgang Schneiderhan. DG&lt;br /&gt;
* Wolfgang Amadeus Mozart: Sämtliche Violinsonaten mit Wolfgang Schneiderhan. DG&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1978 [[Reinhold-Schneider-Preis]] der Stadt Freiburg für Musik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|103974644|TYP=Werke von und über}}&lt;br /&gt;
* Carl Seemann 1958 Sud Africa tour [https://classicalmusicianstoza.blogspot.ca/2014/06/carl-seemann-german-pianist.html]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=103974644|LCCN=n/2005/17036|VIAF=17410272}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Seemann, Carl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Freiburg im Breisgau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Hochschule für Musik Freiburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor einer Hochschule in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassischer Pianist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1910]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1983]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Seemann, Carl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Pianist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. Mai 1910&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bremen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. November 1983&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Freiburg im Breisgau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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