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	<title>Carl Schreck - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T09:10:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Carl_Schreck&amp;diff=1545519&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Khatschaturjan: /* Leben und Wirken */</title>
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		<updated>2024-10-17T16:24:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben und Wirken&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:SchreckCarl.jpg|mini|Carl Schreck]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carl Schreck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch Karl Schreck) (* [[6. September]] [[1873]] in [[Bielefeld]]; † [[14. April]] [[1956]] ebenda) war ein deutscher Politiker ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Schreck wurde als Sohn eines Schneidermeisters geboren. Nach dem Besuch der [[Volksschule]] in Bielefeld (1879–1887) erlernte er von 1887 bis 1890 im In- und Ausland das Tischlerhandwerk. Ab 1905 war er als selbstständiger Tischler tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Jahr 1890 trat er in die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) ein. Ab 1891 betätigte er sich als öffentlicher Redner für seine Partei. Im Jahr 1911 wurde Schreck Bezirksparteisekretär für das östliche Westfalen und die beiden Lippe. Diesen Posten behielt er bis zum Mai 1920 bei. 1921 heiratete er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wurde Schreck in die [[Weimarer Nationalversammlung]] gewählt, in der er den Wahlkreis 17 (Münster-Minden-Lippe) vertrat. Anschließend saß er von Juni 1920 bis Mai 1933 ohne Unterbrechung, von der ersten bis in die achte Wahlperiode der Weimarer Republik, im [[Reichstag (Weimarer Republik)|Deutschen Reichstag]], in dem er den Wahlkreis 19 beziehungsweise (nach einer Neudurchnummerierung der Wahlkreise 1924) 17 (Westfalen-Nord) vertrat. Daneben gehörte er von 1919 bis 1921 der [[Preußische Landesversammlung|Verfassunggebenden Preußischen Landesversammlung]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1920er Jahren war Schreck Mitglied des Reichsausschusses für soziale Bildungsarbeit und des Zentralkommandos für Sport- und Körperpflege sowie Vorsitzender der sozialdemokratischen Organisation für Ostwestfalen und beide Lippe. Ferner gehörte Schreck dem [[Preußischer Staatsrat (1921–1933)|Preußischen Staatsrat]] an. Des Weiteren war er Vorsitzender der freien Volksbühne, Mitglied des amtlichen Schlichtungsausschusses, [[Stadtrat]] in Bielefeld sowie des Bezirksverbandes der Arbeiterjugend in Bielefeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schreck war aktiv in der [[Naturfreunde]]-Bewegung. Nachdem er auf seiner Wanderschaft durch Süddeutschland, Österreich und die Schweiz die Naturfreunde kennen und schätzen gelernt hatte, wurden auf seine Initiative im Jahr 1912 die Naturfreunde in Bielefeld und Osnabrück gegründet. Im Jahr 1914 weihte er das &amp;#039;&amp;#039;[[Naturfreundehaus]] Bielefeld&amp;#039;&amp;#039; in [[Oerlinghausen]] am [[Tönsberg]] ein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://teutoburger-wald.naturfreunde.de/geschichte|hrsg=teutoburger-wald.naturfreunde.de|titel=Bereits 1895 beginnt die Geschichte der NaturFreunde|datum=|abruf=2023-04-17|format=| sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Vorsitzender der Naturfreunde weihte er im [[Saarland|saarländischen]] [[Kirkel]] 1928 das dortige Naturfreundehaus ein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.arbeitskammer.de/fileadmin/user_upload/ak_download_datenbank/Archiv_arbeitnehmer_online/2013/arbeitnehmer_Heft_2_MAERZ_2013/HISTORIE.pdf |titel=Ausstellung im Naturfreundehaus Kirkel gibt Aufschluss über die Geschichte der Naturfreunde und der saarländischen Arbeiterbewegung |abruf=2013-05-22 |format=PDF; 177&amp;amp;nbsp;kB |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160108023044/http://www.arbeitskammer.de/fileadmin/user_upload/ak_download_datenbank/Archiv_arbeitnehmer_online/2013/arbeitnehmer_Heft_2_MAERZ_2013/HISTORIE.pdf |archiv-datum=2016-01-08 |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Noch heute ist das Naturfreundehaus in [[Löhne]]-[[Gohfeld]] nach Carl Schreck benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.naturhaus-gohfeld.de/index.html |titel=Website des Naturfreundehauses „Carl Schreck“ in Gohfeld |abruf=2013-05-22 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20131015105608/http://naturhaus-gohfeld.de/index.html |archiv-datum=2013-10-15 |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schreck war einer von [[Ermächtigungsgesetz#Abstimmung|94 Reichstagsabgeordneten]], die gegen das von der Regierung Hitler eingebrachte [[Ermächtigungsgesetz vom 24. März 1933]] stimmten, das die juristische Grundlage für die Errichtung der NS-Diktatur bildete, und das schließlich mit 444 zu 94 Stimmen angenommen wurde. Im April 1933 wurde er verhaftet und misshandelt und legte sein Reichstagsmandat nieder. Sein Mandat wurde vom 30. Mai 1933 bis 22. Juni 1933 von [[Heinrich Drake (Politiker)|Heinrich Drake]] übernommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SPD1945&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://library.fes.de/fulltext/sozmit/1945-079-1.htm#P51_9470 |titel=Die Wiedergeburt der deutschen Sozialdemokratie, Bericht über Vorgeschichte und Verlauf der sozialdemokratischen Parteikonferenz von Hannover vom 5. bis 7. Oktober 1945, auf der Internetseite der Friedrich-Ebert-Stiftung |abruf=2013-05-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg beteiligte Schreck sich am Wiederaufbau der SPD in Westdeutschland. Schreck nahm an der [[Wennigser Konferenz]] vom 5. bis 7. Oktober 1945 als Delegierter teil, bei der die SPD wiedergegründet wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SPD1945&amp;quot; /&amp;gt; Insbesondere übernahm er erneut Aufgaben an seiner alten Wirkungsstätte in Ostwestfalen. So war er in den Jahren 1946 bis 1954 Vorsitzender der [[Arbeiterwohlfahrt]] im Bezirk Ostwestfalen-Lippe.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jürgen Büschenfeld |Titel=Vom „Sozialismus der Tat“ zur freien Wohlfahrtspflege. Die Arbeiterwohlfahrt Ostwestfalen-Lippe 1946-1966 |Verlag=Verlag für Regionalgeschichte |Ort=Bielefeld |Datum=2016 |ISBN=978-3-7395-1066-8}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Publizistisch tat Schreck sich als Verfasser von gewerkschaftlichen und sozialistischen Flugschriften, durch kleinere Wanderbücher und Novellen sowie durch seine Mitarbeit an sozialdemokratischen Zeitungen hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schrecks Nachlass lagert im Staatsarchiv Bielefeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Weser und ihre Berge (Fahrten und Wanderungen)&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1915.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wanderungen im Teutoburger Walde&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1915.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Warum und wie treibt der Arbeiter Sport?&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig 1921.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wege und Ziele des Arbeiter-Turn- und Sportbundes&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig 1928.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Arbeitersport und Sozialdemokratie&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig 1929.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Karl Schreck&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Franz Osterroth]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon des Sozialismus]].&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Verstorbene Persönlichkeiten.&amp;#039;&amp;#039; Verlag J. H. W. Dietz Nachf. GmbH, Hannover 1960, S. 270.&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3770051831}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Walther Killy, Rudolf Vierhaus |Titel=Dictionary of German biography |Band=Schmidt – Theyer |Verlag=De Gruyter Saur |Ort=München |Datum=2005 |Seiten=136 |Online={{Google Buch |BuchID=0-hrRQvGV7sC |Seite=136}}}}&lt;br /&gt;
*Karin Jaspers / Wilfried Reinighaus: &amp;#039;&amp;#039;Westfälisch-lippische Kandidaten der Januarwahlen 1919. Eine biographische Dokumentation&amp;#039;&amp;#039;, Münster: Aschendorff 2020 (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Westfalen – Neue Folge; 52), ISBN 9783402151365, S. 173–175.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|130071978}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|130071978}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://library.fes.de/spdpd/1956/560417.pdf |titel=Ein Leben des Kampfes und der Arbeit, Nachruf zum Tod von Carl Schreck, in Sozialdemokratischer Pressedienst (1956), S. 8, vom 17. April 1956, dokumentiert bei der Friedrich-Ebert-Stiftung |abruf=2013-05-22 |format=PDF; 276&amp;amp;nbsp;kB}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130071978|VIAF=85180617}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schreck, Carl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Weimarer Nationalversammlung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Landtags (Freistaat Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Staatsrats (1921–1933)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bielefeld)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1873]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1956]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schreck, Carl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Schreck, Karl&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. September 1873&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bielefeld]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. April 1956&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bielefeld]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Khatschaturjan</name></author>
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