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	<title>Carl Schneiders - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-12-22T04:01:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carl Schneiders&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. Februar]] [[1905]] in [[Aachen]]; † [[24. April]] [[1975]] in Aachen) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Malerei|Maler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Carl Schneiders war ein Sohn des bekannten Aachener Architekten [[Albert Schneiders]], bei dem unter anderem [[Mies van der Rohe]] in die Lehre ging. Nach seiner Ausbildung am [[Bauhaus]] in [[Weimar]] und dem Besuch der Hochschule für Freie und Angewandte Kunst in [[Berlin]] war Schneiders ab 1929 an der [[Preußische Akademie der Künste|Preußischen Akademie der Künste]] in Berlin (Meisteratelier) tätig. Darüber hinaus hatte er 1936/1937 einen Aufenthalt an der [[Villa Massimo]] in [[Rom]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schneiders Lehrer waren u.&amp;amp;nbsp;a. [[Paul Klee]], [[Wassily Kandinsky]] und vor allem [[Karl Hofer]]. Seine Malerei war jederzeit gegenständlich, seine Hauptmotive fand er in seiner Heimatregion Aachen, in und um Trier, am Niederrhein und ganz allgemein am Meer. Klare „tektonische“ Strukturen, eher freundliche Farbgebung und eine souveräne Ruhe zeichnen seine Werke aus. Mehrere Preise, unter anderem der [[Albrecht-Dürer-Preis]] der Stadt [[Nürnberg]], wurden ihm zuteil. Er konnte zwischen 1933 und 1943 an mindestens fünfzig Ausstellungen teilnehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Martin Papenbrock, Gabriele Saure |Titel=Kunst des frühen 20. Jahrhunderts in deutschen Ausstellungen |Band=Teil 1. &amp;#039;&amp;#039;Ausstellungen deutscher Gegenwartskunst in der NS-Zeit&amp;#039;&amp;#039; |Verlag=Verlag und Datenbank für Geisteswissenschaften |Ort=Weimar |Datum=2000 |ISBN=3-89739-041-8 |Seiten=551 |DOI=10.1466/20061109.28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Einige seiner Werke galten den [[Nazismus|Nazis]] jedoch als „[[Entartete Kunst|entartet]]“, und 1937 wurden in der Aktion „Entartete Kunst“ nachweislich drei davon aus öffentlichen Sammlungen beschlagnahmt.&amp;lt;ref&amp;gt;Datenbank zum Beschlagnahmeinventar der Aktion „Entartete Kunst“, Forschungsstelle „Entartete Kunst“, FU Berlin.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde Schneiders als Kartenzeichner an der Ostfront eingesetzt, wo er 1942 in sowjetische Gefangenschaft geriet. Nach seiner Entlassung 1946 nahm er zunächst in Trier wieder das Malen auf und kehrte 1948 nach Aachen zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1950er Jahren war Schneiders maßgeblich am Wiederaufbau der [[Werkkunstschule Aachen]] beteiligt, an der er auch als Dozent für Malen und Zeichnen übernommen wurde. 1953 trat er der [[Münchner Künstlergenossenschaft]] bei. Im Jahr 1959 erhielt er darüber hinaus auch einen Lehrauftrag für Freihandzeichnen an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen ([[RWTH Aachen]]), die ihn 1964 zum Honorarprofessor ernannte. In jenen Jahren belegte Schneiders zahlreiche Ausstellungen, unter anderem die [[Quadriennale di Roma|Quadriennalen in Rom]] und Mailand, die „Große Münchener Kunstausstellung“ und als einziger aus Aachen die Winterausstellungen in Düsseldorf. Noch im September 2005 gab es posthum aus Anlass seines 100. Geburtstages eine umfassende Ausstellung im Museum „[[Kunst aus NRW]]“ der Staatskanzlei NRW in [[Kornelimünster]] bei Aachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus engagierte sich Schneiders in seiner Heimatstadt auch politisch und saß von 1969 bis 1972 für die [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] im Stadtrat und im Kulturausschuss.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/aachen_profil/chronik/pdfs_chronik/chronik2005.pdf Chronik der Stadt Aachen 2005, Nr. 19, S. 25/26] (PDF; 602&amp;amp;nbsp;kB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Carl Schneiders fand seine letzte Ruhestätte auf dem [[Ostfriedhof (Aachen)|Aachener Ostfriedhof]]. Sein künstlerischer Nachlass befindet sich im &amp;#039;&amp;#039;Rheinischen Archiv für Künstlernachlässe&amp;#039;&amp;#039; in [[Bonn]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rak-bonn.de/nachlaesse.html#verz_S |titel=RAK Bestandsliste |abruf=2022-08-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1937 als „entartet“ aus öffentlichen Sammlungen beschlagnahmte Werke ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Landschaft bei Trier&amp;#039;&amp;#039; (Öl auf Leinwand, 45,2&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;60,5&amp;amp;nbsp;cm; Städtische Kunstsammlung [[Duisburg]]. Nach 1945 sichergestellt und Stand 2018 zur Restitution im [[Kulturhistorisches Museum Rostock|Kulturhistorischen Museum Rostock.]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://emuseum.campus.fu-berlin.de/eMuseumPlus?service=direct/1/ResultDetailView/result.t1.collection_detail.$TspImage.link&amp;amp;sp=13&amp;amp;sp=Scollection&amp;amp;sp=SfieldValue&amp;amp;sp=0&amp;amp;sp=3&amp;amp;sp=3&amp;amp;sp=SdetailView&amp;amp;sp=1&amp;amp;sp=Sdetail&amp;amp;sp=0&amp;amp;sp=T&amp;amp;sp=0&amp;amp;sp=SdetailView&amp;amp;sp=0 |titel=Stale Session |werk=emuseum.campus.fu-berlin.de |abruf=2022-05-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Angler&amp;#039;&amp;#039; (Öl auf Leinwand, 58&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;72 cm; [[Museum August Kestner|Kestner-Museum]] Hannover. Zur „Verwertung“ auf dem Kunstmarkt an den Kunsthändler [[Karl Buchholz (Kunsthändler)|Karl Buchholz]]. Verbleib ungeklärt)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die heilige Familie&amp;#039;&amp;#039; (Holzschnitt, 22,5&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;25 cm; Museum für Kunst und Heimatgeschichte [[Erfurt]]. Vernichtet.)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://emuseum.campus.fu-berlin.de/eMuseumPlus?service=direct/1/ResultDetailView/result.t1.collection_detail.$TspImage.link&amp;amp;sp=13&amp;amp;sp=Scollection&amp;amp;sp=SfieldValue&amp;amp;sp=0&amp;amp;sp=3&amp;amp;sp=3&amp;amp;sp=SdetailView&amp;amp;sp=0&amp;amp;sp=Sdetail&amp;amp;sp=0&amp;amp;sp=T&amp;amp;sp=0&amp;amp;sp=SdetailView&amp;amp;sp=0 |titel=Stale Session |werk=emuseum.campus.fu-berlin.de |abruf=2022-05-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Werke (Auswahl) ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Landschaft mit Windmühle&amp;#039;&amp;#039; (Öl; 1941 vom Berliner Auktionshaus Gerhard Harms aus der Sammlung des jüdischen Berliner Unternehmers Robert Graetz&amp;lt;ref&amp;gt;{{stolpersteine-berlin.de |Pfad=erdener-strasse/13-15/robert-graetz |ID=6196 |Eintrag=Robert Graetz |Autor=Angelika Enderlein |Kommentar=Schneiders oder „Windmühle“ dort nicht erwähnt}}&amp;lt;/ref&amp;gt; versteigert. Verbleib ungeklärt.)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Lost Art-Datenbank|LOST Art-Datenbank]] des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste. Lost Art-ID 257584&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Dirk Tölke (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Konstellationen der Stille. Carl Schneiders (1905–1975) – Werke&amp;#039;&amp;#039;. Printproduktion M. Wolff, Aachen 2024, ISBN 978-3-9825259-6-9.&lt;br /&gt;
* [[Ingeborg Schild]], Elisabeth Janssen: &amp;#039;&amp;#039;Der Aachener Ostfriedhof&amp;#039;&amp;#039;. Mayersche Buchhandlung, Aachen 1991, ISBN 3-87519-116-1, S. 204–206.&lt;br /&gt;
* [[Ernst Günther Grimme]]: &amp;#039;&amp;#039;Carl Schneiders. Leben und Werk&amp;#039;&amp;#039;. Mit 90 Tafeln, davon 88 (24 farb.) nach Werken des Künstlers. Bongers, Recklinghausen 1979.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118609696}}&lt;br /&gt;
* [http://www.eart.de/eigen/displayArtist.cfm?ArtistID=3363 Kurzvita.] eArt.de&lt;br /&gt;
* [http://www.carl-schneiders.de/ Carl Schneiders 1905–1975.] carl-schneiders.de; Biografie, Texte und Bilder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118609696|LCCN=n80035577|VIAF=57407540}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schneiders, Carl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Aachen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (FH Aachen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (RWTH Aachen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Rompreises Villa Massimo]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrat (Aachen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1905]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1975]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schneiders, Carl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. Februar 1905&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Aachen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. April 1975&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Aachen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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