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	<title>Carl Schiffner - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T09:47:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Carl_Schiffner&amp;diff=1542361&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Privoksalnaja: /* Wirken */</title>
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		<updated>2024-06-29T12:11:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Wirken&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|erläutert den Hüttenkundler Carl Schiffner; der Biersommelier Karl Schiffner wird unter [[Karl Schiffner]] erläutert.}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carl Wilhelm Anton Schiffner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. Mai]] [[1865]] in [[Cainsdorf]]; † [[16. September]] [[1945]] in [[Freiberg]]) war ein deutscher [[Metallurgie|Hüttenkundler]] und Hochschullehrer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der Sohn des auf der [[Königin-Marien-Hütte]] tätigen Hüttenchemikers Carl Anton Schiffner und dessen Ehefrau Marie geb. Schönfelder studierte das Hüttenwesen an der [[TU Freiberg|Bergakademie]] in Freiberg und wurde dort 1886 Mitglied des [[Corps Franconia Fribergensis|Corps Franconia]]. Nach Beendigung seiner Studien war er in verschiedenen leitenden Stellen tätig, zuletzt als Laboratiumschef in [[Halsbrücke]] bei den &amp;#039;&amp;#039;Freiberger Hüttenwerken&amp;#039;&amp;#039;. In dieser Zeit widmete er sich der [[Dokimastik|dokimastischen Edelmetallbestimmung]], die 1902 zu seiner Berufung als Professor der Metallhüttenkunde und Elektrometallurgie an der [[Bergakademie Freiberg]] geführt haben. 1909 erhielt er zusätzlich den Lehrauftrag für [[Probierkunst|Probierkunde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1908 und 1912 untersuchte er die radioaktiven Wässer im [[Sachsen|sächsischen]] [[Erzgebirge]] und [[Vogtland]], die zum Entstehen und zur Blüte der Heilbäder [[Oberschlema]] und [[Bad Brambach|Brambach]] führten. Darüber hinaus wurde an der Bergakademie Freiberg ein Radiuminstitut gegründet. Ferner untersuchte er die Flugstaubabscheidung aus Hüttengasen durch elektrostatische Abreinigung. Seine Lehrerfahrungen fanden Niederschlag in dem Lehrbuch &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die Probierkunde&amp;#039;&amp;#039; und in dem &amp;#039;&amp;#039;Köglerischen Taschenbuch für Berg- und Hüttenleute&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Forschung an Neuerungen im Hüttenwesen widmete er sich auch der Geschichte seines Fachgebiets. Für die 1928 erschienene Übersetzung von [[Georgius Agricola]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Georgius Agricola#Hauptwerk – De re metallica libri XII|De re metallica]]&amp;#039;&amp;#039; wurde ihm die Schriftleitung anvertraut. Seine fragmentarische Quellensammlung zum sächsischen Hüttenwesen wurde 1960 nach Bearbeitung durch Werner Gräbner unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Alte Hütten und Hämmer in Sachsen&amp;#039;&amp;#039; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Oktober 1917 bis September 1919 war er Rektor der Bergakademie Freiberg. 1930 bat er nach 28-jähriger Lehrtätigkeit um seine Emeritierung. Er engagierte sich neben seinem wissenschaftlichen Schaffen in diversen Ehrenämtern, u.&amp;amp;nbsp;a. als Mitglied des Deutschen Patentamtes, der Technischen Deputation sowie als Vorsitzender oder Vorstandsmitglied wissenschaftlicher Gesellschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schiffner starb kurz nach Kriegsende 1945 und liegt auf dem Freiberger [[Donatsfriedhof]] begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die Probierkunde&amp;#039;&amp;#039;, 1912. 2. A. 1927&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aus dem Leben alter Freiberger Bergstudenten&amp;#039;&amp;#039;. Verlag E. Mauckisch, 1935–40, 375 S.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Männer des Metallhüttenwesens&amp;#039;&amp;#039;. Mauckisch, 1942&lt;br /&gt;
* (bearbeitet von Werner Gräbner): &amp;#039;&amp;#039;Alte Hütten und Hämmer in Sachsen&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Freiberger Forschungshefte&amp;#039;&amp;#039;, Kultur und Technik D 14), Akademie-Verlag, Berlin 1960&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schiffner, Carl, Wilhelm, Anton&amp;#039;&amp;#039;. In: Robert Volz: &amp;#039;&amp;#039;[[Reichshandbuch der deutschen Gesellschaft]]. Das Handbuch der Persönlichkeiten in Wort und Bild.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;L–Z.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Wirtschaftsverlag, Berlin 1931, {{DNB|453960294}}, S. 1629–1630.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117234044}}&lt;br /&gt;
* {{SächsBib|GND=117234044}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Rektoren der TU Bergakademie Freiberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117234044|LCCN=no/93/17318|VIAF=61911925}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schiffner, Carl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Bergakademie Freiberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hütteningenieur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Zwickau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1865]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Technischen Universität Bergakademie Freiberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schiffner, Carl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Schiffner, Carl Wilhelm Anton (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Hüttenkundler und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. Mai 1865&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Cainsdorf]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. September 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Freiberg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Privoksalnaja</name></author>
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