<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Carl_Rudolf_Poensgen</id>
	<title>Carl Rudolf Poensgen - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Carl_Rudolf_Poensgen"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Carl_Rudolf_Poensgen&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-12T23:24:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Carl_Rudolf_Poensgen&amp;diff=813228&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Carl_Rudolf_Poensgen&amp;diff=813228&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-08-29T15:41:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Poensgen, Carl-Rudolf (1863–1946).jpg|mini|199x199px|Carl-Rudolf Poensgen (1935)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carl Rudolf Poensgen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. März]] [[1863]] in [[Düsseldorf]]; † [[2. März]] [[1946]] in Düsseldorf) war ein deutscher [[Industrieller]] und Kgl. Preuß. [[Kommerzienrat]]. Er stammt von der weitverbreiteten [[Eifel]]er Unternehmerfamilie [[Poensgen]] ab, die seit Mitte des 15. Jahrhunderts im Raum [[Schleiden]] als [[Reidemeister]] [[Eisenwerk|Eisenhütte]]n betrieben. Einige Linien sind nach Düsseldorf gezogen und waren dort maßgeblich am Aufbau der rheinischen Eisen-, Stahl- und Röhrenindustrie beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Carl Rudolf Poensgen war der Sohn von [[Rudolf Poensgen]] und Friederike Poensgen (1834–1909) aus einem anderen Zweig der Familie sowie Onkel von [[Harald Arthur Poensgen]]. Er studierte von 1880 bis 1882 an der [[RWTH Aachen]] [[Metallurgie|Hüttenkunde]]. Dort schloss er sich dem &amp;#039;&amp;#039;Akademischen Verein der Chemiker und Hüttenleute&amp;#039;&amp;#039;, dem späteren Corps Montania Aachen an. Später studierte er an der [[Karlsruher Institut für Technologie|Technischen Hochschule Karlsruhe]] und wurde 1885 Mitglied des [[Corps Franconia Karlsruhe]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;CLF&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Corpsliste der Franconia Karlsruhe 1839–1929&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 305&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine militärische Laufbahn schloss er als [[Rittmeister]] ab. Sein Vater Rudolf Poensgen und dessen Bruder [[Gustav Poensgen]] besaßen ein von ihrem Vater [[Reinhard Poensgen]] ererbtes Hütten- und [[Walzwerk]], das sie 1860 von [[Gemünd (Schleiden)|Gemünd]] nach Düsseldorf verlegten. Das Unternehmen wurde 1872 mit einem ebenfalls 1860 in Düsseldorf angesiedelten Röhren-Walzwerk ihres entfernten Vetters [[Albert Poensgen (Unternehmer)|Albert Poensgen]] zur „[[Düsseldorfer Röhren- und Eisenwalzwerke AG]], vorm. Poensgen“, zusammengeschlossen. Mit dem Tode seines Vaters wurde Carl Rudolf Poensgen als Mitinhaber in den Vorstand dieses Großunternehmens berufen. Er war außerdem Vorsitzender des [[Repräsentant (Bergbau)|Grubenvorstandes]] der „[[Zeche Unser Fritz]]“. 1910 wurde er Mitglied des Aufsichtsrates der „[[Phoenix AG für Bergbau und Hüttenbetrieb]]“. Die „Phönix AG“ wiederum ging 1926 durch einen weiteren Zusammenschluss mit der [[ThyssenKrupp|Thyssen-Gruppe]], den [[Rheinstahl|Rheinischen Stahlwerken]] und einer Reihe von großen Bergwerksunternehmen in den [[Montanindustrie|Montankonzern]] „[[Vereinigte Stahlwerke|Vereinigte Stahlwerke AG]]“ auf. Carl Rudolf Poensgen war darüber hinaus u. a. Aufsichtsratsmitglied der [[Mannesmannröhren-Werke]] AG, der Papierfabrik Reisholz AG und des „Industrieterrains Düsseldorf-Reisholz AG zu [[Benrath|Düsseldorf-Benrath]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1901 erhielt Carl Rudolf Poensgen den Ehrentitel Klg. Preuß. Kommerzienrat; es folgte 1911 der Titel Kgl. Preuß. Geheimer Kommerzienrat. 1903 gründete er gemeinsam mit anderen Unternehmern die „Arbeitgebervereinigung für [[Oberbilk|Düsseldorf-Oberbilk]] und Umgebung“, die sich zum Ziel setzte, die „hiesigen Arbeitsverhältnisse“ (dort lagen die „Düsseldorfer Röhren- und Eisenwalzwerke AG, vorm. Poensgen“) zu verbessern. Seit 1898 war Carl Rudolf Poensgen Mitglied, seit 1905 Stellvertretender Präsident und von 1908 bis 1933 Präsident der [[Industrie- und Handelskammer Düsseldorf]]. In dieser Zeit machte er sich besonders verdient um die im Jahre 1926 durchgeführte und mit über 7.5&amp;amp;nbsp;Millionen Besuchern überaus erfolgreiche „[[GeSoLei]]“- Ausstellung für Gesundheitspflege, soziale Fürsorge und Leibesübungen. Er war zudem Mitglied des Schiedsgerichtshofes der [[Internationale Handelskammer|Internationalen Handelskammer]] (ICC) in [[Paris]] und des Ehrengerichts der [[Börse Düsseldorf|Düsseldorfer Börse]]. Von 1904 bis 1910 war er für die Liberale Partei Düsseldorfer [[Gemeinderat (Deutschland)|Stadtverordneter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als IHK-Präsident trat Carl Rudolf Poensgen nach 25-jähriger Präsidentschaft 1933 auf Druck der [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] zurück. Am 28. März 1933 hatten [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]-Kommissare und die [[Sturmabteilung|SA]] die IHK-Geschäftsstelle besetzt und von ihm verlangt, noch am selben Tag vor der Vollversammlung die Erklärung abzugeben, dass die IHK bereit sei, „an den großen Aufgaben mitzuwirken, die Herr Reichskanzler [[Adolf Hitler|Hitler]] in seinem Regierungsprogramm aufgezeichnet hat“. Carl Rudolf Poensgen verweigerte die Erklärung. Am 12. April 1933 legte er sein Amt nieder, nachdem die Vollversammlung ihn zuvor zum Ehrenpräsidenten ernannt hatte. 1956 gründete die Industrie- und Handelskammer Düsseldorf anlässlich ihres 125-jährigen Bestehens die „[[Poensgen-Stiftung|C. Rudolf Poensgen-Stiftung e. V. zur Förderung von Führungskräften]]“. Diese verschmolz 1988 als C. R. Poensgen Stiftung mit der „[[Deutsche Gesellschaft für Personalführung|Deutschen Gesellschaft für Personalführung e. V.]]“. An Carl Rudolf Poensgen erinnert in Düsseldorf noch heute die nach ihm benannte „Karl-Rudolf-Straße“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Haus Jägerhofstraße 7 in Düsseldorf, erbaut Ende der 1880er Jahre von den Architekten Heinrich Joseph Kayser und Karl von Großheim.jpg|mini|hochkant|Jägerhofstraße 7]]&lt;br /&gt;
Carl Rudolf Poensgen war verheiratet mit Klara Jaeger (1870–1918), Tochter des Unternehmers Wilhelm Jaeger (1839–1898) und Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes des [[Richard-Wagner-Verband]]es Düsseldorf, eine Gemeinschaft zur Förderung des künstlerischen Nachwuchses und der Musik [[Richard Wagner]]s sowie zur Unterstützung der Richard Wagner Stipendium-Stiftung in [[Bayreuth]]. Zusammen hatten sie fünf Kinder: Rudolf Alfred (* 1891), Gerda Clara (* 1893), Herbert (* 1899), Heinz (* 1901) und Irmgard (* 1903). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende des 19. Jahrhunderts ließ sich der Fabrikant von den Berliner Architekten [[Heinrich Joseph Kayser|Kayser]] &amp;amp; [[Karl von Großheim|Großheim]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/architektonische_rundschau1899/0011 &amp;#039;&amp;#039;Wohnhaus C. R. Poensgen in Düsseldorf; erbaut von Kayser &amp;amp; von Grossheim, Architekten in Berlin&amp;#039;&amp;#039;], in: &amp;#039;&amp;#039;Architektonische Rundschau&amp;#039;&amp;#039;, 1899&amp;lt;/ref&amp;gt; in der [[Jägerhofstraße (Düsseldorf)|Jägerhofstraße]] 7 ein Haus für die Familie bauen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/periodical/pageview/8492366?query=Carl%20Rudolf%20Poensgen Poensgen, Carl Rudolf, Fabrikant, Jägerhofstr. 7], im Adressbuch der Stadt Düsseldorf für das Jahr 1900, S. 341&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Parterre, auf Trottoirhöhe, waren die Wirtschaftsräume untergebracht. Das erste Obergeschoss enthielt Wohn- und Gesellschaftsräume, das zweite Obergeschoss Schlaf- und Kinderzimmer. Im Nachbarhaus Nr. 8 lebte Emma, die Witwe von Eduard Poensgen, welche ebenfalls eine geborene Poensgen war. Zeitweise lag der Wohnsitz der Familie von Carl Rudolf Poensgen im [[Ratingen|Ratinger]] „[[Poensgenpark]]“, den sein Vetter [[Carl Poensgen (Industrieller)|Carl Poensgen]] nach englischem Vorbild 1907 als prachtvollen Landschaftspark ausgestaltet hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|20|567||Poensgen|Lutz Hatzfeld|128774762}}&lt;br /&gt;
* [[Edmund Strutz]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsches Geschlechterbuch]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 123, S. 337, 1958, Verlag C. A. Starke, Glücksburg, Ostsee.&lt;br /&gt;
* Josef Wilden: &amp;#039;&amp;#039;Fünf Poensgen gestalten ein neues Düsseldorf&amp;#039;&amp;#039;, Düsseldorf, 1942&lt;br /&gt;
* Heinrich Kellerter, Ernst Poensgen: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Familie Poensgen&amp;#039;&amp;#039;; Hrsg.: A. Bagel-Verlag, Düsseldorf, 1908&lt;br /&gt;
* Horst A. Wessel: &amp;#039;&amp;#039;Die Unternehmer der Familie Poensgen in der Eifel und in Düsseldorf&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Bewegen-Verbinden-Gestalten, Unternehmer vom 17. bis zum 20. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;, Schriften zur rheinisch-westfälischen Wirtschaftsgeschichte, Band 44, Stiftung Rheinisch-Westfälisches Wirtschaftsarchiv zu Köln, Köln 2003&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;175 Jahre IHK Düsseldorf – Handeln für Unternehmen, Schriften zur rheinisch-westfälischen Wirtschaftsgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, Sonderband, Stiftung Rheinisch-Westfälisches Wirtschaftsarchiv zu Köln, S. 27, 28, Köln 2006&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|124996426}}&lt;br /&gt;
* [http://blog.archiv.ekir.de/wp-content/uploads/2015/10/Stammtafel_Poensgen1.jpg Zusammengesetzte Reprographie von Stammtafel der Familie Poensgen 1464–1908 (Teil 1 und 2)], in: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Familie Poensgen&amp;#039;&amp;#039;, bearbeitet Eduard Poensgen, aus Bestand der Universitätsbibliothek Heidelberg, Sig.-Nr. B446–2088&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124996426|VIAF=74800309}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Poensgen, Carl Rudolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Familie Poensgen|Carl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Ratingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Düsseldorf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Industrie- und Handelskammer Düsseldorf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Angehöriger des Fünferbundes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Industrieller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1863]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1946]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Poensgen, Carl Rudolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Königlich Preußischer Kommerzienrat&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. März 1863&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. März 1946&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
	</entry>
</feed>