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	<title>Carl Ruberg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 18. Juli 2025 um 21:47 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carl Ruberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. März]] [[1892]] in [[Niederhemer]], [[Provinz Westfalen]]; † [[6. August]] [[1985]] in [[Bonn]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] Ökonom sowie [[Professor]] und [[Lehrstuhl|Ordinarius]] für [[Betriebswirtschaftslehre]] an der [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Universität Bonn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Da sich die Eltern Carl Rubergs, ein Bäckermeister und seine Frau, ein Hochschulstudium für ihren Sohn nicht leisten konnten, besuchte er zuerst die [[Rektoratsschule]] in [[Menden (Sauerland)|Menden]] und die [[Lehrerbildungsanstalt]] in [[Rüthen]]. Parallel zu seiner Arbeit als [[Volksschule|Volksschullehrer]] legte Carl Ruberg im Anschluss daran noch die Hochschulreife ab. Er nahm an der [[Universität Köln]] ein Studium auf, das er sich durch Nebenjobs finanzierte. Nach dem Wehrdienst während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] setzte er sein Studium an der [[Wirtschaftshochschule|Handelshochschule]] und an der [[Technische Universität Berlin|Technischen Universität Berlin]] fort. Im Sommer 1921 legte er schließlich erfolgreich die Prüfung zum Diplom-Handelslehrer ab. Den Doktorgrad in Wirtschafts- und Sozialwissenschaften &amp;#039;&amp;#039;(Dr. rer. pol.)&amp;#039;&amp;#039; erlangte er 1923 für die Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Einfluß der Kosten auf die Wahl der Niederlassungsgebiete und Standorte der Kleineisenindustrie im Bergisch-Märkischen Land&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden sieben Jahren arbeitete Carl Ruberg in verschiedenen Unternehmen, unter anderem als Betriebsleiter und kaufmännischer Angestellter sowie als Referent für Handel und Handwerk im [[Deutsches Konjunkturinstitut|Deutschen Konjunkturinstitut]]. Er [[Habilitation|habilitierte]] sich Anfang der 1930er-Jahre mit der Arbeit „Die kurzfristige Erfolgskontrolle im Einzelhandelsbetrieb“ und war seitdem als Lehrstuhlinhaber an Instituten und Universitäten tätig. Zwischen 1931 und 1934 arbeitete er im [[Berufspädagogisches Institut Frankfurt am Main|Berufspädagogischen Institut Frankfurt am Main]] und ab 1934 als außerordentlicher Professor an der [[Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main|Universität Frankfurt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruberg, der 1931 dem [[Deutsche Zentrumspartei|Zentrum]] angehörte, schloss sich nach der [[Machtergreifung|Machtübergabe an die Nationalsozialisten]] 1933 der Reiter-[[Schutzstaffel|SS]] an. Zum 1. Mai 1937 trat er der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei (Mitgliedsnummer 4.098.874).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/35830662&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Klee: &amp;#039;&amp;#039;Das Personenlexikon zum Dritten Reich.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main 2007, S. 512.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1938 nahm Carl Ruberg erstmals eine Stelle an der [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Universität Bonn]] an, als er für zwei Jahre die Vertretung am Betriebswirtschaftlichen Lehrstuhl übernahm, bevor er ihn endgültig übernahm. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] war er als [[Major]] der Reserve in Russland stationiert und geriet in [[Kriegsgefangenschaft]]. Nach seiner Rückkehr arbeitete Carl Ruberg zuerst abermals in der freien Wirtschaft. 1950 kehrte er zur Universität Bonn zurück und leitete fortan die Verwaltung des Betriebswirtschaftlichen Lehrstuhls. Carl Ruberg betreute das Fach Handelsbetriebslehre und führte das Prüfungsamt für Diplomvolkswirte. Bei der Landeskammer Nordrhein-Westfalen hatte er den Vorsitz der Prüfungskommission für das Prüfungs- und Treuhandwesen inne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Lehrstuhl in Bonn behielt er bis zur [[Emeritierung]] im Jahr 1960. Er veröffentlichte als Wissenschaftler rund 200 Aufsätze und Bücher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Statistik im Gross- und Einzelhandelsbetrieb.&amp;#039;&amp;#039; Betriebswirtschaftl. Verl. Gabler, Wiesbaden 1965.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gemeinde-Wirtschaftsbetriebe.&amp;#039;&amp;#039; Reckinger, Siegburg 1962.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Verkaufsorganisation.&amp;#039;&amp;#039; Girardet, Essen 1952.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Einzelhandelsbetrieb.&amp;#039;&amp;#039; Girardet, Essen 1951.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Statistik in Handels- und Industriebetrieben.&amp;#039;&amp;#039; Gabler, Wiesbaden 1950.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Max Benzler: &amp;#039;&amp;#039;Vom Dorfschullehrer zum Universitätsprofessor&amp;#039;&amp;#039;. In Bürger- und Heimatverein Hemer e.V. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Schlüssel.&amp;#039;&amp;#039; Hemer 1972.&lt;br /&gt;
* Peter Mantel: &amp;#039;&amp;#039;Betriebswirtschaftslehre und Nationalsozialismus: Eine institutionen- und personengeschichtliche Studie&amp;#039;&amp;#039;. Gabler, Wiesbaden 2010, ISBN 978-3-8349-8515-6, S. 811.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1057568597|VIAF=76678613}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ruberg, Carl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Berufspädagogisches Institut Frankfurt am Main)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Goethe-Universität Frankfurt am Main)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ökonom (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zentrum-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Hemer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1892]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1985]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ruberg, Carl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Ökonom und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. März 1892&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Niederhemer]], [[Provinz Westfalen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. August 1985&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bonn]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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