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	<title>Carl Reiser - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Carl_Reiser&amp;diff=2110931&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Link auf sich selbst entfernt</title>
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		<updated>2026-02-17T18:43:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link auf sich selbst entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt den Maler. Zum Skirennläufer siehe Carl Reiser, zu weiteren Personen siehe [[Karl August Reiser]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carl Reiser&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. Juni]] [[1877]] in [[Partenkirchen]]; † [[17. Juni]] [[1950]] in [[Garmisch-Partenkirchen]]) war ein deutscher [[Malerei|Maler]]. Er arbeitete in Öl, [[Gouache]], [[Aquarell]], erstellte [[Linolschnitt]]e sowie andere [[Graphik]]en. Seine Themen waren Landschaften, Architektur, Blumen, [[Stillleben]] und Porträts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Reiser wurde als erster Sohn des königlich-bayerischen [[Posthalter]]s Karl Roman Reiser im Posthotel [[Partenkirchen]] geboren. Dort im Stammhaus der Reiser verbrachte er seine Kindheit. Schon jetzt porträtierte er bei allen Gelegenheiten Menschen und Tiere seiner Umgebung. 1888 ging er nach [[Freising]] auf die königliche Realschule und schloss dort 1894 seine schulische Laufbahn mit der Absolutorialprüfung ab. Er begann dann seine Ausbildung im Hotelfach, die er abrupt während eines [[Volontär|Volontariats]] 1898 in [[London]] abbrach. Es folgten zwei Jahre in [[Montreux]] und [[Paris]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Carl Reiser Grüner Staketenzaun mit Gebirgskulisse 1906.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Grüner Staketenzaun mit Gebirgskulisse&amp;#039;&amp;#039;, 1906]]&lt;br /&gt;
In Paris suchte er die Privatakademie [[Académie Julian]] auf. Erst um 1900 kam er nach Partenkirchen zurück und studierte dann an der [[Akademie der Bildenden Künste München|Akademie der Bildenden Künste in München]]. Am 3. Mai 1901 schrieb er sich für das Fach Naturklasse an der Akademie in München mit der Matrikelnummer 2314 bei Professor [[Gabriel von Hackl]] ein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Matrikeldatenbank der Akademie der Bildenden Künste |Titel=02314 Carl Reiser |Sammelwerk=Matrikelbuch |Band=Band 3: &amp;#039;&amp;#039;1884–1920&amp;#039;&amp;#039; |Ort=München |Datum= |Online=[https://matrikel.adbk.de/matrikel/mb_1884-1920/jahr_1901/matrikel-02314 adbk.de], [https://daten.digitale-sammlungen.de/0000/bsb00004662/images/index.html?fip=193.174.98.30&amp;amp;id=00004662&amp;amp;seite=234 digitale-sammlungen.de]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Doch stärker als die traditionellen Lerninhalte an der Akademie inspirierten ihn die Lehrmethoden an der privaten [[Malschule]] bei dem aus Jugoslawien stammenden [[Anton Ažbe]]. Ažbe gelang es, neben dem [[Naturalismus (Bildende Kunst)|Münchener Naturalismus]] auch die modernen Farbtheorien der französischen [[Post-Impressionismus|Nachimpressionisten]] mit ihrer [[Pointillismus|divisionistischen Maltechnik]] zu vermitteln. Anregung holte sich Reiser auch von Ažbes virtuoser Spachteltechnik. Er konnte dann als Gast seine Bilder in der 1892 gegründeten [[Münchner Secession]] ausstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Carl Reiser - Im Wintertraum, 1907.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Im Wintertraum&amp;#039;&amp;#039;, 1907]]&lt;br /&gt;
Einen ersten Erfolg hatte Reiser als &amp;#039;&amp;#039;Winter- und Schneemaler&amp;#039;&amp;#039; im Jahre 1906 in einer Ausstellung im [[Münchner Glaspalast]] mit seinen Bildern &amp;quot;Spuren im Schnee&amp;quot; und &amp;quot;Sternennacht übern Wetterstein&amp;quot;. Ab da erschienen seine Werke regelmäßig in der &amp;#039;&amp;#039;[[Jugend|Jugend. Münchner illustrierte Wochenschrift für Kunst und Leben]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Georg Hirth]] und [[Fritz von Ostini]]. 1913 erhielt er eine Silbermedaille bei der &amp;#039;&amp;#039;Weltausstellung in Paris&amp;#039;&amp;#039;, 1914 eine Goldmedaille bei der &amp;#039;&amp;#039;Internationalen Kunstausstellung in München&amp;#039;&amp;#039;. Seine Arbeiten erlangten im In- und Ausland Beachtung. 1915 kaufte die [[Neue Pinakothek]] in München sein &amp;quot;[[Palazzo Vecchio]] in Florenz&amp;quot; und die Secessionsgalerie erwarb seinen &amp;quot;Herbst in Schlattan&amp;quot;. Als Landschafts-, Porträt-, Architektur-, Städte- und Stilllebenmaler verwandte er alle Techniken: Aquarell, Gouache, Tempera und Öl. Er benützte auch selbst hergestellte Eifarben. Daneben machte er auch Kohle- und Rötelzeichnungen. Sein Lieblingsmotiv waren vor allem immer wieder seine geliebten Werdenfelser Berge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1914 brach der [[Erster Weltkrieg|Erste Weltkrieg]] aus und Reiser diente als Vizewachtmeister im [[Königlich Bayerisches 1. Feldartillerie-Regiment „Prinzregent Luitpold“|Artillerieregiment „Prinzregent Luitpold“]]. Nach Ende des Krieges 1918 kehrte er nach München zurück und eröffnete in der Görresstraße ([[Maxvorstadt]]) sein Atelier. Er machte sich in vielen Ausstellungen, oft im Münchener [[Franz Josef Brakl#Kunsthaus Brakl|Kunsthaus Brakl]], einen guten Ruf als Werdenfelser Landschaftsmaler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1922 ehelichte er die Rosenheimerin Charlotte Bauer. Im Geburtsjahr seines einzigen Sohnes 1927 wurde ihm durch das [[Bayerisches Kultusministerium|Bayerische Kultusministerium]] der Titel &amp;quot;Professor für bildende Kunst&amp;quot; verliehen, was seinen beruflichen Weg steil nach oben führte. Infolge der NS-Machtübernahme 1933 gab er seinen Lehrstuhl an der Münchener Akademie und sein Atelier in der Görresstraße auf und kehrte ganz nach Partenkirchen zurück. Hier in Partenkirchen wurde er zum Vorsitzenden des „Werdenfelser Künstlerbundes“ gewählt. In seiner Funktion als Vorsitzender war er sehr rührig und um das Wohlergehen und den Fortbestand seiner Kollegen besorgt. Er geriet sehr schnell mit dem NS-Regime aneinander, weil dieses versuchte, alle wichtigen Posten mit Regime-treuen Vasallen zu besetzen. So bekam der gewachsene, 1902 gegründete Künstlerbund Werdenfels plötzlich Konkurrenz durch den im April 1933 ins Leben gerufenen [[Kampfbund für deutsche Kultur]] Ortsgruppe Garmisch-Partenkirchen. Beispielhaft für die daraus resultierenden Querelen wird angeführt, dass unter der Federführung des damaligen Ortsgruppenleiters Frank Heinz, Zahnarzt und damit völlig fachfremd, die für den Künstlerbund zur Verfügung gestellten Ausstellungsräume weggenommen wurden und somit die 1933/34 anstehende Winterausstellung mit Tombola zur Förderung der Künstler als unstatthaft untersagt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web | url=https://www.gapgeschichte.de/ns_zeit_1933_texte/12_gleichschaltung_presse_kultur_gewerkschaften.htm | title=1933 – Der Beginn der nationalsozialistischen Diktatur in Garmisch-Partenkirchen |author=Alois Schwarzmüller | date=2006 | work=Beiträge zur Geschichte des Marktes Garmisch-Partenkirchen im 20. Jahrhundert | accessdate=2019-02-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Reiser wandte sich an die zuständige Kunstkammer und protestierte und verlangte Klärung, welche Mitgliedschaft für die Künstler bindend sei. Das NS-Regime verlangte den Eintritt in den Kampfbund. Unterstützt wurde Reiser durch seinen Kollegen Prof. [[Alexander Kanoldt]]. Dieser wandte sich ans Finanzamt Garmisch-Partenkirchen mit einem Bittschreiben, in dem er den charitativen und eben nicht gemeinnützigen Charakter der Winterausstellung herausstrich – beide Bemühungen verliefen ohne Erfolg und scheiterten am Regime. Nach der [[Novemberpogrome 1938|Kristallnacht 1938]] wurde Carl Reiser als „Judenfreund“ diffamiert und schließlich abgesetzt. Er war jedoch 1938 und 1940 auf der [[Große Deutsche Kunstausstellung|Großen Deutschen Kunstausstellung]] in München vertreten. [[Adolf Hitler|Hitler]] kaufte dort 1938 Reisers Ölgemälde „Alpspitze und Waxenstein“&amp;lt;ref&amp;gt;https://gdk-research.de/de/obj19402232.html&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1940 wurde sein Ölgemälde „Geburtshaus des Führers in Braunau“ gezeigt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://gdk-research.de/de/obj19405478.html&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20. Juni 1950 erlag er völlig unerwartet einer [[Hirnblutung]] als Folge eines Motorradunfalles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Ihm zu Ehren hat die Marktgemeinde Garmisch-Partenkirchen die frühere Frickenstrasse in die Prof.-Carl-Reiser-Strasse umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ThiemeBecker |Autor= |Lemma=Reiser, Carl |Band=28 |Seite=140 |SeiteBis=}}&lt;br /&gt;
* {{Vollmer |Autor= |Lemma=Reiser, Carl |Band=4 |Seite=43 |SeiteBis=}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Offizieller Katalog der Internationalen Kunst-Ausstellung des Vereins bildender Künstler Münchens (E.&amp;amp;nbsp;V.) „Secession“ 1908.&amp;#039;&amp;#039; Zweite Auflage. Bruckmann, München 1908, S. 29 ({{archive.org|offiziellerkata01unkngoog|Blatt=n13}} Nr. 94 – &amp;#039;&amp;#039;Föhrenwald im März&amp;#039;&amp;#039; und Nr. 95 – &amp;#039;&amp;#039;Frühlingsmorgen bei Partenkirchen&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Münchener Kunst-Ausstellung 1917, verbunden mit einer kunstgewerblichen Abteilung zugunsten der Nationalsammlung für die Hinterbliebenen der gefallenen Krieger im königlichen Glaspalast. Veranstaltet von Münchener Künstlergenossenschaft und der Secession, 1.&amp;amp;nbsp;Juli bis Ende September. Offizieller Katalog.&amp;#039;&amp;#039; Verlag der Münchener Künstlergenossenschaft und Secession, München 1917&amp;lt;!-- Seite ???--&amp;gt; ([https://daten.digitale-sammlungen.de/0000/bsb00004410/images/index.html?fip=193.174.98.30&amp;amp;id=00004410&amp;amp;seite=1 digitale-sammlungen.de]).&lt;br /&gt;
* {{AKL|98|191||Reiser, Carl|Christiane Grathwohl-Scheffel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=103238736X|VIAF=96138580}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Reiser, Carl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1877]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1950]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Reiser, Carl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. Juni 1877&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Partenkirchen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. Juni 1950&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Garmisch-Partenkirchen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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