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	<title>Carl Reininghaus - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Atomiccocktail: L</title>
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		<updated>2025-04-22T05:55:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;L&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Schiele - Bildnis Carl Reininghaus - 1910.jpg|mini|Bildnis Carl Reininghaus von Schiele]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carl Konrad (von) Reininghaus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch Carl Julius genannt (* [[11. Februar]] [[1857]] in [[Graz]]; † [[29. Oktober]] [[1929]] in [[Wien]]), war ein [[österreich]]ischer Großindustrieller und [[Privatsammlung|Kunstsammler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Carl Reininghaus war der älteste Sohn von Julius [[Reininghaus (Unternehmerfamilie)|Reininghaus]] (1823–1862) und dessen Ehefrau Emilie, Tochter des Brauereibesitzers [[Adolf Ignaz Mautner von Markhof]]. Sein Vater war zu einem Viertel an der Brauerei „Brüder Reininghaus“ in Graz beteiligt. Nachdem er früh verstorben war, kaufte sein Bruder Peter Reininghaus (1818–1901) den Anteil und zahlte die verbliebenen Familienmitglieder aus. Carl Reininghaus trat ein umfangreiches Erbe an und wurde später Inhaber der Farbenfabrik und Schlemmwerke „C. J. Reininghaus“ in [[Gösting]]. Er war zeitlebens finanziell unabhängig und konnte daher als Kunstsammler und Mäzen agieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lexprov&amp;quot;&amp;gt;Susanne Hehenberger: [https://www.lexikon-provenienzforschung.org/reininghaus-carl &amp;#039;&amp;#039;Carl (von) Reininghaus&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der österreichischen Provenienzforschung.&amp;#039;&amp;#039; Abgerufen am 10. Juni 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reininghaus zählte zu den wichtigsten Sammlern österreichischer Kunst der Moderne. Er förderte unter anderem [[Egon Schiele]] und [[Gustav Klimt]]. Dessen berühmten [[Beethovenfries]] rettete er vor der Zerstörung, indem er ihn kaufte. Reininghaus war ein Verfechter der [[Avantgarde]] und organisierte unter anderem Wettbewerbsausstellungen, in denen junge Künstler seiner Zeit ihre Arbeiten ausstellen konnten. Er protegierte zahlreiche junge und noch unbekannte Künstler. Zu seinem Bekanntenkreis zählte unter anderem [[Alma Mahler-Werfel]]. Aus Reininghaus’ Besitz stammte [[Edvard Munch]]s Gemälde &amp;#039;&amp;#039;[[Sommernacht am Strand]]&amp;#039;&amp;#039;, das er 1916 an [[Walter Gropius]] verkaufte, damit dieser es Alma anlässlich der Geburt der gemeinsamen Tochter [[Manon Gropius|Manon]] schenken konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;Oliver Hilmes: &amp;#039;&amp;#039;Witwe im Wahn. Das Leben der Alma Mahler-Werfel.&amp;#039;&amp;#039; btb, München 2005, ISBN 978-3-442-73411-5, S. 170:&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieses Werk war 2007 Gegenstand eines [[Restitution (Österreich)|Restitutionsverfahrens]] und wurde schließlich von der [[Österreichische Galerie Belvedere|Österreichischen Galerie]] an die rechtmäßigen Eigentümer zurückgegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.art-port.cc/artikel/belvedere_restituiert_munch/ |wayback=20131213174244 |text=&amp;#039;&amp;#039;Belvedere restituiert Munch&amp;#039;&amp;#039; }}. Abgerufen am 5.&amp;amp;nbsp;April 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reininghaus war in erster Ehe mit Zoe, geb. von Karajan (Enkelin von [[Theodor von Karajan]]), verheiratet. Zu ihren gemeinsamen fünf Kindern gehörten die bildenden Künstlerinnen [[Maria Peter-Reininghaus]] und [[Hanna Philippovich]] (1890–1970).&amp;lt;ref name=&amp;quot;first&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Maria Peter-Reininghaus.&amp;#039;&amp;#039; In: Gudrun Danzer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ladies First! Künstlerinnen in und aus der Steiermark 1850–1950.&amp;#039;&amp;#039; Leykam, Graz 2020, S. 228.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1904 zog Reininghaus, inzwischen geschieden, von Graz nach Wien. Seine Lebensgefährtin Marie Schneider lebte im nahe gelegenen [[Klosterneuburg]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;lexprov&amp;quot; /&amp;gt; Mit ihr hatte er zwei uneheliche Kinder, die er später adoptierte und zu seinen Haupterben bestimmte. 1920 heiratete er Frederike „Fritzi“ Knepper. Aus dieser zweiten Ehe gingen keine Kinder hervor. Reininghaus starb 1929 im Alter von 72 Jahren in Wien. Sein Sohn Karl (1906–1979) führte das Unternehmen „C. J. Reininghaus“ bis in die 1960er Jahre weiter.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dynastiemautnermarkhof.com/res/uploads/2017/10/05-Emilie3.pdf &amp;#039;&amp;#039;Familienchronik von Gerty Faschingbauer-Phillipovich.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;dynastiemautnermarkhof.com.&amp;#039;&amp;#039; Abgerufen am 10. Juni 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Martina Steiger (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;„Immer wieder werden mich thätige Geister verlocken“. Alma Mahler-Werfels Briefe an Alban Berg und seine Frau.&amp;#039;&amp;#039; Seifert, Wien 2008, ISBN 978-3-902406-55-2, S. 290 ([http://books.google.de/books?id=Hj70AAAAMAAJ&amp;amp;q=%22Carl+Reininghaus%22+1857 Ausschnitt])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.reininghaus.at/website/carl_r.htm Carl Reininghaus]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11642785X|VIAF=72144912}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Reininghaus, Carl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunstsammler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Unternehmerfamilie Reininghaus|Carl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1857]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1929]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Reininghaus, Carl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Reininghaus, Carl Konrad von; Reininghaus, Carl Julius&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Großindustrieller und Kunstsammler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. Februar 1857&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Graz]], Österreich&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. Oktober 1929&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]], Österreich&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Atomiccocktail</name></author>
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