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	<title>Carl Reinhardt - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Carl_Reinhardt&amp;diff=1321049&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Kuwimuc: AKL</title>
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		<updated>2026-01-26T16:56:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AKL&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Schriftsteller und Maler Carl Reinhardt. Zu anderen Personen siehe [[Carl Reinhard]] bzw. [[Karl Reinhardt]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Carl Reinhardt IllZtg1787 29.9.77 253.JPG|mini|Carl Reinhardt]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carl August Reinhardt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Karl Reinhardt&amp;#039;&amp;#039;; * [[25. April]] [[1818]] in [[Leipzig]]; † [[11. August]] [[1877]] in [[Kötzschenbroda]]) war ein deutscher Schriftsteller, Maler, Zeichner und Karikaturist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Das Schiff (Reinhardt).jpg|mini|hochkant|&amp;#039;&amp;#039;Das Schiff.&amp;#039;&amp;#039; Illustration von Reinhardt in &amp;#039;&amp;#039;Nach Amerika!&amp;#039;&amp;#039; von Friedrich Gerstäcker]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Signatur Carl August Reinhardt (IZ 09-1847 S 05 ).jpg|mini|Signatur von C.&amp;amp;nbsp;A. Reinhardt]]&lt;br /&gt;
Reinhardt, Sohn des Kupferstechers und Kunsttrödlers Carl Christian Reinhardt, studierte zunächst Theologie und absolvierte nach dem Abbruch eine künstlerische Ausbildung bei [[Veit Hanns Schnorr von Carolsfeld]] an der [[Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig|Kunstakademie in Leipzig]], bei [[Johann Clausen Dahl]] an der [[Kunstakademie (Dresden)|Kunstakademie in Dresden]] und bei [[Albert Zimmermann (Maler)|Albert Zimmermann]] an der [[Akademie der Bildenden Künste München|Münchner Akademie]]. In den 1840er und 1850er Jahren führte er ein unstetes Wanderleben als Landschaftsmaler, Schriftsteller und Karikaturist zwischen Hamburg, Dresden, Leipzig und München ähnlich wie sein Zeitgenosse [[Herbert König (Künstler)|Herbert König]]. 1845 unternahm er eine Italien-Reise und ließ sich erst 1860 in Kötzschenbroda nieder. Er gab nun einige selbst illustrierte Romane und Lustspiele heraus sowie ab 1872 das illustrierte Wochenblatt &amp;#039;&amp;#039;Der Calculator an der Elbe&amp;#039;&amp;#039;. 1877 eröffnete Reinhardt in Kötzschenbroda auf der Neuen Straße eine Gastwirtschaft des gleichen Namens &amp;#039;&amp;#039;Der Calculator an der Elbe&amp;#039;&amp;#039;, der auch Jahre nach seinem Tod bestehen blieb und später auf &amp;#039;&amp;#039;[[Zum Calculator]]&amp;#039;&amp;#039; verkürzt wurde. Reinhardt war Mitglied im [[Hamburger Künstlerverein von 1832]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da er mit seinen stimmungsvollen Landschaften mit erzählerischer [[Staffage]] nur wenig Erfolg hatte, lieferte er humoristische Illustrationen und Karikaturen unter anderem für den [[Kladderadatsch]], [[Die Gartenlaube]] und die [[Fliegende Blätter|Fliegenden Blätter]]. Für die Leipziger [[Illustrirte Zeitung]] fertigte er zahlreiche Personenporträts an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Reinhardt, dessen humoristisch absurde Bildgeschichten als wichtige Vorläufer des modernen [[Comic]]s gelten, pflegt einen strichbetonten, oft mit Schraffuren und kräftigen S/W-Kontrasten arbeitenden Zeichenstil. Seine Karikaturen zeigen meist groteske Übertreibungen in Anatomie und Physiognomie; Tiere und sogar Häuser stellt er zudem oft als [[Anthropomorphismus|anthropomorphe]] Wesen dar.|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Kronthaler, in: [[AKL]].&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1848 erschien von Reinhardt in den [[Fliegende Blätter|Fliegenden Blättern]] &amp;#039;&amp;#039;Meister Lapp und sein Lehrjunge Pips&amp;#039;&amp;#039;, allerdings unvollendet. Komplett war dieser Comic erst 1851 in der Buchausgabe bei Braun &amp;amp; Schneider zu sehen. Seine zwischen 1867 und 1873 in den [[Deutsche Bilderbogen für Jung und Alt|Deutschen Bilderbogen für Jung und Alt]] des Stuttgarter Verlags von [[Gustav Weise]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.comicforschung.de/vorkrieg/vorkrieg_dtbilderbogen.html &amp;quot;Deutsche Bilderbogen&amp;quot;]&amp;lt;/ref&amp;gt; erschienenen Zeichnungen und Karikaturen waren an die bereits seit 1848 in München erscheinenden [[Münchener Bilderbogen]] angelehnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reinhardt illustrierte Werke von Autoren seiner Zeit. So erschienen seine Lithographien bei [[Friedrich Gerstäcker]] zum Beispiel in den Bänden 2 bis 4 von &amp;#039;&amp;#039;Nach Amerika&amp;#039;&amp;#039; von 1855.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Carl August Reinhardt kennzeichnete seine Arbeiten häufig mit einer Signatur aus den ineinander verschlungenen Buchstaben C und R, darüber ein A in Form eines Daches.&amp;lt;ref&amp;gt;Carl Reinhardts Signatur wird wegen des dominierenden Buchstaben &amp;quot;A&amp;quot; im Buch- und Kunsthandel auch in der Reihenfolge &amp;quot;ACR&amp;quot; gelesen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
;Monographien&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der fünfte May&amp;#039;&amp;#039;. Wigand, Leipzig 1866–1868. ({{Google Buch|BuchID=4aw7AAAAcAAJ|Linktext=Band 1}}, {{Google Buch|BuchID=Aq07AAAAcAAJ|Linktext=Band 2}}, {{Google Buch|BuchID=Iq07AAAAcAAJ|Linktext=Band 3}}, {{Google Buch|BuchID=O607AAAAcAAJ|Linktext=Band 4}})&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Von Hamburg nach Helgoland. Skizzenbuch.&amp;#039;&amp;#039; Verlagsbuchhandlung von J. J. Weber, Leipzig, 1856. ({{Google Buch|BuchID=Mq8AAAAAcAAJ|Linktext=Volltext}})&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schultze und Müller auf der Weltausstellung in Paris&amp;#039;&amp;#039;. Schäfers (Mikrofiche-Ausg.), Leipzig 1867&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sprechende Tiere&amp;#039;&amp;#039;. Faksimile-Druck der Original-Ausgabe von 1854. von Glaßbrenner, Adolf. Carlsen, Kopenhagen 1966&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Naturgeschichte der weißen Sclaven von Tin-te-hohn-tse. Aus dem Chinesischen übersetzt und mit 57 Illustrationen versehen von Carl Reinhardt.&amp;#039;&amp;#039; Verlag von Eduard Ade, Stuttgart; 2. Aufl., Verlag von Alfred Bruchmann, Stuttgart, 1876&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das wahrhaftige Kasperltheater in sechs Stücken.&amp;#039;&amp;#039; München, Braun &amp;amp; Schneider, o.&amp;amp;nbsp;J.[um 1860].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Fliegende Blätter&lt;br /&gt;
* 172 (1848): &amp;#039;&amp;#039;Meister Lapp und sein Lehrjunge Pips&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;#039;&amp;#039;Deutsche Bilderbogen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Nr. 7: &amp;#039;&amp;#039;Lob der edlen Musica&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Nr. 8: &amp;#039;&amp;#039;Grad aus dem Wirthshaus&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Nr. 39: &amp;#039;&amp;#039;Der Hase in der Stadt&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Nr. 52: &amp;#039;&amp;#039;Eine Morithat&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Nr. 96: &amp;#039;&amp;#039;Ein Sonntagsvergnügen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Nr. 137: &amp;#039;&amp;#039;Der Bauer in der Stadt&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Nr. 156: &amp;#039;&amp;#039;Im schwarzen Wallfisch zu Askalon&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Nr. 165: &amp;#039;&amp;#039;Ein harter Vater&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3938460059}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Frank Andert |url=http://www.apotheke-radebeul.de/fileadmin/user_upload/doc/apothekenspiegel/Koetzschenbrodaer_Geschichten_90.pdf |format=pdf |titel=Kötzschenbrodaer Geschichten |titelerg=Teil 90: Ein humoristischer Pechvogel |zugriff=2018-05-22}}&lt;br /&gt;
* Bernd Dolle-Weinkauff: &amp;#039;&amp;#039;Die Bildgeschichten des Carl August Reinhardt.&amp;#039;&amp;#039; In: Eckart Sackmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Comicforschung 2006.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Sackmann &amp;amp; Hörndl, Hildesheim 2005, ISBN 3-89474-155-4.&lt;br /&gt;
* {{ADB|28|68|70|Reinhardt, Karl|[[Hyacinth Holland]]|ADB:Reinhardt, Karl}}&lt;br /&gt;
* {{AKL|98|174||Carl August Reinhardt|Helmut Kronthaler}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Carl Reinhardt}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116421053}}&lt;br /&gt;
* [https://www.comicforschung.de/platinum/lapp.html Carl Reinhardt: Meister Lapp]&lt;br /&gt;
* [http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/fb8/0030 &amp;#039;&amp;#039;Meister Lapp und sein Lehrjunge Pips&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [https://www.comicforschung.de/vorkrieg/vorkrieg_dtbilderbogen.html Eckart Sackmann über die &amp;quot;Deutschen Bilderbogen&amp;quot;]&lt;br /&gt;
* [http://heidicon.ub.uni-heidelberg.de/pool/fb/search/Carl%20Reinhardt Carl Reinhardt in HeidICON] Illustrationen der Fliegenden Blätter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116421053|LCCN=nr/93/5319|VIAF=52441398}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Reinhardt, Carl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Karikaturist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Radebeul)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1818]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1877]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Reinhardt, Carl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Reinhardt, Karl; Reinhardt, Karl August; Reinhardt, Carl August&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schriftsteller, Maler, Zeichner und Karikaturist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. April 1818&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. August 1877&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Kötzschenbroda]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kuwimuc</name></author>
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