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	<title>Carl Radnitzky - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T15:05:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Carl_Radnitzky&amp;diff=2488481&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gerald Fix: K, Sichtung</title>
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		<updated>2022-11-04T08:58:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;K, Sichtung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carl Radnitzky&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. November]] [[1818]]&amp;lt;ref&amp;gt;Das Geburtsdatum folgt Bernhard Koch; bei Fritz Dworschak ist er am 17. November geboren.&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Wien]]; † [[10. Januar]] [[1901]] ebenda) war ein [[österreich]]ischer [[Stempelschneidekunst|Stempelschneider]] und [[Medailleur]]. Signatur: „C·R·“; „C. Radnitzky“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Carl Radnitzky kam als ältestes von fünf Kindern des [[Kaiserlich-königlich|k.k.]] [[Hofkünstler|Hofgraveurs]] und Münzhändlers&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Josef Beißer: &amp;#039;&amp;#039;Josef Radnitzky als Münzhändler&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen der Österreichischen Numismatischen Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039; 13 (1963), Heft 5, S. 38 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Joseph Radnitzky (um 1793–1873) und der Magdalena, geborene Grabo, zur Welt. Sein Bruder Joseph jun. (um 1820–1888) und sein Neffe Karl jun. (1855–1920) waren später ebenfalls k.k. Hofgraveure.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hungary 1859 Medal Cardinal Scitovský, reverse.jpg|mini|Carl Radnitzky schuf auch die Rückseite der Medaille zum 50. Priesterjubiläum 1859 von Kardinal Scitovský.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hungary 1859 Medal Cardinal Scitovský, obverse.jpg|mini|links|Vorderseite der Medaille von Carl Radnitzky zum 50. Priesterjubiläum 1859 von Kardinal Johannes Baptist Scitovský.]]&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch der unteren Klassen des [[Schottengymnasium]]s besuchte Radnitzky ab 1836 die Graveurakademie des Wiener Hauptmünzamtes und lernte dort die Stempelschneidekunst bei [[Joseph Daniel Böhm]]. 1837 trat Carl Radnitzky als unbesoldeter Praktikant in das [[Münze Österreich|Hauptmünzamt]] ein und stieg dort schließlich 1849 zum provisorischen Graveuradjunkt auf. Für sein erstes größeres Werk, eine [[Peter Paul Rubens|Rubens]]-Medaille, erhielt er 1842 den [[Reichel-Preis]] der [[Akademie der bildenden Künste Wien|Akademie der bildenden Künste]], der ihm 1843 eine in Begleitung des Opernsängers [[Franz Hauser (Sänger)|Franz Hauser]] durchgeführte Studienreise nach [[Dresden]], [[Leipzig]] und [[Berlin]] ermöglichte. Der Erfolg bei einem Wettbewerb der Wiener Münzgraveure erlaubte ihm ab 1847 eine weitere Studienreise auf Staatskosten, die ihn nach [[Deutschland]], [[Belgien]] und [[Frankreich]] führte. Nach Ausbruch der [[Februarrevolution 1848]] kehrte er aus [[Paris]] nach Wien zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1850 wurde Radnitzky als Lehrer für ornamentales und figurales Modellieren an die k.k. Elementar-Modellierschule der Akademie berufen. 1853 erhielt er dort die Professur für Kleinere Plastik, Ornamentik und Medailleurkunst und lehrte dort, seit 1872 als Leiter der Spezialschule für Graveur- und Medailleurkunst, bis zu seiner Pensionierung 1881. Zu seinen Schülern zählten [[Joseph Boehm (Medailleur)|Joseph Boehm]], [[Josef Tautenhayn]], [[Anton Scharff]], [[Friedrich Beer]] und [[Robert Weigl]]. 1857 schuf er die Gedenkmünze mit dem Nennwert 2 [[Vereinstaler]] aus Anlass der „Vollendung der [[Südbahn (Österreich)|österreichischen Südbahn]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Radnitzkys Werk umfasst mehrere 100 Gedenkmünzen und Erinnerungsmedaillen, darunter die Medaillen auf die Enthüllung der Denkmäler [[Karl von Österreich-Teschen|Erzherzog Karls]] (1860) und [[Eugen von Savoyen|Prinz Eugens]] (1865), beide am [[Heldenplatz]], und des [[Friedrich Schiller|Schiller]]-Denkmals am [[Schillerplatz (Wien)|Schillerplatz]] (1876). Er schuf den Südbahn-Doppeltaler (1857), Gedenkmünzen für die [[Zentenarium|Säkularfeiern]] [[Wolfgang Amadeus Mozart|Mozarts]] (1856) und [[Ludwig van Beethoven|Beethovens]] (1870) und porträtierte Persönlichkeiten wie [[Jenny Lind]], den [[Joseph von Hammer-Purgstall|Freiherrn von Hammer-Purgstall]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;Stefan Krmnicek, Marius Gaidys: &amp;#039;&amp;#039;Gelehrtenbilder. Altertumswissenschaftler auf Medaillen des 19. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Begleitband zur online-Ausstellung im Digitalen Münzkabinett des Instituts für Klassische Archäologie der Universität Tübingen (= &amp;#039;&amp;#039;Von Krösus bis zu König Wilhelm.&amp;#039;&amp;#039; Neue Serie, Band 3). Universitätsbibliothek Tübingen, Tübingen 2020, S. 38 f. ([http://hdl.handle.net/10900/100742 online]).&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[Friedrich Halm]], [[Hermann Rollett]], [[Franz Grillparzer]] und [[Franz Liszt]]. Zu seinen größeren Arbeiten zählen eine Beethovenbüste für die [[Gesellschaft der Musikfreunde in Wien]] und 15 Medaillons mit Künstlerbildnissen für die Logenbrüstungen I. Klasse der [[Wiener Staatsoper]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem beschäftigte sich Radnitzky, durch den Einfluss seines Lehrers J. D. Böhm, mit der Kunst- und Kulturgeschichte seiner österreichischen Heimat. Er war Mitglied der Zentralkommission zur Erforschung und Erhaltung von Kunstdenkmalen und von 1868 bis 1898 Kuratoriumsmitglied des [[Universität für angewandte Kunst Wien|k. k. österreichischen Museums]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Radnitzkys Ehe mit Maria Juliana (Julie) Mohr (1833–?), der Tochter eines Hauptmanns, entstammte sein Sohn Ernst (1862–1939), später Jurist und Ministerialsekretär im Finanzministerium.&lt;br /&gt;
[[Datei:Wien, Medaille der 32ten Versammlung deutscher Naturforscher und Ärzte 1856, CNG.jpg|mini|Wien, Medaille der 32ten Versammlung deutscher Naturforscher und Ärzte 1856]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Grab befindet sich auf dem [[Grinzinger Friedhof]], Gruppe 3, Nummer 19 ([[Gewidmete Gräber der Stadt Wien|ehrenhalber gewidmetes Grab]] der Stadt Wien seit 1938).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BLKÖ|Radnitzky, Karl|24|205|206|}}&lt;br /&gt;
* Leonard Forrer: &amp;#039;&amp;#039;Radnitzky, Karl&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Biographical Dictionary of Medallists&amp;#039;&amp;#039;. Band 5, London 1912, S. 11–16 ([http://www.archive.org/stream/biographicaldict05forriala#page/10/mode/2up Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Fritz Dworschak: &amp;#039;&amp;#039;Carl Radnitzky (1818–1901)&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Numismatische Zeitschrift&amp;#039;&amp;#039; 58 (1925), S. 111–120.&lt;br /&gt;
* Bernhard Koch: &amp;#039;&amp;#039;Biographische Beiträge zur Geschichte der Wiener Münzstempelschneider und Medailleure&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Numismatische Zeitschrift&amp;#039;&amp;#039; 82 (1967), S. 53–85.&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|8|380|380|Radnitzky, Karl|Bernhard Koch}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116323086|VIAF=13055012}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Radnitzky, Carl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Graveur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Medailleur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stempelschneider]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kaisertum Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1818]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1901]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Radnitzky, Carl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Radnitzky, Karl&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Stempelschneider und Medailleur&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. November 1818&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. Januar 1901&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gerald Fix</name></author>
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