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	<title>Carl Rabitz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T05:08:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Carl_Rabitz&amp;diff=1197422&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Jörg Zägel: + Foto</title>
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		<updated>2025-09-08T22:48:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ Foto&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Carl Rabitz.jpg|mini|Carl Rabitz (ca. 1890)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carl Rabitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. Dezember]] [[1823]] in [[Halle (Saale)]]; † [[10. April]] [[1891]] in [[Berlin]]) war ein deutscher [[Maurermeister]] und [[Bauunternehmer]], der als [[Erfinder]] der Rabitz-Putzkonstruktion und als Pionier im begrünten [[Flachdach]]bau hervortrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Johann Christoph Carl Rabitz war der Sohn des Maurers Johann Gottlob Rabitz (1790–1862) und seiner Ehefrau Johanna Elisabeth Schönefeld (1787–1841). Am 27. September 1851 heiratete er Bertha Marie Elisabeth Schäfer (1824–1879).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;Brief des Felix Kayser vom 22. Januar 1937 mit Fragen an das Meldeamt, Polizeipräsident Berlin, urschriftlich mit Antworten zurück am 25. Januar 1937 (Original in Privatbesitz).&amp;lt;/ref&amp;gt; Beide hatten acht Kinder, die in den Jahren 1851–1861 in Berlin geboren wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Vier Kinder starben schon in den ersten Lebensjahren. Seine Söhne Paul Carl Max Rabitz und Hans Paul Rabitz wurden Architekten.&amp;lt;ref&amp;gt;Standesamt Berlin No. VI, No. 109: Bescheinigung der Ehschließung zwischen Architekt Paul Carl Max Rabitz und Sophie Auguste Agnes  Sievert vom 22. Februar 1883 (Original im Privatbesitz).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Invalidenfriedhof, Mausoleum Rabitz, 1925.jpg|mini|Invalidenfriedhof, Mausoleum Rabitz, 1925]]&lt;br /&gt;
In Halle absolvierte Carl Rabitz die Bürgerschule.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;Nachruf für Carl Rabitz in der Baugewerbezeitung vom 18. April 1891.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit 15 Jahren begann er seine Lehre bei Maurermeister Trappe in Halle.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; Er arbeitete als Geselle in vielen großen Städten Deutschlands.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; Am 11. Juli 1842 zog er nach Berlin.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Als Maurergeselle bei [[Albert Dietrich Schadow]] erwarb er 1853 den [[Meisterbrief]] mit besonderer Auszeichnung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1854 arbeitete er als selbstständiger [[Maurermeister]] und [[Bauunternehmer]]. 1864 erfand er die [[Technik]] des &amp;#039;&amp;#039;[[Rabitz|Feuersicheren Deckenputzes]] unter hölzernen Balken&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;am 19.&amp;amp;nbsp;Juli 1878 unter DRP&amp;amp;nbsp;3789 patentiert&amp;lt;/ref&amp;gt; und erhielt das [[Patent|Zusatzpatent]] für die Rabitz-Wand.&amp;lt;ref&amp;gt;am 6.&amp;amp;nbsp;August 1878 – unter der gleichen Patentnummer&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Technik ist als Leichtbauwand ([[Drahtputzwand]]) bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner 1867 verlegten [[Broschüre]] &amp;#039;&amp;#039;Naturdächer von vulkanischem Cement&amp;#039;&amp;#039; warb er für begrünte Flachdächer als [[Gartendach]] und stellte auf der [[Weltausstellung 1867|Weltausstellung in Paris 1867]] sein begrüntes Flachdach vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wurde 1887 mit dem Ehrentitel eines &amp;#039;&amp;#039;Königlichen Hof-Maurermeisters&amp;#039;&amp;#039; ausgezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Carl Rabitz wurde im [[Mausoleum]] seiner Familie auf dem [[Invalidenfriedhof]] in Berlin bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorläufer ==&lt;br /&gt;
Tragende [[Putzträger]] waren [[Schilfrohr]] (verdrahtet), [[Rippenstreckmetall]], [[Ziegeldraht]] und verschiedene Gewebe aus Metalldrähten. Verputzt wurde die [[Unterkonstruktion]] mit [[Mörtel]], vor allem Gips- und/oder Zementmörtel. Das [[Gewerk]] zählt zu den Arbeiten des [[Stuckateur]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Technik soll seit 1840 bekannt und von Rabitz nach Deutschland importiert und überarbeitet worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erfindung ==&lt;br /&gt;
Ein Gerüst aus tragenden Rundeisen von fünf bis acht&amp;amp;nbsp;Millimeter liegt unterhalb der Überlegstangen und ist mit Bindedraht untereinander verbunden. Darauf wird ein etwa ein&amp;amp;nbsp;Millimeter dickes Metallgewebe mit der Konstruktion verdrahtet. Anschließend wird ein Gips- oder Zementputz aufgebracht. Entsprechend handelt es sich um Gipsrabitzdecken und -wände oder Zementrabitzdecken und -wände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweckbestimmt ausgeführt werden die [[Brandschutz]]anforderungen erfüllt. Es konnten Decken heruntergezogen, [[Gewölbe]], nichttragende [[Ständerwand|Ständerwände]], die Ummantelung von Pfeilern und Stützen, die Verblendung von Installationen und der Bau von Lüftungskanälen ausgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Vorteil war, dass Platten auf der Baustelle liegend (horizontal) in Schalenformen vorgefertigt werden konnten, um dann an den Decken abgehängt oder als Zwischenwände aufgestellt zu werden. Damit waren sie bei der Anfertigung leichter zugänglich und konnten einfacher und von Hilfskräften hergestellt werden. Eine Vorproduktion in Fabriken nach Art des [[Plattenbau]]s war jedoch wegen fehlender Fahrzeuge und Straßen für einen schonenden Transport der zerbrechlichen Platten zur Hauptanwendungszeit nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Normen ==&lt;br /&gt;
* für große Rabitzdecken „Erlaß des früheren [[Preußisches Ministerium für Volkswohlfahrt|Preußischen Ministers für Volkswohlfahrt]]“ vom 15.&amp;amp;nbsp;Dezember 1930 II&amp;amp;nbsp;C&amp;amp;nbsp;2494 sowie die DIN&amp;amp;nbsp;4121 vom August 1951,&lt;br /&gt;
* für Rabitzwände die DIN&amp;amp;nbsp;4103&lt;br /&gt;
* in &amp;#039;&amp;#039;Technische Vorschriften für Bauleistungen&amp;#039;&amp;#039; DIN&amp;amp;nbsp;1964, B, Ziffer&amp;amp;nbsp;15, ist bezüglich dieser Arbeiten (dort [[Drahtputz]]) folgendes ausgeführt: „Drahtgeflecht ist mit Rund- oder Bandeisen, Klemmschrauben, Haken, geschmiedeten Nägeln oder Eisenschlaufen sachgemäß zu befestigen und straff zu spannen, so daß in den Flächen und an den Anschlüssen keine Risse entstehen. Aufhängeeisen sind in erforderlicher Zahl und Stärke anzubringen. Für den Putzkern ist [[Haarmörtel]] zu verwenden. Im übrigen gelten die Bestimmungen für Wand- und Deckenputze sinngemäß.“&amp;lt;ref&amp;gt;zitiert aus [[Werner Wirsing]] und [[Karl Albert Gollwitzer]], 1962, S.&amp;amp;nbsp;17.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute findet dieses Gewerk vor allem in der [[Denkmalpflege]] Anwendung. Diese [[Technologie]] unterstützt die Möglichkeit der freien Ausformung der Flächen. Sie eignet sich für moderne und innovative Innenraumgestaltung im Zusammenspiel mit [[Stuck]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Projekte ==&lt;br /&gt;
* Auftragsarbeiten beim Bau des [[Reichspostamt]]s, des [[Haupttelegrafenamt Berlin|Haupttelegraphenamts]] und des [[Rohrpost in Berlin|Rohrpostamts]] in Berlin&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die Synagoge in [[Subotica]] wurde durch diese Technik gerettet.&lt;br /&gt;
* [[Schloss Charlottenburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Naturdächer von vulkanischem Cement oder Moderne Hängende Gärten, feuerfester, vorzüglicher, schöner, dauerhafter und billiger als jede andere Bedachungsart.&amp;#039;&amp;#039; 1867.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jana Ahrendt: &amp;#039;&amp;#039;Historische Gründächer: Ihr Entwicklungsgang bis zur Erfindung des Eisenbetons&amp;#039;&amp;#039;. Dissertation, Technische Universität Berlin, 2007.&lt;br /&gt;
* Paul Binder, Fritz Schaumann, Meinrad Haas, Karl Läpple: &amp;#039;&amp;#039;Stukkateur Handbuch. Die Gipsfibel.&amp;#039;&amp;#039; 5. Auflage, Schäfer, Hannover 1996, S. 9 und S. 115–144. (Reprint von &amp;#039;&amp;#039;„Gipsfibel“ – Ein Leitfaden für die Berufsausbildung und zur Vorbereitung auf die Gesellenprüfung im Gipser (Verputzer) und Baustuvkateur-Handwerk&amp;#039;&amp;#039;. 3. Auflage, um 1955.)&lt;br /&gt;
* {{NDB|21|73||Rabitz, Johann Christoph Carl|Hans-Henning Zabel|117684201}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.stucknagel.de/entry/entryrabitz.html Rabitzarbeiten]&lt;br /&gt;
* [http://www.gbt.ch/knowhow/Doc500027/Default.htm &amp;#039;&amp;#039;Dach- und Fassadenbegrünung&amp;#039;&amp;#039;], Vortrag aus der Vorlesungsreihe „Ökologische Gebäudetechnik“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117684201|VIAF=52473372}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rabitz, Carl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erfinder]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maurer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauunternehmer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1823]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1891]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rabitz, Carl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Rabitz, Karl&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maurermeister, Bauunternehmer und Erfinder, Pionier im begrünten Flachdachbau&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. Dezember 1823&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Halle (Saale)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. April 1891&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jörg Zägel</name></author>
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