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	<title>Carl Philipp Euler - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T12:35:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Carl_Philipp_Euler&amp;diff=771233&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;JKowar: Teilrückgängigmachung</title>
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		<updated>2026-01-03T12:15:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teilrückgängigmachung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carl Philipp Euler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. Februar]] [[1828]] in Kirchenbollenbach (heute [[Idar-Oberstein]]); † [[15. September]] [[1901]] in [[Berlin]]) war ein  deutscher [[Turnen|Turnpädagoge]] und Schriftsteller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Carl Philipp Euler.jpg|mini|Carl Euler]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Euler war der jüngere Sohn des [[Superintendent]]en Adolf Euler und dessen Ehefrau Sophie Elisabeth, eine Tochter des Hofpredigers [[Friedrich Wilhelm Spener]]. Der spätere Ingenieur [[Friedrich Euler (Ingenieur)|Carl Friedrich Euler]] war sein älterer Bruder, durch seine Mutter war Euler mit dem Theologen [[Philipp Jakob Spener]] verwandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1848 begann Euler an der [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Universität Bonn]] Philologie und Geschichte zu studieren; ob er dort noch den Theologen [[Gottfried Kinkel (Schriftsteller)|Gottfried Kinkel]] kennengelernt hatte, ist nicht verbürgt. 1848 trat er dem [[Bonner Wingolf]] (damals &amp;#039;&amp;#039;Germania&amp;#039;&amp;#039;) bei.&amp;lt;ref&amp;gt;Gesamtverzeichnis des Wingolf, Lichtenberg 1991.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zusammen mit [[Friedrich Albert Lange]] wurde Euler bald ein engagiertes Mitglied des &amp;#039;&amp;#039;Academischen Turnvereins&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ableistung seines Militärdienstes als [[Einjährig-Freiwilliger]] wechselte Euler mit den gleichen Fächern an die [[Humboldt-Universität zu Berlin|Humboldt-Universität]]. Dort war – nach seinen eigenen Aussagen – 1852 bis 1853 ein Seminar der [[Militär-Turnanstalt|Central-Turnanstalt]] eine seiner wichtigsten. 1854 konnte Euler sein Studium mit einer [[Promotion (Doktor)|Promotion]] abschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch im selben Jahr bekam Euler eine Anstellung als Turnlehrer an der [[Landesschule Pforta]] in [[Bad Kösen]]. Dort konnte er sich bald einen Namen machen, durch die Umstrukturierung des Sportunterrichts unter Einbeziehung der neuesten Erkenntnisse auch in Hinblick auf den Schwimmunterricht. 1860 beförderte man Euler und berief ihn als Dozent an die Central-Turnanstalt. Hier war Euler der Auslöser für den [[Barrenstreit]], da er Reck und Barren wieder in den Übungsbetrieb einfügen wollte, die [[Hugo Rothstein]] abgeschafft hatte,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Arnd Krüger]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Bewegungstherapie.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Präventivmedizin&amp;#039;&amp;#039; ([[Loseblattsammlung]]). Springer, Heidelberg 1999, 07.06, S. 1–22.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1860 heiratete Euler in Berlin Sophie, eine Tochter des Superintendenten Tischer aus [[Jerxheim]] ([[Herzogtum Braunschweig]]). Mit ihr hatte er zwei Töchter und zwei Söhne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1872 ernannte man Euler zum [[Ordentlicher Professor|ordentlichen Professor]], und als fünf Jahre später die &amp;#039;&amp;#039;Turnlehrer-Bildungsanstalt&amp;#039;&amp;#039; geschaffen worden war, berief man Euler als &amp;#039;&amp;#039;Unterrichtsdirigent&amp;#039;&amp;#039; in die Leitung derselben. Neben diesen Aufgaben unterrichtete Euler Schüler an verschiedenen Berliner Gymnasien, aber auch Lehrer am &amp;#039;&amp;#039;Schullehrer-&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Schullehrerinnen-Seminar&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1892 erreichte Euler mit der Ernennung zum [[Schulrat (Titel)|Schulrat]] den Höhepunkt seiner Karriere. Ab 1895 legte er nach und nach seine Ämter nieder und zog sich ins Privatleben zurück. Am 15. September 1901 starb er im Alter von 73 Jahren nach kurzer Krankheit in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Euler war maßgeblich dafür verantwortlich, dass das „Deutsche Turnen“ ([[Gerätturnen]]) wieder eingeführt wurde. Er stand damit gegen das „Schwedische Turnen“ (u.&amp;amp;nbsp;a. von [[Hugo Rothstein]]), das [[Barren (Turngerät)|Barren]], [[Reck]] u.&amp;amp;nbsp;a. ablehnte. Euler unterstützte auch von Anfang an die Theorien von [[Adolf Spieß]], der sich vehement für einen Sportunterricht in der [[Mädchenerziehung]] einsetzte. Hierfür setzte sich Euler auch im [[Zentralausschuß zur Förderung der Jugend- und Volksspiele]] ein. Richtungsweisend wurde Euler auch durch die Einbindung des Schwimmunterrichts an Schulen. Er versuchte damit u.&amp;amp;nbsp;a. auch den Vorgaben [[Friedrich Ludwig Jahn]]s und [[Ernst Wilhelm Bernhard Eiselen]]s gerecht zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* Mit [[Gebhard Eckler]]: &amp;#039;&amp;#039;Verordnungen und amtliche Bekanntmachungen das Turnwesen in Preußen betreffend.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1869.&lt;br /&gt;
* Mit [[Hermann Otto Kluge]]: &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der Schwimmkunst für Turner und andere Freunde der Leibesübungen und zur Benutzung in Schul- und Militär-Schwimmanstalten.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1870.&lt;br /&gt;
* Mit Hermann Otto Kluge: &amp;#039;&amp;#039;Turngeräthe und Turneinrichtungen für Schul- und Militair-Turn-Anstalten und Turn-Vereine.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1872.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Jahndenkmal.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1874.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Unterricht im Turnen&amp;#039;&amp;#039; (Neubearbeitung von Diesterwegs &amp;#039;&amp;#039;Wegweiser&amp;#039;&amp;#039;). Essen 1878.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte des Turnunterrichts.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Karl Kehr]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Methodik.&amp;#039;&amp;#039; Gotha 1880.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Ludwig Jahn. Sein Leben und Wirken.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 1881. Digitalisiert von der Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2018 ([https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:kobv:109-1-14469648 urn:nbn:de:kobv:109-1-14469648]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Friedrich Friesen]].&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1885.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Typ=wl | Autor=Carl Euler | Titel=Kleines Lehrbuch der Schwimmkunst | Verlag=Ernst Siegfried Mittler und Sohn, Königliche Hofbuchhandlung | Ort=Berlin | Datum=1891 | URN=nbn:de:bsz:14-db-id19347124429}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Encyklopädisches Handbuch des gesamten Turnwesens und der verwandten Gebiete.&amp;#039;&amp;#039; Wien 1894–1896.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die deutsche Turnkunst nach [[Friedrich Ludwig Jahn|F.&amp;amp;nbsp;L.&amp;amp;nbsp;Jahn]] und [[Ernst Wilhelm Bernhard Eiselen|Ernst Eiselen]] als Leitfaden für angehende Turnlehrer und zum Selbstunterricht. Mit genauer Erklärung der Turngeräthe und 22 Abbildungen derselben.&amp;#039;&amp;#039; Anhuth, Danzig 1840.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|4|687|688|Euler, Carl Philipp|Grete Ronge|104106034}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Carl Euler}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|104106034}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=104106034|LCCN=no/2005/103742|VIAF=42269734}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Euler, Carl Philipp}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pädagoge (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sportpädagoge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Idar-Oberstein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im Wingolf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Turnen, Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1828]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1901]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Euler, Carl Philipp&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Euler, Carl (üblicher Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Turnpädagoge und Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. Februar 1828&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Kirchenbollenbach (heute [[Idar-Oberstein]])&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. September 1901&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;JKowar</name></author>
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