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	<title>Carl Moeser - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Carl_Moeser&amp;diff=2908073&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Pyaet: /* Einzelnachweise */ Kat-Wechsel, da vor 1866 gestorben</title>
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		<updated>2026-02-01T01:56:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise: &lt;/span&gt; Kat-Wechsel, da vor 1866 gestorben&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt den Geiger Carl Moeser. Zum Architekten siehe [[Karl Moeser]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Carl Moeser.jpg|mini|Carl Moeser, Lithographie von W. Beise nach einer Zeichnung von [[Franz Krüger]], 1824]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carl Moeser&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. Januar]] [[1774]] in [[Berlin]]; † [[27. Januar]] [[1851]] ebenda), auch Karl Möser oder Carl Möser, war ein deutscher [[Geiger (Musiker)|Geiger]] und [[Kapellmeister]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Moesers Vater war Hautboist (Militärmusiker) im Ziethenschen Husarenregiment. Er erteilte seinem Sohn Carl auch den ersten Musikunterricht. Später wurde er von dem Kammermusiker Johann Böttcher auf der Violine unterrichtet und gab bereits April 1784 sein erstes eigenes Konzert. 1788 empfahl ihn [[Friedrich Wilhelm II. (Preußen)|König Friedrich Wilhelm&amp;amp;nbsp;II.]] an den [[Friedrich Heinrich (Brandenburg-Schwedt)|Markgrafen Friedrich Heinrich von Schwedt]], der ihn in seine Kapelle aufnahm, aber kurz darauf verstarb. Moeser kehrte nach Berlin zurück, fand in dem Baron Bague aus [[Paris]] einen reichen Mäzen und ließ sich von dem Konzertmeister [[Karl Friedrich Heinrich Haack|Carl Haack]] weiter ausbilden, um schließlich am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1792 Mitglied der Königlichen Kapelle zu werden. Aufgrund seiner überragenden Fähigkeiten zog ihn der König zu seinen privaten Streichquartett-Abenden hinzu, in denen er selbst [[Violoncello]] spielte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Liebesverhältnisse, teilweise zu Angehörigen des Hochadels, führten dazu, dass Moeser aus Preußen verbannt wurde und seinen Wohnsitz in [[Hamburg]] nahm. Dort machte er die Bekanntschaft von [[Ignaz Fränzl]], [[Pierre Rode]] und [[Giovanni Battista Viotti]]. Gastspiele führten ihn nach [[Kopenhagen]] und [[London]], wo ihn [[Johann Peter Salomon]] engagieren wollte. Dazu kam es jedoch nicht, da Moeser eine Liebesbeziehung mit einer Italienerin einging und mit dieser London wieder verließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1797, nach dem Tode Friedrich Wilhelm&amp;amp;nbsp;II., durfte Moeser nach Berlin zurückkehren und erhielt wieder seine frühere Stelle in der Königlichen Kapelle. Zu seinen engsten Freunden gehörte schon bald [[Louis Ferdinand von Preußen (1772–1806)|Prinz Louis Ferdinand]], mit dem er häufig musizierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1803/04 unternahm er eine längere Reise nach [[Wien]] und konnte mit seinem Spiel [[Joseph Haydn|Haydn]] und [[Beethoven]] begeistern. Daneben lernte er dort die Geiger [[Ignaz Schuppanzigh]] und [[George Bridgetower|George Polgreen Bridgetower]] kennen und trat am 26. April 1803 in einem Privatkonzert des Fürsten [[Franz Joseph Maximilian von Lobkowitz|Joseph Lobkowitz]] auf&amp;amp;#160;– zusammen mit dem Harfenisten [[François-Joseph Naderman]] sowie [[Ferdinando Paër]] am Klavier.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Klaus Martin Kopitz]], [[Rainer Cadenbach]] (Hrsg.) u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Beethoven aus der Sicht seiner Zeitgenossen in Tagebüchern, Briefen, Gedichten und Erinnerungen.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Adamberger – Kuffner.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von der Beethoven-Forschungsstelle an der Universität der Künste Berlin. Henle, München 2009, ISBN 978-3-87328-120-2, S. 430.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Krieg 1806 eine Reduzierung der Kapelle erforderte, verließ er Berlin wieder und reiste über [[Warschau]] nach [[St. Petersburg]]. 1811 kehrte er nach Berlin zurück. 1813 begründete er ein eigenes Streichquartett, mit dem er insbesondere die Werke Haydns, Mozarts und Beethovens aufführte. Am 22. April 1813 heiratete er die italienische Harfenistin [[Caroline Longhi|Caroline Delphine Longhi]]. Die Ehe scheint nicht glücklich gewesen zu sein, denn 1825 verließ sie Berlin wieder, vermutlich nach vorausgegangener Scheidung. Seine zweite Gattin wurde die Sängerin Louise Moeser. Mit ihr zusammen hatte er den Sohn August Moeser, der am 25. Dezember 1825 geboren wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moeser wurde 1825 zum Königlichen Musikdirektor und ersten Konzertmeister ernannt und übernahm die Leitung der Instrumentalklasse der Königlichen Kapelle. 1842 feierte er sein 50-jähriges Dienstjubiläum und wurde pensioniert, behielt jedoch die Leitung der Instrumentalklasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Moesers Schülern gehören sein Sohn August Moeser, [[Gebrüder Müller|Karl Müller]] und August Zimmermann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
In der Erzählung &amp;#039;&amp;#039;[[Der Baron von B.]]&amp;#039;&amp;#039; von [[E. T. A. Hoffmann]], die 1820 in der Sammlung &amp;#039;&amp;#039;[[Die Serapionsbrüder]]&amp;#039;&amp;#039; erschien, taucht Moeser in der Gestalt des jungen Violinvirtuosen Carl auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|22|390|390|Möser, Karl|Ernst Friedländer|ADB:Möser, Karl}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Carl von Ledebur (Schriftsteller)|Carl von Ledebur]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Tonkünstler-Lexicon Berlin’s von den ältesten Zeiten bis auf die Gegenwart&lt;br /&gt;
   |Verlag=Ludwig Rauh&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=1861&lt;br /&gt;
   |Seiten=379–381&lt;br /&gt;
   |Online={{archive.org|bub_gb_WZnkAAAAMAAJ |Blatt=379}}&lt;br /&gt;
   |URN=nbn:de:bvb:12-bsb10931847-2}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Briefwechsel Robert und Clara Schumanns mit Korrespondenten in Berlin 1832 bis 1883&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg.: [[Klaus Martin Kopitz]], Eva Katharina Klein, [[Thomas Synofzik]]. Dohr, Köln 2015, ISBN 978-3-86846-028-5, S. 445–551 (= &amp;#039;&amp;#039;[[Schumann-Briefedition]]&amp;#039;&amp;#039;, Serie II, Band 17).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117089567|LCCN=no2023115452|NDL=|VIAF=37684506}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Moeser, Carl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassischer Geiger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kapellmeister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Preuße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1774]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1851]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Berlin)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Moeser, Carl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Möser, Carl; Möser, Karl&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Geiger und Kapellmeister&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. Januar 1774&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=27. Januar 1851&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Pyaet</name></author>
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