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	<title>Carl Milles - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Sinigh am 6. April 2026 um 13:17 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Milles 1955.jpg|mini|Carl Milles an seinem Schreibtisch 1955]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Carl Milles signature.svg|rechts|rahmenlos|Carl Milles Unterschrift]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carl Milles&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. Juni]] [[1875]] bei [[Knivsta]]; † [[19. September]] [[1955]] auf [[Lidingö]] bei [[Stockholm]]; eigentlich &amp;#039;&amp;#039;Carl Emil Wilhelm Andersson&amp;#039;&amp;#039;) war einer der bedeutendsten [[Schweden|schwedischen]] Bildhauer, der vor allem durch seine Springbrunnen bekannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Carl Milles studierte 1897 an der [[École nationale supérieure des beaux-arts de Paris|École des Beaux-Arts]] in [[Paris]]. Während der Jahre 1920 bis 1931 war er Professor an der [[Kungliga Konsthögskolan Stockholm|Kunsthochschule]] in [[Stockholm]]. In diesen Jahren bekam Milles Aufträge in ganz Europa und Übersee, er pendelte ständig zwischen den europäischen Hauptstädten hin und her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Milles viele Aufträge in den USA hatte und ihm dort eine Professur angeboten wurde, zog er 1931 mit seiner Frau Olga nach Cranbrook in die Nähe von [[Detroit]]. In Cranbrook wurde 1926 die &amp;#039;&amp;#039;[[Cranbrook Academy of Art]]&amp;#039;&amp;#039; eröffnet, Lehrer in Architektur war dort Milles’ Freund, der Finne [[Eliel Saarinen]]. Milles selbst übernahm 1932 das Lehrfach für Skulptur, das er bis 1951 innehatte. Im Jahre 1945 wurde er amerikanischer Staatsbürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1930 wurde er in die [[Académie royale des Sciences, des Lettres et des Beaux-Arts de Belgique|Königliche Akademie von Belgien]] aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://academieroyale.be/fr/who-who-detail/relations/carl-milles/| titel=Académicien décédé: Carl Milles| hrsg=Académie royale des Sciences, des Lettres et des Beaux-Arts de Belgique| zugriff=2023-10-24| sprache=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1940 erfolgte die Aufnahme als Ehrenmitglied in die [[Royal Academy of Arts]] und 1947 in die [[American Academy of Arts and Letters]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://artsandletters.org/?s=Carl+Milles&amp;amp;restype=member| titel=Members: Carl Milles| hrsg=American Academy of Arts and Letters| zugriff=2019-04-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1951 kamen Olga und Carl Milles wieder nach Schweden zurück, sein Heim auf [[Lidingö]], den [[Millesgården]], hatte er schon 1936 zu einer Stiftung umgewandelt und dem schwedischen Volk geschenkt. Heute ist der Millesgården ein Kunstmuseum mit Skulpturengarten. Bis zu seinem Tode 1955 lebte Milles in [[Rom]], wo ihm die amerikanische Akademie kostenlos eine Wohnung mit Atelier zur Verfügung gestellt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Carl Milles war verheiratet mit [[Olga Milles]], geb. Granner (1874–1967), einer österreichischen Künstlerin, und Bruder der Künstlerin [[Ruth Milles]] (1873–1941).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verhältnis zum Nationalsozialismus ==&lt;br /&gt;
Während der Zeit des Dritten Reichs galt Milles als Verehrer des [[Italienischer Faschismus|italienischen Faschismus]] sowie des [[Nationalsozialismus|deutschen Nationalsozialismus]]. So schrieb er beispielsweise anlässlich der [[Anschluss Österreichs|Annexion Österreichs]] des [[Deutsches Reich|Deutschen Reichs]] 1938 seiner Frau in einem Brief: “Ich war hingerissen und musste mit den Tränen kämpfen. Möge all das von Dauer sein, und möge Hitler Zeit, Gesundheit und Kraft haben, sein wunderbares Werk fortzusetzen.”&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.arbetarbladet.se/2009-11-08/ornen-har-landat-och-kastar-sin-skugga-over-gavle/ |titel=Örnen har landat och kastar sin skugga över Gävle |datum=2009-11-08 |sprache=sv |abruf=2024-08-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  Milles trat kurz nach ihrer Gründung der [[Nationalsozialismus|nationalsozialistischen]] und [[Antisemitismus|antisemitischen]] [[Reichsvereinigung Schweden-Deutschland]] bei, trat allerdings vor 1940 wieder aus.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tobiashubinette.se/rst.pdf &amp;#039;&amp;#039;Riksföreningen Sverige-Tyskland: 5689 medlemmar 1938-42&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 172&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nachkriegszeit äußerte sich Bergström nie öffentlich zu seinem Verhältnis zum Nationalsozialismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kunsthistoriker gehen davon aus, dass das von ihm geschaffene Fliegermonument ([[Schwedische Sprache|schwedisch]]: &amp;#039;&amp;#039;Flygarmonumentet&amp;#039;&amp;#039;) in Stockholm der Verehrung des Nationalsozialismus dienen soll.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Eva Nodin |Titel=Tusen möjligheters rike : aspekter på Carl Milles monumentalskulptur |Verlag=Atlantis |Ort=Stockholm |Datum=2005 |Sprache=sv |ISBN=91-7353-024-7 |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Monument war in der Vergangenheit häufig Treffpunkt von [[Neonazismus|Neonazis]] und Gegenstand politischer Auseinandersetzungen: Während linke Kräfte das Monument abreißen oder mit Graffiti besprühen wollten, setzten sich Abgeordnete der nationalistische [[Sverigedemokraterna|Schwedendemokraten]] dafür ein, das Monument unter kulturhistorischen Schutz zu stellen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
Zu Carl Milles’ bekanntesten Werken in Schweden zählen die Poseidon-Statue in [[Göteborg]], die Gustav-Wasa-Statue im [[Nordiska Museet]] von Stockholm, die [[Orfeus-Gruppe]] vor dem [[Konserthuset|Konzerthaus]] in Stockholm und die Folke-Filbyter-Statue in [[Linköping]]. Die letztere ist auch auf einer schwedischen Briefmarke von 1975 abgebildet, die anlässlich seines 100. Geburtstages erschien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die größte Sammlung von Milles’ Skulpturen außerhalb des &amp;#039;&amp;#039;Millegården&amp;#039;&amp;#039; befindet sich in der &amp;#039;&amp;#039;Cranbrook Academy of Art&amp;#039;&amp;#039;, dort sind gut sechzig seiner Werke zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== „Gud Fader på himmelsbågen / Gott der Vater auf dem Himmelsbogen“ ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Gud Fader 3a.jpg|mini|Brunnenskulptur am Hafeneingang von Stockholm]]&lt;br /&gt;
Eine der vermutlich letzten Skulpturen von Carl Milles, die vollendet wurde, ist sein ca. 23 Meter hohes Werk &amp;#039;&amp;#039;[[Gud Fader på himmelsbågen]] (Gott der Vater auf dem Himmelsbogen)&amp;#039;&amp;#039;. Die Bronzeskizze hatte Milles schon 1946 unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;The Rainbow. Lord placing new stars on heaven&amp;#039;&amp;#039; geschaffen und sollte vor dem [[UNO]]-Gebäude in [[New York City]] aufgestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Skulptur zeigt Gott den Herren stehend ganz oben auf einem ca. 18 Meter hohen, wasserspeienden, parabelförmigen Bogen. Der Bogen stellt die Himmelswölbung dar und an dessen Fuß steht ein Engel, der Gott dem Vater Sterne reicht, um diese am Firmament zu platzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Milles großem Bedauern wurde jedoch nichts aus dem Auftrag, nur seine Bronzeskizze existierte im Millesgården. Erst 1995 bekam die Skulptur ihren Platz im Hafen von [[Nacka]] Strand an der Einfahrt zu Stockholm. Der amerikanische Bildhauer Marshall M. Fredericks (1908–1998), langjähriger Mitarbeiter von Milles, vollendete dieses Kunstwerk in Carl Milles’ Sinn, vierzig Jahre nach dessen Tod.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aufsätze&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Paul Graßmann: &amp;#039;&amp;#039;Carl Milles.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kunst und Dekoration. Illustrierte Monatshefte für moderne Malerei, Plastik, Architektur, Wohnungskunst und künstlerische Frauen-Arbeiten.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 65 (1929/30), S. 277f, {{ISSN|2195-6308}}.&lt;br /&gt;
* Werner Hoppenstedt: &amp;#039;&amp;#039;Carl Milles Brunnenschöpfungen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunst. Monatshefte für freie und angewandte Kunst&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 61 (1930), S. 23–27 und 53–58, {{ISSN|1435-747X}}&lt;br /&gt;
* Walther Unus: &amp;#039;&amp;#039;Medaillen von Carl Milles.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Berliner Münzblätter/N.F.&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 50 (1930), Heft 329, S. 331–332, {{ISSN|0932-2299}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Monographien&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Anders Bergström, Catharina Nolin: &amp;#039;&amp;#039;Millesgården, Arkitektur &amp;amp; trädgård&amp;#039;&amp;#039;. Atlantis, Stockholm 2004, ISBN 91-7486-799-7.&lt;br /&gt;
* Henrik Cornell: &amp;#039;&amp;#039;Carl Milles. Hans liv och hans vänner&amp;#039;&amp;#039;. Tiden-Barnägen, Stockholm 1968.&lt;br /&gt;
* Elisabeth Lidén: &amp;#039;&amp;#039;Between water and heaven. Carl Milles&amp;#039;&amp;#039;. Almqvist &amp;amp; Wiksell, Stockholm 1986, ISBN 91-22-00815-2.&lt;br /&gt;
* Erik Näslund: &amp;#039;&amp;#039;Carl Milles. En biografi&amp;#039;&amp;#039;. Förlags AB, Wiken 1991, ISBN 91-7119-010-4.&lt;br /&gt;
* Eva Nodin: &amp;#039;&amp;#039;Tusen möjligheters rike. Aspekter på Carl Milles monumentalskulptur&amp;#039;&amp;#039;. Atlantis, Stockholm 2005, ISBN 91-7353-024-7.&lt;br /&gt;
* Meyric R. Rogers: &amp;#039;&amp;#039;Carl Milles. An interpretation of his work&amp;#039;&amp;#039;. Kennikat Press, Port Washington 1973 (Nachdr. d. Ausg. New Haven 1940).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Fontaine Poséidon.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Poseideon-Statue&amp;#039;&amp;#039;, Göteborg&lt;br /&gt;
Datei:Milles Orfeus 2008a.jpg|&amp;#039;&amp;#039;[[Orfeus-Gruppe]]&amp;#039;&amp;#039;, Stockholm&lt;br /&gt;
Datei:Guds hand 2007.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Gottes Hand&amp;#039;&amp;#039;, Stockholm&lt;br /&gt;
Datei:Filbytertorget.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Folke Filbyter Statue&amp;#039;&amp;#039;, Linköping&lt;br /&gt;
Datei:Sjöguden 2016.jpg|&amp;#039;&amp;#039;[[Sjöguden]]&amp;#039;&amp;#039;, Stockholm&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons}}&lt;br /&gt;
* [https://www.millesgarden.se/ Millesgårdens offizielle Webpräsenz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11878403X|LCCN=n/80/156408|VIAF=15565792}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Milles, Carl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Schweden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Kungliga Konsthögskolan Stockholm)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Nordstern-Ordens (Großkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenmitglied der Royal Academy of Arts]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der American Academy of Arts and Letters]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Königlichen Akademie der Wissenschaften und Schönen Künste von Belgien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwede]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1875]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1955]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Milles, Carl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Andersson, Carl Emil Wilhelm (wirklicher Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=schwedischer Bildhauer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. Juni 1875&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=bei [[Knivsta]], [[Schweden]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. September 1955&lt;br /&gt;
|STERBEORT=auf [[Lidingö]] bei [[Stockholm]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sinigh</name></author>
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