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	<title>Carl Mannich - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T19:08:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Carl_Mannich&amp;diff=177694&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Serols: Änderung 263952079 von Haeweristmia rückgängig gemacht; keine Crosswikilinks</title>
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		<updated>2026-02-03T16:55:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/263952079&quot; title=&quot;Spezial:Diff/263952079&quot;&gt;263952079&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Haeweristmia&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/Haeweristmia&quot;&gt;Haeweristmia&lt;/a&gt; rückgängig gemacht; keine Crosswikilinks&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carl Ulrich Franz Mannich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. März]] [[1877]] in [[Breslau]]; † [[5. März]] [[1947]] in [[Karlsruhe]]) war ein [[deutsche]]r [[Chemiker]] und [[Pharmazeut]]. Seine Arbeitsgebiete waren [[Ketobase]]n, [[Alkoholbase]]n, [[Piperidin]]-[[Derivat (Chemie)|Derivate]], [[Papaverin]], [[Lactone]] und [[Herzglykoside]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Mannich besuchte in Weimar und später in Berlin das Gymnasium, das er vor Erreichen des Abschlusses der Schulausbildung verließ. Stattdessen nahm er ein Praktikum an einer Berliner [[Apotheke]] an. Ab 1898 studierte er [[Pharmazie]] in [[Marburg]] und Berlin und promovierte 1903 in Basel. Er holte die Reifeprüfung nach und legte 1905 die Staatsprüfung für Lebensmittelchemiker ab. 1907 [[Habilitation|habilitierte]] er an der Universität Berlin, worauf 1910 seine Ernennung zum ao. Professor folgte. Von 1911 bis 1917 war Mannich außerordentlicher Professor für [[pharmazeutische Chemie]] in [[Georg-August-Universität Göttingen|Göttingen]] und ging 1920 nach [[Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main|Frankfurt am Main]]. 1927 bis 1943 war Mannich Ordinarius für pharmazeutische Chemie an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin]]. Als Nachfolger des Pharmazeuten und Hochschullehrers [[Hermann Thoms]] wurde Mannich zugleich Direktor des Pharmazeutischen Instituts der Berliner Universität im Stadtteil Dahlem.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Berliner Adressbuch|1928|4999|Pharmazeutisches Institut |Teil=Teil 3 |Seite=134 |Kommentar=Spalte 4}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1932 bis 1934 war er Präsident der [[Deutsche Pharmazeutische Gesellschaft|Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.dphg.de/profil/vorstand/altpraesidenten/ |wayback=20210215022849 |text=Die DPhG Altpräsidenten. }} DPhG&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Wintersemester 1946/1947 übernahm er den Lehrstuhl für pharmazeutische Chemie an der [[TH Karlsruhe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1912 fand er eine spezielle Form der [[Aminoalkylierung]], die nach ihm benannte [[Mannich-Reaktion]].&amp;lt;ref&amp;gt;C. Mannich, W. Krösche: &amp;#039;&amp;#039;Ueber ein Kondensationsprodukt aus Formaldehyd, Ammoniak und Antipyrin.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Archiv der Pharmazie]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 250, 1912, S. 647–667. [[doi:10.1002/ardp.19122500151]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1961 verleiht die Deutsche Pharmazeutische Gesellschaft die [[Carl-Mannich-Medaille]] „an in- und ausländische Gelehrte“ für „hervorragende Leistungen auf dem Gebiet der wissenschaftlichen Pharmazie“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dphg.de/aktivitaeten/forderung &amp;#039;&amp;#039;Carl-Mannich-Medaille&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;dphg.de&amp;#039;&amp;#039;. Abgerufen am 11.&amp;amp;nbsp;Februar 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leistungen ==&lt;br /&gt;
Mannich ist vor allem bekannt durch die von ihm entwickelte [[Mannich-Kondensation]]. Durch diese Synthesemethode konnten Stoffe hergestellt werden, die bis dahin sonst nur schwer zugänglich waren, wie zum Beispiel [[1,3-Ketamine]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;NDB&amp;quot;&amp;gt;{{NDB|16|71|73|Mannich, Carl|Claus Priesner|117541486}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1912 gelang Mannich eine Darstellung des ersten synthetischen Morphinglucosids. Er widmete auch den Opiumalkaloiden eine Reihe von Arbeiten und gab 1917 ein Verfahren zur Darstellung reiner Opiumextrakte an. Mannich entwickelte eine Methode zur Bestimmung von [[Morphin]] im [[Opium]], die eine exakte Feststellung wirksamer Dosen ermöglichte, ohne dabei auf aufwändige physiologische Einzeltests zurückgreifen zu müssen. Mittels seiner Synthese des [[Dihydrocodein]]ons sowie weiterer Reduktionsprodukte, wie des 7-Bis(oximethyl)-dihydromorphins, trug Mannich zur Aufklärung der Morphinstruktur bei. 1919 legte er Beobachtungen über die Absorbierbarkeit von [[Herzglykoside|Digitalis-Glykosiden]] an Tierkohle vor, die wenig später zur Entwicklung eines Verfahrens zur nahezu ballaststofffreien Gewinnung von Digitalisextrakten führte. Mit diesem Verfahren konnte auch das als Herzmittel verwendete &amp;#039;&amp;#039;Pandigal&amp;#039;&amp;#039; (Kombination der [[Cardenolide|Lanatoside]] A, B und C)&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. etwa &amp;#039;&amp;#039;Die glückliche Komposition: Lanatoside A+B+C. Pandigal.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Münchener Medizinische Wochenschrift.&amp;#039;&amp;#039; Band 95, Nr. 1, 2. Januar 1953, S. LXXXVII (Anzeige von [[Beiersdorf AG|P. Beiersdorf &amp;amp; Co]]).&amp;lt;/ref&amp;gt; gewonnen werden. Durch weitere Versuche zur Auftrennung der Glykosidmischung in ihre Bestandteile fand Mannich eine schonende und vielfach anwendbare Methode der Spaltung von [[Glykoside]] mittels [[Aceton]]/[[Salzsäure]]. Hiermit gelang ihm die erstmalige Isolierung des [[Ouabagenin|g-Strophanthidins]] bzw. des [[g-Strophanthin]]s.&lt;br /&gt;
Mannich führte den Palladium-Tierkohle-Katalysator ein, womit ihm die Darstellung vollständig hydrierter Fette gelang. Hierdurch konnte er deren Eigenschaften erstmals beschreiben.&lt;br /&gt;
Durch die Einführung mehrerer Prüf- bzw. Nachweisverfahren, wie zum Beispiel Methoden zur polarimetrischen Bestimmung der Stärke, die zum Nachweis von [[Borsäure]] in Lebensmitteln oder des [[Methanol]]s in alkoholischen Getränken dient, hat die [[angewandte Pharmazie]] Mannich viel zu verdanken.&lt;br /&gt;
Insgesamt veröffentlichte Mannich 153 Originalarbeiten und hielt 20 Patente.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NDB&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=Über die Bildung von Benzolderivaten aus Dimethylamino-butanon und Malon-ester bzw.Acetessigester.&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Berichte der deutschen chemischen Gesellschaft&lt;br /&gt;
   |Band=(A and B Series) Vol. 71(10)&lt;br /&gt;
   |Datum=1938&lt;br /&gt;
   |Seiten=2090–2092}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=Eine Synthese des Arecaidinaldehyds und des Arecolins&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Berichte der deutschen chemischen Gesellschaft&lt;br /&gt;
   |Band=(A and B Series) Vol. 75(12)&lt;br /&gt;
   |Datum=1942&lt;br /&gt;
   |Seiten=1480–1483}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=Über g-Strophanthin (Ouabain) und g-Strophanthidin&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Berichte der deutschen chemischen Gesellschaft&lt;br /&gt;
   |Band=(A and B Series) Vol. 75(12)&lt;br /&gt;
   |Datum=1942&lt;br /&gt;
   |Seiten=737–750}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=Synthese und Umsetzungen von 1.3-Ketobasen mit sekundärem Stickstoff&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Berichte der deutschen chemischen Gesellschaft&lt;br /&gt;
   |Band=(A and B Series) Vol. 75(1)&lt;br /&gt;
   |Datum=1942&lt;br /&gt;
   |Seiten=49–64}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|16|71|73|Mannich, Carl|Claus Priesner|117541486}}&lt;br /&gt;
* [[Hermann J. Roth]]: &amp;#039;&amp;#039;Mannichs molekularsymmetrische Basen (Zum 50. Todestag von Carl Mannich).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Pharmazie in unserer Zeit]].&amp;#039;&amp;#039; Band 26, 1997, S. 299–308. [[doi:10.1002/pauz.19970260610]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117541486|VIAF=15548920}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mannich, Carl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Apotheker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1877]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1947]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Georg-August-Universität Göttingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Humboldt-Universität zu Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Karlsruher Institut für Technologie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Pharmazeutische Wissenschaften)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mannich, Carl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Mannich, Carl Ulrich Franz (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Chemiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. März 1877&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Breslau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. März 1947&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Karlsruhe]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Serols</name></author>
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